Sampdoria setzt sich also nach abwechslungsreichen 90 Minuten mit 1:0 bei der Roma durch. Die Gäste gaben vor der Pause ganz klar das Kommando an, hätten dann aber beinahe aus dem Nichts per Elfmeter den Rückstand kassiert. Viviano sollte aber ebenso wie sein Gegenüber Alisson einen starken Tag erwischen und parierte den Strafstoß. In der Folge und vor allem nach dem Seitenwechsel waren die Giallorossi plötzlich spielbestimmend, ließen aber mehrere exzellente Gelegenheiten aus. Sampdoria, das im zweiten Durchgang offensiv kaum etwas anbot, schlug dann aber in Person von Zapata eiskalt zu. Aufgrund der Leistung im ersten Durchgang ist der Sieg nicht unverdient, insgesamt wäre ein Unentschieden aber leistungsgerechter gewesen. Bei den Römern muss man nun nach sieben sieglosen Spielen mit teils blutleeren Auftritten, die wiederholt von starken Leistungen Alissons kaschiert werden, von einer Krise sprechen.