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Williams unschuldig

Venus Williams einigt sich mit Familie des Unfallopfers

21.11.2018 | 12:25 Uhr

Venus Williams geriet kurz vor dem Grand-Slam-Turnier in Wimbledon in einen Autounfall. Jetzt einigte sie sich mit der Familie des Unfallopfers.
Image: Venus Williams geriet kurz vor dem Grand-Slam-Turnier in Wimbledon in einen Autounfall. Jetzt einigte sie sich mit der Familie des Unfallopfers. © Getty

Kurz vor dem Grand-Slam im Wimbledon 2017 war Venus Williams unverschuldet in einen Autounfall geraten. Dieser endete im Tod des Beifahrers. Die Frau des Toten klagte, jetzt einigte sich Williams mit der Familie des Unfallopfers.

Nach ihrem unverschuldeten Unfall mit Todesfolge hat Tennisstar Venus Williams mit der betroffenen Familie in der vergangenen Woche eine außergerichtliche Einigung erzielt. Dies belegen erst jetzt bekannt gewordene Gerichtsdokumente. Nähere Einzelheiten der Übereinkunft wurden nicht bekannt.

Autounfall vor dem Grand-Slam in Wimbledon

Der Unfall hatte sich am 9. Juni 2017 in Palm Beach Gardens im Bundesstaat Florida ereignet. Dabei hatte Venus Williams auf einer Kreuzung abgebremst, um ein abbiegendes Auto vorbeizulassen. Als sie ihre Fahrt den Verkehrsregeln entsprechend fortsetzte, waren die Ampeln bereits umgesprungen.

Zu diesem Zeitpunkt fuhr die 68-jährige Linda Barson mit ihrem Wagen los und kollidierte mit Williams' Auto. Ihr Ehemann Jerome (78) starb zwei Wochen später an den schweren Kopfverletzungen, die er bei dem Unfall erlitten hatte.

Williams unschuldig

Die Polizei stellte später nach Auswertung der Überwachungsvideos fest, dass die siebenmalige Grand-Slam-Gewinnerin keine Verkehrsregeln missachtet habe und ihr daher auch keine Schuld an dem Unfall zugeschrieben werden könne.

Venus Williams hatten die Ereignisse in Florida sehr mitgenommen. Als sie kurze Zeit später auf einer Pressekonferenz beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon auf den Unfall angesprochen worden war, brach sie in Tränen aus und verließ den Raum. (sid)

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