Mit dem Geständnis einer Bestechung aus seiner Formel-1-Zeit hat Bernie Ecclestone einmal mehr für Schlagzeilen gesorgt.
In der Formel-1-Dokumentation "Lucky!" beichtete der mittlerweile 92-Jährige, beim WM-Kampf 1981 einem der beiden Fahrer einen unfairen Vorteil verschafft zu haben. Vor dem finalen Rennen hatten sowohl Nelson Piquet von Brabham, als auch Carlos Reutemann im Williams noch die Chance auf den Titel.
Ecclestone bestach Masseur vor WM-Finale
"Nach dem ersten Tag mit den Trainings war es offensichtlich, dass die Fahrer Nackenprobleme bekamen. Carlos hat daraufhin mit einem Masseur gesprochen, der in der Boxengasse war. Ich bin zu dieser Person gegangen und hatte eine finanzielle Diskussion mit ihm. Dann hat sich die Person dazu entschieden, Nelson zu bevorzugen", beschrieb Ecclestone, der zu der Zeit Teamchef bei Brabham war, die Bestechung.
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Sein Schützling Piquet wurde am Ende Fünfter und krönte sich zum Weltmeister, weil Reutemann nicht über Platz acht hinauskam. Der Argentinier wurde mit einem Punkt Rückstand nur Vize-Weltmeister. "Wir haben den Titel gewonnen und das war auch das Ende von Carlos, der kurz darauf zurückgetreten ist", meinte Ecclestone weiter.
Reutemann beendete nach nur zwei weiteren Rennen seine Karriere, "es hat ihm bis zum letzten Tag seines Lebens wehgetan", sagte seine Tochter Cora Reutemann im Interview mit dem argentinischen Radiosender Radio Mitre. "Einen Tag bevor mein Vater starb, bat ich Bernie Ecclestone, ihm zu sagen, dass er der wahre Champion von 1981 war", so seine Tochter weiter. "Leider starb er am nächsten Tag."
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