Abgewiesener Schiedsrichter Omar Artan aus Somalia erhält trotzdem WM-Vergütung

Weil ihm die Einreise in die USA verweigert wurde, darf der somalische Schiedsrichter Omar Artan bei der Fußball-WM kein Spiel pfeifen. Bezahlen wird ihn der Weltverband FIFA trotzdem.

Schiedsrichter Omar Artan wird in Somalia wie ein Held empfangen.
Image: Schiedsrichter Omar Artan wird in Somalia wie ein Held empfangen.  © Imago

Trotz seiner verweigerten Einreise in die USA erhält der somalische Schiedsrichter Omar Artan nach der Weltmeisterschaft seine volle Vergütung als WM-Referee.

Einen entsprechenden Bericht der BBC bestätigte der Weltverband FIFA auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Der 34-jährige Artan war vom WM-Gastgeberland trotz eines gültigen Visums abgewiesen worden, als er in die USA einreisen wollte. Als Grund nannten die Behörden Sicherheitsbedenken wegen angeblicher Verbindungen zu einer Terrororganisation in seiner Heimat Somalia.

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Dass der somalische Schiedsrichter Omar Artan nicht in die USA einreisen darf, sorgt vor WM-Start für großen Wirbel. Nun äußert sich FIFA-Präsident Gianni Infantino zu dem Fall.

Artan wird Supercup pfeifen

Wie viel genau die Schiedsrichter für ihren Einsatz bei der Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA erhalten, erfahren sie erst nach dem Turnier.

Die Europäische Fußball-Union UEFA hatte bereits auf Artans Abweisung in den USA reagiert und Afrikas Schiedsrichter des Jahres 2025 für die Leitung des Supercup-Endspiels zwischen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und Europa-League-Gewinner Aston Villa am 12. August in Salzburg angesetzt.

dpa

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