Formel 1: FIA plant Reform: Verpflichtender Reifensatz im Qualifying
Für zwei Rennen in 2023: FIA testet Qualifying-Reform
03.05.2022 | 21:25 Uhr
Die Formel 1 will in der nächsten Saison bei zwei Rennen ein neues Qualifying-System ausprobieren. An zwei Wochenenden soll dabei eine neue Reifenregel zum Einsatz kommen. Dadurch würde sich der Verbrauch an Reifensätzen verringern, die Fahrer werden ihre Reifen jedoch nicht mehr frei wählen dürfen.
Wie die FIA verkündet, sollen den Teams 2023 an zwei Rennwochenenden nur elf statt 13 Reifensätze zur Verfügung gestellt werden. Der Einfluss der verringerten Reifenanzahl auf das Wochenende soll beobachtet werden. Ziel ist ein nachhaltigerer Umgang mit den Reifen.
Verpflichtender Reifensatz im Qualifying
Außerdem werden Fahrer die Reifen nicht selbst auswählen dürfen: In Q1 soll der Hard, in Q2 der Medium und in Q3 der Soft verpflichtend bei allen Fahrern zum Einsatz kommen. Ausnahme ist ein Qualifying unter nassen Bedingungen - in diesem Fall dürften die Fahrer frei wählen.
Das Kontingent der verschiedenen Reifensätze wird sich an diesen zwei Wochenenden wie folgt ändern: Während den Fahrern aktuell acht Softs, drei Mediums und zwei Hards zur Verfügung gestellt werden, sollen es dann jeweils vier Softs und Mediums und drei Hards werden.
Von bisher 13 zur Verfügung gestellten Reifensätzen verringert man sich so aufgrund der Nachhaltigkeit auf lediglich elf Sätze.
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