Transfer-Wahnsinn in England: Premier League pulverisiert alle Rekorde und hängt Bundesliga klar ab

Die Premier League spielt auf dem Transfermarkt weiter in ihrer eigenen Liga.

Die Premier League greift im Transfersommer 2026 tief in die Taschen.
Image: Die Premier League greift im Transfersommer 2026 tief in die Taschen.  © Imago

Die englischen Klubs investierten im Sommer unfassbare 4,10 Milliarden Euro in neue Spieler und ließen damit Europas Konkurrenz deutlich hinter sich. Während die Bundesliga vergleichsweise moderat wirtschaftete, sorgten Manchester City, Chelsea und Liverpool erneut für spektakuläre Millionen-Deals.

Völlig losgelöst: Die englische Premiere League schwebt finanziell weiterhin in schwindelerregenden Dimensionen. Die schwerreichen Klubs von der Insel gaben in diesem Transfersommer unfassbare 4,10 Milliarden Euro für neue Spieler aus - mehr als fünfmal soviel wie die Bundesliga. Alleine neun der zehn teuersten Einkäufe tätigten Manchester City, Liverpool und Co.

Die 18 deutschen Erstligisten investierten bis zum Transferschluss am Dienstagabend dagegen vergleichsweise "nur" rund 782 Millionen Euro (Quelle Transfermarkt.de) in neue Stars. Der große Unterschied: Während die Bundesliga über 795 Millionen Euro einnahm und somit einen kleinen Überschuss erwirtschaftete, machte die Premier League satte 1,60 Milliarden Minus.

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Geld fließt in die Ligue 1

Auch die Serie A, die die Bundesliga mit 1,16 Milliarden Euro an Ausgaben weit übertraf, kam auf ein Minus von rund 442 Millionen. Am meisten Geld floss in die Ligue 1 nach Frankreich: Die gab 605 Millionen aus, erzielte aber bei Einnahmen von 1,33 Milliarden ein dickes Plus von 725 Millionen Euro.

Die Engländer befanden sich dagegen im völligen (Kauf-)Rausch. Für Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann ist dies "der wilde Westen, das ist ungerecht. Wenn du einen Wettbewerb willst, dann brauchst du irgendwo Chancengleichheit", sagte er bei RTL/Sky Sport.

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Enzo Fernandez sorgt für Mega-Transfer

Der Argentinier Enzo Fernandez wechselte wohl noch kurz vor Transferschluss für bis zu 150 Millionen von Chelsea zu Manchester City. Die Blues wiederum zahlten für Morgan Rogers 138 Millionen Euro an Aston Villa. Liverpool ließ sich Bradley Barcola von Paris Saint-Germain 135 Millionen kosten, ebenso viel überwies City für Elliot Anderson an Nottingham. Nur Real Madrid konnte da halbwegs mithalten: Die Königlichen leisteten sich Yan Diomande für 125 Millionen von RB Leipzig.

Und die Bundesliga? Da lag bei den Rekord-Einkäufen wie so oft Bayern München vorne. Der Rekordmeister gab für Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt und Ismael Saibari von der PSV Eindhoven jeweils rund 50 Millionen Euro aus. Für englische Verhältnisse: zwei echte Schnäppchen.

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SID

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