Bundesliga News: Abstiegskampf mit Hertha, Mainz, Köln und Bielefeld

Stühlerücken im Abstiegskampf: So ist die Lage im Tabellenkeller

Von Patrick Steinle

Image: In Mainz jubelte man auch aufgrund des Treffers von Robert Glatzel.

Der Abstiegskampf geht in die heiße Phase, vor allem vier Teams sind mittendrin: Wer hat sich vor der Länderspielpause die beste Ausgangslage geschaffen?

Vor dem 26. Spieltag standen Hertha BSC und Mainz 05 noch auf dem Relegations- respektive Abstiegsplatz der Bundesliga. Nach ihren Siegen stehen beide Mannschaften über dem Strich. Das Wochenende hat die Ausgangspositionen im Abstiegskampf durchgemischt. Waren Köln und Bielefeld zuvor nicht auf den Abstiegsrängen, haben sie nun weniger Punkte als die Konkurrenten.

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Schalke 04 ist abgeschlagen Letzter. Doch davor wird ein Vierkampf um den Nicht-Abstieg immer spannender. Verlierer des Spieltags war die Arminia aus Bielefeld. Bereits am Freitagabend empfingen sie den Tabellenzweiten Leipzig. Knapp aber letztlich ungefährdet gewann RB mit 1:0. Bielefeld konnte keine Punkte sammeln.

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Köln verpasst Spitzenposition

Ganz im Gegenteil zu den direkten Konkurrenten. Der 1. FC Köln hat gegen den Champions League-Viertelfinalisten Borussia Dortmund einen Punkt eingefahren. Vor dem Spiel hätte in Köln wohl niemand etwas gegen das 2:2 einzuwenden gehabt. Doch bitter für den FC war der späte Ausgleich durch Erling Haaland in der 90. Minute. Hätten die Kölner gewonnen, stünden sie nun auf Platz 14 in der Bundesliga-Tabelle. So ging es aber wie für Bielefeld zwei Ränge nach unten.

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Die Gewinner des Spieltags strahlten am Sonntag um die Wette: zuerst der FSV Mainz 05. Mit 2:1 gewannen die 05er gegen Hoffenheim und stehen damit zum ersten Mal seit November nicht auf einem Abstiegsplatz. "Von Spiel zu Spiel sieht man mehr von uns. Bo hat den Spielern das Selbstbewusstsein gegeben", sagte 05-Sportdirektor Martin Schmidt nach dem Spiel über das Team und Trainer Bo Svensson.

Mainz ist in guter Form

Insgesamt zeigt die Formkurve der Mainzer stark nach oben. In den vergangenen sieben Partien gingen sie nur einmal als Verlierer vom Platz. "Es ist noch lange nicht vorbei, nur eine schöne Momentaufnahme. Wenn wir denken, wir haben es geschafft, geht es nach hinten los", mahnte der Torschütze Robert Glatzel. Wenn sich der Trend aber fortsetzt, könnte sich Mainz einen Vorsprung erarbeiten. Denn nach der Länderspielpause stehen drei direkte Duelle für die 05er an: Bielefeld, Köln und dann Hertha lauten die Gegner.

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Letzteren gelang am heutigen Sonntag ein noch größeres Ausrufezeichen. Die Hertha gewann gegen Leverkusen mit 3:0. "Heute waren wir frisch; bei jedem Zweikampf. Und wenn du Frische hast, dann kannst du besser offensiv spielen", erklärte Hertha-Trainer Pal Dardai nach dem Schlusspfiff. Das schnelle erste Tor habe die Mannschaft aufgebaut. "Wir haben auch ein paar Spiele gehabt, wo wir gut ausgesehen haben, aber keine Tore gemacht haben", fügt Dardai hinzu.

Durch den Sieg springt die Hertha auf Rang 14 in der Tabelle. Wenn es nach Dardai geht, sollen seine Spieler diese gar nicht betrachten. Dennoch sei es ein gutes Gefühl, während der Länderspielpause nicht auf einem Abstiegsplatz zu stehen.

Ein Quartett im Abstiegskampf

Zwei von drei Partien konnte Berlin im März gewinnen und der Auftritt gegen Leverkusen war überzeugend. Dennoch findet Dardai Punkte, an denen sein Team arbeiten muss: "Ich habe in der ersten Halbzeit einige Fehler gesehen. Und das müssen wir korrigieren. Wenn wir Gegner wie Leverkusen besiegen wollen, dann gibt es noch Dinge, die wir besser machen müssen. Gerade in der Defensive."

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Bielefeld, Köln, Mainz und Berlin werden wohl die Relegation und den zweiten Abstiegsplatz neben Schalke unter sich ausmachen. Die Königsblauen scheinen kaum zu retten zu sein; Der Tabellendreizehnte Augsburg hat aktuell (noch) ein beruhigendes Fünf-Punkte-Polster.

Es bleibt also spannend - vor allem in den vielen direkten Duellen. Außer Köln und Bielefeld treffen nämlich alle Teams aus dem Abstiegskampf-Quartett noch aufeinander.

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