Meisterschale der Berliner Füchse nach vermeintlichem Diebstahl im Keller wiedergefunden
Die Meisterschale war im November 2025 entwendet worden - nun gibt es eine Überraschung.
23.03.2026 | 14:51 Uhr
Kuriose Wende im Fall der verschwundenen Meisterschale der Füchse Berlin: Die Trophäe des deutschen Handballmeisters ist im Keller der eigenen Geschäftsstelle gefunden worden.
Das teilten die Füchse am Montag mit und zeigten sich selbst äußerst erstaunt über den Fund der seit November 2025 vermissten Schale.
"Ich kann es ehrlich gesagt auch noch nicht ganz glauben, aber die Schale ist wieder da. Wir können uns alle freuen, dass die Tradition gewahrt ist und die Teams, die sie gewonnen haben und gewinnen werden, sie wieder in den Händen halten können", sagte Geschäftsführer Bob Hanning. Zuvor war davon ausgegangen worden, dass die Schale von Dieben eingeschmolzen wurde.
Einbruch in Geschäftsstelle
Einbrecher waren im November des vergangenen Jahres in die Geschäftsstelle gelangt und hatten dem Vernehmen nach Bargeld sowie die Trophäe mitgenommen. Die Füchse erstatteten Anzeige, die Kriminalpolizei nahm daraufhin Mitte Januar zwei Tatverdächtige fest.
Nun die Wende: "Zuletzt wurde in den Kellerräumen der Geschäftsstelle jedoch zufällig ein prominenter Fund gemacht. Die Diebe hatten die Meisterschale dort geschickt versteckt, um sie zu einem späteren Zeitpunkt von dort zu entwenden. Das Bekanntmachen der Thematik veranlasste sie vermutlich jedoch dazu, davon abzusehen", hieß es in dem Statement der Füchse.
Der Berliner Klub um den dreimaligen Welt-Handballer Mathias Gidsel war im Sommer 2025 erstmals Meister geworden.
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