Ägypten - Iran; Fußball WM Gruppe G

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Ägypten - Iran. Fußball WM Gruppe G.

Lumen FieldZuschauer66.925.

Ägypten 1

  • M Hassan (5. minute)

Iran 1

  • R Rezaeian (14. minute)

Live-Kommentar

Von dieser Stelle war es das vorerst von der Weltmeisterschaft. Die nächsten Partien gibts am kommenden Abend um 23:00 Uhr, wenn zunächst in Gruppe L die Entscheidung fällt. Panama trifft auf England, Kroatien spielt gegen Ghana. Bis dahin und noch einen schönen Samstag. 

Für den Gruppensieg der Ägypter reichte es am Ende also nicht, aber dennoch wird gefeiert, man erreichte erstmals die K.o.-Phase des Turniers. Und der Gegner im Sechzehntelfinale steht auch bereits fest: Am kommenden Freitag um 20:00 Uhr trifft Ägypten auf die Auswahl von Australien. Auf wen der Iran trifft, so er denn im Wettbewerb verbleibt, klärt sich erst morgen. 

Und so sieht die Gruppe nach dem Ende aller Partien aus: Belgien gewinnt, punktgleich mit Ägypten, aber dem besseren Torverhältnis. Der Iran dagegen muss noch zittern: Morgen fällt noch in drei Gruppe die Entscheidung. Und wenn aus diesen drei Gruppen, und nur dann, alle Dritten weiterkommen, muss der Iran abreisen. SO schlecht stehen die Chancen also nicht. 

Enttäuscht sinken die iranischen Spieler zu Boden. In der ersten Hälfte spielten sie noch auf Augenhöhe mit Ägypten, nach der Pause war die Partie nur noch eine Einbahnstraße. Es schien nur eine Frage der Zeit, bis Ägypten den Siegtreffer erzielen würde. Doch die Nachspielzeit, als der Iran alles nach vorne, wurde hochdramatisch. Plötzlich entwickelte der Iran mehr Torgefahr als in den 90 Minuten zuvor. Ein paar Millimeter Abseits kosteten am Ende den Sieg. 

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Und dann ist Schluss.

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Mittlerweile liegen die Bilder der Abseitsposition vor: Es war tatsächlich der große Zeh von Khalilzadeh, der die Abseitsentscheidung auslöste.  

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Was drehen die Iraner hier in der Schlussphase auf: Riesenchance noch einmal nach einer Flanke von der rechten Seite, Ezatolahi scheitert an der Latte!

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Die Situation war über die Maßen chaotisch und wurde nach dem Treffer ausführlich im Videoraum untersucht. Um eine Fußspitze stand Khalilzadeh im Abseits. Höchstens. Ist das bitter. 

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Nach dem Treffer kassiert Shoja Khalilzadeh Gelb für überschwänglichen Jubel. Für nichts. 

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Und das Foul hat noch ganz andere Folgen. Der anschließende Freistoß fliegt von der linken Seite in den Strafraum und im Strafraum bricht Chaos aus. Shobier macht eine unglückliche Faustabwehr und er Ball kommt im Torraum runter. Ein erster Schuss wird noch geblockt, dann haut Shoja Khalilzadeh den Ball aus kurzer Distanz unter die Latte. Der VAR meldet sich jedoch.

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Bei Ägypten kassiert Lasheen Gelb für ein taktisches Foul gegen Taremi Gelb. Damit ist er im nächsten Spiel gesperrt. 

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Beim Iran kommt Alireza Jahanbakhsh für Mohammad Mohebbi.

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Es gibt sechs Minuten obendrauf.

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Wenns statisch wird, hilft vielleicht ein Standard? Der Iran bekommt noch einmal eine Ecke zugesprochen. Der Ball kommt scharf zum Tor, Taremi trifft per Kopf die Latte. Die Ägypter kommen noch einmal mit einem blauen Auge davon. Im Anschluss wird auf Foul am Torsteher entschieden. Aber hätte Taremi hier getroffen, hätte sich sicherlich der VAR gemeldet. Nach Foul sah das nämlich nicht aus. 

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Hier sieht es dagegen nicht so aus, als können noch etwas passieren. Auf beiden Seiten ist das Passspiel mittlerweile sehr, sehr ungenau. Klare Aktionen fehlen gänzlich. Aber der Iran hat sich mittlerweile etwas vom Druck der Ägypter befreien können. 

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Sekunden später stellt Lukaku den alten Abstand wieder her. Und Ägypten ist jetzt wieder Zweiter. Eine echte Achterbahnfahrt gerade.

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Vielleicht tröstet es den Trainer der Ägypter aber, dass Neuseeland gerade Ägypten wieder an die Tabellenspitze geschossen hat?

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Die Ägypter haben fünf Mal gewechselt. Dementsprechend groß sind die Sorgenfalten bei Hossam Hassan, als einer seiner Spieler mit einem Krampf auf dem Rasen sitzt. 

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Das Spiel hat viel Kraft gekostet, das ist den Aktionen jetzt auch häufig anzusehen. Flanken, die direkt hinter dem Tor landen. Wie gerade von Rezaeian. 

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Saeid Ezatolahi kassiert Gelb, weil er Marmoush in die Hacken läuft. 

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Es gibt noch einmal frische Beine für die Schlussphase bei Ägypten. Hamza Abdelkarim kommt für Mostafa Zaki. 

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Oder doch? Chaotische Szene vor dem ägyptischen Strafraum, keiner kann wirklich klären, aber die Iraner bringen auch nur wilde Abschlüsse aus der Distanz zustande, die alle geblockt werden. Das sorgt wenigstens dafür, dass es im Stadion noch einmal richtig laut wird. 

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Aber ohne Konsequenzen, der Iran kann sich eine kleine Verschnaufpause erarbeiten und betritt sogar die gegnerische Hälfte. Doch wirklich nachgerückt wird nicht mehr. 

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Jetzt gehts weiter. Und zwar mit einer Ecke für Ägypten. Keine Gefahr diesmal, aber weiter bleibt der Ball in den Reihen der Ägypter. Die setzen sich fest. 

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Hydration Break. Die zweite Hälfte entwickelt sich immer mehr zu einem Spiel auf ein Tor. Ägypten mit 70 Prozent Ballbesitz nach dem Seitenwechsel und schon vier Abschlüssen im Strafraum. So nah kommen die Iraner gar nicht mehr an den Kasten der Ägypter.

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Marmoush wühlt sich im linken Halbfeld gegen vier Iraner bis zur Strafraumgrenze durch und zielt dann mit Wucht aufs lange Eck. Ein Abwehrspieler steht im Weg und verhindert glücklich eine Großchance. Ob den Beiranvand noch erwischt hätte, darf bezweifelt werden. 

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Wechsel beim Iran. Für Saman Ghoddos kommt nun Shahriyar Moghanloo.

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20 Minuten vor dem Ende gehts für die Iraner jetzt eher darum, das zu erhalten, was sie haben. Den einen Punkt, der VIELLEICHT den Weg in die K.o.-Runde bahnt. 

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Neues vom Parallelspiel: Belgien hat auf 3:0 erhöht und damit in Gruppe G die Tabellenführung übernommen.

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Und holt jetzt einen Freistoß auf der linken Strafraumseite heraus. Einstudierte Variante, kurz ausgeführt, Attia flankt von links an den langen Pfosten, wo Ibrahim eingelaufen ist und clever zurück in den Torraum legt. Doch dort bleibt der Ball dann bei einem Abwehrspieler hängen. 

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Marmoush geht auf links zur Grundlinie und legt den Ball zurück für Trezeguet. Eine Fußspitze ist dazwischen und lenkt den Ball zur Strafraumgrenze, wo Zizo sofort abdrückt, aber geblockt wird. Langsam geht das in Richtung Dauerdruck. Kaum noch Entlastung für den Iran. Vor allem Marmoush sorgt hier jetzt für richtig Schwung. 

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So siehts aus. Ägypten läuft an, verliert den Ball. Und sofort folgt der lange Schlag in die Spitze, wo die Lage für Taremi gegen drei Abwehrspieler schier aussichtslos ist. 

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Das sah in der ersten Hälfte noch anders aus, aber mittlerweile fehlt den Vorstößen der Iraner die Durchschlagskraft. Bis zum Strafraum kommen sie nur noch selten. So wie das im Augenblick aussieht, macht Ägypten wahrscheinlich irgendwann das 2:1 und die Partie ist durch. 

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Bei Ägypten verlässt nun Salah den Platz, etwas verwunderlich. Ist das schon eine Maßnahme mit Blick auf das K.o.-Spiel. Salah jedenfalls scheint auch leicht verdutzt. Zizo kommt für ihn. 

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Kurz läuft die Partie nach einem Zusammenprall von Zico mit Taremi noch weiter, aber als der Angriff der Iraner verpufft, unterbricht Marciniak die Partie doch noch. Zu einem Zeitpunkt, zu dem das eigentlich gar nicht mehr möglich war. Im ersten Moment sah das schlimmer aus. 

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Wieder Ägypten. Salah wird einem Pass auf der rechten Seite zur Grundlinie geschickt und bringt den Ball dann perfekt an den Elfmeterpunkt, wo Trezeguet eingelaufen ist. Im allerletzten Moment ist noch ein Abwehrbein dazwischen und verhindert, dass der Abschluss aufs Tor kommt. Ägypten übernimmt hier langsam aber sich das Kommando. 

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Indes hat Belgien mittlerweile gegen Neuseeland erhöht, untermauern Rang 2 und üben so langsam Druck auf die Ägypter aus. Ein zusätzliches Tor und die Belgier hätten den Gruppensieg.

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An der Art des Spiel scheint sich nichts geändert zu haben. Es geht weiter ohne Atempause. Viele intensive Zweikämpfe, das Mittelfeld ist für beide Teams nur Durchgangsstation. Salah läuft von rechts den Strafraum an und spielt scharf auf die linke Strafraumseite, wo Trezeguet den Ball mit dem ersten Kontakt anspruchsvoll aufs lange Eck schießt. Beiranvand taucht ab und kann den Ball sogar festhalten. 

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Die Partie läuft wieder. 

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Außerdem ersetzt Omar Marmoush Emam Ashour.

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Und Ägypten wechselt doppelt. Für den verwarnten Mahmoud Saber ist nun Marwan Attia im Spiel.

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Beim Iran kommt Saleh Hardani für Hossein Kanani.

Es ist viel passiert in der ersten Hälfte. Ein schneller Führungstreffer für Ägypten. Der Iran vergab einen Elfmeter und konnte dennoch schnell ausgleichen. Dazu vier Gelbe Karten und ein verletzungsbedingter Wechsel. Und ein sehr schnelles Fußballspiel, das sich kaum Pausen gönnt. Der Iran kämpft hier ums sportliche Überleben im Turnier. Und tut das mit Überzeugung. Bisher war es ein Match auf Augenhöhe.  

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Halbzeit.

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Nach einer weiten Flanke von Nemati fast von der linken Eckfahne kommt Shobeir aus seinem Kasten, greift aber am Ball vorbei. So kommt Khalilzadeh unverhofft doch zum Kopfball im Getümmel am Torraum und verpasst nur knapp am linken Pfosten. Shobeir ist nicht der erste Torhüter, der mit den Flugeigenschaften des WM-Balls Probleme hat. 

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Fünf Minuten gibts obendrauf.

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Das Foul von Ali Nemati jetzt war allerdings eher taktischer Natur. Im rechten Halbfeld drohte Salah zu entwischen. Ein beherzter Griff verhinderte das. Aber auch das gibt natürlich Gelb. 

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Stockfehler von Yasser Ibrahim, der sich im Mittelfeld den Ball zu weit vorlegt. Und danach durchzieht. Auch das gibt Gelb, da bleibt Marciniak heute konsequent. 

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Die Ägypter haben zwar weiter mehr Ballbesitz, doch ich würde nicht so weit gehen, von echter Dominanz zu sprechen. Dafür ist der Iran zu aktiv. 

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Nach einem Standard vor dem ägyptischen Tor können die Pharaonen eine Konter lancieren. Rasant marschieren Trezeguet und Saber durchs Mittelfeld, kurz vor dem Strafraum kann Ghoddos diesen Konter jedoch stoppen mit einer starken Defensivaktion. Sehr sehenswerte Szene, von beiden Seiten. Aber eben ohne Abschluss. Passt zum Spiel, das sehr unterhaltsam ist, abwechslungsreich. Aber es sind eher die Aufbauaktionen, die auffallen, als die Abschlüsse. 

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Man könnte es auch so beschreiben, während Ägypten 23 Pässe bis zum Strafraum braucht, reichen beim Iran drei. Das ist leicht überzogen, aber wird sicherlich sofort klar, was ich meine.

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Während der Aufbau der Ägypter eher kleinteilig ist, schalten die Iraner bei Ballbesitz immer schnell um und sind um Direktspiel bemüht. Das geht manchmal auf Kosten der Genauigkeit, ist aber extrem schwer zu verteidigen. Wenn die Iraner in den Angriff übergehen, wirds bei Ägypten gleich immer etwas wacklig. 

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In den letzten Minuten hat sich eine kleine Drangphase der Ägypter entwickelt, die setzen sich eine Weile vor dem Strafraum fest. Chancen ergeben sich nicht. 

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In der aktuellen Tabelle der Tabellendritten steht der Iran im Augenblick auf Platz 6 - das könnte also immer noch reichen fürs Weiterkommen.

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Nach längerer Zeit mal wieder ein Abschluss aufs Tor der Iraner. Aus der zweiten Reihe kann Trezeguet jedoch Beiranvand nicht bezwingen, zumal wenn der Schuss so mittig kommt. 

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Und schon ist das auch wieder Geschichte. Soeben ist Belgien in Führung gegangen. 

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Vielleicht nicht unwichtig zu erwähnen, dass der Iran durch den Ausgleich nun Tabellenzweiter ist. Mit identischer Tordifferenz wie Belgien, aber man hat eben auch schon drei Treffer erzielt. Belgien nur einen. 

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Weiter gehts mit frischen Anweisungen.

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Buhrufe werden laut. Wir ahnen es schon. Es ist mal wieder Trinkpause. Wir sehen eine abwechslungsreiche Partie mit vielen Strafraumszenen, wenn auch nicht unbedingt vielen Abschlüssen. Ägypten mit etwas mehr Ballbesitz, 60 Prozent, was aber auch an der Spielanlage der Iraner liegt, die viel vertikaler ist. 

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Auch diese Ecke sorgt für etwas Chaos im Strafraum, bis endlich Ghoddos den Ball mit einem entschlossenen Fallrückzieher aus der Gefahrenzone befördert. Dafür gibts Szenenapplaus.

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Eckstoß Ägypten von der linken Seite. Ashour mit der flachen Hereingabe, damit kann er die iranische Abwehr nicht überraschen, doch die Ägypten bleiben in Ballbesitz, der Ball kommt vor den Strafraum auf Hany, dessen Distanzschuss über das Tor abgefälscht wird. Nächste Ecke. 

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Und wenige Augenblicke später verspringt Saber der Ball im Mittelfeld, er will seinen Fehler wieder gutmachen und grätscht in den Gegenspieler. Auch eine verdiente Karte. 

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Für ein unnötiges und spätes Tackling im Mittelfeld kassiert Hossein Kanani die erste Karte der Partie. Der Ball war längst weg. 

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Viertelstunde gespielt und wir erleben hier eine völlig offene Partie mit viel Tempo und kaum Atempausen. Für so was kann man auch schon mal länger wach bleiben. 

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Derweil hat Ägypten verletzungsbedingt wechseln müssen. Mohamed Abdelmonem, der hier das 1:0 einleitete und dann den Elfmeter verschuldete, hat das Spielfeld mittlerweile verlassen. Ibrahim El Hanafi ist für ihn im Spiel.

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Tooor! Ägypten - IRAN 1:1. Man kann jetzt nicht behaupten, der vergebene Elfer hätte hier Schockstarre ausgelöst. Ramin Rezaeian vollendet den nächsten Angriff der Iraner. Die kamen zunächst durchs Zentrum, Mohebbi macht einen Ball im Strafraum fest und bringt den Ball ins Zentrum. Aus der Drehung Mohammadi an einer Glanzparade von Shobier, der gerade noch so den Einschlag im rechten unteren Eck verhindern kann. Und dann Rezaeian. Aus spitzestem Winkel jagt er den Ball unter das Tordach. Ein Winkel, der eigentlich gar keiner mehr war.  

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Kleine Randnotiz: Die letzten drei Elfmeter bei dieser WM wurden alle vergeben. Kann man mal so reinwerfen, weil die Partie unterbrochen ist. Abdelmonem scheint sich verletzt zu haben. 

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Taremi übernimmt die Verantwortung. Er visiert das rechte untere Eck an und genau dorthin spricht Shobeir! Halbrechts, halbhoch, immer dankbar für Torhüter.

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Elfmeter für den Iran. Taremi wird im Strafraum gefoult, als Abdelmonem im Zweikampf zu spät kommt und nur noch das Bein des Angreifers erwischt! Schnelle Füße von Taremi, der Abdelmonem den Ball praktisch vom Fuß stahl.

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Blick auf den Zwischenstand in der Tabelle: Ägypten vorneweg mit sieben Punkten, Belgien Zweiter mit drei. Der Iran und Neuseeland wären raus mit zwei Punkten.

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Waren auch überhaupt die ersten Ballkontakte der Ägypter im gegnerischen Strafraum. Über mangelnde Effizienz kann man sich nicht beschweren. Der Berg, den die Iraner erklimmen wollen, beginnt gleich mit einem Steilstück.

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Tooor! ÄGYPTEN - Iran 1:0. Mit dem ersten ernsthaften Angriff gehen die Ägypter in Führung. Aus dem Halbfeld schlägt Abdelmonem den Ball  in den Strafraum, Salah übernimmt, will den Ball aus halbrechts ins lange Eck zirkeln, wird geblockt, aber der Ball fliegt weiter aufs Tor zu, Beiranvand versucht ihn auf dem Weg ins lange Eck aus der Gefahrenzone zu wischen, legt ihn dabei aber unglücklich vor die Füße von Saber, der dann die Kugel mit dem ersten Kontakt von der linken Strafraumseite wieder aufs Tor befördert. Vier Iraner auf der Torlinie können den Treffer nicht mehr verhindern. 

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Vorlage Mahmoud Ahmed Ibrahim Hassan

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Dennoch gehen die Ägypter hier natürlich als Favorit in die Partie. Sie haben zu Beginn etwas mehr Ballbesitz, versuchen aber noch, sich durch das dichtgestaffelte Mittelfeld der Iraner zu kombinieren. Auf der Suche nach Lücken verweilt der Ball lange Zeit in der Abwehrreihe. 

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Die Iraner beginnen hier giftiger, bissiger. Aber die sind im Unterschied auch noch nicht für die nächste Runde qualifiziert. 

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Szymon Marciniak aus Polen gibt das Spiel nach einer Gedenkminute für die Opfer des Erdbebens in Venezuela frei.

Allerdings gelänge das nur, wenn gegen Ägypten gepunktet wird, zur Sicherheit dreifach. Ein drittes Remis im dritten Spiel könnte in der Endabrechnung jedoch auch bedeuten, dass der Iran ungeschlagen wieder abreisen müsste. Vielleicht reichen jedoch auch drei Zähler bei ausgeglichenem Torverhältnis. Diese Frage kann erst nach dem letzten Spiel der Gruppenphase geklärt werden. 

Gegen Neuseeland beim 2:2-Auftakt kam das Team zweimal nach Rückstand zurück, gegen Belgien in Spiel zwei wurde der iranische Torhüter Beiranvand zum Helden, er war am Ende Hauptverantwortlicher auf iranischer Seite für das torlose Remis, das Belgien in Nöte stürzte und dem Iran gute Möglichkeiten eröffnete, vielleicht sogar noch etwas länger beim Turnier zu verweilen. 

Kommen wir zum Iran, der bei diesem Turnier nicht nur auf dem Spielfeld zu kämpfen hat. Angesichts der Reiseschwierigkeiten, denen das Team von Ghalenoei unterworfen ist, ist doch höchst erstaunlich, dass die Iraner am letzten Gruppenspieltag immer noch ungeschlagen sind. 

Nebenschauplatz: In Seattle läuft das "Pride Weekend", vor Ort wird die Begegnung auch auch "Pride Match" gebrandet. Ausgerechnet bei einer Partie Ägypten vs. Iran. Der ägyptische Fußballverband hat bei der FIFA offiziell angefragt, jegliche LGBTQ+-Aktivitäten im Umfeld der Begegnung zu untersagen. 

Die Mannschaft von Hassam, einer ägyptischen Fußballlegende, der als Coach allerdings noch ohne Meriten ist, ist, und das hat man auch in den ersten Spielen gesehen, immer noch stark von der Leistung von Mo Salah abhängig.  

Im Prinzip bestätigten die Pharaonen damit nur ihre WM-Quali, in der sie ungeschlagen blieben, dabei sieben Mal ohne Gegentreffer blieben. Das wäre vielleicht noch ein erstrebenswertes Ziel? Mit dem man vielleicht auch das Aus im Afcon im Halbfinale vergessen machen könnte. 

Ägypten war mit dem Minimalziel zur Weltmeisterschaft gereist, erstmals überhaupt ein Spiel zu gewinnen, der Auftakt gegen Belgien war vielversprechend (1:1), das erste Ziel wurde dann mit dem 3:1 gegen Neuseeland erreicht, das nicht nur den ersten WM-Sieg bedeutete, sondern gleichbedeutend mit dem Einzug in die erste K.o.-Runde war.

Nach dem 0:0 gegen Belgien beschränkt sich Ghalenoei auf zwei Wechsel. Milad Mohammadi und Mohammad Ghorbani beginnen für Ehsan Hajisafi und Saleh Hardani.

Amir Ghalenoei hat sich für diese Elf entschieden: Beiranvand - Rezaeian, Kanani, Khalilzadeh, Nemati, Mohammadi - Ghoddos, Ghorbani, Ezatolahi - Taremi, Mohebi.

Vier Wechsel nimmt Hossam Hassan nach dem 3:1 gegen Neuseeland vor. Hamdi Fathy fällt verletzt aus, Marwan Attia, Yasser Ibrahim und Omar Marmoush sitzen zunächst auf der Bank. Dafür beginnen Mohamed Abdelmonem, Ramy Rabia, Mahmoud Saber und Trezeguet.

Hossam Hassam setzt auf diese Elf: Shoubeir - Hany, Rabia, Abdelmonem, Fatouh - Lasheen, Saber - Zico, Salah,  Ashour - Trezeguet.

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Tabelle, müsssen wir hier vom Spitzenspiel in Gruppe G sprechen. Es könnte sich als ein direktes Duell um den Gruppensieg entpuppen. Wir werfen einen Blick auf die Formationen.

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Ägypten und Iran.