Formel 1: Daniel Ricciardo offenbar vor Wechsel zu Mercedes

Ricciardo zu Mercedes? Spektakulärer Wechsel steht offenbar bevor

Von Sky Sport

Image: Daniel Ricciardo steht offenbar vor einem Wechsel zu Mercedes.

Daniel Ricciardo scheint nun doch einen Platz in der Königsklasse für die kommende Saison gefunden zu haben.

Daniel Ricciardo bleibt der Formel 1 wohl auch 2023 erhalten. Seine Zeit bei McLaren ist zwar nach zwei Jahren am Ende dieser Saison vorbei. Der Australier wird bei dem britischen Rennstall durch Oscar Piastri ersetzt.

Aber nach Angaben des französischen TV-Senders Canal+ bahnt sich ein Wechsel zu Top-Team Mercedes an. Die Verhandlungen befänden sich demnach in "einem fortgeschrittenen Stadium".

Bei Mercedes soll Ricciardo die Rolle des Ersatzfahrers hinter Lewis Hamilton und George Russell einnehmen.

"Ich bin immer noch scharf darauf, Teil der Formel 1 zu sein. Natürlich ist das mein Plan A", hatte der 33-Jährige bereits am Donnerstag vor dem Rennen in Singapur gesagt.

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Eine Rolle als Ersatzfahrer in einem Team bezeichnete er dabei als "durchaus realistisch".

Bis 2027! Sky verlängert Formel-1-Rechte

Sehr gute Nachrichten für alle Freunde der Formel 1. Die Königsklasse des Motorsports fährt langfristig bei Sky.

Ricciardo setzt auf bessere Chancen für 2024

Der achtmalige GP-Sieger setzt darauf, dass sich Ende 2023 seine Perspektiven in der Königsklasse wieder verbessern und er 2024 wieder Chancen auf ein Stamm-Cockpit hat, wenn Verträge einiger anderer Piloten auslaufen.

Mehr dazu

Zum Durchklicken: Die Vertragslaufzeiten der F1-Piloten:

Weltmeister Lando Norris fährt noch bis mindestens 2026 für McLaren.
Der Vertrag von Oscar Piastri beim Papaya-Team ist bis 2028 datiert.
Der Vertrag von George Russell bei Mercedes läuft Ende 2026 aus.
Auch Andrea Kimi Antonelli ist bei Mercedes bis 2026 Stammpilot.
Der vierfache Weltmeister Max Verstappen bleibt noch bis 2028 bei Red Bull.
Isack Hadjar ersetzt nach einem starken Rookie-Jahr bei den Racing Bulls Yuki Tsunoda und fährt 2026 im zweiten Red Bull.
Charles Leclerc hat bei Ferrari einen Kontrakt bis 2026.
Auch F1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton bleibt der Scuderia 2026 erhalten.
Alexander Albon hatte im Mai 2024 einen neuen mehrjährigen Vertrag bis mindestens 2026 bei Williams unterschrieben.
Teamkollege Carlos Sainz geht 2026 in seine zweite Saison beim Traditionsrennstell.
Routinier Fernando Alonso könnte bei Aston Martin seine letzte F1-Saison fahren.
Auch Lance Stroll wird mindestens noch 2026 für Aston Martin an den Start gehen.
Liam Lawson fährt nach seiner Ausbootung bei Red Bull auch 2026 für die Racings Bulls.
Arvid Lindblad ist 2026 der einzige Rookie im Feld. Der Brite mit indisch-schwedischen Wurzeln fährt für die Racing Bulls.
Youngster Oliver Bearman geht bei Haas in sein zweites F1-Jahr.
Esteban Ocon hatte Alpine 2024 verlassen. Bei seinem neuen Arbeitgeber Haas hatte er einen Vertrag über mehrere Jahre unterzeichnet.
Nico Hülkenberg ist aktuell der einzige deutsche Pilot in der Formel 1. Zur Saison 2025 wechselte er von Haas zu Sauber und fährt dort beim neuen Audi-Werksteam auch 2026 mit Option auf 2027.
Bei Audi heißt sein Teamkollege auch weiterhin Gabriel Bortoleto.
Pierre Gasly hatte im Sommer 2025 seinen Vertrag bei Alpine verlängert und fährt nun bis mindestens 2028 für den französischen Rennstall.
Franco Colapinto hatte Jack Doohan nach nur sechs Rennen 2025 bei Alpine ersetzt. Alpine verlängerte seinen Vertrag für die Saison 2026.
Valtteri Bottas fährt ab 2026 für das Cadillac Formula 1 Team.
Sergio Perez fährt ab 2026 für das Cadillac Formula 1 Team.

"Ich liebe auch andere Rennserien, aber ich sehe mich dort nicht. Ich habe auch das Gefühl, wenn ich in so etwas einsteige, schließt das die Tür zur F1 für immer. Es würde sich so anfühlen, als hätte ich mich dann abgemeldet, aber das habe ich noch nicht", sagte Ricciardo zu seiner Zukunftsplanung.

Hamilton fände es "großartig"

Lewis Hamilton fände einen Wechsel Ricciardos zu Mercedes zwar "großartig", sieht in dem Australier aber mehr als nur einen Ersatzfahrer: "Er hat sich das Recht, gemeinsam mit uns Rennen zu fahren, verdient."

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