Lewis Hamilton fährt Bestzeit am letzten Tag des F1-Shakedowns in Barcelona
Der letzte Testtag der Formel 1 in Barcelona ist nun auch in den Büchern.
30.01.2026 | 21:58 Uhr
Ein Ausrufezeichen setzte am Freitag Lewis Hamilton. Der Ferrari-Pilot fuhr die beste Zeit der gesamten Testwoche.
Hamilton, der mit weichen C3-Reifen unterwegs gewesen sein soll, kam auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya im Ferrari SF-26 auf eine Zeit von 1:16,348. Damit war er hauchzart schneller als Mercedes-Pilot George Russell, der am Donnerstag 1:16,445 benötigt hatte.
"Wir haben die ganze Woche über einen Haufen Runden gedreht", sagt Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur am Ende der Testwoche. "Das ist wichtig, um Daten zu sammeln und uns bestmöglich auf Bahrain vorzubereiten. Insgesamt befinden wir uns noch in einem sehr frühen Stadium, und das Wichtigste ist, Runden fahren zu können. Es wird wahrscheinlich in Bahrain viel repräsentativer sein als diese Woche."
Hamilton und Teamkollege Charles Leclerc drehten am Freitag zusammen 145 Runden. Damit kommt die Scuderia für die gesamte Woche auf 440.
McLaren kann aufatmen
Aufatmen kann derweil McLaren. Lando Norris und Oscar Piastri absolvierten am Freitag insgesamt 166 Runden. Am Donnerstag hatte der Weltmeister noch ein Problem am Kraftstoffsystem. Dadurch fuhr McLaren mehr als 100 Runden weniger als Mercedes und Ferrari.
Fleißig war auch Max Verstappen. Der Niederländer drehte im RB22 118 Runden. Red Bull kehrte damit zurück auf die Strecke, nachdem das Team aus Österreich in den vergangenen beiden Tagen aufgrund des Crashs von Isack Hadjar nicht testen konnte.
Und wie lief es bei Audi? Über 140 Runden spulte das Team um Nico Hülkenberg ab. Ein erfolgreicher Tag für den Neuling. An den ersten beiden Testtagen brachte man es kumuliert nur auf 96 Runden. Es scheint also in die richtige Richtung zu gehen beim deutschen Autobauer.
Weiter geht es in Bahrain
Immerhin 61 Runden drehte Altmeister Fernando Alonso im Aston Martin. Die ersten drei Tage hatte man komplett verpasst. Und auch am Donnerstag rollte der AMR26 erst eine Stunde vor Tagesende aus der Garage.
Nach dem Event in Spanien sind noch zwei offizielle, für Medien geöffnete Veranstaltungen vom 11. bis zum 13. Februar und 18. bis 20. Februar in Bahrain angesetzt.
In Barcelona waren nur zehn von insgesamt elf Rennställen am Start. Bei Williams sind bei der Entwicklung des neuen Wagens mit dem Kürzel FW48 Verzögerungen aufgetreten. Deshalb ließ der britische Traditionsrennstall die Privattests aus. In Bahrain will Williams wieder dabei sein. Am 8. März findet in Melbourne der erste Grand Prix des Jahres statt.
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