DFB beschließt Financial Fair Play für 3. Liga

Für mehr Nachhaltigkeit

Image: Der DFB beschließt Neuerungen für die dritte Liga.

Das Präsidium des DFB hat die Einführung des Financial Fair Play sowie eines neuen Nachwuchsfördertopfes für die 3. Liga beschlossen.

Mit den Maßnahmen soll die wirtschaftliche Situation der Klubs verbessert und die Talentförderung optimiert werden. Insgesamt sollen 3,5 Millionen Euro an die 20 Klubs ausgeschüttet werden.

Nachhaltigkeit soll gefördert werden

DFB-Vizepräsident Peter Frymuth sprach von "wichtigen Schritten auf dem Weg, die 3. Liga fortzuentwickeln und ihre Strukturen zu festigen". In beiden Fällen handelte es sich bewusst um Belohnungssysteme. "Im Mittelpunkt steht die Unterstützung von nachhaltigem Arbeiten und Wirtschaften", sagte der zuständige DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung.

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Beim Financial Fair Play werden bis zu 550.000 Euro ausgeschüttet. 275.000 Euro werden an Klubs mit positivem Saisonergebnis ausgezahlt, weitere 275.000 Euro an Vereine, die ihr angepeiltes Saisonergebnis eingehalten oder sogar übertroffen haben.

Überlebenskampf in Liga drei

In der 3. Liga herrscht bereits seit Jahren ein Überlebenskampf. In der vergangenen Saison hatten Rot-Weiß Erfurt und der Chemnitzer FC Insolvenz angemeldet und waren nach jeweils neun Punkten Abzug abgestiegen. Im Jahr zuvor meldeten der VfR Aalen und der FSV Frankfurt Insolvenz an.

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Der neue Nachwuchsfördertopf enthält laut DFB sogar 2,95 Millionen Euro brutto. Das sind zwei Millionen Euro mehr als zuvor, als über eine allgemeine Nachwuchsförderung pauschal 50.000 Euro pro Jahr an jeden Drittligisten zum Aufbau oder zur Weiterentwicklung eines Leistungszentrums ausgeschüttet wurden. Das neue Modell berücksichtigt auch die Einsatzzeiten von Spielern im U21-Alter mit deutscher Staatsangehörigkeit. (sid)