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Formel 1: FIA plant Strafenänderungen bei Motorenwechsel

Motorenwechsel: Formel 1 will Strafenkatalog ändern

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Image: Motorenkomponenten könnten zukünftig limitiert sein - und der Wechsel anders bestraft werden.  © Imago

Durcheinandergewürfelte Startaufstellungen und große Verwirrung: Um dieses Problem zukünftig zu lösen, will die FIA offenbar den Strafenkatalog für Motorenwechsel für die kommende Saison ändern.

Künftig könnte es statt Versetzungen in der Startaufstellungen eine Strafe im Rennen geben. Laut dem Portal RacingNews365 will die FIA für 2023 das Regelwerk bei Motorenwechseln verändern. Verschiedene Möglichkeiten dafür wurden bereits in einer Kommission besprochen.

Zeitstrafen statt Startplatzstrafe

Zukünftig sollen Motorenwechsel nicht wie bisher mit einer Startplatzstrafe geahndet werden, stattdessen sollen Zeitstrafen beim ersten Boxenstopp im Rennen eine mögliche Lösung sein. In der Vergangenheit führte die bisherige Regelung dazu, dass Teams bei Strecken, die sich gut zum Überholen eigneten, Motorenstrafen taktisch in Kauf nahmen.

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  • Datum: 26. Dezember 2022
  • Uhrzeit: 13:30 Uhr – 21:00 Uhr (Anpfiff)
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  • Übertragung: LIVE und EXKLUSIV bei Sky
  • Sender: Sky Sport Premier League

So kam es beispielsweise in der vergangenen Saison in Spa zu einem regelrechten Chaos, als niemand nach dem Qualifying wusste, wie die Startaufstellung für das Rennen aussehen würde.

Motorenkomponenten sollen begrenzt werden

Mit einer Zeitstrafe im Rennen als Alternative könnte dieses Problem behoben werden. Zudem soll die Anzahl an Motoreneinheiten beschränkt werden: Bisher konnten die Teams zusätzliche Motorenkomponenten für eine Startplatzstrafe einbauen und somit das Kontingent an Motorenteilen erhöhen.

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In Zukunft müsste ein neues Motorenelement mit einem gebrauchten ausgetauscht werden, sodass die Anzahl an zu nutzenden Komponenten gleichbleibt. Dafür könnte die vorgegebene Anzahl an Teilen erhöht werden.

Gerade um die Verwirrung bei der Startaufstellung zu beenden, könnte sich die FIA für diese Regeländerung entscheiden. Der Verband befürchtet, mit Verwirrungen wie in Spa Zuschauer zu vergraulen - Zeitstrafen im Rennen könnten zudem für mehr Spannung sorgen.

Mehr zum Autor Yannick Smuda

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