Qualifikant Ignacio Buse gewinnt sensationell Tennisturnier am Rothenbaum

Der peruanische Überraschungsmann Ignacio Buse hat seinen märchenhaften Siegeszug beim Tennisturnier in  Hamburg vollendet und sensationell als Qualifikant den Titel am Rothenbaum geworden.

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Was eine unfassbare Geschichte. Ignacio Buse geht als krasser Außenseiter in das ATP-Turnier in Hamburg und holt am Ende seinen ersten Turniersieg auf der Tour. Der Peruaner gewinnt das Finale gegen Tommy Paul mit 7:6, 4:6 und 6:3.

Der 22-Jährige mit deutschen Wurzeln bezwang am Samstag im Endspiel den an Nummer sechs gesetzten US-Amerikaner Tommy Paul 7:6 (8:6), 4:6, 6:3 und feierte in seinem ersten ATP-Finale seinen Premieren-Triumph.

Zuletzt hatten in Hamburg die Spanier Roberto Carretero (1996) und Albert Portas (2001) als Qualifikanten den ganz großen Wurf geschafft. Buse kassiert für den Finalerfolg 415.140 US-Dollar - bislang hatte er in seiner gesamten Karriere knapp 800.000 Euro verdient. In der Weltrangliste klettert Buse auf Platz 31. Besser war als Peruaner zuletzt Jaime Yzaga platziert, der 1989 Rang 18 erreicht hatte.

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Turniersieg als Nummer 57 der Welt

Buse war als Nummer 57 der Welt nach Hamburg gekommen und gelangte durch zwei Siege in der Qualifikation ins Hauptfeld. Mit fünf weiteren Siegen - unter anderem in Runde eins gegen Titelverteidiger Flavio Cobolli - sicherte sich Buse den größten Erfolg seiner Karriere und tritt mit viel Selbstvertrauen bei seiner Hauptfeld-Premiere bei den French Open an. Dort wartet in Runde eins mit dem an Nummer elf gesetzten Andrej Rublew eine sehr schwere Aufgabe.

Aufsteiger Buse hat bereits angekündigt, einen deutschen Pass beantragen zu wollen. Zudem stammt er aus der berühmtesten Tennisfamilie Perus: Sein Großvater Eduardo und dessen Zwillingsbruder Enrique waren in den 1940ern Stars, das Tennisstadion in Lima trägt den Namen der "Hermanos Buse".

SID

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