Russell, Antonelli und Mercedes geben die Pace im Melbourne-Qualifying vor

Die Silberpfeile rasten mit großem Abstand auf die ersten beiden Plätze.

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Das erste Qualifying der Saison 2026 hat es in sich! Bereits im Q1 kommt es zu einem Crash mit Seltenheitswert. Und von diesem profitiert Kimi Antonelli. Der Italiener macht im Anschluss eine gute Figur, genauso wie Audi um Nico Hülkenberg.

Doch Red Bull, Ferrari und McLaren geben Anlass zur Hoffnung.

"Klares Statement von Mercedes."

Sky Sport F1-Experte Timo Glock brachte das Resultat im Qualifying zum Großen Preis von Australien auf den Punkt. Denn die Silberpfeile ließen am Samstag so richtig die Muskeln spielen. George Russell flog zur Pole, Teamkollege Kimi Antonelli machte die reine erste Mercedes-Startreihe perfekt. Und dass, obwohl der Italiener sein Auto in FP3 komplett zerlegte und erst ganz spät in Q1 auf die Strecke konnte.

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Antonelli knallt heftig in die Bande | In-Race Video

"Ich weiß gar nicht, wen ich zuerst loben will. Die Mechaniker haben Unglaubliches am Auto von Kimi geleistet. Der Abflug vom Max (Verstappen; Anm. d. Red.) hat uns geholfen, dass wir das Auto überhaupt rauskriegen. Es war nicht abgestimmt, da war kein Setup drauf. Das war eine unglaubliche Mannschaftsleistung", schwärmte Mercedes-Teamchef Toto Wolff am Sky Sport Mikrofon und verteilte noch ein Sonderlob an Russell: "George hat das Qualifying dominiert und am Ende auch mit einer Leichtigkeit diese Rundenzeit rausgeklopft."

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Wird die Saison 2026 wieder ein Mercedes-Jahr? DIe Silberpfeile dominieren das Qualifying von Australien. Teamchef Toto Wolff lobt dabei auch die Arbeit der Mechaniker und gibt zu, vom Crash von Max Verstappen profitiert zu haben.

ZUM DURCHKLICKEN: Das Qualifying-Ergebnis in Australien

  1. Das Qualifying-Ergebnis in Australien.
    Image: Das Qualifying-Ergebnis in Australien. © Sky
  2. Das Qualifying-Ergebnis in Australien.
    Image: Das Qualifying-Ergebnis in Australien. © Sky
  3. Das Qualifying-Ergebnis in Australien.
    Image: Das Qualifying-Ergebnis in Australien. © Sky
  4. Das Qualifying-Ergebnis in Australien.
    Image: Das Qualifying-Ergebnis in Australien. © Sky

Mercedes in eigener Liga

Mercedes hatte - im Gegensatz zur Konkurrenz - die Reifen und Batterie sofort im richtigen Fenster und konnte von der ersten Runde an pushen. "Ein super Tag für uns. Wir wussten, dass viel Potenzial im Auto steckt. Diese Wetterbedingungen mit kühleren Temperaturen kommen uns entgegen", freute sich Russell. Antonelli bedankte sich derweil bei seinen Mechanikern: "Sie sind einfach Helden, dass sie das Auto wieder zusammen bekommen haben. Ich habe dann alles rausgeholt."

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Mit einem bisher dominanten Wochenende sichert sich George Russell die erste Pole Poistion der Saison 2026. Nach dem bisher starken Auftritt in Australien konnte der Brite seine gute Laune kaum verstecken.

Aufgrund der Performance bei der Zeitenjagd geht das deutsche Werksteam natürlich auch als klarer Favorit in den Rennsonntag (ab 3.30 Uhr LIVE & EXKLUSIV auf Sky Sport) im Albert Park. Glock ist sich sogar sicher, "dass es vorneweg eine Spazierfahrt für Mercedes wird." Die Konkurrenz reagierte mit großem Stauen auf die Leistung der Silberpfeile.

Konkurrenz sehr verblüfft

"Mercedes ist einfach zu schnell. Ich will meine Position nach hinten verteidigen", meinte Isack Hadjar, der bei seinem Debüt für Red Bull sensationell auf den dritten Platz fuhr, etwas sprachlos. Charles Leclerc (Ferrari) erklärte gegenüber Sky Sport: "Mercedes hat in FP3 schon das gesamte Feld überrascht, als sie den Motor aufgedreht haben. Ich dachte, dass sie noch drei Zehntel in der Hinterhand haben würden, aber es waren eher sechs oder sieben Zehntel. Das ist sehr beeindruckend und hat niemand so erwartet."

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Mercedes legt im Qualifying von Australien die Karten auf den Tisch und holt sich die erste Startreihe. Da kann auch Charles Leclerc, der am Ende auf Platz vier landet, nur staunen.

Titelverteidiger McLaren war sogar nur vierte Kraft. Andrea Stella analysierte bereits, wo der Unterschied zur Spitze ist. "Wir haben gesehen, dass Mercedes einen Vorteil gegenüber allen anderen hat. Für uns geht es darum, mehr Grip zu generieren und mehr Performance aus der Powerunit herauszuholen. Wenn wir unsere Pace mit der von Russell vergleichen, scheint Mercedes doch einen besseren Job zu machen, um das Potenzial auszuschöpfen", so der Papaya-Teamchef bei Sky Sport.

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Antonelli verliert Teil - Norris brettert drüber | In-Race Video

Verfolger mit viel Potenzial

Da McLaren auch mit Mercedes-Power im Heck fährt, kann der Abstand nicht auf den Motor zurückzuführen sein. Und auch Red Bull sowie Ferrari haben noch Trümpfe im Ärmel, um den Rückstand auf Mercedes alsbald zu verringen. Bei Red Bull steht hier vor allem eine intensive Datenanalyse auf dem Programm, um das Maximum an Potenzial aus der Zusammenarbeit mit dem neuen Partner Ford herauszuholen. Ferrari muss das Auto in ein besseres Fenster bekommen, wo es funktioniert.

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Wenn die drei Verfolger einen Weg finden, das Batteriemanagement zu verbessern und damit die Nutzung der Batteriepower pro Runde zu optimieren, ist ein Vierkampf an der Spitze möglich. "Aber erst einmal muss der Rest schauen, dass er ins Ziel kommt. Denn dann hast du fast schon einen sicheren Platz in den Punkten. Ich denke, dass wir den einen oder anderen Ausfall sehen werden", prognostizierte Glock mit Blick Richtung Rennen.

ZUM DURCHKLICKEN: Der F1-Rennkalender 2026

  1. Der Albert Park Circuit in Melbourne/Australien gehört zu den schönsten, aber auch anspruchsvollsten Strecken der Formel 1.
    Image: 1. Rennen: GP von Australien in Melbourne | 6. - 8. März. © Imago
  2. Der China-GP findet auch 2023 nicht statt.
    Image: 2. Rennen: GP von China in Shanghai | 13. - 15. März © DPA pa
  3. Die Formel 1 dreht weiter ihre Runden auf dem Suzuka International Racing Course.
    Image: 3. Rennen: GP von Japan in Suzuka | 27. - 29. März © Imago
  4. Lewis Hamilton gewinnt den Saisonauftakt in Bahrain.
    Image: 4. Rennen: GP von Bahrain in Sakhir | 10. - 12. April © Imago
  5. Der GP von Saudi Arabien in Jeddah
    Image: 5. Rennen: Der GP von Saudi Arabien in Jeddah | 17. - 19. April © DPA pa
  6. Der Miami-GP verläuft um das Hard Rock Stadium.
    Image: 6. Rennen: GP von Miami in Miami Gardens | 1. - 3. Mai © DPA pa
  7. Großer Preis von Kanada: Montreal, Circuit Gilles-Villeneuve (Laufzeit einschließlich bis 2029)
    Image: 7. Rennen: GP von Kanada in Montreal | 22. - 24. Mai © Imago
  8. Perez auf den Spuren von Vettel, Hamilton fährt vorweg.
    Image: 8. Rennen: GP von Monaco in Monte-Carlo | 5. - 7. Juni © Imago
  9. 6. Rennen: GP von Spanien in Barcelona, 22. Mai 2022
    Image: 9. Rennen: GP von Barcelona in Barcelona | 12. - 14. Juni © Imago
  10. Am zweiten Wochenende in Folge gastiert die Formel 1 in Spielberg.
    Image: 10. Rennen: GP von Österreich in Spielberg | 26. - 28. Juni © Imago
  11. In Silverstone wird es ein Sprintrennen geben.
    Image: 11. Rennen: GP von Großbritannien in Silverstone | 3. - 5. Juli © DPA pa
  12. Spa
    Image: 12. Rennen: GP von Belgien in Spa-Francorchamps | 17. - 19. Juli © Imago
  13. Hungaroring
    Image: 13. Rennen: GP von Ungarn in Budapest | 24. - 26. Juli © Imago
  14. Der malerisch in einer Dünenlandschaft gelegene Kurs in Zandvoort.
    Image: 14. Rennen: GP der Niederlande in Zandvoort | 21. - 23. August © Imago
  15. Die Strecke mit der größten Höchstgeschwindigkeit: Autodromo di Monza/Italien – 349 km/h
    Image: 15. Rennen: GP von Italien in Monza | 4. - 6. September © Getty
  16. 16. Rennen: GP von Spanien in Madrid | 11. - 13.. September
    Image: 16. Rennen: GP von Spanien in Madrid | 11. - 13.. September © Imago
  17. Die Strecke in Baku garantiert mit ihren engen Kurven und langen Geraden ein Motorsport-Spektakel.
    Image: 17. Rennen: GP von Aserbaidschan in Baku | 25. - 27.. September © Imago
  18. Auch 2021 wird es kein Nachtrennen in Singapur geben.
    Image: 18. Rennen: GP von Singapur in Singapur | 9. - 11. Oktober © Imago
  19. Austin
    Image: 19. GP der USA in Austin | 23. - 25. Oktober © Imago
  20. Die Strecke mit der längsten Distanz bis zur ersten Kurve: Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt/Mexiko – 890 Meter
    Image: 20. GP von Mexiko in Mexiko-Stadt | 30. Oktober - 1. November © Imago
  21. Die Strecke mit der kürzesten Distanz bis zur ersten Kurve: Autodromo Jose Carlos Pace in Sao Paulo/Brasilien – 190 Meter
    Image: 21. Rennen: GP von Brasilien in Sao Paulo | 6. - 8- November © Imago
  22. Die Formel 1 fährt ab der Saison 2023 in Las Vegas.
    Image: 22. Rennen: GP der von Las Vegas in Las Vegas | 19. - 21. November © Imago
  23. GP von Katar in Lusail
    Image: 23. Rennen: GP von Katar in Lusail | 27. - 29. November © DPA pa
  24. 266 Tage: So lange dauert die Saison 2023 vom ersten bis zum letzten Rennen. Das erste Rennen findet am 05. März in Bahrain statt. Das Saisonfinale wird am 26. November in Abu Dhabi ausgetragen.
    Image: 24. Rennen: GP von Abu Dhabi in Yas Marina | 4. - 6. Dezember © DPA pa

Weitere Erkenntnisse

Ansonsten brachte der Qualifying-Samstag noch einige andere Erkenntnisse. Lando Norris stand im Schatten von Teamkollege Oscar Piastri und hatte mit vielen Problemen zu kämpfen. Der Weltmeister beschwerte sich hinterher über die neuen Autos. Die Racing Bulls scheinen zum Start der Saison das Mittelfeld anzuführen, insbesondere Rookie Arvid Lindblad hinterließ einen starken Eindruck. Dahinter erwischte auch Audi ein hervorragendes F1-Debüt.

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Den Start in die neue Saison hätte sich Lando Norris sicher anders vorstellt. Der Weltmeister kommt im Qualifying nur auf Platz sechs und hat mit reichlich Problemen zu kämpfen. Ein Umstand, der den McLaren-Piloten frustriert.

"Wir haben noch viel Luft nach oben. Aber das ist auch gut so, wenn wir sehen, wo wir damit jetzt schon stehen, dann macht das Hoffnung auf mehr", erklärte Nico Hülkenberg, der von Platz elf aus die Punkteränge deutlich im Visier hat, am Mikrofon von Sky Sport. Haas, Alpine und Williams brauchen dagegen schon eine deutliche Steigerung, damit sie in die Punkte fahren können.

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Nico Hülkenberg verpasst nur knapp hinter seinem Teamkollegen Gabriel Bortoleto den elften Platz in der Quali von Australien. Trotzdem zieht der Deutsche ein positives Fazit.

Noch hinter Fernando Alonso, der mit seinem Aston Martin überraschend nur knapp das Q2 verpasste und Neuling Cadillac, dem über drei Sekunden auf die Spitze fehlten, landete Max Verstappen nur auf P20. Der viermalige Weltmeister verlor auf seiner ersten schnellen Runde die Kontrolle über seinen RB22 und schlug ein. "Angebremst und die Hinterachse hat dann voll blockiert. Keine Ahnung, was da los war", gab sich der Niederländer, der beim Crash unverletzt blieb, bei Sky Sport ratlos. Verstappen braucht Sonntag eine Mega-Aufholjagd.

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Max Verstappen war der große Verlierer des Qualifyings in Australien. Der Niederländer crasht bereits, bevor er eine erste Zeit setzen konnte. Nach dem Unfall wirkte der Red Bull Pilot zum Teil ratlos.

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Crash mit Seltenheitswert! Verstappen fliegt ab | In-Race Video

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