Australien - Türkei; Fußball WM Gruppe D

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Australien - Türkei. Fußball WM Gruppe D.

BC PlaceZuschauer52.497.

Australien 2

  • N Irankunda (27. minute)
  • C Metcalfe (75. minute)

Türkei 0

    Live-Kommentar

    Das war der Liveticker zur Partie zwischen Australien und der Türkei. Als Nächstes steht heute Abend der erste Auftritt der deutschen Nationalmannschaft an, die ab 19:00 Uhr MESZ in Houston auf den WM-Neuling Curacao trifft. Herzlichen Dank fürs Mitlesen und bis zum nächsten Mal.

    Die Türkei legt dagegen einen Fehlstart hin und gerät damit frühzeitig unter Druck. Als Nächstes steht für die Ay-Yildizlilar die Partie gegen Paraguay an. Anstoß ist am Samstag um 5:00 Uhr unserer Zeit in San Francisco.

    Mit diesem Sieg zieht Australien punktemäßig mit den USA gleich, steht aufgrund des Torverhältnisses auf Platz 2. Im zweiten Gruppenspiel treffen die Socceroos in Seattle auf den WM-Gastgeber USA. Anpfiff ist am Freitag um 21:00 Uhr MESZ.

    Der Matchplan der Australier ist heute voll aufgegangen. Die Socceroos ließen den Gegner das Spiel machen und konzentrierten sich auf ihre Stärken. Defensiv standen sie gut, schalteten oft gefährlich um und nutzten ihre Chancen konsequent. Nachdem Irankunda (27.) im ersten Durchgang traf, baute Metcalfe (75.) die Führung in der zweiten Hälfte aus. So machte man aus einem xG-Wert von 0,77 zwei Tore. Die Türkei kam auf 72 Prozent Ballbesitz und 30 (!) Abschlüsse, blieb aber ohne Treffer. Im vorderen Drittel fehlte es einfach an Ideen und Durchsetzungskraft. Das Fehlen eines gelernten und erfahrenen Mittelstürmers im Kader wurde damit schmerzhaft deutlich.

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    Dann ist Schluss, Australien schlägt die Türkei mit 2:0 und bejubelt die ersten drei Punkte bei dieser WM.

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    Nach einer Flanke von der rechten Seite kommt Demiral links vor dem Tor frei zum Kopfball und legt den Ball vors Tor, stand dabei aber im Abseits. 

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    Nachdem mehrere Hereingaben abgewehrt werden, sichert sich Yildiz den Abpraller und schießt aus dem Rückraum. Erneut steht aber ein Australier im Weg und lenkt den Ball ins Aus.

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    In der Nachspielzeit findet das Spiel quasi nur noch im australischen Abwehrdrittel statt. Doch die Australier stehen nach wie vor gut. Die Türken stecken zwar nicht auf, strahlen aber noch immer keine große Gefahr aus.

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    Es gibt sechs Minuten Nachspielzeit.

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    Nach einer Calhanoglu-Flanke aus dem linken Halbfeld kommt der mitaufgerückte Demiral rechts vor dem Tor zum Kopfball, setzt ihn aber ungefährlich am Kasten vorbei.

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    Die Türkei rennt nochmal an und kommt zum nächsten Abschluss. Nach einer flachen Hereingabe von links lässt Calhanoglu gut durch, sodass Güler abschließen kann, sein Flachschuss ist aber kein Problem für Schlussmann Beach.

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    Für ein Foul beim Nachsetzen nach einem türkischen Ballverlust sieht Akgün den gelben Karton.

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    Noch ein Wechsel bei der Türkei: Stürmer Gül ist für Aktürkoglu im Spiel.

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    Nach einem Foul von Irvine an Aktürkoglu gibt es Freistoß für die Türkei, halblinks etwa 23 Meter vom Tor entfernt. Calhanoglu führt aus und bringt den Aufsetzer aufs rechte Eck, Beach bleibt aber fehlerlos und wehrt auch diesen Schuss gut ab.

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    Und noch ein Wechsel bei den Socceroos: Irvine kommt für Okon-Engstler.

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    Australien wechselt auch nochmal: Behich ist für Bos im Spiel.

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    Güler kommt halbrechts vor dem Strafraum an den Ball, hat etwas Platz und versucht es mit einem Schlenzer. Erneut fehlt es aber an der Genauigkeit, der Ball segelt links am Tor vorbei ins Aus.

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    Müldür kommt ebenfalls neu in die Partie, Celik geht für ihn vom Platz.

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    Wechsel bei der Türkei: Özcan kommt für Yüksek in die Partie.

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    Da ist die Großchance zum schnellen Anschlusstreffer. Nach Calhanoglus Flanke von der linken Seite wird der Ball rechts im Sechzehner per Kopf in die Mitte gebracht. So kommt Aktürkoglu aus sechs Metern volley zum Abschluss, Beach reagiert aber stark und fängt den Ball sicher ab.

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    Jetzt wird es umso schwieriger für die Türkei, die eine schnelle Antwort braucht. Yildiz kommt rechts im Sechzehner zum Schuss, wird aber geblockt. Da der Ball an die Hand des Verteidigers ging, gibt es Proteste der Türken. Es lag aber keine aktive Bewegung zum Ball vor, somit gibt es keinen Elfmeter.

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    Tooooor! AUSTRALIEN - Türkei 2:0. Australien schlägt eiskalt zu und baut die Führung aus! Nach einem einfachen vertikalen Pass im Mittelfeld ist die türkische Defensive unsortiert. Metcalfe kommt halbrechts in der gegnerischen Hälfte an den Ball und hat viel Platz nach vorne. Der St.Pauli-Profi kommt bis vor den Sechzehner, wird nicht richtig angegriffen und nimmt Maß. Sein flacher Aufsetzer aus etwa 21 Metern kommt platziert ins rechte Eck, Cakir streckt sich vergeblich und ist machtlos.

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    Noch ein Wechsel bei den Socceroos: Yengi ist für Toure in der Partie.

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    Wechsel bei Australien: Geria kommt für Italiano.

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    Der Ball rollt wieder, und es gibt gleich die beste türkische Chance im zweiten Durchgang. Calhanoglu hat den Ball auf halbrechts und sieht die freie Gasse, schickt Celik in den Sechzehner. Der Rechtsverteidiger hat verschiedene Optionen, versucht es aus spitzem Winkel selbst. Beach ist aber aufmerksam und lenkt den Ball mit einer Hand ins Toraus. 

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    Dabei dürfte es auf türkischer Seite vor allem um die Frage gehen, wie der australische Abwehrblock am besten zu durchbrechen ist. Das gelingt auch im zweiten Durchgang noch nicht wirklich. Der als Stürmer aufgebotene Aktürkoglu ist da vorne auf verlorenem Posten, auch weil er zu selten eingebunden wird. Australien konzentriert sich im Moment fast nur noch auf die Abwehrarbeit, die Nadelstiche nach vorne sind seltener geworden.

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    Mitten in die türkische Drangphase fällt die dreiminütige Trinkpause, die beide Teams wie gewohnt auch für taktische Besprechungen nutzen werden.

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    Es bleibt aber dabei, seit dem Pfostentreffer in der 30. Minute gab es keine echte Großchance mehr für die Türkei. Yildiz versucht es links im Sechzehner mit zwei Schüssen nacheinander, beide werden geblockt. Inzwischen kommen die Ay-Yildizlilar auf 20 Torschüsse, dabei aber nur auf einen xG-Wert von 0,75.

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    Die Türken verstärken den Druck und halten den Ball in der Nähe des gegnerischen Sechzehners. Viel geht dabei über Yildiz, der auf links mit einigen Aktionen für Gefahr sorgt.

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    Zweiter Wechsel bei der Türkei: Akgün soll für frische Impulse sorgen und ersetzt Kökcü.

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    Australien wechselt zum ersten Mal: Torschütze Irankunda geht nach starker Leistung vom Feld, Velupillay ist neu im Spiel.

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    Gute Aktion von Yildiz, der sich auf links gegen zwei Mann durchsetzt und in den Sechzehner dringt. Dann folgt der Abschluss, bei dem der Juve-Profi aber geblockt wird.

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    Gefährlich! Güler steht bereit und führt den Freistoß aus, schlenzt den Ball mit links aufs linke Torwarteck. Beach passt auf und wehrt den Ball vor der Linie ab. Yildiz will den Abpraller verwerten, ein Verteidiger kann aber klären.

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    Es gibt Freistoß für die Türkei aus guter Position, etwa 25 Meter vom Tor entfernt. Calhanoglu und Güler stehen bereit.

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    Gute Chance für Australien. Nach einer weiten Ecke von links steigt der großgewachsene Souttar hoch und kommt frei zum Kopfball. Sein Aufsetzer kommt aber eher zentral auf den Kasten, Cakir wehrt ihn zur Seite ab.

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    Die Türken spielen sich in der gegnerischen Hälfte fest und bauen Druck auf. Mehrere Schussversuche werden hintereinander geblockt, dann kommt Yüksek am Sechzehner an den Abpraller und versucht es nochmal. Der Ball wird abgefälscht und geht links über das Gehäuse.

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    Wie schon häufig im ersten Durchgang wird Australien nach einem Konter gefährlich. Toure treibt den Ball mit Tempo bis an den Sechzehner und legt nach halblinks zum mitlaufenden Bos. Der schlenzt den Ball in Richtung langes Eck, sein Schuss wird leicht abgefälscht und geht am Kasten vorbei.

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    Die Türkei beginnt offensiv und kommt durch Calhanoglu zum ersten Abschluss nach dem Seitenwechsel. Der Kapitän versucht es aus der zweiten Reihe, sein Aufsetzer landet aber in den Armen von Schlussmann Beach.

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    Die zweite Hälfte läuft.

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    Bei der Türkei gibt es einen Wechsel in der Halbzeit. Baris Alper Yilmaz bleibt in der Kabine, Kenan Yildiz kommt neu in die Partie.

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    Die Türkei kam zwar auf 69 Prozent Ballbesitz und bereits zehn Abschlüsse, strahlte im vorderen Drittel aber zu wenig Gefahr aus. So geht die Pausenführung der Australier, die defensiv diszipliniert auftraten und nach vorne immer wieder Nadelstiche setzten, in Ordnung.

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    Das Konzept der Australier wurde früh deutlich. Die Socceroos zogen sich zurück und ließen die Türken kommen, schalteten dann immer wieder schnell und direkt um. Dabei wurde oft der schnelle Angreifer Irankunda gesucht, der mit einer feinen Einzelleistung in der 27. Minute die Führung besorgte. Kurz darauf fiel beinahe der Ausgleich, Bardakci scheiterte aber aus der Distanz am Pfosten. Danach wurde es auf beiden Seiten nur noch selten gefährlich.

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    Dann ist Halbzeit in Vancouver, mit der 1:0-Führung für Australien gegen die Türkei geht es in die Kabinen.

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    Die Türkei macht sich nochmal in der gegnerischen Hälfte breit und sucht den Weg zum Tor. Oft geht es dabei über Yilmaz auf der linken Seite, der viel versucht, sich in den direkten Duellen aber noch schwertut. 

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    Es gibt vier Minuten Nachspielzeit.

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    Irankunda stellt die türkische Abwehr immer wieder vor Probleme. Der schnelle Angreifer dringt erneut in den Sechzehner und schließt im Fallen ab, bringt den Ball aber zu mittig auf den Kasten und scheitert an Cakir.

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    Dann dürfen wir eine der Neuerungen bei dieser WM beobachten. Yilmaz dribbelt auf links bis zur Grundlinie und holt vermeintlich eine Ecke heraus. Der VAR meldet sich aber zu Wort und korrigiert, da nicht der australische Gegenspieler, sondern Yilmaz als Letzter am Ball war. Es geht also mit Abstoß weiter. 

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    Güler verschafft sich vor dem Sechzehner mit einer Täuschung etwas Platz, zieht dann ab, der Ball segelt aber hoch links am Tor vorbei.

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    Das Spiel verläuft eher nach dem Geschmack der Socceroos. Die agieren aus einer defensiven Grundordnung und lassen kaum etwas zu, tauchen aber auch immer wieder vorne auf und sorgen für Entlastung. Die Türkei kommt auf 67 Prozent Ballbesitz, wirkt aber wenig gefährlich, es fehlt an Ideen und Lösungen im vorderen Drittel.

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    Auf der anderen Seite kommt Bos an einen Abpraller und zieht aus der zweiten Reihe ab, jagt die Kugel aber meterweit über den Kasten.

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    Was beim Gegner gut funktioniert, probiert jetzt auch einmal die Türkei: einen langen und steilen Ball hinter die Abwehr. Rechtsverteidiger Celik startet als Zielspieler durch, verpasst den Ball aber knapp, den Schlussmann Beach aufsammeln kann.

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    Yilmaz setzt sich auf links durch und flankt in die Mitte, ein Verteidiger ist aber zur Stelle. Den Abpraller nutzt Kökcü zentral im Sechzehner zum Nachschuss, hebt den Ball mit der Innenseite aber ungefährlich über das Gehäuse.

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    Die Türkei antwortet mit Offensive auf den Gegentreffer, während sich die Australier erst einmal zurückziehen. Die haben in dieser ersten Hälfte aber schon mehrfach angedeutet, dass sie schnell und wie aus dem Nichts gefährlich werden können.

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    Gleich danach gibt es den nächsten Weitschuss, diesmal durch Calhanoglu. Dieser Versuch ist aber ungefährlicher und segelt deutlich über den Kasten.

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    Pfosten! Die Partie nimmt Fahrt auf, die Türkei liefert beinahe die schnelle Antwort. Eine Hereingabe wird im Sechzehner per Kopfball abgewehrt. Den Abpraller sichert sich der mitaufgerückte Verteidiger Bardakci, der sofort aus der Distanz draufhält. Sein fulminanter Schuss kommt halbhoch aufs linke Eck. Beach hat wohl noch die Fingerspitzen dran und verlängert das Leder dadurch an den linken Pfosten.

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    Toooor! AUSTRALIEN - Türkei 1:0. Nach einem Konter und einer starken Einzelleistung von Nestory Irankunda jubelt Australien über die Führung. Erneut schalten die Socceroos mit einem langen Ball um, Irankunda jagt auf links hinterher. Mit dem ersten Kontakt lässt er Gegenspieler Demiral aussteigen und legt sich den Ball gleichzeitig perfekt vor. Vor dem herauskommenden Keeper behält der 20-Jährige die Nerven und schiebt den Ball aus etwa elf Metern flach ins linke Eck.

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    Vorlage Paul Okon-Engstler

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    Es geht weiter, und das mit einer guten Möglichkeit der Türken. Nach einer Hereingabe von links kommt Güler zentral im Sechzehner direkt zum Abschluss, der ist aber zu zentral und landet genau in den Armen von Keeper Beach.

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    Die Türkei ist bislang mit 66 Prozent Ballbesitz die aktivere Mannschaft, bei den ersten vier Abschlüssen war aber noch keine Großchance dabei. Australien legt den Fokus eher auf die Defensive, setzt aber immer wieder Nadelstiche nach vorne. Bei beiden Teams ist offensiv noch Luft nach oben, von den insgesamt fünf Abschlüssen kam noch keiner aufs Tor. 

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    Dann geht es in die dreiminütige Trinkpause, die bei jedem WM-Spiel jeweils in der Mitte beider Hälften abgehalten wird.

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    Die letzten Minuten gehörten eher den Socceroos, jetzt will die Türkei wieder die Kontrolle übernehmen und lässt Ball und Gegner laufen. Bislang fehlt es aber an gefährlichen Aktionen im letzten Drittel, da lassen die Australier nur sehr wenig zu.

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    Auf der anderen Seite kommt die Türkei zum zweiten Abschluss, auch diesmal mit einem eher ungefährlichen Schlenzer. Calhanoglu legt vor dem Sechzehner quer zu Kadioglu, der es direkt mit der Innenseite versucht, aber deutlich zu hoch zielt.

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    Auch diesmal kommt Australien schnell und schnörkellos nach vorne, Toure erläuft auf rechts einen Steilpass und holt gegen Demiral die Ecke heraus. Bei der Flanke verschätzt sich Keeper Cakir beim Herauslaufen, sodass Cirpati am zweiten Pfosten frei zum Kopfball kommt, den aber nicht in Tornähe bringt.

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    Erneut versuchen es die Australier mit einem steilen Zuspiel hinter die Abwehr, diesmal auf links. Außenverteidiger Bos sprintet mit viel Tempo hinterher, kann den Ball aber nicht mehr vor der Grundlinie retten.

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    Jetzt können sich die Socceroos etwas befreien und eigene Akzente setzen. Nach einem guten Steilpass auf rechts kommt Italiano bis an die Grundlinie und flankt nach innen, die Hereingabe ist aber zu hoch und für keinen Mitspieler zu erreichen.

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    Die Australier konzentrieren sich zunächst klar auf die Defensive und müssen viel Laufarbeit leisten. Die Türken lassen den Ball durch die eigenen Reihen laufen, beschäftigen den Gegner und suchen die Lücke.

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    Erste gute Möglichkeit für die Türkei. Güler wird angespielt, lässt den Ball aber durch, wird dann mit einer kurzen Ablage bedient. So kommt er halbrechts am Sechzehner an den Ball, schließt innerhalb der Strafraumlinie ab. Sein Schlenzer geht aber recht deutlich am langen Eck vorbei.

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    Die Türkei baut in den Anfangsminuten Druck auf und hält das Spiel in der australischen Hälfte. Calhanoglu schickt auf halbrechts Kökcü in den Sechzehner, ein Verteidiger geht aber noch dazwischen und klärt den Ball ins Seitenaus.

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    Calhanoglu kommt zum ersten Abschlussversuch, sein Schuss wird abgefälscht und bringt die erste Ecke ein, der gleich eine weitere folgt. Beide Male führt Calhanoglu aus, seine Hereingaben von links können aber von der Abwehr geklärt werden.

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    Die Türkei beginnt mit langem Ballbesitz, gibt die Kugel dann aber links in der eigenen Hälfte her. Metcalfe tankt sich gut durch und bringt die erste Flanke von rechts in den Sechzehner, die ein Verteidiger vor dem Tor klären kann.

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    Und los! Schiedsrichter Jesus Valenzuela aus Venezuela pfeift die Partie an, der Ball rollt in Vancouver.

    Große Hoffnungen setzen die Türken auf den jungen Mittelfeldregisseur Arda Güler, der sich in seinem dritten Jahr bei Real Madrid einen Stammplatz erkämpfen konnte. Weitere Leistungsträger sind Kenan Yildiz von Juventus, der erfahrene Kapitän Calhanoglu und Linksverteidiger Kadioglu, der für Brighton in der Premier League spielt. Einen Platz im Kader hat sich mit starken Leistungen im Saisonendspurt auch Can Uzun von Eintracht Frankfurt gesichert.

    Trainer der türkischen Truppe ist seit September 2023 der Italiener Vincenzo Montella, der seitdem einige Erfolge vorweisen kann. Bei der EURO 2024 erreichte man das Viertelfinale, stieg im vergangenen Jahr in die Liga A der Nations League auf, sicherte sich dann das WM-Ticket. Mit acht Spielen ohne Niederlage in Folge reisten die Ay-Yildizlilar in guter Form zum Turnier.

    Die Türkei ist nach den Jahren 1954 und 2002 zum dritten Mal bei einer WM-Endrunde dabei. In der Qualifikation sicherte man sich hinter Gruppensieger Spanien den zweiten Platz, musste dann den Umweg über die Playoffs nehmen. Dabei behielt man gegen Rumänien und den Kosovo jeweils mit 1:0 die Oberhand, sicherte sich damit nach 24 Jahren das langersehnte WM-Ticket.

    Kurz vor dem Turnier durften sich die Socceroos über Verstärkung freuen: Cristian Volpato, der für US Sassuolo auf Torejagd geht, wechselte vom italienischen zum australischen Verband und wurde in den Kader berufen. Der 22-jährige Angreifer zuletzt im März 2025 noch für die italienische U21 auf. Mit einem Marktwert von 10 Millionen Euro ist er der drittwertvollste Akteur im australischen Kader, er dürfte heute eine der ersten Optionen von der Bank sein.

    Die Australier sicherten sich ihr WM-Ticket in der AFC-Qualifikation, wo man in zehn Spielen nur einmal verlor. Das Team von Trainer Tony Popovic schloss die Gruppe als Zweiter hinter Japan ab. In der Testspiel-Phase vor der WM holte man gegen Kamerun (1:0) und Curacao (5:1) zunächst zwei Siege, unterlag dann Mexiko (0:1), bevor es zum Abschluss ein 1:1-Unentschieden gegen die Schweiz gab.

    Australien geht zum sechsten Mal in Folge bei einer Fußball-WM an den Start. Bei der letzten Teilnahme erreichte man im Jahr 2022 in Katar das Achtelfinale, wo man sich Argentinien knapp mit 1:2 geschlagen geben musste. Im Kader der Socceroos finden sich neun Spieler, die schon 2022 im Kader standen, darunter Connor Metcalfe und Jackson Irvine, die beide beim FC St. Pauli unter Vertrag sind.

    Nachdem WM-Gastgeber USA in der Gruppe D mit einem 4:1-Sieg gegen Paraguay vorgelegt hat, treffen Australien und die Türkei im kanadischen Vancouver aufeinander. Beide wollen mit einem Erfolgserlebnis in die Weltmeisterschaft starten, den ersten Dreier einfahren und mit der USA gleichziehen.

    Die Türkei gewann die Generalprobe vor der WM gegen Venezuela mit 2:1. Trainer Vincenzo Montella nimmt im Vergleich dazu vier Änderungen vor, bringt Demiral und Kadioglu in der Viererkette, Calhanoglu auf der Doppelsechs und Aktürkoglu im Sturm. Der Hoffenheimer Kabak, Elmali, Kahveci und Gül sitzen dafür zunächst auf der Bank. Kenan Yildiz, der an Wadenproblemen laboriert, beginnt ebenfalls auf der Bank.

    In dieser Besetzung läuft die Türkei heute auf (4-2-3-1): Cakir - Celik, Demiral, Bardakci, Kadioglu - Calhanoglu, Yüksek - Güler, Kökcü, Yilmaz - Aktürkoglu.

    Im letzten Test vor der WM trennte sich Australien von der Schweiz mit einem 1:1. Im Vergleich dazu rücken mit Burgess, Italiano, Bos, Metcalfe und Toure fünf Neue in die Startelf. Dafür rücken Herrington, Trewin, Behich, Volpato und Tete Yengi auf die Bank. Verletzungssorgen gibt es keine, Trainer Tony Popovic hat also das gesamte Personal zur Verfügung.

    Australien geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (3-4-2-1): Beach - Circati, Souttar, Burgess - Italiano, O'Neill, Okon-Engstler, Bos - Irankunda, Metcalfe - Toure.

    Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Australien und der Türkei.