Tottenham tätigt nach einer schwachen Saison in der Premier League einige Transfers

In der vergangenen Saison ist der Klub aus Nord-London gerade noch mit einem blauen Auge davongekommen.

Roberto De Zerbi hat mit den Spurs in der kommenden Saison viel vor.
Image: Roberto De Zerbi hat mit den Spurs in der kommenden Saison viel vor.  © Imago

Jetzt starten die Spurs den Angriff auf dem Transfermarkt.

Von Fabio Desiderio

Nach einer Horrorsaison wollen sich die Tottenham Hotspur neu aufstellen. Trainer Roberto De Zerbi, der den Verein im Saisonendspurt übernommen und zum Klassenerhalt geführt hatte, bekommt schon früh in der Saisonvorbereitung seine Wunschtransfers.

Premier League Saison Daten 2026/27

  • Saisonstart: Samstag, den 22. August 2026
  • Letzter Spieltag: Sonntag, den 30. Mai 2027
  • Erste Runde FA Cup: Info folgt
  • Finale FA Cup: Info folgt

Im Fokus steht die Defensive der Spurs, die in der vergangenen Saison 57 Gegentore kassierte und damit die viertschwächste der Liga war. Neben Andrew Robertson, der ablösefrei vom FC Liverpool kommt, verstärken Marcos Senesi (Bournemouth, ablösefrei) und Paul von der Hecke (Brighton, 60 Millionen Ablöse) die wacklige Innenverteidigung.

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Ein Rekordtransfer, der abgelöst wird

Die Defensivbaustellen scheinen bei Tottenham damit zunächst einmal behoben. Doch auch offensiv mangelt es der Mannschaft von De Zerbi an Durchschlagskraft. Dass Topscorer Richarlison mit elf Treffern vor dem defensiven Mittelfeldakteur Joao Palhinha (fünf Tore) die interne Torschützenliste anführte, verdeutlicht die fehlende Torgefahr in der Breite.

Für die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive haben die Spurs auch bereits eine Lösung gefunden und ihren vereinsinternen Transferrekord gebrochen, den Xavi Simons bis dato innehatte, der in der Vorsaison von Bundesligist RB Leipzig für knapp 65 Millionen Euro in die englische Hauptstadt wechselte.

Zum Transfer Update: Alle Wechsel, alle Gerüchte
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Für Mateus Fernandes griff Tottenham tief in die Tasche und überwies umgerechnet 99 Millionen Euro an West Ham. Der portugiesische Offensivakteur stieg zuletzt zwei Mal aus der Premier League ab. Nachdem Fernandes in der Saison 24/25 von seinem Jugendverein Sporting Lissabon zum FC Southampton wechselte, endete seine erste Spielzeit in Englang mit dem Abstieg.

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In der darauffolgenden Saison schloss er sich West Ham United an, mit denen er ebenfalls die Klasse nicht halten konnte. Bei den Hammers war Fernandes aber immerhin einer der wenigen Lichtblicke und steuerte vergangene Saison vier Tore und vier Assist bei. Trotz mehrerer Anfragen aus der Premier League und einem konkreten Interesse von Manchester United, entschied sich Fernandes letztendlich für die Spurs.

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Mateus Fernandes wechselt nach Informationen von Sky Sport von West Ham United zu Tottenham Hotspur.

Tonali im Anflug - Vuskovic zieht es nach Brighton

Doch wer denkt, die Londoner Shoppingtour sei bereits zu Ende, der irrt. Fernandes' neuer Transferrekord wurde schon bereits geknackt. Der italienische Nationalspieler Sandro Tonali wechselt zu den Spurs. Tottenham legt insgesamt 116 Millionen Euro auf den Tisch.

Tonali spielte in der vergangenen Saison gemeinsam mit DFB-Akteur Nick Woltemade bei Newcastle United. Für den Transfer sprach vor allem die Spielweise Tonalis, der mit seinem intelligenten Spielaufbau und seiner Pressingresistenz optimal ins System von De Zerbi passt. Den Nord-Londonern fehlte zuletzt ein echter Leader - diese Rolle könnte Tonali nun übernehmen.

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Neben der hochkarätigen Zugänge, zeichnen sich auch mehrere Abgänge beim Europa-League-Gewinner von 2025 ab. Neben Joao Palhinha, der nach Leih-Ende zumindest vorerst wieder zurück zum FC Bayern München geht, stehen auch bei Luka Vuskovic die Zeichen auf Abschied.

Nach Sky Sport Informationen ist sich der Kroate, der vergangene Saison beim Hamburger SV für Aufsehen gesorgt hat, mit Brighton einig. Im Raum steht ein Vertrag bis 2031 und eine Ablöse von 53 Millionen Euro, sowie mögliche Bonuszahlungen, die bis zu fünf Millionen Euro ansteigen können. Außerdem sollen sich die Spurs eine Weiterverkaufsbeteiligung von 20 Prozent gesichert haben.

Man darf also gespannt sein, wie sich die neuformierte Tottenham-Mannschaft in der kommenden Spielzeit präsentieren wird.

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