Argentinien - Kap Verde; Fußball WM Sechzehntelfinale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Argentinien - Kap Verde. Fußball WM Sechzehntelfinale.

Hard Rock StadiumZuschauer64.478.

Argentinien 3

  • L Messi (29. minute)
  • L Martínez (92. minute)
  • E Monteiro Sanches Borges (111. minute ET)

Kap Verde 2

  • D Duarte (59. minute)
  • S Lopes Cabral (103. minute)

Live-Kommentar

Und wie gehts weiter? Die Albiceleste ist nächsten Dienstag wieder dran. Um 18:00 Uhr dann ist Anstoß gegen Ägypten. Von dieser Stelle wars das für heute, doch der WM-Tag ist noch lange nicht zu Ende. Um 3:30 Uhr ist Anstoß beim letzten Sechzehntelfinale zwischen Kolumbien und Ghana. Bis dann!

Am Ende hatte Argentinien 64 Prozent Ballbesitz, aber bei den Abschlüssen sieht die Angelegenheit schon ausgeglichener aus: 22:16 aus argentinischer Sicht. Die Standardstärke rettete die Albiceleste über die Ziellinie.

Argentinien gewinnt gegen Kap Verde und zieht ins Achtelfinale ein. So weit ist alles wie erwartet. Doch dazwischen lag eine aufregende Achterbahnfahrt. Was fast als ein Spaziergang für den immer noch amtierenden Weltmeister gesehen wurde, "das größte Missmatch im Sechzehntelfinale", entwickelte sich zu einem echten Drama. Dreimal ging Argentinien in Führung, erst der dritte Führungstreffer war auch wirklich nachhaltig. Kap Verde sorgte trotz der Niederlage für ein paar der denkwürdigsten Ergebnisse bei diesem Turnier. 

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Dann lassen sich zahlreiche Spieler auf den Rasen fallen: Drew Fischer beendet die Partie. 

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Zahlen zur zweiten Hälfte der Verlängerung: Abschlüsse Argentinien: 1, Kap Verde: 7.

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Willy Semedo führt die Ecke aus, flach an die Strafraumgrenze, schöne Variante, der Flachschuss von Varela bleibt irgendwo im Strafraumgetümmel stecken. 

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Die Schlussphase ist ein einziger Sturmlauf von Kap Verde, das mit dem nächsten Vorstoß die nächste Ecke erarbeitet. Drei Minuten Nachspielzeit. 

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Die nächste Ecke wird vor den Strafraum, wird noch einmal scharf gemacht und per Kopf vors Tor verlängert, wo Livramento aus kurzer Distanz über die Latte befördert. Halb so wild, bei der Kopfballverlängerung stand er bereits im Abseits. Ein Treffer hätte nicht gezählt. 

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Also der nächste Standard. Ecke von rechts. Die Hereingabe von Cabral ist zu flach und wird am kurzen Pfosten geklärt. Kap Verde bleibt aber in Ballbesitz und setzt sich fest. Erarbeitet sich einen weiteren Eckstoß. Die Albiceleste schwimmt gerade. 

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Sidny Cabral führt den Freistoß aus und zieht ihn aus gar nicht so tollem Winkel direkt aufs Tor. Und der hätte unter die Latte gepasst ohne Emiliano Martinez' Glanzparade. Mit den Fingerspitzen lenkt der argentinische Torsteher den Ball über die Latte. 

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Links am Strafraum lässt Gonzalo Montiel seinen Gegenspieler über die Klinge springen, kassiert dafür Gelb. Und Kap Verde bekommt eine gute Freistoßmöglichkeit. 

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Aus dem Spiel heraus arbeitete sich die Albiceleste lediglich eine einzige richtig gute Möglichkeit. Beim Messi-Tor. 

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Ob das jetzt endgültig war? Oder kann Kap Verde auch ein drittes Mal ausgleichen? Zum zweiten Mal in dieser Partie ist Argentinien nach einem Eckstoß erfolgreich.

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Tooor! ARGENTINIEN - Kap Verde 3:2. Messi schlägt eine Ecke von der linken Seite nah zum Tor, im Zentrum steigt Romero am höchsten und kommt zum Kopfball, trifft dabei Diney Borges am Kopf, der ins lange Eck verlängert. Der entscheidende Impuls ging von Romero aus. Doch der Treffer wird als Eigentor gewertet. 

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Viel Ballbesitz für Argentinien in der zweiten Verlängerung. 90 Prozent. Ecke Argentinien.

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Stattdessen kann Kap Verde kontern. Verliert Tempo im Mittelfeld, die Argentinier können sich formieren. Also versucht es Yannick Semedo mit einem Distanzschuss aus 25, 30 Metern, der sich als ziemlich harmlos herausstellt. 

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Freistoß Argentinien aus dem rechten Halbfeld. 15 Meter vor dem Strafraum, die Hereingabe von Messi findet keinen Abnehmer. 

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Und langsam muss man hier doch irgendwie ein Elfmeterschießen mit einkalkulieren. Und dann sind sämtliche Voraussagen eh nichtig. Hier spielt sich Historisches ab. 

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Weiter gehts. 

Unglaublich, was sich hier abspielt. Nach dem 1:0 glaubten alle Argentinier, dass die Partie entschieden sei. Nach dem 2:1 in der Verlängerung waren die Gedanken sicherlich nicht viel anders (bei den Anhängern Argentiniens). Aber diese kapverdische Mannschaft begreift einfach nicht, wann ein Spiel verloren ist. Großartig. Ein WM-Märchen. Die Argentinier schauen ein wenig ungläubig. 

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Halbzeit der Verlängerung.

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Drei Minuten Nachspielzeit wurden für die erste Hälfte der Verlängerung angezeigt. 

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Der Fachausdruck im Englischen ist wohl "instant classic". 

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Kap Verde hat nun in der K.o.-Phase genauso viele Tore wie in der Gruppenphase geschossen. Und ganz ehrlich, ich bin mir langsam nicht mehr sicher, ob die Kapverdier heute wirklich ausscheiden. Das wäre ein Erdbeben in der Fußballwelt. 

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Keiner dieser kapverdischen Spieler wird in der Heimat jemals wieder ein Getränk bezahlen müssen. 

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Argentinien wechselt in die Feierlichkeiten Gonzalo Montiel ein. Dafür geht Nahuel Molina.

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Tooot! Argentinien - KAP VERDE 2:2. Oh my. Was für ein Tor! Sieht erst harmlos aus, Kap Verde lässt den Ball vor dem argentinischen Strafraum laufen. Sidny Lopes bekommt ihn auf der linken Strafraumseite und macht ein paar Schritte aufs Strafraumeck. UND DANN ZIRKELT ER DAS DING INS LANGE KREUZECK. Unglaublich. Weltklasse. Emiliano Martinez hat nicht den Hauch einer Abwehrchance. 

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Vorlage Jair Semedo Monteiro

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Und für den verwarnten Kevin Pina kommt Gilson Benchimol. Der letzte reguläre Wechsel also und der Zusatzwechsel für die Verlängerung. 

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Die letzten Wechsel bei Kap Verde: Deroy Duarte weicht für Jair Semedo.

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Glänzendes Zusammenspiel auf engstem Raum von Alvarez und Messi, in bester Schussposition aus zwölf Metern wird der Messi-Abschluss jedoch geblockt. Die Argentinier starten in diese Verlängerung mit viel Schwung. 

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Dass die Argentinier für ihren zweiten Treffer auf einen Standard zurückgreifen mussten, zeigt auch irgendwie, welch große Probleme die Albiceleste mit diesem Gegner hat. 

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Übrigens, dieses rechte Fünfereck scheint irgendwie magisch zu sein. Von fast exakt derselben Stelle trafen vorher schon Messi und Deroy Duarte. Mit dem Ausgleich ist also erst nach dem Seitenwechsel zu rechnen. 

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Dieser Abschluss war aus dem Messi-Lehrbuch. Alles andere als ein Schuss unter die Latte wäre hier niemals durchgekommen. Der Mann von Manchester United ist hier "Man of the Match": 

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Tooor! ARGENTINIEN - Kap Verde 2:1. Das Arsenal unter den WM-Teams. Messi flankt von links. Mac Allister verlängert. Der Ball fällt am langen Pfosten runter vor die Füße von Lisandro Martinez. Und der Mann, der mit seinem überragenden Ball auf Messi das 1:0 einleitete, stoppt die Kugel mit dem Außenrist und trifft dann mit Gewalt vom rechten Strafraumeck unter die Latte. 

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Vorlage Alexis Mac Allister

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Nur eine Frage der Zeit, bis auch in Verlängerungen "Trinkpausen" eingeführt werden. Mit dem ersten Vorstoß der Verlängerung holt Argentinien eine Ecke heraus. Gegen so einen Gegner könnten Standards die Rettung sein. 

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Zum fünften Mal geht ein Sechzehntelfinale bereits in die Verlängerung. Und bei dieser Begegnung hätte man wohl am wenigsten mit gerechnet. Also ich auf jeden Fall nicht. 

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Die Verlängerung läuft! 

Im Gefühl des sicheren Sieges tat Argentinien in der zweiten Halbzeit nur mehr so viel als nötig. Und wie sich herausstellen sollte, war das nicht genug. Nicht auf diesem Niveau. Kap Verde nutzte seine einzige halbwegs gute Möglichkeit zum Ausgleich und zwingt den Weltmeister in die Verlängerung. So werden Legenden geboren. Wer hätte sowas erwartet? Ehrlich? Gar nicht auszudenken, was gerade auf Kap Verde los ist. 

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Verlängerung in Miami!

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Andere Seite, Freistoß Kap Verde, der Ball aus 40 Metern von Sidny Cabral wird geklärt, aber Kap Verde bleibt in Ballbesitz. 

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Und das war gefährlich. Messi schlägt den Freistoß neben der Mauer zentral auf den Kasten, der wird wohl noch knapp abgefälscht und springt tückisch auf. Doch Vozinha kann in Volleyballmanier mit einem Bagger abwehren. Glück gehabt. 

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Das könnte allerdings gefährlich werden. Messi wird von Borges kurz vor dem Strafraum gefällt ... Und das ist eine Topposition für einen Freistoß. 20 Meter, halbrechts, neben dem Strafraum-D.

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In dieser Schlussphase entfacht Argentinien noch einmal ein wenig Druck, die Betonung liegt auf "wenig". Ein paar Flanken, ja, okay, aber bis auf die von Messi waren die noch nicht sonderlich gefährlich.

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War wahrscheinlich eher das Bauchgefühl von Fischer? 

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Erleben wir hier heute Nacht eine Sensation? Acht Minuten gibts obendrauf. Erstaunlich. Die Nettospielzeit betrug über 60 Minuten. Über den Algorithmus wüsste man gerne mehr. 

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Halbfeldflanke von Messi von der rechten Seite, Mac Allister steigt im Strafraum zum Kopfball auf, sein Abschluss fliegt dem Verteidiger gegen den Arm. Die Argentinier wollen einen Handelfmeter, aber der VAR schaut drauf und tut ihnen den Gefallen nicht. Wäre aber auch zu harsch, so extrem kurzer Distanz so angeköpft werden. Was willste denn da machen?

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Die Argentinier werfen jetzt alles nach vorne, eine Verlängerung würde man sich gerne ersparen. Ob sie den Schalter noch einmal umlegen können? Schon eine Verlängerung hier wäre natürlich eine faustdicke Überraschung. 

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Messi kommt über die rechte Seite bis zur Grundlinie durch, die Hereingabe wird vor den Strafraum geklärt, wo der springende Ball von Mac Allister direkt abgenommen wird. Ein Verteidiger fälscht noch ab zur Ecke. Sonst hätte es gefährlich werden können. 

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Tatsächlich, Facundo Medina zeigt an, dass er nicht weitermachen kann. So kommt jetzt auch noch Nicolas Tagliafico.

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Kurze Unterbrechung, ein ungeplanter Wechsel bei Argentinien steht an. Medina wirkt angeschlagen. 

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Und irgendwo sitzen die Spanier im Quartier, verfolgen die Partie und sagen "siehste, siehste"!

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Die Albiceleste wechselt auch noch einmal. Rodrigo De Paul geht für Leandro Paredes.

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Eine flache Hereingabe durch den Torraum von der linken Seite verpasst Vozinha, doch hinter ihm steht ja noch Pico Lopes, der mit einer hochriskanten Grätsche verhindert, dass der hinter ihm postierte Angreifer frei zum Abschluss kommt. Der geklärte Ball rollt Zentimeter am kapverdischen Tor vorbei! Was für eine Rettungsaktion. Und es wäre ein spektakuläres Eigentor geworden. 

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Und für Jovane Cabral kommt Helio Varela.

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Kap Verde wechselt doppelt: Ryan Mendes wird durch Willy Semedo ersetzt.

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Einen Freistoß aus 30 Metern für Kap Verde führt Kevin Pina direkt aus. Dabei trifft er den Ball nicht richtig, der rollt an Mauer und weit am Tor vorbei. Aus solchen Situationen müssen die Außenseiter dann halt doch mehr machen. 

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Mittlerweile läuft das Spiel wieder, es geht in die wichtigsten 15 Minuten der kapverdischen Fußballgeschichte. 

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Etwas spät, aber man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Das dritte Viertel ist beendet. Es gibt am Seitenrand frische Instruktionen. WENN Kap Verde es hier in die Verlängerung schafft, wäre das eine Sensation. Aber nur aus der Perspektive VOR dem Anpfiff. Aber irgendwie hatten die Argentinier das Spiel wohl schon abgehakt. Torschüsse in der zweiten Hälfte: 5:4 für Argentinien. Vor der Pause sah das anders aus: 4:1. Und der Abschluss der Kapverdier in der ersten Hälfte war nichts, worüber es sich zu schreiben gelohnt hätte. 

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Messi führt aus, visiert das rechte Eck an, als Vozinha noch nicht richtig in Position ist, noch die Mauer sortiert. Und dennoch fischt der Kapverdische Keeper den Ball aus dem rechten Winkel. Wow. Nochmal 10 Millionen Followers mehr. 

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Nächster Freistoß für die Argentinier. Auch diesen Standard vor dem Strafraum hat Messi herausgeholt. Torentfernung 18 Meter. Halblinks. Kann nur einen geben, der den ausführt. 

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20 Minuten sind noch zu spielen, die Aktionen der Argentinier gewinnen wieder ein wenig an Dringlichkeit. 

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Es war die erste Verwarnung dieser Partie, die sehr fair geführt wird. 

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Kap Verdes Sechser Kevin Pina kassiert Gelb für ein taktisches Foul an Messi. 

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Außerdem kommt Dailon Livramento für Nuno da Costa. 

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Jetzt wechselt also Kap Verde: Laros Duarte verlässt das Spielfeld, seinen Platz neben Bruder Deroy im Mittelfeld nimmt nun Jamiro Monteiro ein. 

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Frag bei den Uruguayern, den Saudis, den Spaniern nach: Kap Verde ist ein extrem unbequemer Gegner. 

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Irgendwer hat im Pausenfazit behauptet, nach einer Verlängerung sähe das nicht aus. Extrem schlecht gealtert. 

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Und Nico Gonzalez kommt für Thiago Almada. Eigentlich sah es so aus, als wolle Kap Verde auch wechseln. Aber das hat sich wohl spontan verschoben. 

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Erstmals wird gewechselt. Lautaro Martínez überlässt für Julian Alvarez.

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Er ist doch nur ein Mensch. Das hätte eigentlich die schnelle Antwort der Argentinier sein müssen. Mit einem Steckpass wird Messi alleine aufs Tor der Kapverdier geschickt. Und SCHEITERT an Vozinha. Ganz ehrlich, den hatte ich schon drin gesehen. 

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Zwei Bemerkungen: Der Treffer war wirklich gut herausgespielt, aber gegen eine aufmerksame Verteidigung fällt so ein Treffer normalerweise nicht. 

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Tooor! Argentinien - KAP VERDE 1:1. Ist es denn zu glauben? So locker wie Fischer pfeift, verteidigt jetzt Argentinien. Schöne Kombination der Kapverdier. Ryan Mendes wird rechts im Strafraum von Moreira aus dem Zentrum bedient, kein Verteidiger fühlt sich für ihn zuständig. Seinen Gegenspieler tunnelnd schiebt Mendes den Ball an die Torraumgrenze zu Deroy Duarte, der sofort flach aus der Drehung abschließt. Perfekt ins lange Eck. 

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Vorlage Ryan Isaac Mendes da Graça

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Glück für Romero, der Deroy Duarte im Mittelfeld stempelt UND über die Klinge springen lässt, unter normalen Umständen zieht eine solche Aktion eigentlich Gelb nach sich. Drew Fischer sieht das aber eher locker. 

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Sowas kann natürlich immer passieren. So einer kann auch mal reinfallen. Mag den Argentiniern als Warnung dienen. Die einzige gute Möglichkeit von Kap Verde entsprang einer Unkonzentriertheit in der Defensive. 

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Im argentinischen Strafraum prallt ein Querschläger vom Fuß von Fernandez an die Strafraumgrenze. Und so ergibt sich eher zufällig die bisher größte Chance für Kap Verde. Deroy Duarte zieht sofort aus 20 Metern aufs rechte Eck ab, Emiliano Martinez, der heute nicht wirklich gefordert ist, taucht ab und hält sicher. 

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Andererseits ist es keine Schande, gegen den amtierenden Weltmeister 0:1 zu verlieren. Oder kommt noch mehr? Mächtiger Diagonalball von Messi aus dem linken Halbfeld fast in den Fuß von Rechtsverteidiger Molina, der auf seiner Seite in den Strafraum gestartet ist. Aber der erste Ballkontakt passt nicht richtig und die Chance verpufft. 

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Ja, echte Gefahr strahlt das nicht aus. Spannung bezieht die Begegnung eher aus der Frage, ob Argentinien hier die Führung noch ausbauen kann. 

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Zwei Ecken in Folge für Kap Verde, wenn die Insulaner hier etwas holen wollen, dann nur über Standards. Nach der zweiten Ecke bleibt Kap Verde in Ballbesitz und Ryan Mendes hält aus 40 Metern aus dem rechten Halbfeld drauf. Locker 10 Meter über das Tor. 

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Chance für Kap Verde. Jovane Cabral mit einem öffnenden Pass auf die rechte Seite, wo Moreira viel Platz hat und Meter macht. Auf Strafraumhöhe findet er da Costa mit einem Flachpass. Und dem verspringt der Ball bei der Annahme. Wieder im Ansatz gut, aber ein Abschluss kommt gar nicht erst zustande. 

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Etwas unter 70 Prozent Ballbesitz hatte Argentinien vor der Pause. Viel weniger werden das heute nicht werden. 

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Wechsel gabs in der Pause auf beiden Seiten nicht. 

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Die zweite Hälfte läuft. 

Damit das nicht zu kurz kommt, noch einmal ausdrücklich: Das Tor von Messi war eine Sensation. Das kann keiner besser. Lauf, Ballannahme, Abschluss. Pure Magie. 

Zur Pause führt die Albiceleste nach einem routinierten Auftritt verdient 1:0. Kap Verde verteidigte solide und zeigte sich praktisch nicht in der Offensive. So dürfte es aussehen, wenn eine Mannschaft mit dem Ziel Elfmeterschießen in eine Partie geht. Es bedurfte allerdings eines Geniestreiches von Messi, unmittelbar nach Beginn des zweiten Viertels, der das Abwehrbollwerk endlich knackte. Nach Verlängerung sieht das nicht aus.

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Und schon gehts in die Pause. 

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In dieser Nachspielzeit verwalten die Argentinier die Führung, auf ein zweites Tor gehen sie nicht gerade. 

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Es gibt vier Minuten obendrauf. 

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Ganz überlegt spielt Argentinien die erste Halbzeit zu Ende. Und plötzlich explodiert die Albiceleste im Zentrum. Von Mac Allister vor dem Strafraum bedient, macht Enzo Fernandez noch einen schnellen Schritt und schießt mit Wucht aus 16 Metern aufs rechte Eck. Vozinha hat die Bewegung mitgemacht und pariert sicher. 

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Ein Beispiel für das Offensivspiel von Kap Verde. Jovane Cabral wird auf der linken Seite auf Höhe der Mittellinie angespielt, löst sich mit feiner Körpertäuschung von Molina, hat viel Wiese vor sich und passt dann unbedrängt auf Strafraumhöhe direkt in ein Abwehrbein. Im Ansatz ist das nicht schlecht, strahlt aber im Angriffsdrittel keinerlei Gefahr aus. 

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Argentinien bleibt im Aufbau weiter sehr geduldig, mit einer Führung im Rücken fällt das auch viel leichter. Die Ballstafetten im Mittelfeld bleiben weiter ausschweifend. Lohnt sich kaum, da ins Detail zu gehen. 

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Nach einem langen Ball in die Spitze erobert Steven Moreira im Gegenpressing den zweiten Ball und hält dann aus gut 30 Metern und spitzem Winkel einfach mal drauf. Bei solchen Abschlüssen geht vielleicht mal einer von 1000 rein. Einen Versuch wars wert. 

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Jedoch fehlt Kap Verde in der Vorwärtsbewegung doch ein wenig die Qualität. Die Bälle gehen hinter der Mittellinie immer sehr schnell verloren. 

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Nach dem Führungstreffer werden die Aktionen der Albiceleste konzentrierter, ein schon gewohntes Bild zeigen die Kapverdier, die weiter tiefstehend verteidigen. Aber vielleicht bekommen sie ja jetzt in der Vorwärtsbewegung mehr Zug in die Aktionen? Das Pressing der Argentinier wirkt etwas halbherzig. 

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Also wieder ein schneller Treffer nach einer "Trinkpause", gefühlt könnte man die Partie gleich abpfeifen. Kurz nach Ende der ersten halben Stunde hat Argentinien den nötigen Treffer erzielt. Bisher war noch nicht zu erkennen, wie Kap Verde hier zu einem Treffer kommen könnte.

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Für Messi war es bereits der siebte Treffer bei dieser WM. Nie war die Jagd nach der Torjägerkrone beim Weltturnier so spannend wie bei der aktuellen Ausgabe. Messi hat nun in acht WM-Spielen in Folge Torbeteiligungen vorzuweisen. 

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Tooor! ARGENTINIEN  - Kap Verde 1:0. Alles klar? Lionel Messi. Ein ganz einfacher Spielzug. Kap Verde steht kompakt mit einer recht hohen Linie. Und dann spielt Lisandro Martinez von der Mittellinie den langen Ball in den Strafraum. Messi startet perfekt ein, sein erster Ballkontakt kurz vor dem Torraum mit dem Außenrist ist noch perfekter. Und aus kurzer Distanz - vier Meter vielleicht - haut er das Leder unter die Latte. Was für ein Auf- und Antritt. Messi explodierte fast aus dem Stand. 

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Vorlage Lisandro Martínez

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Weiter gehts. Mit Einwurf für Argentinien auf Strafraumhöhe. Immer interessant nach dieser Unterbrechung, was sich taktisch ändert. 

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Das erste Viertel ist beendet. Die Spieler werden zur Wässerung geschickt. Die TV-Seher in die Werbepause. Schauen wir auf die Zahlen des ersten Viertels, steht da bei Argentinien ein xG-Wert von 0,11, bei Kap Verde 0,04. Hammer. 

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Die Argentinier arbeiten sich durch die rechte Halbspur nach vorne, da gibts eine kleine Lücke für Messi, aber der zieht sofort drei Mann auf sich und muss den Ball schließlich abgeben. Defensiv sieht das bisher sehr überzeugend aus, was Kap Verde zeigt. Aber lässt sich das über 90 oder 120 Minuten durchhalten?

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So massiv, wie Kap Verde in der Abwehr steht, schafft es Argentinien kaum ein Mal, im Angriffsdrittel Tempo zu entwickeln. Hier kündigt sich ein Spiel an, bei dem Geduld erste Bürgerpflicht ist. Dabei stellt sich Kap Verde durchaus nicht nur hinten rein. Der Außenseiter versucht hier durchaus, Konter aufzuziehen. 

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Und wieder ein Dribbling von Vozinha gegen Lautaro Martinez. IM TORRAUM. Nerven aus Stahl. Aber wenn das irgendwann heute schiefgeht ...

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Messi führt natürlich aus, bringt den Ball schön über die Mauer, aber dem Abschluss fehlt der Druck, im rechten Eck kann Vozinha den Ball bequem sogar fangen. 

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Nach einem Foul von Jovane Cabral bekommt Messi einen Freistoß zugesprochen. Ganz ehrlich, den Pfiff gabs eher, weil Messi Messi ist und nicht, weil die Aktion unsauber war. Gute Position für Argentinien. 20 Meter vor dem Tor, halblinks am Strafraum. 

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Jetzt aber die erste Chance für die Albiceleste. Nach kurzem Zusammenspiel mit Almada kommt Messi im Strafraum halblinks aus der Drehung zum ersten Abschluss. Grundsätzlich nicht ungefährlich, der Flachschuss rollt aber harmlos am langen Pfosten vorbei. 

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Wir gehen stramm auf die Viertelstundenmarke zu und warten noch auf die erste Möglichkeit. Die Argentinier schlagen jetzt eine ruhigere Gangart an, aus dem Halbfeld kommt dann ein Ball auf Lautaro Martinez zentral am Strafraum, der wird aber sofort wieder abgedrängt. Zunächst scheint es nicht so, als hätten die Argentinier Lehren aus der Begegnung Kap Verdes mit Spanien gezogen. 

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Aus argentinischer Sicht ist das ein etwas zäher Start in die Begegnung. Da läuft noch nicht viel zusammen, die Albiceleste leistet sich zu viele Ballverluste. Und der Plan der Kapverdier wirkt klar: sofort soll umgeschaltet werden. Aber sonderlich weit kommen die Insulaner damit noch nicht. 

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Ein Raunen geht durch das weite Rund, als Vozinha von Lautaro Martinez angelaufen wird und diesen ausdribbelt. Nix für schwache Nerven. Zeigt aber das Selbstbewusstsein, dass die Kapverdier bei diesem Turnier getankt haben. Noch hat das Spiel keine klare Struktur. Argentinien hat viel Ballbesitz, leistet sich im Angriffsdrittel aber noch Schludrigkeiten, was den Druck rausnimmt. 

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Freistoß Kap Verde aus dem linken Halbfeld. Kurz ausgeführt, kann Jovane Cabral auf Strafraumhöhe vordringen, findet aber keinen Abnehmer für seine Flanke. Tatsächlich können sich die Kapverdier eine Weile festsetzen, ohne aber Druck auf den Kasten von Emiliano Martinez ausüben zu können. Aber das gibt sicherlich Sicherheit. 

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Erstmals setzt sich Argentinien in der gegnerischen Hälfte fest. Kap Verde zieht sich weit zurück. Dann geht aber Sidny Cabral gegen Molina dazwischen, und der Außenseiter kann ein wenig durchatmen. 

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Für Messi ist es ein Heimspiel, wie schon gesagt, aber auch für die Argentinier - die Ränge sind überwiegend von Landsleuten besetzt. Gut, Kapverdier gibt es auch nicht so viele. 

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Solche Fehler dürfen sich die Kapverdier eigentlich nicht erlauben. Tief in der eigenen Hälfte unterläuft ihnen ein Fehlpass, vielleicht Anfangsnervosität. Aber die Argentinier lassen ihnen das diesmal durchgehen. Sollte nicht zur Gewohnheit werden. 

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Interessanter Fakt: In der Startelf Argentiniens stehen sieben Spieler, die auch das letzten WM-Finale bestritten. Da denkt man spontan, oh, die sind bestimmt älter geworden. Ja, sind sie, der Altersdurchschnitt der Argentinier ist 29,5 Jahre. Geht aber noch älter: Bei Kap Verde ist der Wert 31,5.  

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Drew Fischer aus Kanada pfeift die Partie an. Für ihn es es die dritte Partie des Turniers nach Frankreich vs. Irak und Kroatien vs. Ghana. 

Egal wies ausgeht, und für alles andere als einen Sieg für die Albiceleste wäre "Sensation" noch ein zu schwacher Ausdruck, für das kleinste Land, das je die K.o.-Phase einer WM erreicht hat, ist das Turnier bereits ein Riesenerfolg.

Die Erwartungen hat Kap Verde längst übererfüllt. Alles, was jetzt noch kommt, ist Zugabe, die ganze Insel hängt heute vor den Bildschirmen. Alleine Torhüter Vozinha hat über die letzten zwei Wochen über 17,5 Millionen Follower auf Instagram dazugewonnen. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Blue Sharks Kap Verde erst auf die Landkarte gesetzt haben.

Für die Blue Shark reichten drei Remis gegen Uruguay und Saudi Arabien. Vor allem die Punkteteilung gegen Spanien sollte den Südamerikanern als Warnung dienen - der erste große Schock überhaupt in diesem Turnier.

Doch der WM-Neuling, der gegen Argentinien heute das erste Spiel überhaupt austrägt, kann auf eine Gemeinsamkeit mit der Albiceleste hinweisen: Auch die Auswahl aus dem zweitkleinsten Teilnehmerland blieb in der Gruppenphase ungeschlagen!

Mit einer makellosen Bilanz kam Argentinien durch die Gruppenphase. Gabs vor dem Turnier vielleicht leichte Zweifel, ob Messi dem Niveau bei der WM aus Altersgründen vielleicht nicht mehr gewachsen sei, hat sich diese Frage mittlerweile erledigt.

Ein Stadion in Blau: Die Albiceleste trifft auf die Blue Sharks. Viel größer kanns im Fußball nicht werden. Und viel kleiner auch nicht. Für die Argentinier ist es irgendwie ein Heimspiel, Kapitän Lionel Messi ist schließlich in Miami zu Hause.

Auch Bubista hat nach dem letzten Gruppenspiel, ein Remis gegen Saudi Arabien, kräftig rotiert, aber nicht so total wie sein Gegenüber. Steven Moreira, Sidny Cabral, Laros Duarte, Nuno da Costa und Jovane Cabral beginnen für Joao Paulo, Dailon Livramento, Jamiro Monteiro, Willy Semedo und Wagner Pina. Die Neuen übernehmen die Positionen in der Außenverteidigung, im zentralen Mittelfeld und der Sturmspitze.

Und so hat Pedro Leitao Brito, genannt Bubita, aufgestellt: Vozinha - Moreira, Pico, Diney, Sidny - Kevin Pina, Nuno da Costa, Deroy Duarte, Laros Duarte, Jovane Cabral - Ryan Mendes.

Im Vergleich zum letzten Gruppenspiel - 3:1 gegen Jordanien - rotiert Scaloni fast komplett. Für die letzte Partie der Gruppenphase reichte der zweite Anzug. Lediglich der hinterste und der vorderste Mann sind übriggeblieben, sprich Torhüter Emiliano Martinez und Sturmspitze Lautaro Martinez.

Lionel Scaloni hat so aufgestellt: Emiliano Martinez - Molina, Romero, Lisandro Martinez, Medina - De Paul, Mac Allister, Fernandez, Almada, Messi - Lautaro Martinez.

Zwei Teams fehlen uns noch zur Komplettierung der Viertelfinalpaarungen. Wir beginnen mit der Partie in Miami, bei der die Verhältnisse wesentlich klarer sind als später bei Kolumbien gegen Ghana. Zunächst der Blick auf die Formationen.

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Sechzehntelfinale zwischen Argentinien und Kap Verde.