Nach nur einem Rennen in der neuen Formel-1-Saison hat Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko einen der größten Konkurrenten bereits abgeschrieben.
"Der WM-Titel ist für Mercedes außer Reichweite", sagte Marko im Gespräch mit RTL/ntv und sport.de, dies halte er für eine "realistische" Einschätzung.
Mercedes habe mit seinem Konzept für die neue Saison nicht "ein Problem, sondern mehrere. Da ist auch nicht die Lösung über den Winter gekommen", sagte der 79-Jährige. Eine Neuaufstellung während der Saison sei "ein schwieriges Unterfangen" angesichts des Budgetdeckels: "Man kann nicht zwei oder drei Fahrzeuge konzipieren. Wenn jetzt ein völlig neues Fahrzeug kommt, wird es von den finanziellen Grenzen schwierig sein. Und das neue Fahrzeug wird ja auch nicht von Anfang an wettbewerbsfähig sein, das muss man weiterentwickeln. Da fehlen ihnen die drei Testtage und die Rennerfahrung."
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Mercedes nach dem Auftakt der Formel 1 in Bahrain.
Marko: Kein Fortschritt bei Ferrari
Ferrari indes, der andere Hauptkonkurrent, habe "nach wie vor mit einem immens hohen Reifenverschleiß" zu kämpfen: "Auf eine einzelne Runde sind sie dabei, werden uns sicher das eine oder andere Mal die Pole Position wegnehmen. Aber da ist eigentlich der Fortschritt nicht vorhanden."
Gleichzeitig hält Marko "all diese euphorischen Stimmen, die uns zum Weltmeister machen", für "völlig überzogen". Bahrain, Schauplatz des ersten Rennens, sei "eine spezielle Strecke von der Reifenabnutzung her. Das Rennen war dort gut für uns. Das heißt aber noch lange nicht, dass das die restlichen Rennen auch so sein wird."
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Der Saisonauftakt in Bahrain hat gezeigt wo die Teams im Jahr 2023 wirklich stehen. Verstappen und Red Bull fahren in einer eigenen Liga, Fernando Alonso und Aston Martin schaffen den Sprung auf das Podium und Mercedes steckt weiter im Formtief.
Red Bull hatte mit Weltmeister Max Verstappen und Sergio Perez einen Doppelsieg zum Auftakt gefeiert, einen sehr starken ersten Eindruck machte auch Aston Martin: Sebastian Vettels Nachfolger Fernando Alonso fuhr für die Briten auf Rang drei.