Herber Dämpfer! Freddie Slater vor Formel-3-Finale unter Druck
Freddie Slater hat im Titelkampf der Formel 3 einen schweren Rückschlag erlitten. Der Audi-Junior geht nach einem Ausfall und einem punktlosen Sprintrennen punktgleich mit Ugo Ugochukwu ins entscheidende Saisonrennen.
12.09.2026 | 19:50 Uhr
Der 18-jährige Brite startet beim Finale in Madrid nur von Platz acht. Titelrivale Ugo Ugochukwu nimmt das entscheidende Rennen dagegen von Rang zwei in Angriff.
Audis Top-Talent Freddie Slater (18) hat im Titelrennen der Formel 3 einen herben Dämpfer erlitten. Beim Finale in Madrid schied der Brite im Hauptrennen aus und schloss das Sprintrennen nur als 18. ab. Sein Verfolger Ugo Ugochukwu (19) punktete jeweils und zog in der Gesamtwertung gleich. Beide gehen mit 141 Zählern ins entscheidende Rennen am Sonntagmorgen (9.45 Uhr live auf Sky Sport).
Slater muss jedoch eine Aufholjagd hinlegen. Er geht vom achten Platz aus ins Rennen, Ugochukwu (Campos Racing) startet dagegen vom zweiten. Andere Fahrer haben keine Chance mehr auf den Titel.
Große Erwartungen
Audi, der Formel-1-Rennstall um Nico Hülkenberg, gibt in diesem Jahr sein Debüt als Werksteam in der Königsklasse und legte parallel ein Juniorprogramm auf. Slater war der erste Zugang und weckt große Erwartungen: Er blickt auf eine erfolgreiche Kart-Karriere mit Europa- und Weltmeisterschaftstiteln zurück, anschließend gewann er zwei Formel-4-Meisterschaften.
Der Titel auf Formel-3-Niveau gleich im Rookie-Jahr wäre eine besondere Leistung, Vorgänger waren etwa die etablierten Formel-1-Stars Charles Leclerc (Ferrari), George Russell (Mercedes), Oscar Piastri (McLaren) - und Gabriel Bortoleto, aktuell Hülkenbergs Teamkollege im Audi.
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