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Formel 1 News: Fernando Alonso kritisiert Dominanz von Mercedes

Alonso-Kritik wegen Mercedes-Dominanz: "So sollte kein Sport funktionieren"

Fernando Alonso findet kritische und anschauliche Worte für die Dominanz von Mercedes.
Image: Fernando Alonso findet kritische und anschauliche Worte für die Dominanz von Mercedes.  © Imago

Lewis Hamilton ist in Brasilien beim GP von Sao Paulo regelrecht zum Sieg geflogen. Auch insgesamt 25 Plätze Strafe (20 wegen Disqualifikation nach Qualifying und fünf wegen neuer Teile am Motor) hinderten den Weltmeister nicht an seinem 101. GP-Sieg. Ein Umstand, der bei Alpine-Pilot Fernando Alonso für Kritik sorgt.

"Jeder war überrascht. Der Kerl bekommt 25 Plätze Strafe und gewinnt trotzdem das Rennen", wird Fernando Alonso von motorsport-total.com nach dem GP von Sao Paulo ob der Dominanz von Mercedes und Hamilton zitiert.

Der Weltmeister ließ sich von den angesprochenen Strafen nicht aus der Ruhe bringen, sondern wirkte dadurch sogar noch angestachelt. Neben seiner ohne Zweifel überragenden fahrerischen Qualitäten hat sicherlich auch seine Powerunit einen großen Teil zum Erfolg beigetragen.

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Furiose Aufholjagd, hartes Racing und vieles mehr! Sky Sport zeigt Dir nochmal die besten Szenen vom GP von Sao Paolo in Brasilien (Videolänge: 1:59 Minuten).

Alonso sieht viel Arbeit auf sich und andere Teams zukommen

"Die Überlegenheit an diesem Wochenende war einfach herausragend", sagte Alonso. Allerdings war dies in dieser Saison kein Einzelfall. Bereits in Monza pflügte Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas nach einer Strafe durchs Feld und fuhr von Platz 19 noch aufs Podium (Platz drei). "Das ist ja nicht neu in der Formel 1. Sie haben sieben Weltmeisterschaften wegen dieser Überlegenheit gewonnen, so ist es halt. Es liegt jetzt an uns, den anderen Teams, aufzuholen und unser Paket zu verbessern, unseren Motor und unsere Aerodynamik", stellte der 40-Jährige klar.

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Die Aufholjagd von Lewis Hamilton über 24 Runden endete auf dem fünften Platz. (Videolänge: 1:58 Minuten)

Allerdings schob der Spanier ob der herausragenden Dominanz von Mercedes auch hinterher: "So sollte kein Sport funktionieren. Wir sind alle professionelle Rennfahrer. Wir haben uns alle unserem Sport verschrieben. Wir trainieren viel, arbeiten im Simulator, riskieren jedes Mal unser Leben. Aber dennoch sind wir in jedem Rennen eine Runde zurück, und für Katar wissen wir das auch schon im Voraus. Das ist der einzige Sport, in dem so etwas passiert".

Alonso zieht Quervergleich zum Basketball

Im Anschluss stellte Alonso auch einen anschaulichen Quervergleich zum Basketball her. "Als Fahrer sieht es einfach sehr falsch aus, was du da siehst. Es ist so, ich weiß auch nicht, wie wenn du Basketball spielst und es gibt unterschiedlich große Körbe für dich und das andere Team. Wenn sie auf einen großen Korb zielen und du auf einen kleinen, wirst du immer verlieren."

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Seine Hoffnung auf eine ausgeglichenere Formel 1 setze er auf die Regeländerungen ab 2022. "Man versucht den Sport etwas fairer zu machen." Im zweiten Teil seiner Antwort schwindet die Zuversicht hingegen schon wieder. "Ich weiß aber nicht, ob es uns gelingt."

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Dies dürfte am Ende sicherlich auch wieder einmal an Mercedes liegen ...

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