Aston Villa - Liverpool; England, Premier League

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Aston Villa - Liverpool. England, Premier League.

Villa ParkZuschauer43.033.

Aston Villa 4

  • M Rogers (42. minute)
  • O Watkins (57. minute, 73. minute)
  • J McGinn (89. minute)

Liverpool 2

  • V van Dijk (52. minute, 92. minute)

Live-Kommentar

Das wars aus der Premier League für heute. Mit der Berichterstattung aus England gehts morgen weiter, wenn um 13:30 Uhr das Match zwischen ManUnited und Nottingham ansteht. Bis dahin und noch einen schönen Abend! 

Das letzte Saisonspiel der Villans führt in die Nachbarschaft zu ManCity, eine Partie, die möglicherweise die Meisterschaft entscheidet. Vorher spielt aber Villa noch das Finale in der Europa League gegen Freiburg aus, kommenden Mittwoch, Anpfiff 21:00 Uhr. Kann man dann so oder so drüber spekulieren, wie viel Motivation das Team dann noch aufbringt. Egal wies in Istanbul endet.  

Und so gehts für beide Klubs weiter. Liverpool empfängt im letzten Spiel der Saison kommenden Sonntag Brentford an der Anfield Road. Das wird kein Spaziergang.

Durch den Dreier zieht Villa an Liverpool vorbei und klettert auf die Vier. Liverpool muss um den CL-Platz noch etwas bangen und schauen, was Bournemouth am Dienstag gegen City macht. Nur wenn Bournemouth gewinnt, kann Liverpool, dann am letzten Spieltag, noch überholt werden. 

Das Europa-League-Finale kann Aston Villa locker angehen. Schon über die Liga sichern sich die Villans einen Startplatz in der Champions League. Liverpool hatte ordentliche Phasen in dieser Partie, doch Villa wirkte hungriger, spielfreudiger und eingespielter. Die Gäste brauchten zwei Standards, um zu Torerfolgen zu kommen. Villa traf zusätzlich zweimal aus dem Spiel. Und der Sieg hätte angesichts der Möglichkeiten der Gastgeber auch deutlicher ausfallen können. Auf Slot kommt viel Arbeit zu, aber nicht mehr in dieser Saison. Und es ist wohl auch unklar, wo. 

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Kavanagh pfeift ab. 

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Van Dijk wird doch nicht ... Nein. Jones mit dem Kopfball, und mit verdammt viel Rückenlage, die Kerze pflückt Martinez. Null Torgefahr. 

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Szoboszlai holt noch einmal eine Ecke für Liverpool heraus. 

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Wenn man nach der Partie die Torschützenliste studiert, wird dann schon auffallen, wer die Liverpooler Treffer heute erzielt hat. Und man ahnt dann auch schnell, wie sie gefallen sind. Ohne mehr über das Spiel zu wissen. Und das ist aus Reds-Sicht eigentlich schlimm genug. 

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Tooor! Aston Villa - LIVERPOOL 4:2. Aber die Reds haben noch einen im Köcher. Kurz ausgeführte Ecke der Gäste von der linken Seite, Wirtz und Szoboszlai, letzterer flankt zum langen Pfosten, wo van Dijk unbedrängt einnicken kann. Die Statistik der Kopfballtreffer von van Dijk kann erweitert werden. 

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Vorlage Dominik Szoboszlai

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Die Nachspielzeit beginnt, acht Minuten gibts. Grausam.

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Und für Youri Tielemans kommt Douglas Luiz.

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Nach seinem Tor geht John McGinn sofort runter. Jadon Sancho kommt rein. 

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Tooor! ASTON VILLA - Liverpool 4:1. Was für ein Schuss! Liverpool stört nur noch halbherzig, hat das Spiel schon abgeschrieben. Und Villa lässt den Ball vor dem Strafraum laufen. Von links kommt die Kugel zu Watkins, der legt quer weiter auf McGinn. Und der haut den Ball aus 22 Metern von der Strafraumgrenze aus dem Stand in den langen Winkel. Ohne Gewalt, aber mit viel, viel Gefühl. Ein wunderbarer Treffer. 

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Vorlage Ollie Watkins

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Sieht jetzt stark nach der zwölften Niederlage der Reds aus in dieser Spielzeit, in den letzten zwei Spielzeiten gabs jeweils vier. 

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Zweiter Wechsel jetzt von Emery, Emiliano Buendia hat Feierabend, Ian Maatsen bekommt noch ein paar Minuten.

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Ngumoha mit einer Halbfeldflanke von der linken Seite. Van Dijk kommt im Strafraum frei zum Kopfball, ist noch von der Ecke vorne. Er legt quer auf Chiesa, der aus spitzem Winkel bei seinem Volley zur Ecke geblockt wird. Den hätte van Dijk eigentlich selbst versuchen müssen. 

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Gute zehn Minuten bleiben Liverpool noch, ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, das reicht allenfalls noch für Ergebniskosmetik. 

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Und die Villa-Fans, die singen sich schon mal warm fürs Finale gegen Freiburg. Den Champions-League-Platz kann ihnen aber schon jetzt niemand mehr nehmen. 

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Die ganze Saison schon haben die Reds große Probleme, Standards zu verteidigen. In dieser Hinsicht befindet sich die Mannschaft am unteren Ende der Tabelle als Schlusslicht. Und heute kamen noch zwei weitere Gegentreffer nach Standardsituationen dazu.

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Hoch gewinnt Liverpool das nicht mehr. 

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In den Jubel der Gastgeber hat Mo Salah den Rasen betreten und Cody Gakpo denselben verlassen. 

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Tooor! ASTON VILLA - Liverpool 3:1. Nach einer Ecke der Villans fällt über viele Umwege der nächste Treffer. Kerkez klärt zunächst die Ecke, Tielemans  nimmt den Ball an der Strafraumgrenze volley, mit viel, viel Glück kann Mamardashvili den blocken. Aus kürzester Distanz pariert er dann auch noch den Nachschuss von Pau. Doch dann setzt Watkins aus fünf Metern nochmal nach, und der trifft natürlich. Da haben sie Mamardashvili völlig alleine gelassen. 

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Eine Szene mit Mac Allister wird untersucht, der hält sich das Gesicht nach einem Zweikampf im Strafraum. Passiert aber nix.

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Aber die Großchance kommt eher aus einem klassischen Spielzug. Martinez schlägt den Ball ins linke Halbfeld, Cash übernimmt, lässt für Buendia vor dem Strafraum liegen, der zieht nach innen und visiert das lange Eck an. Von der Unterkante der Latte prallt der Ball wieder ins Spielfeld. Mamardashvili hatte da nicht den Hauch einer Chance einzugreifen. Riesendusel für die Reds. 

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Vor allem schaut es jetzt auch so aus, als lasse Liverpool absichtlich Lücken, um mehr Feuerkraft in der Offensive zu entfachen. Sollte sehr wundern, wenn Villa hier nicht noch einen Konter setzt. 

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So. Wild gehts jetzt zu. Rauf und runter. In einem Höllentempo. Dabei ist Villa eher aufs Umschaltspiel aus, Liverpool versucht mehr, den Ball in den Strafraum zu tanzen. Ich sag mal so, die Villa-Methode wirkt gefährlicher. 

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Und Florian Wirtz kommt für Ryan Gravenberch.

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Slot mit den ersten Wechseln. Joe Gomez geht für Federico Chiesa.

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John McGinn reißt Kerkez im Zweikampf an der Seitenlinie um und kassiert jetzt auch Gelb. 

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Das Tempo hat eine halbe Stunde vor Schluss ordentlich angezogen. Liverpool bemüht, und Villa kontert. Steckpass für Watkins aus der rechten Halbspur in den Strafraum, Mamardashvili kommt weit aus dem Kasten und verkürzt den Winkel gut. Watkins will ihn überlupfen, aber der Keeper war schon zu nah dran. 

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In der Partie ist jetzt richtig Feuer, viel davon kommt von den Rängen. Watkins wird mit einem langen Ball gesucht und es scheint so, als reiße ihn Konate um. Guckt der VAR da drauf? Nein, war angeblich nicht genug. Heikle Situation.

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Joe Gomez mit einer Art Revanchefoul, als Szoboszlai im Mittelfeld den Ball verliert, steigt überhart gegen Buendia ein und kassiert Gelb.

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Und für Watkins war das eben der 13. Saisontreffer, alleine in der Premier League. 

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War eben übrigens das 34. Tor von van Dijk für Liverpool, 31 erzielte er per Kopf. Unglaublich. 

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Okay, damit haben wir den ersten Treffer aus dem Spiel heraus. Aber dem ging natürlich eine Abwehrkatastrophe voraus. 

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Tooor! ASTON VILLA - Liverpool 2:1. Die Halbwertszeit dieses Ausgleichs währte sehr kurz. Defensiver Einwurf von Liverpool, Szoboszlai rutscht auf der linken Verteidigerposition weg. Und Rogers hat freie Bahn. Legt ungehindert und frei vor Mamardashvili quer auf Watkins, der den Ball nur noch über die Linie drücken muss. 

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Vorlage Morgan Rogers

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Wieder der bekannte Lauf von Ngumoha. Läuft den Strafraum auf links an, biegt rechts ab und hält aus 20 Metern drauf. Volltreffer, aber nur am langen Pfosten. Der Abpraller kommt mit so viel Wucht, dass Gakpo ihn aus abseitsverdächtiger Position nicht erneut aufs Tor bringen kann. Könnte auch wieder eine Abseitsposition von Gakpo gewesen sein.

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Muss sagen, dieser Ausgleich kam eigentlich ziemlich überraschend. 

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Tooor! Aston Villa - LIVERPOOL 1:1. Halbfeldfreistoß Liverpool von rechts, am langen Pfosten läuft van Dijk ein und schickt den Kopfball ins lange Eck. Der Treffer war ähnlich billig wie das 1:0 von Villa. 

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Vorlage Dominik Szoboszlai

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Ngumoha marschiert auf links zur Grundlinie, kann gerade noch so den Ball im Spiel halten und in den Strafraum passen bzw. halb flanken. Auf der rechten Strafraumseite kommt Jones zum Abschluss, aber sein Schuss wird fast auf der Torlinie geblockt. Hätte Jones getroffen, wäre sicherlich untersucht worden, ob Ngumoha da den Ball eben wirklich im Spiel halten konnte. Sah eher nicht so aus. 

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Liverpool ist weit aufgerückt und Tielemans sieht, wie Rogers auf der linken Seite den Weg in die Tiefe geht. Dem Pass gibt Tielemans aber etwas zu viel mit. So kann Mamardashvili das Zuspiel abfangen. Der Versuch war gut, die rechte Seite von Liverpool war komplett offen. Erschreckend offen. 

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Bisschen erstaunlich, dass Slot noch nicht reagiert. Ngumoha und Szoboszlai ragten bei Liverpool etwas heraus. Aber ansonsten war das viel Durchschnitt. 

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Und dann gehts auch schon weiter. 

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Bei Villa kommt für die zweite Hälfte Ross Barkley, dafür geht Victor Lindelöf.

Nach gutem Beginn verlor Villa im weiteren Verlauf der ersten Hälfte langsam die Kontrolle. Und Liverpool wurde spielbestimmend. Die Gäste übernahmen das Mittelfeld und konnten sich über lange Phasen in der gegnerischen Hälfte festsetzen. Gefährlich wurden sie aber hauptsächlich aus der Distanz. Den Bann für Villa brach kurz vor der Pause eine einstudierte Eckballvariante, die die Gäste noch nie gesehen hatten. Die Führung ist etwas glücklich, aber nicht völlig unverdient.

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Und dann pfeift Kavanagh zur Pause. 

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Als Ollie Watkins einen Angriff trotz Abseitspfiff zu Ende spielt, wird er kurz vor der Pause noch verwarnt. 

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Drei Minuten gibts obendrauf.

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Tooor! ASTON VILLA - Liverpool 1:0. Gegen den Spielverlauf gehen die Villans jetzt in Führung. Eine Ecke vom Reißbrett. Digne führt von der linken Seite aus. Pass auf McGinn links vorm Strafraum, der spielt sofort auf Digne zurück. Dieser legt nun auf Höhe des Elfmeterpunktes quer auf den freistehenden Rogers, der den Ball aus halblinks ganz überlegt ins lange Eck schlenzt. Auf diese Variante waren die Gäste so überhaupt gar nicht eingestellt. War vielleicht die Weltpremiere. 

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Vorlage Lucas Digne

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Behäbigkeit ist ansteckend. Nach einer geklärten Flanke von Gomez kann Villa kontern, aber als der Ball dann im linken Halbfeld landet, braucht Watkins so viel Zeit, dass die Deckung der Reds längst wieder formiert ist, alle Mann hinter dem Ball. Der Angriff begann mit einer Villa-Überzahl. Aber nach dem dritten Schnörkel von Watkins war das vorbei.

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Jetzt kommen die Gäste mal hinten raus, ein langer Ball aus der Verteidigung fliegt Richtung Matty Cash, aber Kerkez ist schneller, schlägt den Ball weg und Cash hält den Fuß drüber - Gelb. 

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Bei den Ecken und etlichen Freistößen, alles Aufgaben für Szoboszlai, ist bisher noch keine Gefahr entstanden. Im eigenen Strafraum hat Villa die Lufthoheit. 

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Doch irgendwie bleibt das Offensivspiel der Gäste zu ausrechenbar. Kaum Überraschungsmomente, Ngumoha auf der linken Außenbahn könnte für solche Sorgen. Aber auf den hat sich Villa richtig gut eingestellt. 

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Das macht sich auch an den Zahlen bemerkbar. Mittlerweile hat Liverpool 60 Prozent Ballbesitz. Und auch bei den Abschlüssen liegen die Gäste, 5:3, vorne. 

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Jedenfalls sieht sich Villa zunehmend in die eigene Hälfte gedrängt. 

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Die Reds jetzt langsam mit mehr Druck, Eckstoß Szoboszlai von links, am kurzen Pfosten kommt Mac Allister per Kopf zum Abschuss, ist anschließend fuchsteufelswild, dass er den Ball nicht aufs Tor bringen konnte. Liverpool ist so langsam dabei, hier nach schwieriger Anfangsphase die Kontrolle an sich zu reißen. 

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Längerer Aufenthalt von Liverpool am Strafraum, im rechten Halbfeld wird Szoboszlai nicht richtig gestört, also macht er ein paar Meter und schickt einen ganz tückischen Distanzschuss aus 28 Metern los, der sich auf dem Weg übelst nach außen dreht. Martinez ist erstmals ernsthaft gefordert. Fliegt gut und klärt. 

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Langsam bekommt Liverpool etwas mehr Kontrolle in seinen Aufbau, erst macht Ngumoha auf links Meter, ist eben nur schwer vom Ball zu trennen. Spielt vor den Strafraum, von wo Jones einen sinnlosen Chip in den Sechzehner losschickt. Ins absolute Nichts. 

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Kurz feiern die Gäste, aber die Fahne ist oben. Nach einem Steckpass von van Dijk über zwei Linien lässt Liverpool den Ball am Strafraum laufen. Über Ngumoha kommt der an die Strafraumgrenze, Gravenberch zieht verdeckt aus 20 Metern ab, flach, genau in die Mitte. Aber Martinez kann den Ball nicht festhalten. Der prallt Gakpo vor den Fuß, der aus acht Metern abstaubt. Aber beim Schuss von Gravenberch mindestens zwei Meter im Abseits stand. Brauchts keinen VAR für. 

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Während Liverpool in der Offensive weiter etwas fahrig bleibt, wirkt Villa weiter durchdachter. Auch wenn der Druck gerade etwas nachgelassen hat. Ngumoha wird auf der linken Seite geschickt und zieht vor dem Strafraum nach innen. Sein Versuch aus 25 Metern fällt allerdings zu hoch aus. Erneut also nur ein Distanzversuch durch die Gäste, die im Strafraum der Villans noch keinen Fuß auf den Boden bekommen. 

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Halbfeldfreistoß für Liverpool nach einem Foul von Buendia an Szoboszlai. Der Ungar führt selber aus und Villa kann klären. Liverpool bleibt aber in Ballbesitz. Lässt den Ball laufen und van Dijk erwischt eine Flanke aus dem rechten  Halbfeld von Szoboszlai mit dem Kopf, bringt den Ball aber nicht aufs Tor. Im Gewühl danach kann Villa schließlich klären. 

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Jetzt aber der erste Abschluss der Gäste, aus der Distanz versucht Gomez, seinen ersten Treffer ever für Liverpool zu erzielen. Aber beim Schuss aus 25 Metern rutscht er im letzten Moment weg, den Ball trifft er zwar noch, aber völlig ungezielt. Das war Pech. 

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Ngumoha wird immer gedoppelt. Zwei Mann fühlen sich verantwortlich, als er von links in den Strafraum eindringen will. Und der junge Angreifer verliert prompt den Ball. 

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Nun operiert Liverpool mit einem langen Ball, Ngumoha wird auf links im Strafraum bedient, feine Ballannahme, aber Cash bleibt in der Situation und kann den Haken ins Zentrum durch schnelles Eingreifen verhindern. Offensiv läuft bei den Reds noch nichts. Die warten nach fast 20 Minuten immer noch auf den ersten Abschluss. 

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Die Reds fangen am Strafraum einen Angriff ab. Mac Allister schickt sofort Szoboszlai los, der in vier Villa-Spieler im Mittelkreis reinläuft, weil er keine Unterstützung bekommt. Ziemlich wach, die Gastgeber. 

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Ngumoha ist kaum zu stoppen, drei Villa-Spieler können ihn nicht vom Ball trennen. Nur spielt sich diese Szene eben an der Mittellinie ab. Weitab von den gefährlichen Räumen. Zeigt aber ganz gut die Herangehensweise der Villans. 

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Liverpool bemüht, aber bekommt selten Tempo in seinen Vortrag. Villa wirkt in dieser Anfangsphase griffiger, spritziger und hat auch die besseren Ideen. Wobei, auf diese langen Bälle Richtung Watkins sollte sich Liverpool langsam mal einstellen. 

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Ganz gefährlicher Ausflug von Mamardashvili vor den Strafraum, vor allem, wenn er dann den Ball nicht erwischt. Aber die Villans können diesen kleinen Aussetzer nicht nutzen, eine Flanke zum leeren Tor von der linken Außenbahn kann Konate für seinen Keeper klären. Da hätten die Villans echt mehr draus machen müssen. 

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Das war eine Großchance für Villa. Watkins wird mit einem Steckpass in die Spitze geschickt, Buendia hatte die Lücke gesehen und Watkins kann bis in den Strafraum laufen. Dort tanzt er in der linken Halbspur van Dijk aus und kann frei vor Mamardashvili abschließen. Dabei gerät er leicht aus dem Gleichgewicht und haut den Ball aus zwölf Metern drüber. Dabei stürzt er schwer auf die Hüfte und muss kurz behandelt werden. Das können die Villans nun gar nicht gebrauchen. Einen verletzten Watkins vor dem Finale. 

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Wieder Liverpool, im Zusammenspiel mit Jones kommt Szoboszlai rechts hinter die Kette und kann von der Grundlinie flanken, aber genau wie eben Kerkez, findet auch Szoboszlai keinen Abnehmer. 

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Erster guter Vorstoß der Gäste, Ngumoha schickt Kerkez die linke Seite runter, der auf Strafraumhöhe flankt, kein schlechter Versuch, aber Digne ist dazwischen und klärt per Kopf. 

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Aber ohne großen Erfolg, Villa verdichtet die Räume im Zentrum gut, gar nicht einfach, da mit Kombinationen durchzukommen. Da blieben jetzt schon einige Bälle hängen. Liverpool beginnt hier etwas schwerfällig.

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Gleich beim  ersten Vorstoß kommen die Villans also zum Abschluss, mal schauen, wie lange das bei den Gästen dauert. Die arbeiten sich gerade wieder durchs Mittelfeld.

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Dann verliert Gravenberch den Ball im Mittelfeld, Rogers nimmt Fahrt auf, trägt den Ball von halbrechts diagonal durchs Feld bis fast an den Strafraum und steckt ins Zentrum, wo Watkins lauert und sofort aus der Drehung schießt. Leichte Beute für Mamardashvili, da war wirklich nicht viel Druck hinter. Aber der Spielzug war ziemlich gut. 

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Die Gäste zunächst im Vorwärtsgang, ohne den Ball wirklich zu kontrollieren. Aber sie drängen Villa immer weiter in die Defensive. 

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Chris Kavanagh gibt die Partie im Villa Park frei. 

Und gegen den SC Freiburg geht das Team aus Birmingham als großer Favorit ins Spiel in Istanbul. Ein Erfolg im Finale wäre gleichbedeutend mit der direkten Startberechtigung in der Champions League. 

Anders sieht die Lage bei Villa aus. Schließlich steht dem Team von Emeray nicht nur EIN Weg in die Champions League offen. Der Spieltermin am heutigen Freitag gibt einen ersten Hinweis darauf. Ursprünglich war diese Begegnung für den Sonntag angesetzt, aber weil die Villans das Finale der Europa-League erreicht haben, wurde das Spiel zwei Tage vorgezogen, damit Villa mehr Zeit zur Vorbereitung hat. 

Von den letzten zehn Pflichtspielen hat Liverpool nur vier gewonnen, im Champions-League-Viertelfinale gegen PSG blieb das Team von Slot chancenlos, und die Niederlage im Derby gegen den Erzrivalen ManUnited hat auch nicht gerade zur Stimmungsaufhellung beigetragen. Der müde Auftritt gegen Chelsea am letzten Wochenende tat sein Übriges.

Welche Auswirkungen der Tod von Diogo Jota auf das Team hatte, lässt sich kaum abschätzen. Wichtige Neuverpflichtungen fielen lange verletzungsbedingt aus, irgendwie kommt der Wagen des FC Liverpools auf drei Rädern Richtung Ziellinie.  

Gerade für Slot gilt das besonders, dessen Zukunft in Liverpool alles andere als gesichert erscheint. Zunehmend kommt auf der Insel die Diskussion auf, ob er nicht tatsächlich nur von den Zinsen des Klopp-Erbes legt. Wirklich gerecht wird das dem Coach der Reds nicht, der diese Saison ständig im Gegenwind stand. 

Vier Punkte Rückstand hat Bournemouth, der nächste Gegner ist City, es gibt also Gründe zu vermuten, dass eine Niederlage heute noch kein Beinbruch wäre. Aber es ist natürlich angenehmer, es am Ende aus eigener Kraft geschafft zu haben. 

Zwei Spieltag vor Saisonende stellt sich die Lage für die beiden Kontrahenten so dar: Beide liegen nach Punkten gleichauf auf einem Champions-League-Platz, Liverpool hat die Nase vorn aufgrund des besseren Torverhältnisses, doch Verfolger Bournemouth hat Chancen, zumindest eines der beiden Teams noch abzufangen. 

Arne Slot nimmt nach dem 1:1 gegen Chelsea lediglich eine Veränderung vor. Für Frimpong startet Gomez. Wirtz ist zwar wieder zurück, muss aber vorerst mit einem Bankplatz vorliebnehmen.  

Und so laufen die Reds auf: Mamardashvili - Gomez, Konate, van Dijk, Kerkez - Gravenberch, Mac Allister, Szoboszlai, Jones, Ngumoha - Gakpo.

Nach dem 2:2 gegen Burnley nimmt Unai Emery drei Wechsel vor: Neu in der Anfangself sind Digne, Torres und Buendia. Dafür bleiben Mings, Barkley und Maatsen draußen. Barkley und Maatsen sitzen auf der Bank.

Villa spielt in dieser Formation: Martinez - Cash, Konsa, Pau, Digne - Lindelöf, Tielemans, McGinn, Rogers, Buendia - Watkins.

Vorletzter Spieltag in der Premier League. Und wir haben so eine Art Miniendspiel zwischen dem Fünften und dem Vierten. Dem Sieger winkt die sichere Teilnahme in der Königsklasse nächste Saison.

Herzlich willkommen in der Premier League zur Begegnung des 37. Spieltages zwischen Aston Villa und dem FC Liverpool.