Gehalt? Klausel? Wechsel? El-Mala-Knall & die Folgen
Said El Mala hat seinen Vertrag beim 1. FC Köln vorzeitig bis 2031 verlängert. Sky Sport kennt alle Details zum Knall und die Folgen.
21.08.2026 | 18:29 Uhr
Der 1. FC Köln hat im Poker um Said El Mala alles in die Waagschale geworfen. Der 19-Jährige erhält die legendäre Nummer 10 und einen satten Gehaltssprung.
Von Patrick Berger, Marlon Irlbacher und Luca Sixtus
Der 1. FC Köln hat mit der Vertragsverlängerung von Said El Mala bis 2031 ein deutliches Zeichen gesetzt. Nach Sky Sport Informationen haben die Verantwortlichen des Bundesliga-Klubs das Gehalt des Offensiv-Juwels mehr als verdoppelt.
Mit leistungsabhängigen Bonuszahlungen kann das Gesamtpaket auf knapp unter drei Millionen Euro pro Jahr anwachsen.
Rewe-Boss hat Köln geholfen - keine Ausstiegsklausel
Um El Mala langfristig zu halten, soll der Klub an seine finanzielle Schmerzgrenze gegangen sein. Nach Sky Sport Informationen gab es zudem Unterstützung aus dem Umfeld des Vereins. Im Hintergrund soll unter anderem REWE-Aufsichtsratschef Lionel Souque dabei geholfen haben, das Gesamtpaket möglich zu machen.
Das neue Arbeitspapier enthält nach Sky Sport Informationen keine schriftlich fixierte Ausstiegsklausel. Allerdings ist zu hören, dass sich der Verein und die El-Mala-Familie rund um Vater Mohammed und Mutter Sabrina darauf verständigt haben, im Sommer 2027 gemeinsam eine Lösung zu finden, falls ein außergewöhnliches Angebot eingehen sollte.
Kein El-Mala-Verkauf in diesem Sommer
Nach Sky Sport Informationen fasste der "Effzeh" nun intern den Beschluss, El Mala in diesem Transfer-Fenster unter keinen Umständen abzugeben. Das gilt unabhängig von der Höhe möglicher Angebote.
Tatsächlich gab es einen Austausch zwischen den Kölnern und RB Leipzig. Darüber hinaus sollen mehrere Vereine aus Italien und England angefragt haben. Köln blockte sämtliche Vorstöße und entschied sich bewusst gegen einen Transfer.
Abstieg wäre teurer als Verkauf
Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass El Mala sportlich und wirtschaftlich noch wertvoller werden kann. Intern wird dem Juwel der Sprung zum deutschen Nationalspieler zugetraut. Die Rechnung des Vereins: Ein möglicher Abstieg wäre deutlich teurer gewesen als die rund 60 Millionen Euro, die zeitweise als potenzielle Ablösesumme im Raum standen.
Auch der Spieler selbst sieht in Köln den idealen nächsten Schritt seiner Entwicklung. Besonders das Vertrauensverhältnis zu Trainer Rene Wagner spielte dabei eine wichtige Rolle. Dieses soll deutlich enger sein als das Verhältnis zum früheren Trainer Lukas Kwasniok.
Fans bekommen neues El-Mala-Trikot umsonst
Der Verein inszenierte die Verlängerung entsprechend groß. Köln leuchtete in Rot und Weiß, Werbetafeln und Plakat-Aktionen prägten das Stadtbild. Als weiteres Symbol erhält El Mala künftig die Rückennummer 10. Zuvor trugen unter anderem Klub-Ikone Lukas Podolski und Stürmer Patrick Helmes die prestigeträchtige Nummer, wobei Helmes damit nie ein Pflichtspiel absolvierte.
Eine besondere Aktion gibt es zudem für die Fans: Anhänger, die bereits ein El-Mala-Trikot mit der bisherigen Nummer 13 gekauft haben, sollen kostenfrei ein neues Trikot mit der Nummer 10 erhalten.
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