Werder Bremen - RB Leipzig; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Werder Bremen - RB Leipzig. Bundesliga.

Weser-StadionZuschauer40.000.

Werder Bremen 1

  • S Musah (94. minute)

RB Leipzig 2

  • A Nusa (15. minute)
  • R Cardoso da Cruz (52. minute)

Live-Kommentar

Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der Bundesliga geht es bei uns aber schon bald wieder weiter, wenn um 18:30 Uhr der VfB Stuttgart zum Heimspiel gegen Dortmund lädt. Ihnen noch ein schönes Wochenende und bis bald!

Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche in der Bundesliga: Während Bremen am Sonntagnachmittag in Köln gastiert, empfängt Leipzig am Samstagnachmittag Gladbach zu Hause. 

Im Kampf um die Champions League sammelt Leipzig echte Big Points, parallel ließ Verfolger Hoffenheim schließlich gegen Mainz Federn (1:2). Leipzig bleibt damit Tabellenvierter und liegt jetzt drei Punkte vor der TSG. Für Bremen verändert sich dagegen zumindest vorerst nichts: Platz 14, vier Punkte vor dem Relegationsplatz. Köln und St. Pauli müssen ihre Spiele aber erst noch bestreiten.

In der Nachspielzeit machte es Werder nochmal spannend, am Ende steht aber ein glanzloser Auswärtssieg für RB zu Buche. Zwar machte Leipzig heute gewiss nicht sein bestes Spiel in dieser Saison, doch präsentierten sich die Sachsen bei insgesamt 13:7 Abschlüssen für Bremen enorm kaltschnäuzig vor dem Tor und legten kurz nach der Pause durch Romulo nach. Zwar hielt Werder gut dagegen, doch kamen die Hausherren im letzten Drittel zu selten durch. So plätscherte ein sehr zäher Durchgang lange dem Ende entgegen, ehe Joker Musah nochmal verkürzte - letztlich zu spät.

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Das Spiel ist aus, Leipzig gewinnt in Bremen 2:1.

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Nachdem die Szene längst abgepfiffen ist, hält Friedl aus Frust dennoch aus der zweiten Reihe drauf und sieht Gelb. 

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Und na klar - jetzt fehlt nur ein Tor, Werder wirft nochmal alles nach vorne.

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Tooor! BREMEN - Leipzig 1:2. Kurz darauf hat Musah sein Premierentor! Bei einem kurzen Antritt von der Mittellinie kann sich Schmid auf engstem Raum gut lösen und spielt auf Milosevic, der aus dem zentralen Halbfeld direkt in den Rücken der hochstenden Abwehr und damit in den Lauf von Musah weiterleitet. Im Strafraum hält sich der Joker Seiwald vom Leib, bleibt trotz Gegnerdruck stabil und vollstreckt aus halblinken acht Metern ins kurze Eck. Unverständlich, warum die Gäste in dieser Szene plötzlich nochmal so offenstanden.

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Vorlage Jovan Milosevic

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Und da war tatsächlich nochmal die Riesenchance auf den Anschlusstreffer! Orban kann einen hohen Ball vor dem Sechzehner nicht klären, aus seinem Rücken spritzt Musah dazwischen und taucht plötzlich frei vor Vandevoordt auf. Aus halblinken neun Metern ist der Winkel nicht ganz günstig, Musah visiert das untere lange Eck an und verfehlt das Tor knapp. Ganz leicht war der hochstehende Vandevoordt sogar noch mit dem Fuß dran. 

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Gomis verhindert die schnelle Ausführung eines Einwurfes für Werder und sieht Gelb. 

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In der Theorie hätte Bremen aber noch Zeit für den Anschlusstreffer. Sieben Minuten werden nachgespielt. 

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Hier dürfte nichts mehr passieren, das Spiel plätschert dem Ende entgegen. Inzwischen liegt Hoffenheim gegen Mainz 1:2 hinten, es riecht also nach Big Points für Leipzig.

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Die Sachsen bleiben rechts im Strafraum mit einem ungenauen Querpass hängen, im Rückraum bleibt der Ball aber in den Reihen von Leipzig. Banzuzi bekommt die Kugel abgelegt und wird aus 17 Metern direkt geblockt. 

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Außerdem feiert Ouedraogo sein Comeback und klatscht mit dem guten Baumgartner ab. 

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Mit einem Doppelwechsel schöpft jetzt auch Ole Werner sein Wechselkontingent aus. Zunächst verabschiedet Henrichs Kollege Diomande in den Feierabend. 

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Ansonsten hat Leipzig alles im Griff, in dieser Form will auch keine echte Schlussoffensive der Bremer aufkommen. 

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Endlich mal wieder eine Chance für Bremen. Vor dem Sechzehner dreht sich Musah gut auf, zentral von der Strafraumkante kommt sein Abschluss aber zu zentral und landet damit in den Armen von Vandevoordt.

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Fast das 3:0. Baumgartner leitet klasse ein, lässt in der eigenen Hälfte mehrere Gegenspieler stehen, hat anschließend Platz und setzt kurz nach der Mittellinie Diomande mit einem Steckpass in Szene. Über halbrechts läuft Diomande alleine auf den herauslaufenden Backhaus zu und lupft den Ball aus elf Metern knapp am langen Pfosten vorbei.

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Inzwischen sind wir für jeden Abschluss dankbar. Bei einer Flanke von rechts kommt Harder nicht mehr ganz hinter den Ball und kriegt seinen Kopfball in zentraler Position aus acht Metern nicht nach unten gedrückt.

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Auch der zweite Torschütze macht vorzeitig Feierabend, Harder ersetzt im Angriff Romulo.

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Kurz darauf wechselt auch Ole Werner doppelt und bringt Gomis für Torschütze Nusa.

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Zudem ist auch der junge Salim Musah neu im Spiel und übernimmt im Angriff für Njinmah.

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Jetzt kann Daniel Thioune wechseln und schöpft mit gleich zwei frischen Kräften sein Wechselkontingent aus. Bittencourt macht zunächst für Angreifer Milosevic Platz.

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Mit Anbruch der Schlussviertelstunde gestaltet sich das Geschehen seit dem 2:0 für Leipzig weiterhin sehr zäh. Daniel Thioune wird gleich nochmal für frische Impulse von der Bank sorgen wollen. 

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Völlig übermotiviert rauscht Puertas im Mittelfeld mit zwei kurzen Schritten Anlauf in Nusa und sieht dafür zu Recht die erste Gelbe Karte in diesem Spiel. Zu allem Überfluss holt sich Puertas damit die fünfte Verwarnung in der laufenden Saison ab und fehlt somit nächste Woche in Köln gesperrt.

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Stand jetzt hätte sich Leipzig mit einem Dreier heute ein Zwei-Punkte-Polster auf den Tabellenfünften erspielt. Im Parallelspiel tut sich Hoffenheim nämlich schwer gegen Mainz und kommt derzeit nicht über ein 1:1 hinaus. 

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Leipzig hat sich nun doch wieder zurückgezogen und investiert nur das Nötigste. Konsequent verschieben die Sachsen im Verbund gegen den Ball und halten Bremen damit weit vom eigenen Tor fern.

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Das Spiel hängt in dieser Phase ein wenig in der Luft. Rund 20 Minute vor Ende bräuchte Bremen zwingend den Anschlusstreffer, um nochmal Spannung aufkommen zu lassen. 

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Im Kampf um den Ball setzt Baumgartner rutschend zu einem Tackling an. Bittencourt bekommt den Fuß dabei nicht mehr weg und steigt dem Österreicher unglücklich auf das Bein. Für beide dürfte es aber gleich wieder weitergehen. 

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In Sachen Einsatzbereitschaft kann man Bremen auch heute nichts vorwerfen. Gerade aus dem Positionsspiel heraus mangelt es im letzten Drittel aber schlicht an der Durchschlagskraft.

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Zudem macht Grüll für Sugawara Platz. 

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Doppelwechsel aufseiten der Hausherren: Mbangula kommt zunächst für Agu.

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Bremen kann das Pressing der Sachsen im Mittelfeld gut überspielen, worauf Schmid über halblinks tief in den Lauf von Njinmah spielt. Links im Strafraum ist Njinmah unter Gegnerdruck auf sich allein gestellt, schließt aus spitzem Winkel ab und setzt seinen Versuch etwas zu hoch an. 

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Nach dem zweiten Tor bleibt Leipzig diesmal aktiv und will hier scheinbar nichts mehr dem Zufall überlassen. 

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Ole Werner wechselt zum ersten Mal. Lukeba läuft nicht mehr ganz rund und wird in der Verteidigung durch Banzuzi ersetzt.

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Nusa zieht von links nach innen und steckt halblinks vor dem Sechzehner in die Box auf Baku durch, der den Ball bei der versuchten Annahme in die Arme von Backhaus verspringen lässt. Das wäre ansonsten sehr interessant geworden. 

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Fehlende Effizienz kann man Leipzig bislang nicht vorwerfen: vier Abschlüsse, zwei Tore. Für Romulo war es das achte Saisontor.

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Tooor! Bremen - LEIPZIG 0:2. Aus dem Nichts legt RB nach! Diomande steckt aus dem zentralen Halbfeld in den Lauf von Baumgartner durch, der nach Ballmitnahme vor dem Sechzehner eigentlich gestellt wird. Aber nur eigentlich. Zwar geht der kreuzende Agu von der Seite dazwischen, doch setzt Baumgartner in seinem Rücken gut nach und stochert den Ball rüber zu Romulo. Der Stürmer steht am Sechzehner plötzlich frei vor Backhaus, macht noch ein paar Schritte und vollstreckt vom Elfmeterpunkt flach ins linke Eck.

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Jetzt kommt zumindest mal die Anweisung von Ole Werner an der Seitenlinie, wieder höher draufzuschieben. 

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Ansonsten bestätigt Leipzig den Eindruck aus der Schlussphase der ersten Hälfte und ist auch zu Wiederbeginn überraschend passiv. 

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Immerhin steht Pieper wieder auf den Beinen und kann das Spielfeld auch eigenständig verlassen. An ein Weiterspielen ist jedoch nicht zu denken. Daniel Thioune muss wechseln und ersetzt Pieper durch Covic. 

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Pieper wirkt etwas benommen und wird noch immer auf dem Spielfeld behandelt. Gerade in der Innenverteidigung besteht bei Bremen durch den Ausfall von Stark derzeit ein personeller Engpass.

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Nach einem Luftduell mit Romulo schlägt Pieper unkontrolliert auf dem Boden auf und muss behandelt werden. Romulo hatte den Verteidiger zudem leicht unterlaufen. 

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Die Mannschaften kommen personell unverändert aus der Kabine, der zweite Durchgang läuft. 

Zur Halbzeit in Bremen ist die knappe Pausenführung für Leipzig etwas glücklich. Das Spiel begann ausgeglichen und chancenarm, ehe die erste gute Möglichkeit für Bremen in einen Gegenstoß und letztlich die Führung für RB durch Nusa (15.) mündete. Anschließend hatte Leipzig auch ohne weitere Torchancen zunächst alles unter Kontrolle, in der Schlussviertelstunde verfielen die Sachsen aber zunehmend in Passivität. Bei 6:3 Abschlüssen und xG-Werten von 0,61 zu 0,16 wurde Werder immer besser und wird nach der Pause an diese gute Phase anknüpfen wollen.

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In der Nachspielzeit passiert nichts mehr, Robert Hartmann bittet zum Pausentee. 

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Leipzig hat inzwischen den Faden verloren und sehnt die Halbzeitpause herbei. Zwei Minuten werden gleich noch nachgespielt. 

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Am Ende eines Umschaltmoments der Bremer wird Puertas aus der zweiten Reihe geblockt, Grüll setzt aber gut nach und stochert den Ball als Steckpass zu Njinmah weiter. Im Rücken der Abwehr schließt Njinmah rechts im Strafraum stramm ab und scheitert abermals am starken Vandevoordt. Anschließend geht aber ohnehin die Fahne hoch, Njinmah kam aus dem Abseits.

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Leipzig ist inzwischen zu passiv. Nach einer halbhohen Flanke von rechts legt Grüll den Ball in der Box auf Lynen zurück, der halbrechts vor dem Sechzehner direkt mit der Innenseite abschließt. Sein Versuch ist jedoch zu mittig angesetzt und fliegt direkt in die Arme von Vandevoordt. 

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Aus der fälligen Ecke resultiert hinter dem zweiten Pfosten zunächst eine Bogenlampe, ehe Vandevoordt auch hier zur Stelle ist und sicher zupackt. 

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Bremen wird besser! Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schaltet Werder schnell um, erstmals steht Leipzig etwas ungeordnet. Aus dem Zentrum spielt Bittencourt halbdiagonal in die Box auf Schmid, der nach Ballmitnahme aus vollem Lauf flach abschließt. Aus halblinken neun Metern ist der Winkel nicht ganz günstig, Vandevoordt ist im kurzen Eck schnell unten und lenkt den Ball um den Pfosten.

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Die bislang beste Chance für Bremen! Ein bisschen Glück und ganz viel Können: Mit dem Rücken zum Tor verarbeitet Puertas ein Zuspiel halblinks vor dem Sechzehner überragend, legt sich den Ball mit der Sohle in seinen Rücken und damit genau zwischen zwei Verteidiger vor. So ist die Schussbahn plötzlich frei, doch aus halblinken 15 Metern verfehlt Puertas das untere lange Eck mit einem strammen Versuch knapp.

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Schmid wird im zentralen Halbfeld freigespielt und hat etwas Platz. Der durchgestartete Njinmah bietet sich für einen Steckpass an, den die Gäste halblinks am Sechzehner abfangen können.

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Und dieses hohe Anlaufen beschert Leipzig jetzt einen Ballgewinn auf der rechten Seite. Mit einem tiefen Pass setzt Diomande direkt Baku in Szene, dessen Flanke aus vollem Lauf von der rechten Sechzehnergrenze in der Box geblockt wird. 

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Auch in Ballbesitz der Hausherren hat Leipzig bislang alles im Griff. Aus dem Positionsspiel heraus tut sich Werder mit dem hohen Anlaufverhalten der Sachsen schwer und kommt spielerisch nicht zur Entfaltung.

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Die Dominanz der Gäste nimmt zu. Romulo verarbeitet ein Zuspiel von Nusa rechts im Strafraum stark, dreht sich zur Mitte auf und will für den nachgerückten Norweger ablegen. Friedl rückt jedoch im richtigen Moment raus und kann den Ball abfangen. 

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Im Anschluss an eine zunächst geklärte Freistoßflanke bleibt Leipzig im Rückraum am Ball, ehe aus dem linken Halbfeld der nächste lange Ball gen zweiten Pfosten segelt. Backhaus ist zur Stelle, geht aktiv zum Ball und pflückt ihn souverän aus der Luft.

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An der Statik des Spiels hat das Führungstor für RB nichts geändert. Es ist bislang ein sehr kontrollierter Vortrag der Sachsen, die hinten sicher stehen und ihre Offensivakzente situativ dosieren.

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Wie reagiert Bremen? Eine weite Grüll-Flanke von rechts findet hinter dem zweiten Pfosten den Kopf von Schmid, der direkt zur Mitte ablegen will. Baku bekommt den Ball an die Schulter, sodass Vandevoordt sicher zupacken kann. 

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Zur Erinnerung: Nusa ist heute für den angeschlagenen Gruda überhaupt erst in die Startelf gerückt. Für den Norweger war es das dritte Tor in der laufenden Saison.

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Tooor! Bremen - LEIPZIG 0:1. Und auch jetzt läuft der schnelle Gegenstoß, der in die Führung für Leipzig mündet! Nach einem langen Ball ist Romulo zunächst auf sich allein gestellt und macht die Kugel vor dem Sechzehner gut fest. Der Stürmer wird trotz deutlicher Überzahl für Bremen nicht entscheidend angegriffen, ehe er aus 15 Metern abschließt und auf engstem Raum geblockt wird. Der Abpraller landet bei Nusa, der ebenfalls nicht angegriffen wird, sich die Kugel in Ruhe auf den rechten Fuß legen kann und sie aus halblinken 17 Metern platziert im unteren linken Eck versenkt.

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Bremen hat die erste gute Chance. In einer durchaus aussichtsreichen Szene für Leipzig bleibt Nusa mit seinem versuchten Steckpass in die Box hängen, gleich darauf läuft der schnelle Gegenstoß. Einen langen Ball erläuft Njinmah vor der linken Grundlinie, wartet kurz ab und spielt nach innen für den nachrückenden Schmid. Der Österreicher hat etwas Platz, schießt aus halblinken 13 Metern aber zu unplatziert und scheitert im linken Eck an Vandevoordt.

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Pieper rückt aus dem Zentrum gut raus und erntet für sein sauberes Tackling vor Baku Szenenapplaus.

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Bislang erleben wir einen sehr gemächlichen Beginn in Bremen. Mit 55 Prozent Ballbesitz hat Leipzig etwas mehr vom Spiel, den Offensivbemühungen fehlt es aber noch an der nötigen Dynamik.

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Jetzt auch der erste Abschluss auf der Gegenseite. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte kommt Bremen erstmals in die Umschaltbewegung. Am Ende kann sich Njinmah rechts im Strafraum nicht entscheidend lösen und verzieht aus zu spitzem Winkel deutlich. 

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Immerhin der erste Abschluss. Vor dem gegnerischen Sechzehner sichern sich die Gäste nach einem Stockfehler von Pieper den zweiten Ball, worauf Diomande aus zentralen 23 Metern einfach mal abschließt. Dabei trifft er den Ball nicht sauber und verfehlt das linke Eck deutlich.

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Bremen wirkt in den ersten Minuten hellwach und läuft die Sachsen hoch an. Im Spielaufbau kommt Leipzig dadurch noch nicht über das Mittelfeld hinaus.

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Mit einem Beinschuss an der linken Seitenauslinie lässt Deman Baku stehen und hätte im letzten Drittel viel Grün vor sich. Robert Hartmann pfeift die Szene jedoch ab und zeigt an, dass der Ball die Linie bereits überschritten haben soll. 

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Agu zieht durch, verpasst dabei den Ball und trifft stattdessen unglücklich Baumgartner. Kurz geschüttelt, geht es für beide Spieler nach einer kurzen Unterbrechung wieder weiter. 

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Wir wären so weit, Leipzig hat angestoßen.

Geleitet wird die Partie von Robert Hartmann, der dabei von Christian Bandurski und Tobias Schultes an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Timo Gansloweit, vor den Bildschirmen bilden Guido Winkmann und Franz Bokop das VAR-Duo.

Wenngleich die eigenen Gefühle heute keine Rolle spielen sollen, ist es für Ole Werner "natürlich was Besonderes, wenn du das erste Mal wieder an alter Wirkungsstätte spielst". Das Hinspiel in Leipzig gestaltete sich lange offen, ehe RB im zweiten Durchgang in den entscheidenden Phasen zuschlug und verdient 2:0 gewann. Bremen konnte damit nur zwei der bisherigen 17 BL-Duelle gegen die Sachsen für sich entscheiden (4U, 11N) und wartet seit Mai 2019 und inzwischen elf Aufeinandertreffen auf einen Dreier.

Auf der Gegenseite will auch Ole Werner mit seinem Team da weitermachen, wo man vor der Länderspielpause aufgehört hat. Nachdem RB nach einem vielversprechenden Saisonstart etwas aus der Spur geraten ist, war das überzeugende 5:0 gegen Hoffenheim als Reaktion auf die Niederlage in Stuttgart (0:1) ein spielerischer Befreiungsschlag. Mit Blick auf den jüngsten Aufschwung in Bremen unter Thioune prognostizierte Werner heute "ein sehr unbequemes Spiel", in dem es vermutlich nicht nur auf die spielerische Klasse ankommt.

Immerhin sieht die Welt in Bremen wieder deutlich besser aus. Nachdem Werder vor dem 24. Spieltag auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht war und seit 13 Partien auf einen Sieg wartete, konnte man drei der letzten vier Spiele gewinnen (1N). Spielerisch zwar keine Bäume ausgerissen, doch freut sich Daniel Thioune über die gewonnene Stabilität in der Defensive und will heute da weitermachen, "wo wir aufgehört haben". Gegen RB sieht Thioune schließlich "sehr viel Wucht und Offensive" auf seine Mannen zukommen.

Vor vier Jahren hatte Ole Werner Bremen nach dem bislang letzten Abstieg in die Bundesliga zurückgeführt, heute kehrt der 37-Jährige erstmals seit seinem Wechsel im Sommer nach Leipzig an die Weser zurück. Während Werner mit den Sachsen im Saisonendspurt um die CL-Teilnahme kämpft und auf Platz 4 einzig ob der Tordifferenz vor dem Fünften liegt, hat man in Bremen andere Sorgen. Zwar beträgt das Polster auf den Relegationsrang vier Punkte, doch befindet sich Werder auf Platz 14 nach wie vor mitten im Abstiegskampf.

Leipzig ließ es vor der Länderspielpause so richtig krachen und setzte mit dem 5:0-Heimsieg gegen Hoffenheim ein echtes Statement. Ole Werner muss heute einen Wechsel an seiner Startelf vornehmen und bringt Nusa für Gruda, der mit Adduktorenproblemen von der U21-Nationalmannschaft zurückgekehrt ist und ausfällt. Erfreuliche Personal-Updates gibt es dafür mit Blick auf die Bank zu vermelden. Nach ihren jeweils überstandenen Knieverletzungen stehen Youngster Ouedraogo sowie Torwart Gulacsi zumindest wieder im Kader. Gulacsi bleibt die Nummer eins, konnte aber noch nicht komplett mittrainieren und soll langsam herangeführt werden.

Und hier die Aufstellung der Gäste aus Sachsen: Vandevoordt - Baku, Orban, Lukeba, Raum - Seiwald - Schlager, Baumgartner - Diomande, Romulo, Nusa.

Bremen hatte sich mit einem immens wichtigen Auswärtssieg in die Länderspielpause verabschiedet und entschied ein kampfbetontes Kellerduell in Wolfsburg dank des Tores von Njinmah 1:0 für sich. Im Vergleich dazu nimmt Daniel Thioune heute drei personelle Änderungen vor und muss in der Innenverteidigung auf Stark (muskuläre Probleme) verzichten, der durch Pieper ersetzt wird. Zudem erhalten Agu und Lynen (nach Gelbsperre) den Vorzug vor Sugawara und Mbangula (beide auf der Bank).

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Backhaus - Agu, Pieper, Friedl, Deman - Lynen - Bittencourt, Puertas - Grüll, Schmid - Njinmah.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 28. Spieltages zwischen Werder Bremen und RB Leipzig.