Karlsruher SC auf Sportdirektor-Suche
Der Karlsruher SC ist auf der Suche nach einem neuen Sportgeschäftsführer.
25.03.2025 | 10:18 Uhr
Seit der Entlassung von Oliver Kreuzer vor rund zwei Jahren führt Michael Becker den Verein als alleiniger Geschäftsführer, das soll sich nun ändern. Die Suche gestaltet sich bisher aber als schwierig.
Der Beirat um Präsident Holger Siegmund-Schultze, der für die Suche verantwortlich ist, möchte am liebsten einen Geschäftsführer neben Becker installieren, der bereits langjährige Erfahrung im Profifußball gesammelt hat, über ein großes Netzwerk in Deutschland verfügt und sich mit der Strategie des KSC identifiziert, junge Spieler zu entwickeln.
Ein Kandidat, der dieses Profil erfüllt und der in internen Gesprächen bereits Thema war, ist Ralf Becker. Der ehemalige Geschäftsführer des HSV war bereits als Spieler und Co-Trainer beim KSC und pflegt ein gutes Verhältnis zu den Verantwortlichen, insbesondere zu Trainer Christian Eichner.
Der 54-Jährige wäre somit prädestiniert für eine Rolle als Bindeglied zwischen der sportlichen und wirtschaftlichen Seite des Vereins. In den letzten Monaten hat es hinter den Kulissen immer wieder Spannungen gegeben: Auf der einen Seite hat der KSC sportlich ambitionierte Ziele, auf der anderen Seite fahren die Karlsruher einen starken Sparkurs bei Transferausgaben und Gehältern. Als weitere Kandidaten wurden in den letzten Wochen auch Marcus Mann von Hannover 96 und Ex-Hoffenheim-Geschäftsführer Alexander Rosen gehandelt. Beide stehen aus unterschiedlichen Gründen aber nicht für den Job zur Verfügung.
Entscheidung noch offen
Nach Sky Informationen ist mit Michael Bischof auch ein interner Kandidat mit in der Verlosung. Der 34-Jährige ist als „Direktor Entwicklung" aktuell verantwortlich für die Akademie und als Kaderplaner auch mitverantwortlich für die erste Mannschaft. Bischof gilt als enger Vertrauter von Geschäftsführer Michael Becker, weshalb eine Beförderung von einigen Verantwortlichen innerhalb des Vereins kritisch gesehen wird.
Aktuell ist der Karlsruher SC noch in Gesprächen mit weiteren externen Kandidaten. Wann der Verein eine Entscheidung trifft, ist bisher aber noch offen. Auch die Option, die Suche ergebnislos zu beenden und vorerst in der bisherigen Konstellation weiterzuarbeiten, wird intern als Möglichkeit gesehen.
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