Zum Inhalte wechseln

Alexander Zverev attackiert Boris Becker: "Erzählt wie immer relativ viel Blödsinn"

Alexander Zverev hat die jüngsten Aussagen von Boris Becker deutlich zurückgewiesen. Nach seinem Aus beim ATP-Masters in Paris warf die deutsche Nummer eins dem früheren Wimbledon-Sieger vor, gezielt nach Kritikpunkten zu suchen.

Bitte verwende den Chrome-Browser, um unseren Videoplayer mit optimaler Leistung nutzen zu können!

Alexander Zverev reagiert auf der Pressekonferenz nach seinem Erstrundenaus beim Paris Masters genervt auf die Kritik von Ikone Boris Becker an der Nahbarkeit der neuen Nummer eins der Tennis-Welt. Diese kann der Hamburger nicht nachvollziehen.

Alexander Zverev zeigte sich überrascht über die Aussagen von Boris Becker. Der Tennisstar widersprach vor allem der Darstellung, ihm fehle es in Deutschland an Anerkennung.

Der öffentliche Schlagabtausch zwischen Alexander Zverev und Boris Becker geht in die nächste Runde. Nach einem ausführlichen Interview Beckers mit dem Spiegel reagierte der Weltranglistenerste auf der Pressekonferenz nach seiner Auftaktpleite beim ATP-Masters in Paris gegen Lorenzo Musetti mit deutlichen Worten.

Bitte verwende den Chrome-Browser, um unseren Videoplayer mit optimaler Leistung nutzen zu können!

Alexander Zverev reagiert auf der Pressekonferenz nach seinem Erstrundenaus beim Paris Masters genervt auf die Kritik von Ikone Boris Becker an der Nahbarkeit der neuen Nummer eins der Tennis-Welt. Diese kann der Hamburger nicht nachvollziehen.

"Ich glaube, dass er wie immer relativ viel Blödsinn erzählt", sagte Zverev. Zudem habe er den Eindruck, dass Becker derzeit nahezu jede seiner Handlungen öffentlich kommentieren müsse. "Ich weiß nicht, was bei ihm gerade vorgeht, aber ich habe das Gefühl, dass er alles kommentieren muss, was ich mache."

Becker plädiert für mehr Fan-Nähe

Auslöser der Reaktion waren mehrere Aussagen Beckers über Zverevs öffentliche Wahrnehmung in Deutschland. Der dreimalige Wimbledon-Sieger hatte unter anderem spekuliert, weshalb Zverev trotz seiner sportlichen Erfolge nicht uneingeschränkt beliebt sei.

Becker verwies dabei auf Zverevs russische Familienwurzeln, die Kommunikation mit seiner Box auf Russisch sowie dessen zurückhaltende politische Äußerungen zum Ukraine-Krieg. Darüber hinaus kritisierte Becker auch Zverevs Auftreten abseits des Platzes und sprach von teilweise "schroffen und abgehackten" Aussagen auf Deutsch.

"Wenn ihm wichtig ist, dass er mehr respektiert wird und vielleicht sogar geliebt, vor allem in seinem Heimatland Deutschland, dann muss er etwas dafür tun", kam Becker letztlich zum Schluss.

Erlebe Tennis LIVE auf Sky Sport. Verfügbar mit Sky und WOW
Erlebe Tennis LIVE auf Sky Sport. Verfügbar mit Sky und WOW

Auf Sky Sport siehst du die ATP/ WTA Tour, alle Matches der ATP- und WTA-Finals sowie die US Open live. Hol dir Sky Sport – so, wie es zu dir passt!

Zverev verspürt keine mangelnde Unterstützung

Zverev äußerte in Paris Unverständnis. "Ich glaube, dass er momentan einfach nach allem sucht, um mich ein bisschen runterzumachen. Das kann er machen, das ist seine Entscheidung", sagte er. Und überhaupt habe er keine mangelnde Anerkennung spüren können. Er habe 2026 drei Grand-Slam-Finals gespielt.

Mehr dazu

"Ich fand, in Paris waren 70 Prozent der Leute für mich. In Wimbledon habe ich gegen Jannik Sinner gespielt, da war es 50:50, fand ich. Und dass in New York, wenn ich gegen einen Amerikaner spiele, das Stadion gegen mich ist, ist normal", sagte der 29-Jährige.

Bitte verwende den Chrome-Browser, um unseren Videoplayer mit optimaler Leistung nutzen zu können!

Alexander Zverev ist genervt: Nach seinem Erstrundenaus bei Paris Masters gegen den Italiener Lorenzo Musetti zeigt sich die neue Nummer eins der Welt dünnhäutig zu seinem erstmaligen Standing an der Spitze der Weltangliste.

Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de

Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.

Mehr Geschichten