Eisbären Berlin legen Fehlstart in DEL-Playoffs hin
Die Eisbären kassieren in Spiel eins eine Klatsche. Auch der EHC Red Bull München verliert.
24.03.2026 | 22:14 Uhr
Die Eisbären Berlin haben einen kapitalen Fehlstart in die Playoffs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hingelegt.
Im ersten Viertelfinal-Spiel der Best-of-seven-Serie lag der Titelverteidiger bei den Straubing Tigers schon nach 117 Sekunden mit 0:3 hinten, am Ende setzte es ein 1:5 (0:3, 0:1, 1:1).
Tim Fleischer (1.), Tyler Madden (2.) und Tim Brunnhuber (2.) schockierten mit ihren Treffern binnen 1:13 Minuten die Gäste in der Anfangsphase, Danjo Leonhardt (23.) und Nicholas Halloran (42.) legten nach. Die Hauptstädter, die mit fünf Siegen in Serie noch direkt in das Viertelfinale eingezogen waren, konnten den Schwung nicht mit in die Playoffs nehmen. Top-Torjäger Liam Kirk sorgte für den einzigen Treffer (55.).
Eine schnellere 3:0-Führung hatte es in den DEL-Playoffs noch nie gegeben. "Wir haben ihnen das erste Spiel leider geschenkt", sagte Berlin Ty Ronning bei MagentaSport, der Stürmer forderte ein anderes Auftreten: "Wir müssen sie ins tiefe Wasser ziehen, der Eisbär weiß, wie man schwimmt. Wir müssen bereit sein." Teamkollege Eric Mik meinte: "Es ist eine Best-of-seven-Serie, es war nur ein Spiel."
München ebenfalls unterlegen
Auch der EHC Red Bull München erlebte einen Fehlstart. Im Spiel eins der Derby-Serie gegen den ERC Ingolstadt gab der viermalige Meister beim 5:6 (0:1, 2:3, 3:2) seinen Heimvorteil direkt ab. Nach 26 Minuten lagen die Münchner mit 0:4 zurück. Zwar kämpfte sich der EHC nochmal ran, zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr.
Am Freitag (19:30 Uhr) wandern die Serien nach Berlin und Ingolstadt. Die Kölner Haie steigen am Mittwoch (19:30 Uhr) in die Playoffs ein, der Hauptrundensieger trifft aufgrund der Belegung seiner Halle zunächst auswärts auf die Schwenninger Wild Wings. In der vierten Viertelfinalserie treffen die Adler Mannheim und die Fischtown Pinguins Bremerhaven aufeinander.
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