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Brasilien - Schweiz

FIFA WM 2018 Gruppe E

Brasilien 1

  • P Coutinho 20'

Schweiz 1

  • S Zuber 50'

Rekordweltmeister nur remis gegen die Schweiz

VIDEO: Zuber kontert Coutinhos Traumtor! Auch Selecao strauchelt

18.06.2018 | 13:40 Uhr

Coutinho trifft für Brasilien. 0:56
Brasilien - Schweiz - die Highlights im Video

Nach dem Fehlstart von Titelverteidiger Deutschland gegen Mexiko strauchelt auch Topfavorit Brasilien um Superstar Neymar bei seinem WM-Auftakt. Gegen die Schweiz kommt die Seelcao nur zu einem 1:1 (1:0). Hoffenheim-Profi Steven Zuber gleicht Coutinhos Traumtor aus.

In der Gruppe E führt nach dem ersten Spieltag Serbien, das am Nachmittag 1:0 gegen Costa Rica gewann.

Nach dem Unentschieden der Argentinier gegen Island und der Niederlage von Titelverteidiger Deutschland stellte Außenseiter Schweiz dem Rekordweltmeister ein Bein. Das Remis war für die Eidgenossen schmeichelhaft, für den Titelanwärter ein unerwarteter Dämpfer.

"Wir haben leider den Sieg nicht eingefahren, aber wir müssen uns jetzt auf die restlichen Spiele konzentrieren", sagte Brasiliens Torschütze Philippe Coutinho vom FC Barcelona.

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Zum ersten Mal seit 40 Jahren kein Sieg Auftakt

Dabei hatten die Brasilianer das Spiel in Rostow am Don im ersten Durchgang beinahe nach Belieben bestimmt, hielten die Schweizer in den ersten 30 Minuten teilweise zum Narren. Coutinho (19.) traf mit einem Kunstschuss zur hochverdienten Führung. Dass Brasilien dennoch zum ersten Mal seit 1978 ein WM-Auftaktspiel nicht gewann, lag am Treffer des Hoffenheimers Steven Zuber (50.).

Zuber belohnte die Schweiz vor 43.109 Zuschauern für eine engagierte Leistung und sicherte einen Punkt, der in der Gruppe E noch äußerst wertvoll werden kann. Vor den Duellen mit Serbien und Costa Rica darf das Team von Trainer Vladimir Petkovic auf den Einzug ins Achtelfinale hoffen. Dort könnte für die Schweizer oder Brasilien Deutschland der Gegner sein. Der Weg zum "Hexa Campeao", dem sechsten Titel, wird für Top-Favorit Brasilien nicht zum Selbstläufer. Vor allem, wenn der Heilsbringer schwächelt.

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Schweizer nehmen Neymar den Spaß

Neymar, Neymar, Neymar. Monatelang hatte es in Brasilien kein anderes Thema gegeben, als den Mittelfuß des Ausnahmespielers. Am 25. Februar war er gebrochen, in einem sportlich ziemlich unbedeutenden Ligaspiel in Frankreich. Die Angst ging um, wie sollte die Mannschaft ohne ihren Superstar die Schmach der Heim-WM tilgen. Das 1:7 im Halbfinale 2014 gegen Deutschland ist noch immer und überall präsent - und treibt auch Neymar an, der in Belo Horizonte verletzt gefehlt hatte.

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Gegen die Schweiz versprühte der 222-Millionen-Mann von Paris Saint-Germain zu Beginn zwar Spielfreude, ließ sich jedoch aus dem Tritt bringen. Die Schweizer attackierten Neymar am Rande der Fairness, Stephan Lichtsteiner, Fabian Schär und Valon Behrami sahen Gelbe Karte nach Fouls am Olympiasieger von 2016.

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Coutinho trifft mit Kunstschuss

So war es nicht Neymar, sondern Coutinho, der mit einem Kunstschuss für den ersten brasilianischen Glanzpunkt der WM sorgte. Yann Sommer von Borussia Mönchengladbach, einer von drei Bundesligaspielern in der Schweizer Startelf, war im Tor machtlos. Die Brasilianer nutzten ihre Führung, um es ruhiger angehen zu lassen - zu ruhig, wie sich nach der Pause zeigte. Zuber traf nach einer Ecke unbedrängt per Kopf.

Es blieb für lange Zeit die einzige Chance der Schweiz, doch auch Brasilien tat sich schwer, gute Möglichkeiten herauszuspielen. In der 58. Minute hielt das Land den Atem an, als Neymar nach einem Schuss ans Außennetz über den Platz humpelte. Seinem Fuß schien jedoch nichts Schlimmeres passiert zu sein. In der 88. Minute tauchte er vor Sommer auf, scheiterte jedoch per Kopf. Auch der eingewechselte Roberto Firmino (90.) und Miranda (90.+1) zielten ungenau. (sid)

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