Alle Neuerungen der Formel-1-Saison 2026 im Überblick

Mit der Regel-Revolution in der Formel 1 gibt es diverse Neuerungen in der Königsklasse des Motorsports. Manchen bleibt jedoch wie eh und je.

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Die Saison 2026 in der Formel 1 steht in den Startlöchern! Am Wochenende eröffnen die Fahrer die Saison mit dem Rennen in Australien. Ralf Schumacher und Kommentator Olivier Zwartyes blicken voraus.

Die Formel 1 geht mit den vielleicht größten Regeländerungen ihrer Geschichte in die neue Saison. Erstmals sind Motoren und Chassis gleichzeitig betroffen, einige Piloten üben bereits laute Kritik. Und auch außerhalb der Autos ist einiges los.

Elektrische Energie

Einen Hybridantrieb hatten die Formel-1-Autos schon seit 2014 im Heck, dennoch sorgt die neue Power Unit für völlig veränderte Bedingungen. Fast die Hälfte der Energie kommt nun aus dem Elektromotor. 350 Kilowatt beträgt diese Leistung, das entspricht 475 PS und bedeutet eine Verdreifachung im Vergleich zum alten Antrieb. Es gibt aber ein Problem mit dieser Motorenformel: Die Boliden bräuchten unter Volllast eigentlich mehr Energie, als der Generator pro Runde einsammelt, auf den besonders schnellen Strecken ist dieses Missverhältnis besonders groß. Die Piloten müssen daher künftig häufiger mal rollen lassen, um die Batterie zu laden - damit sie dann anderswo wieder schnell fahren können. Max Verstappen gefällt das nicht.

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Klappflügel überall

Auch die völlig veränderte Aerodynamik hat etwas mit dem neuen Antrieb zu tun. Als den Machern nämlich auffiel, wie gravierend der Energiemangel sein wird, versuchten sie, zu retten was zu retten ist. Die logische Formel: Je windschnittiger ein Auto, desto geringer der Bedarf an Energie. Und deshalb gibt es in diesem Jahr die aktive Aerodynamik, Front-und Heckflügel dürfen in definierten Passagen aufgeklappt werden. Das funktioniert so ähnlich wie das bekannte DRS am Heckflügel, ist aber immer erlaubt - nicht nur in der Nähe eines vorausfahrenden Gegners. Da damit wiederum das DRS als Überholhilfe überflüssig wird, gibt es für diese Situationen einen neuen Helfer: Den Overtake-Mode, einen zusätzlichen Energieschub aus dem Elektromotor.

  1. Der Albert Park Circuit in Melbourne/Australien gehört zu den schönsten, aber auch anspruchsvollsten Strecken der Formel 1.
    Image: 1. Rennen: GP von Australien in Melbourne | 6. - 8. März. © Imago
  2. Der China-GP findet auch 2023 nicht statt.
    Image: 2. Rennen: GP von China in Shanghai | 13. - 15. März © DPA pa
  3. Die Formel 1 dreht weiter ihre Runden auf dem Suzuka International Racing Course.
    Image: 3. Rennen: GP von Japan in Suzuka | 27. - 29. März © Imago
  4. Lewis Hamilton gewinnt den Saisonauftakt in Bahrain.
    Image: 4. Rennen: GP von Bahrain in Sakhir | 10. - 12. April © Imago
  5. Der GP von Saudi Arabien in Jeddah
    Image: 5. Rennen: Der GP von Saudi Arabien in Jeddah | 17. - 19. April © DPA pa
  6. Der Miami-GP verläuft um das Hard Rock Stadium.
    Image: 6. Rennen: GP von Miami in Miami Gardens | 1. - 3. Mai © DPA pa
  7. Großer Preis von Kanada: Montreal, Circuit Gilles-Villeneuve (Laufzeit einschließlich bis 2029)
    Image: 7. Rennen: GP von Kanada in Montreal | 22. - 24. Mai © Imago
  8. Perez auf den Spuren von Vettel, Hamilton fährt vorweg.
    Image: 8. Rennen: GP von Monaco in Monte-Carlo | 5. - 7. Juni © Imago
  9. 6. Rennen: GP von Spanien in Barcelona, 22. Mai 2022
    Image: 9. Rennen: GP von Barcelona in Barcelona | 12. - 14. Juni © Imago
  10. Am zweiten Wochenende in Folge gastiert die Formel 1 in Spielberg.
    Image: 10. Rennen: GP von Österreich in Spielberg | 26. - 28. Juni © Imago
  11. In Silverstone wird es ein Sprintrennen geben.
    Image: 11. Rennen: GP von Großbritannien in Silverstone | 3. - 5. Juli © DPA pa
  12. Spa
    Image: 12. Rennen: GP von Belgien in Spa-Francorchamps | 17. - 19. Juli © Imago
  13. Hungaroring
    Image: 13. Rennen: GP von Ungarn in Budapest | 24. - 26. Juli © Imago
  14. Der malerisch in einer Dünenlandschaft gelegene Kurs in Zandvoort.
    Image: 14. Rennen: GP der Niederlande in Zandvoort | 21. - 23. August © Imago
  15. Die Strecke mit der größten Höchstgeschwindigkeit: Autodromo di Monza/Italien – 349 km/h
    Image: 15. Rennen: GP von Italien in Monza | 4. - 6. September © Getty
  16. 16. Rennen: GP von Spanien in Madrid | 11. - 13.. September
    Image: 16. Rennen: GP von Spanien in Madrid | 11. - 13.. September © Imago
  17. Die Strecke in Baku garantiert mit ihren engen Kurven und langen Geraden ein Motorsport-Spektakel.
    Image: 17. Rennen: GP von Aserbaidschan in Baku | 25. - 27.. September © Imago
  18. Auch 2021 wird es kein Nachtrennen in Singapur geben.
    Image: 18. Rennen: GP von Singapur in Singapur | 9. - 11. Oktober © Imago
  19. Austin
    Image: 19. GP der USA in Austin | 23. - 25. Oktober © Imago
  20. Die Strecke mit der längsten Distanz bis zur ersten Kurve: Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt/Mexiko – 890 Meter
    Image: 20. GP von Mexiko in Mexiko-Stadt | 30. Oktober - 1. November © Imago
  21. Die Strecke mit der kürzesten Distanz bis zur ersten Kurve: Autodromo Jose Carlos Pace in Sao Paulo/Brasilien – 190 Meter
    Image: 21. Rennen: GP von Brasilien in Sao Paulo | 6. - 8- November © Imago
  22. Die Formel 1 fährt ab der Saison 2023 in Las Vegas.
    Image: 22. Rennen: GP der von Las Vegas in Las Vegas | 19. - 21. November © Imago
  23. GP von Katar in Lusail
    Image: 23. Rennen: GP von Katar in Lusail | 27. - 29. November © DPA pa
  24. 266 Tage: So lange dauert die Saison 2023 vom ersten bis zum letzten Rennen. Das erste Rennen findet am 05. März in Bahrain statt. Das Saisonfinale wird am 26. November in Abu Dhabi ausgetragen.
    Image: 24. Rennen: GP von Abu Dhabi in Yas Marina | 4. - 6. Dezember © DPA pa

Kleinere Autos

Die modernen Formel-1-Autos sind immer größer geworden, und auch hier reagiert man im Sinne des Luftwiderstands. Die Boliden werden schmaler, 1,90 Meter statt 2 Meter. Auch die Breite der Reifen wird reduziert. Zudem, und das hat nichts mit der Aerodynamik zu tun, werden die Autos um 20 cm kürzer und vor allem dadurch auch um etwa 30 kg leichter. Das wiederum ist durchaus im Sinne der Fahrer, die agilere Autos mögen.

Elf Teams

Es wird wieder etwas voller auf der Strecke, das liegt allerdings nicht an Audi. Das höchst ambitionierte deutsche Werksteam - ab 2030 wird die WM anvisiert - mit Nico Hülkenberg hat den Schweizer Sauber-Rennstall übernommen und nimmt dessen Platz ein. Richtig neu ist das US-Team Cadillac, das bei den Testfahrten einen verheerenden Eindruck hinterließ und es erstmal schwer haben dürfte. Erstmals seit 2016 nehmen damit wieder elf Rennställe teil.

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Alte Fahrer

Bei all den Veränderungen brauchte die Formel 1 wohl zumindest etwas Konstanz. Nur ein einziger Rookie wurde hineingelassen, der Engländer Arvid Lindblad (18) fährt für das Red-Bull-Juniorteam Racing Bulls. Sogar die beiden neuen Sitze bei Cadillac gingen an zwei Altbekannte: Sergio Perez und Valtteri Bottas (beide 36) kehren aus der Rennfahrer-Rente zurück.

Bekannte Favoriten

Die Schnellsten dürften trotz aller Veränderungen erwartbar sein und aus diesem Kreis kommen: Mercedes mit George Russell und Kimi Antonelli, McLaren mit Weltmeister Lando Norris und Oscar Piastri, Ferrari mit Lewis Hamilton und Charles Leclerc und Red Bull mit Verstappen und Isack Hadjar.

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SID

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