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Erzgebirge Aue - Dynamo Dresden

2. Bundesliga

Erzgebirge Aue 1

  • P Zulechner 27'

Dynamo Dresden 3

  • L Röser 50'
  • J Löwe 81'
  • E Berko 90+1'

Dresdner Eigengewächs Löwe dreht Spiel

Sieg nach Rückstand in Aue: Dresden gelingt Befreiungsschlag

Sport-Informations-Dienst (SID)

05.04.2019 | 17:50 Uhr

Zweitligist Dynamo Dresden hat im Sachsenderby bei Erzgebirge Aue einen Befreiungsschlag gelandet und den ersten Pflichtspielsieg des Jahres gefeiert.

Das Team von Trainer Cristian Fiel drehte am 27. Spieltag im Erzgebirge einen Pausenrückstand und gewann 3:1 (0:1). Mit 31 Punkten bleibt Dresden auf dem 14. Tabellenplatz, vergrößerte den Vorsprung auf den Relegationsrang aber auf sieben Punkte und rückte bis auf einen Punkt an Aue heran.

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Aue-Trainer Meyer: "Es schmerzt"

Gefeierter Held der Dresdner war Eigengewächs Justin Löwe, der nur vier Minuten nach seiner Einwechslung das Spiel drehte (81.), ehe Erich Berko (90.+1) in der Nachspielzeit zum Endstand traf. Zuvor hatte Philipp Zulechner (27.) Aue in Führung gebracht, Lucas Röser (50.) erzielte den Ausgleich.

"Es schmerzt, weil wir eine gute erste Halbzeit gespielt haben. Wir haben uns das komplett selbst zuzuschreiben", sagte Aues Trainer Daniel Meyer bei Sky: "Wir hatten ein paar Probleme zu Beginn der zweiten Halbzeit, haben aber gut herausgefunden. Dann hatten wir aber zu viele technische Fehler und einfache Ballverluste. Darüber müssen wir reden."

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Dresden mit Dampf aus der Kabine

Vor 14.550 Zuschauern fanden beide Teams nur schwer ins Spiel. Dresdens Rico Benatelli, der im Sommer zum FC St. Pauli wechselt, sorgte mit einem Warnschuss für den ersten Höhepunkt (17.). Doch in Führung ging zehn Minuten später Aue. Nach einer starken Flanke von Philipp Riese stand Zulechner im Strafraum völlig frei und köpfte ins lange Eck. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit wurde Dresden wieder stärker, Baris Atiks Schuss (43.) wehrte Aue-Torwart Martin Männel stark ab.

Im zweiten Durchgang begann Dresden furios und kam prompt zum Ausgleich. Der eingewechselte Haris Duljevic setzte sich auf der rechten Seite gut durch und passte ins Zentrum, wo Röser mit der Hacke an Männel vorbei ins Tor traf. Dresden war fortan spielbestimmend und erspielte sich ein Chancenplus, nach einer schlecht abgewehrten Ecke fasste sich Löwe ein Herz und traf aus dem Rückraum, Berko machte dann in der Nachspielzeit im Alleingang den Deckel drauf.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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