Freddie Slater vor schweren Finalrennen in Madrid – Verfolger holt auf
Freddie Slater hat im Kampf um den Formel-3-Titel weiter an Vorsprung eingebüßt. Der Audi-Junior blieb im Sprintrennen von Madrid ohne Punkte, während Verfolger Ugo Ugochukwu Zählbares sammelte.
12.09.2026 | 12:28 Uhr
Ausgerechnet vor dem Saisonfinale wächst der Druck auf Freddie Slater. Der 18-Jährige verpasste im Sprint von Madrid die Punkteränge deutlich und musste mit ansehen, wie Ugo Ugochukwu in der Gesamtwertung näher heranrückte. Vor den letzten beiden Rennen trennen die Titelrivalen nur noch zwölf Punkte.
Audis Top-Talent Freddie Slater (18) droht den erhofften Titel in seiner ersten Formel-3-Saison auf den letzten Metern doch noch zu verlieren. Beim Finale in Madrid schloss der Brite das Sprintrennen am Samstag nur als 18. ab und verpasste die Punkteränge deutlich, sein Verfolger Ugo Ugochukwu (19) holte als Achter Zählbares.
Schlechte Startplätze verschärfen die Lage
Damit verringerte sich Slaters Vorsprung in der Meisterschaft auf nur noch 12 Punkte - und die Aussichten für das weitere Wochenende sind schlecht. Zwei Hauptrennen stehen noch an, am Samstagabend (18.00 Uhr live auf Sky Sport F1) und am Sonntagmorgen (9.45 Uhr live auf Sky Sky Sport F1). Slater startet von den Positionen 17 und 8, weil er in den Qualifyings Probleme mit seinem Trident-Boliden hatte. Ugochukwu (Campos Racing) wird dagegen von den Startplätzen 4 und 2 in die beiden Rennen gehen.
Ugochukwu wittert die Titelchance
Auch den Sprint hatte Slater von Rang 17 gestartet, auf dem neuen, sehr engen Stadtkurs gab es im gesamten Feld praktisch keine Überholmanöver. Halten Slater und Ugochukwu ihre Startplätze in den beiden Rennen, dann wird der Amerikaner in der Meisterschaft noch vorbeiziehen.
Große Hoffnungen ruhen auf dem Audi-Talent
Audi, der Formel-1-Rennstall um Nico Hülkenberg, gibt in diesem Jahr sein Debüt als Werksteam in der Königsklasse und legte parallel ein Juniorprogramm auf. Slater war der erste Zugang und weckt große Erwartungen: Er blickt auf eine erfolgreiche Kart-Karriere mit Europa- und Weltmeisterschaftstiteln zurück, anschließend gewann er zwei Formel-4-Meisterschaften.
Der Titel auf Formel-3-Niveau gleich im Rookie-Jahr wäre nun eine besondere Leistung, Vorgänger waren etwa die etablierten Formel-1-Stars Charles Leclerc (Ferrari), George Russell (Mercedes), Oscar Piastri (McLaren) - und Gabriel Bortoleto, aktuell Hülkenbergs Teamkollege im Audi.
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