Eintracht Braunschweig - Hertha BSC; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Eintracht Braunschweig - Hertha BSC. 2. Bundesliga.

Eintracht-StadionZuschauer22.861.

Eintracht Braunschweig 1

  • M Marie (78. minute)

Hertha BSC 1

  • F Reese (11. minute)
  • K Eichhorn (s/o 73. minute)

Live-Kommentar

Das war es also von diesem Spieltag in der 2. Liga. Wir lesen uns am Freitag erneut mit der Eintracht wieder, bis dahin wünsche ich eine schöne Woche!

Weiter geht es für Braunschweig bereits am kommenden Freitag mit dem Auswärtsspiel in Kaiserslautern, die Hertha empfängt einen Tag später Holstein Kiel.

Damit verabschiedet sich die Hertha endgültig vom Aufstiegskampf, der Rückstand auf Platz 3 ist mit sieben Punkten bei vier verbleibenden Spielen zu groß. Braunschweig zieht durch den Punktgewinn zwar an Düsseldorf vorbei, aber weil Fürth parallel gegen Darmstadt gewinnt, bleibt die Eintracht auf Rang 16, mit einem Punkt Rückstand auf Bielefeld.

Am Ende steht also ein leistungsgerechtes Unentschieden, weil beide Teams eine gute Hälfte hatten. Vor der Pause war Hertha die stärkere Mannschaft, auch wenn die Gäste nach dem Führungstor durch Reese nur wenig Druck erzeugten. Chancen auf ein 0:2 waren aber da. Erst kurz vor dem Seitenwechsel wurde die Eintracht gefährlich, nach der Pause hatten zunächst beide Mannschaften eine gute Möglichkeit. Nach der Roten Karte für Eichhorn kippte das Spiel endgültig in Richtung Braunschweig, die Gastgeber kamen verdient zum Ausgleich. Mehr wollte dann aber nicht mehr gelingen (16:10 Torschüsse).

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Braunschweig bekommt nochmal eine Ecke, aber die Flanke von Mijatovic bringt nichts ein. Danach ertönt der Schlusspfiff! Die Eintracht und die Hertha trennen sich 1:1.

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Seguin kommt gegen Mijatovic deutlich zu spät und stempelt den Angreifer auf dem Fuß. Das gibt Gelb.

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Wirklich gefährlich wird es in diesen Minuten nicht, die Hertha verteidigt leidenschaftlich. Braunschweig wirft zwar fast alles nach vorne, hat aber aktuell keine Ideen, wie man gegen eine tief stehende Hertha Torgefahr erzeugen kann.

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Die Nachspielzeit beträgt sechs Minuten!

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Braunschweig fordert einen Handelfmeter! Aber schon bei der ersten Zeitlupe wird klar: Das war kein Handspiel von Leistner. Bei einem Einwurf von rechts bekommt der Abwehrmann die Kugel an den Bauch, weiter gehts.

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Bei Braunschweig soll Fabio Kaufmann für Andi Hoti für einen späten Siegtreffer sorgen.

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Die Hertha wird doch nochmal offensiver, erst wird Krattenmachers Schuss aus 16 Metern geblockt. Dann gibt es Ecke für die Gäste, Zeefuik kommt aus dem Hinterhalt per Volley zum Abschluss, jagt den Ball jedoch deutlich drüber.

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... zudem macht Michael Cuisance Platz für Kevin Sessa.

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Die Hertha wechselt nochmal doppelt und bringt Dawid Kownacki für Fabian Reese ...

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Auch Zeefuik wird verwarnt, vor der Ausführung eines Einwurfs schubst er Mijatovic um, Gelb ist allerdings eine harte Entscheidung.

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Eigentlich wäre der Hertha ein Punkt zu wenig, um oben halbwegs dranzubleiben, aber in Unterzahl wird es für den Hauptstadtklub nicht gerade einfach. Immerhin haben die Berliner nun öfter den Ball, der Druck der Braunschweiger ist vorerst weg.

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Marie mit einem klassischen taktischen Foul an Krattenmacher, das gibt Gelb.

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Die Hertha reagiert und wechselt mit Deyovaisio Zeefuik für Luca Schuler defensiv.

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Tooooor! EINTRACHT BRAUNSCHWEIG - Hertha BSC 1:1. In Überzahl kommen die Löwen zum mittlerweile nicht unverdienten Ausgleich! Die Hertha steht tief, Braunschweig braucht also andere Lösungen. Flick setzt Marie vor dem Strafraum ein, der Zeit hat, sich den Ball auf den rechten Fuß zu legen und dann aus 18 Metern wuchtig ins linke obere Eck zu schießen. Ernst ist ohne Chance.

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Vorlage Florian Flick

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Es spielt nun nur noch Braunschweig, Hertha kommt kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus. Krattenmacher behauptet sich zwar im Dribbling, sein Pass in die Tiefe auf Reese ist aber zu steil gespielt.

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Gechter ringt Gomez links auf Höhe der Strafraumkante nieder und sieht ebenfalls Gelb, Braunschweig will das Momentum nun nutzen.

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Schiedsrichter Alt ändert seine Entscheidung und schickt Eichhorn mit Rot vom Feld! Die Begründung ist ein gesundheitsgefährdendes Foul, die Entscheidung ist vertretbar.

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In der Zwischenzeit sieht Ehlers Gelb wegen Meckerns.

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Eichhorn steigt zu hart in den Zweikampf gegen Flick ein und sieht daraufhin Gelb. Der VAR schaut nochmal drauf, ob das nicht sogar Rot sein könnte. Bei der Grätsche trifft er Flick oberhalb des Knöchels. Schiedsrichter Alt wird an den Monitor geschickt.

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Braunschweig versucht es wieder aus der Distanz, diesmal ist es Aydin, der aus 24 Metern abzieht, aber das Tor deutlich verfehlt. 

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So ist es, Maurice Krattenmacher übernimmt für Marten Winkler.

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Die Partie ist unterbrochen, Herthas Winkler muss behandelt werden. Der Offensivmann hat Probleme am Knie und wird wohl nicht weiterspielen können.

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Alidou meldet sich direkt an! Der Joker wird rechts eingesetzt und läuft frei auf den Strafraum zu. In der Mitte laufen zwei Mitspieler mit, aber er macht es alleine und schießt aus 14 Metern flach links vorbei.

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... und schließlich ist Faride Alidou für Robin Heußer neu dabei.

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... Leon Bell Bell kommt für Fabio Di Michele Sanchez ...

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Es war die letzte Aktion von Lino Tempelmann, der nun durch Erencan Yardimci ersetzt wird ...

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Tempelmann ist mächtig sauer, dass er keinen Freistoß bekommt und sieht nun wegen Meckerns Gelb.

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Jetzt geht es hin und her, Mijatovic muss den Ausgleich erzielen! Nach einem Zuspiel von Marie lässt Mijatovic im Sechzehner Karbownik und Leistner stehen und schließt dann aus elf Metern zu unplatziert ab. Ernst spekuliert stark und hält den flachen Versuch fest.

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Und dann hat Schuler doch die große Chance aufs 2:0! Die Hertha kontert die Eintracht aus, Cuisance treibt den Ball nach vorne und setzt rechts vor dem Sechzehner Schuler ein. Der Stürmer kommt aus 15 Metern frei zum Abschluss, Hoffmann ist beim wuchtigen Versuch noch minimal dran und lenkt die Kugel ab, die dann noch die Latte streift. Es gibt aber fälschlicherweise nur Abstoß.

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Braunschweig schnuppert also am Ausgleich, wobei die Gastgeber es nicht schaffen, die Hertha über eine längere Zeit hinweg unter Druck zu setzen. Immer wieder befreien sich die Berliner, ohne dabei jedoch gefährlich zu werden.

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Die Fahne ist oben, dennoch ist das eine sehr gute Chance! Eine Ecke von links wird per Kopf an den Fünfer verlängert, wo der im Abseits stehende Aydin nochmal stört. Der Ball prallt dann zu Tempelmann zurück, der mit seinem Schuss aus zehn Metern an Ernst scheitert. Starke Parade des Keepers, ein Tor hätte aber ohnehin nicht gezählt.

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Die Hertha will sich nicht nur hinten reinstellen und sucht ebenfalls ab und zu den Weg nach vorne, mehr als ein abgeblockter Schuss von Winkler war jedoch noch nicht dabei. Wobei Braunschweig auch etwas Glück hatte, Hoti bekam den Ball in der Box an den Arm. Für das Schiedsrichterteam war das kein strafbares Handspiel.

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Tempelmann mit der Möglichkeit! Der Mittelfeldmann wird mit einem Pass von links zentral vor dem Sechzehner gefunden, aus 17 Metern sucht er sofort den Abschluss und setzt den Ball knapp rechts unten vorbei.

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Die Eintracht will die gute Phase vor der Pause fortführen und bleibt offensiv am Drücker. Gefährlich wird es noch nicht, ein Volleyschuss von Mijatovic aus 18 Metern segelt deutlich drüber.

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Beide Trainer verzichten auf Wechsel zur Pause, weiter gehts!

Braunschweig erwischte einen ordentlichen Start, war aktiv, ließ aber noch Torchancen vermissen. Die Hertha nutzte hingegen die erste richtige Gelegenheit, Hoffmann holte Schuler von den Beinen, was zum Elfmeter führte. Reese verwandelte im Nachschuss, in der Folge verlor Braunschweig den Faden. Es passierte lange nichts, dann hätten Reese und Schuler auf 2:0 stellen müssen. Die Eintracht fand in der Offensive kaum noch Lösungen, erst in der Nachspielzeit hatte Flick den Ausgleich bei Standards zweimal auf dem Fuß. Bei 7:6 Torschüssen wäre dieser also möglich, aber etwas schmeichelhaft gewesen.

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Dann ist Pause! Die Hertha führt in Braunschweig knapp mit 1:0.

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Die anschließende Ecke bringt die große Chance für Flick! Über Umwege landet der Ball links am Fünfer beim Mittelfeldmann, der aber aus kurzer Distanz Ernst nicht überwinden kann. Bei der nächsten Ecke ein ähnliches Bild, wieder kommt Flick an die Kugel, der diesmal aus sechs Metern gerade noch geblockt wird.

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Für die gefährlichste Aktion der Eintracht sorgt ein Berliner: Di Michele Sanchez hat auf der linken Seite sehr viel Zeit und flankt dann an den Fünfer. Dort steht kein Mitspieler, aber die Klärungsaktion von Dardai rauscht nur knapp links vorbei.

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Drei Minuten gibt es obendrauf.

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Zumindest mal wieder ein Hauch von Torgefahr: Mijatovic wird links vor dem Strafraum eingesetzt, der Angreifer schlägt dann den Haken nach rechts und setzt zu einem Schlenzer an. Leistner entschärft den Versuch.

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Das heimische Publikum wird zunehmend unruhiger, die ersten Pfiffe sind zu hören. Da hilft auch diese Ecke nicht, die Braunschweig kurz ausführt und dann den Ball gar nicht in den Strafraum bekommt. Stattdessen versucht es Aydin mal aus 30 Metern und schießt deutlich drüber.

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Zwar zeigt sich Braunschweig hin und wieder in der Offensive, doch seit dem Rückstand gab die Eintracht keinen einzigen Torschuss mehr ab. Überhaupt musste Herthas Keeper Ernst noch kein einziges Mal eingreifen, das ist zu wenig, um sich unten zu befreien.

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Der Freistoß wird flach ausgeführt und landet zentral vor dem Sechzehner bei Reese, der Probleme bei der Ballkontrolle hat und dann aus der Distanz deutlich rechts vorbeischießt. 

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Die Hertha hat also die klareren Chancen und müsste hier bereits mit 0:2 führen. Jetzt haben die Berliner etwas Glück, dass sie einen Freistoß rechts vor dem Strafraum bekommen, denn Di Michele Sanchez hat hier Cuisance gar nicht getroffen.

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Pfosten! Cuisance bekommt den Ball vor der Viererkette der Eintracht und steckt dann zu Schuler durch, der frei vor Hoffmann auftaucht und den Ball an den rechten Pfosten setzt. Glück für Braunschweig!

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Die Partie ist aktuell unterbrochen, Flick muss behandelt werden. Der Mittelfeldmann hat sich bei einem Foul an Eichhorn selbst verletzt, er fasst sich an den rechten Oberschenkel. Allzu schlimm sieht das aber nicht aus, er wird wohl weitermachen können.

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Wieder Reese, der Kapitän gibt nun auch den vierten Torschuss der Gäste ab. Reese wird links in der Box gefunden, aus spitzem Winkel visiert er das lange Eck an, verfehlt dieses aber um einige Meter.

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Hin und wieder kann sich Braunschweig ins letzte Drittel kombinieren, dort fehlt dann aber die Durchschlagskraft. Gomez dribbelt sich links stark an zwei Gegenspielern vorbei, bleibt dann aber mit seiner Flanke hängen.

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Das Spiel nimmt jetzt etwas Fahrt auf. Auf der einen Seite rauscht Mijatovic bei einer Flanke von Di Michele Sanchez knapp vorbei, dann hat die Hertha eine große Konterchance. Winkler hat eine Zwei-gegen-Eins-Situation vor sich, Cuisance läuft mit. Doch Winkler legt sich den Ball zu weit vor, Hoti kann klären.

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Reese hat das 2:0 auf dem Fuß! Die Hertha schaltet schnell um, Cuisance zieht das Tempo an und nimmt rechts den mitgelaufenen Gechter mit. Der Außenverteidiger spielt den Ball flach ins Zentrum, der mit etwas Glück links an den Fünfer zu Reese durchrutscht, der freistehend nur das linke Außennetz trifft.

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Seit dem Tor von Reese haben wir keinen einzigen Abschluss gesehen. Mittlerweile hat Braunschweig wieder mehr Ballbesitz (58 Prozent), Tempelmann wird hier sogar links in der Box gefunden, doch der Mittelfeldmann kann keine Gefahr erzeugen. Es gibt Abstoß.

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Fußball bleibt eine Kopfsache, Braunschweig hat nach dem 0:1 komplett den Faden verloren. Mittlerweile geht nichts mehr nach vorne, selbst Hoffmann muss den Ball unter Druck ins Seitenaus spielen.

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Zuletzt konnte Braunschweig im August des vergangenen Jahres einen 0:1-Rückstand noch in einen Sieg drehen (gegen Fürth), auf der anderen Seite verlor die Hertha in dieser Saison noch kein einziges Spiel, wenn sie das erste Tor der Partie erzielte. Noch warten wir auf eine Antwort des BTSV.

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Bitter für die Eintracht, die einen guten Start in dieses Spiel erwischte, aber defensiv einmal zu unkonzentriert agierte. Die Hertha wirkt durch diese Führung etwas selbstbewusster und hält den Ball erstmal in den eigenen Reihen.

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Tooooor! Eintracht Braunschweig - HERTHA BSC 0:1. Reese verwertet schließlich den Nachschuss zur Führung! Der Ball prallt nach dem gehaltenen Strafstoß an den Fünfer zurück, im zweiten Versuch trifft Reese an Hoffmann vorbei ins Netz.

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Reese scheitert zunächst vom Punkt an Hoffmann! Der Kapitän der Gäste schießt flach und unplatziert nach rechts, Hoffmann ahnt das und pariert. Der Ball prallt aber nach vorne ...

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Für das Foul sieht Hoffmann die Gelbe Karte.

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Elfmeter für die Hertha! Braunschweig steht sehr hoch und das rächt sich schnell. Cuisance spielt einen starken Steilpass in den Lauf von Schuler, der Hoti enteilt und dann auf und davon ist. Im Strafraum angekommen will der Stürmer an Hoffmann vorbei, der Schuler mit den Händen von den Beinen holt. Klare Sache.

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Ansonsten bleibt die Eintracht die etwas aktivere Mannschaft. Tempelmann holt rechts eine Ecke heraus, die dann im Strafraum bei Heußer landet. Der Mittelfeldmann schließt aus acht Metern ab, das ist kein einfacher Abschluss. Dementsprechend zischt der Ball weit vorbei.

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Auf der anderen Seite sorgt eine Flanke von Karbownik von der linken Seite für Probleme bei Hoffmann. Leistner zieht dann aus 16 Metern ab, am Fünfer können die Braunschweiger letztlich klären. Die Fahne geht dann auch noch hoch.

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Die Braunschweiger beginnen sehr druckvoll. Zuerst versucht es Di Michele Sanchez zweimal über die rechte Seite, seine Hereingaben sorgen aber nicht für Gefahr. Dann bricht Tempelmann zwischen den Ketten durch, sein Schuss aus 17 Metern wird gerade noch entschärft.

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Los geht es im Eintracht-Stadion!

Zu guter Letzt blicken wir noch auf das Schiedsrichtergespann, das heute von Patrick Alt geleitet wird. Seine Assistenten an den Linien sind Benedikt Kempkes und Dominik Jolk, Ben Henry Uhrig ist der Vierte Offizielle. Als Videoschiedsrichter agiert Nicolas Winter, der von Justus Zorn assistiert wird.

Im Hinspiel setzte sich die Hertha knapp mit 1:0 durch, es war damals der fünfte Sieg in Folge ohne ein einziges Gegentor. Überhaupt ist die Hertha seit fünf Pflichtspielen gegen Braunschweig ungeschlagen und gewann dabei sogar vier Spiele. Lediglich im DFB-Pokal konnte Braunschweig den Hauptstadtklub in den vergangenen Jahren zweimal ärgern: 2022 setzte sich die Eintracht gegen den damaligen Bundesligisten im Elfmeterschießen durch, zwei Jahre zuvor gewann man ein spektakuläres Spiel mit 5:4.

Und die Hertha? Die Berliner hätten nach einem sehr guten Lauf mit 13 Punkten aus fünf Spielen nochmal oben anklopfen können, die Heimniederlage gegen Kaiserslautern sorgte aber für den großen Dämpfer. Zwar könnte die Hertha mit einem Dreier nochmal auf fünf Punkte an den Relegationsplatz heranrücken, dennoch bleiben die Aufstiegshoffnungen gering. Als zweitbestes Auswärtsteam möchte die Hertha aber zumindest die leisesten Hoffnungen am Leben halten.

Der Trend spricht nicht gerade für Braunschweig. Das Debüt von Kornetka glückte mit einem 1:0-Heimsieg gegen Düsseldorf, doch seitdem holte der BTSV nur einen Punkt in drei Heimspielen (beim 1:1 gegen Nürnberg am Ostersonntag). Braunschweig feierte also nur einen Sieg in den letzten zehn Ligaspielen, wobei das Problem eher auswärts liegt. In der Heimtabelle befindet sich Braunschweig immerhin auf Platz 13. Gut, dass heute also ein Heimspiel ansteht.

Der Abstiegskampf in der 2. Liga ist weiterhin sehr eng, bislang haben einige Konkurrenten der Eintracht an diesem Wochenende dreifach punkten können. Derzeit ist Braunschweig auf dem 16. Platz und würde in die Relegation gehen, mit einem Sieg würden die Löwen aber einen Sprung auf Rang 14 machen. Gleichzeitig wäre heute ein Absturz auf den letzten Tabellenplatz möglich. Punktgleich mit Braunschweig ist Fürth, das heute gegen Darmstadt spielt und Münster ist mit zwei Punkten weniger auf Schalke zu Gast.

Auf der anderen Seite agiert Trainer Stefan Leitl deutlich radikaler und entscheidet sich für vier Wechsel nach der schmerzhaften 0:1-Heimniederlage gegen Kaiserslautern. Linus Gechter, Michal Karbownik, Michael Cuisance und Luca Schuler starten für Deyovaisio Zeefuik, Niklas Kolbe, Kevin Sessa und Dawid Kownacki (alle Bank). 

Die Hertha geht mit folgender Elf in die Partie: Ernst - Gechter, Leistner, Dardai, Karbownik - Eichhorn, Seguin - Winkler, Cuisance, Reese - Schuler.

Die Eintracht ging am vergangenen Wochenende mit 1:4 in Bochum unter, dennoch nimmt Trainer Lars Kornetka nur eine Veränderung vor: Lino Tempelmann verdrängt Erencan Yardimci auf die Bank. 

Kann die Eintracht den Relegationsplatz verlassen? Zunächst blicken wir auf die Aufstellungen dieses Spiels, angefangen bei den Löwen: Hoffman - Aydin, Ehlers, Hoti, Di Michele Sanchez - Flick, Marie - Heußer, Tempelmann, Gomez - Mijatovic.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 30. Spieltages zwischen Eintracht Braunschweig und Hertha BSC.