Isaiah Hartenstein und OKC gewinnen auch Spiel drei bei den Lakers
Die Oklahoma City Thunder bleiben das heißeste Team der NBA-Playoffs.
10.05.2026 | 08:23 Uhr
Mit einem klaren Erfolg bei den Los Angeles Lakers baut der Titelverteidiger um Isaiah Hartenstein seine perfekte Bilanz aus und steht kurz vor dem erneuten Einzug ins Western-Conference-Finale.
Die Oklahoma City Thunder marschieren unaufhaltsam durch die NBA-Playoffs. In Spiel drei der Conference-Semifinals gewann der amtierende Champion bei den Los Angeles Lakers deutlich mit 131:108 und stellte damit in der Best-of-seven-Serie auf 3:0. Für OKC war es bereits der siebte Sieg im siebten Playoff-Spiel - ein echtes Statement.
Dabei sah es zur Pause noch nicht nach einer klaren Angelegenheit aus. Die Lakers hielten lange dagegen, verteidigten Shai Gilgeous-Alexander erneut aggressiv und gingen mit einer knappen 59:57-Führung in die Kabine. Doch nach dem Seitenwechsel zeigten die Thunder einmal mehr, warum sie als Titelanwärter Nummer eins gelten.
Angeführt von Ajay Mitchell drehten die Gäste richtig auf. Der Guard spielte das beste Playoff-Spiel seiner Karriere, erzielte 24 Punkte und verteilte dazu zehn Assists. Gilgeous-Alexander steuerte 23 Zähler und neun Vorlagen bei, während Chet Holmgren mit 18 Punkten und neun Rebounds unter dem Korb überzeugte. Auch Hartenstein zeigte eine starke Leistung und kam auf wichtige Szenen in der Zone.
OKC dreht im dritten Viertel auf
Vor allem das dritte Viertel wurde zum Wendepunkt: OKC dominierte physisch wie spielerisch, gewann den Abschnitt klar und zog erstmals zweistellig davon. In der Schlussphase ließen die Thunder nichts mehr anbrennen und bauten den Vorsprung weiter aus.
Bei den Lakers stemmte sich einmal mehr LeBron James gegen die Niederlage. Der Altstar verbuchte 19 Punkte, acht Assists und sechs Rebounds, hatte jedoch - wie auch Austin Reaves - Probleme mit der Wurfquote. Rui Hachimura brachte es zwar auf 21 Punkte, konnte den erneuten Einbruch nach der Pause aber nicht verhindern. Schwer wog zudem weiterhin das Fehlen von Luka Doncic, der verletzungsbedingt erneut aussetzen musste.
Oklahoma City zeigte dagegen seine gewohnte Tiefe und Abgeklärtheit - selbst ohne den verletzten Jalen Williams. Die Thunder gewannen erneut mit Tempo, Effizienz und defensiver Stabilität und unterstrichen eindrucksvoll ihre Ambitionen auf die Titelverteidigung.
Nun hat OKC in Spiel vier die erste Chance, die Serie in Los Angeles zu beenden und erneut ins Western-Conference-Finale einzuziehen. Für die Lakers hingegen wird es nach dem nächsten Dämpfer zunehmend düster.
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