Alex Albon beim Formel-1-GP in Monza: Williams-Pilot muss vom Ende des Feldes starten - Kimi Antonelli hilft George Russell
Alex Albon wird den Großen Preis von Italien in Monza vom Ende der Startaufstellung beginnen. Der Williams-Pilot erhielt nach dem Wechsel mehrerer Antriebseinheitskomponenten eine Strafe von 20 Startplätzen.
04.09.2026 | 20:33 Uhr
Die Motorenstrafe wirft Alex Albon im Kampf um die Punkteplätze weit zurück. Auch Mercedes-Junior Kimi Antonelli muss wegen eines Motorwechsels ans Ende des Feldes und will daher Teamkollege George Russell im Qualifying unterstützen.
Alex Albon muss beim Großen Preis von Italien einen erheblichen Rückschlag hinnehmen. Williams setzte an seinem Boliden zusätzliche Komponenten der Antriebseinheit ein und überschritt damit die erlaubte Saisonquote.
Konkret erhielt Albon einen fünften Verbrennungsmotor sowie eine vierte Steuerelektronikeinheit. Beide Änderungen lösen gemäß Formel-1-Reglement jeweils eine Strafversetzung um zehn Startplätze aus. Die Folge: Insgesamt kommt Albon auf eine Strafe von 20 Startplätzen.
Da die Summe der Strafplätze die Marke von 15 übersteigt, greift automatisch die Regel für einen Start vom Ende des Feldes. Damit spielt das Ergebnis im Qualifying für die endgültige Startposition nur noch eine untergeordnete Rolle.
Auch Antonelli betroffen
Nicht nur Williams, sondern auch Mercedes ist von Motorenstrafen betroffen. Kimi Antonelli erhielt bereits zuvor für den Einsatz zusätzlicher Komponenten ebenfalls eine massive Rückversetzung. Bei ihm wurden ein fünfter Verbrennungsmotor, eine vierte Steuerelektronikeinheit und ein vierter Energiespeicher eingebaut.
Rechnerisch ergibt das eine Strafversetzung von 30 Startplätzen. Da auch Antonelli über die Grenze von 15 Strafplätzen hinauskommt, startet der Italiener ebenfalls vom Ende des Feldes. Sollten keine weiteren Strafen ausgesprochen werden, werden sich Albon und Antonelli die letzte Startreihe teilen.
Antonelli hilft Russell
Die Strafe eröffnet Mercedes eine taktische Möglichkeit im Qualifying. Antonelli hat bereits bestätigt, dass intern über Windschatten-Hilfe für George Russell gesprochen wurde. Auf der langen Vollgasstrecke in Monza kann ein Windschatten mehrere Hundertstelsekunden bringen und im Kampf um die Pole Position entscheidend sein.
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"Wenn das Team mich darum bittet, werde ich es tun", erklärte Antonelli. Da er unabhängig vom Qualifying-Ergebnis von hinten starten muss, kann er seinem Teamkollegen helfen, ohne seine eigene Startposition zu gefährden.
Russell lobte die Bereitschaft seines Teamkollegen und wertete sie als Zeichen der starken Teamkultur bei Mercedes.
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