Der RB-Plan - so will Leipzig Diomande halten

Kaum ein anderer Neuzugang hat in dieser Bundesliga-Saison für so viel Aufsehen gesorgt wie Yan Diomande.

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Yan Diomande erlebt bei RB Leipzig in dieser Saison seinen Durchbruch & ist heiß begehrt auf dem Transfermarkt. Interessenten müssen für den Stürmer aber tief in die Tasche greifen. Sky Sport-Reporter Philipp Hinze mit den Infos

Der Flügelspieler von RB Leipzig steht europaweit auf den Zetteln einiger Topklubs. Hinter den Kulissen arbeiten die Sachsen jedoch intensiv an seiner Zukunft.

Die Ausgangslage spricht zunächst klar für Leipzig: Diomande besitzt einen langfristigen Vertrag bis 2030 - ohne Ausstiegsklausel. Damit liegt die Kontrolle über einen möglichen Transfer vollständig am Cottaweg.

Dennoch gilt: Unverkäuflich ist der 19-Jährige nicht. Auch in diesem Sommer ist RB auf Transfereinnahmen angewiesen. Intern liegt Diomandes Preisschild bereits bei rund 100 Millionen Euro, Tendenz steigend. Nach Informationen von Sky Sport sind jedoch andere Spieler primär für Einnahmen vorgesehen - Diomande zählt vorerst nicht dazu.

Über Castello Lukeba, der den nächsten Schritt plant, könnten allein 65 bis 70 Millionen Euro generiert werden. Der Franzose würde gern zu einem Top-Klub wechseln, Leipzig ist bei adäquaten Angeboten offen für einen Deal. Es deutet viel auf einen Abgang des Franzosen hin.

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Dann müsste ein weiterer Topspieler gehen

Zusätzliche Einnahmen könnten durch die Leihspieler Lutsharel Geertruida (Sunderland), Eljif Elmas (Neapel) und Arthur Vermeeren (Marseille) erzielt werden. In Summe - inklusive Lukeba - winken über 100 Millionen Euro. Verpasst RB die Champions League, müsste nach Sky Sport Informationen aus wirtschaftlicher Sicht ein weiterer Topspieler gehen. Mit einem Verkauf von Antonio Nusa könnte man realistisch rund 50 Millionen Euro einnehmen.

Wichtig dabei: Die über 40 Millionen Euro für Lois Openda, die per Kaufpflicht aus Turin fließen werden, sind bereits dem vergangenen Transfersommer zuzurechnen. Sollte Juve die Serie-A-Saison mindestens auf Rang zehn abschließen, wird die Summe automatisch aktiviert und ist intern längst eingeplant.

RB plant Vertragsanpassung

Zurück zu Diomande: Leipzig plant eine Vertragspassung! Die Spielerseite wurde darüber bereits informiert. Da der ivorische Nationalspieler ursprünglich als Rookie verpflichtet wurde, soll nun eine leistungsgerechte Gehaltserhöhung erfolgen. Diomande würde als Anerkennung für seine überragende Entwicklung finanziell deutlich aufsteigen. Der Kontrakt bliebe weiterhin ohne Ausstiegsklausel.

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Grundsätzlich verfolgen die Sachsen seit dem Amtsantritt von Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer eine klare Linie: Festgeschriebene Exit-Optionen werden weitestgehend vermieden. Zudem wurde eine neue Gehaltsstruktur implementiert.

Sky Sport weiß: Kein Neuzugang verdient mehr als fünf Millionen Euro an Grundgehalt. Leistungsabhängige Boni kommen hinzu. Erfolgreiche Saisons werden entsprechend honoriert. Die Zeiten von Grundgehältern im zweistelligen Millionenbereich gehören damit vorerst der Vergangenheit an, der Erfolg steht über allem.

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Wechsel spätestens 2027?

Während Leipzig an einer Vertragsanpassung bei Diomande arbeitet, positionieren sich bereits mehrere europäische Spitzenklubs. Aktuell sitzt RB am längeren Hebel - doch wirtschaftliche Faktoren könnten die Situation verändern. Schließlich sind die Roten Bullen nicht in der Position, Angebote in der Größenordnung von 100 Millionen Euro ablehnen zu können.

Intern gilt bereits als sicher: Sollte Diomande gehalten werden, dann wohl nur noch für eine weitere Saison. Spätestens 2027 dürfte der nächste Schritt zu einem europäischen Top-Klub folgen.

Übrigens: Auch Benjamin Sesko hätte schon 2024 zu größeren Vereinen wechseln können. Der Slowene entschied sich nach eben jener Vertragsanpassung für ein weiteres Jahr in Leipzig - trotz großer Anfragen. So soll es jetzt auch bei Diomande klappen. Ausgang: offen!

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