Werder Bremen - VfL Wolfsburg; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Werder Bremen - VfL Wolfsburg. Bundesliga.

Weser-StadionZuschauer38.062.

Werder Bremen 3

  • L Augustinsson (4. minute)
  • F Kainz (40. minute, 72. minute)

VfL Wolfsburg 1

  • P Verhaegh (49. minute)

Live-Kommentar

Die Bremer können derweil in Freiburg gegen einen direkten Konkurrenten Punkte sammeln. Und damit möchte ich mich an dieser Stelle dann auch verabschieden. Ich danke für die Aufmerksamkeit und wünsche noch einen angenehmen Abend!

Das bedeutet gleichzeitig, dass Wolfsburg jetzt nur noch einen Zähler mehr hat als Bremen und nun doch wieder mitten drin im Abstiegskampf steckt. Ein Blick auf den nächsten Gegner lässt die Laune nicht besser werden: Am Samstag sind die Bayern zu Gast.

Die Entscheidung besorgte der stark aufspielende Kainz mit seinem zweiten Saisontor, wodurch Werder in der Tabelle zwar keinen Platz gutmacht, dafür aber den Vorsprung auf den Rang 16 auf drei Punkte ausbaut.

Direkt nach dem Seitenwechsel bekamen die Gäste einen schmeichelhaften Elfmeter zugesprochen, den Kapitän Verhaegh aber auch erst im Nachschuss verwandeln konnte. Kurz keimten die Hoffnungen der Gäste auf, mit zwei defensiven Wechseln sorgte Werder-Coach Florian Kohlfeld aber sofort wieder für die nötige Stabilität im Bremer Mittelfeld.

Dabei spielte den Hausherren das frühe Tor natürlich in die Karten, doch auch in der Folge überzeugte Werder mit Flexibilität und schnellem Umschaltspiel - noch vor der Pause erhöhte Kainz mit einem sehenswerten Fernschuss.

Eine einseitige Partie nimmt ein farbenfrohes Ende. Der Frust beim VfL Wolfsburg ist verständlich, dabei war Bremen abgesehen von einer kurzen Phase nach der Halbzeit über die gesamte Partie spielbestimmend.

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Direkt im Anschluss ist dann endlich Feierabend - Bremen schlägt Wolfsburg hochverdient mit 3:1!

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Und dann muss Schiri Aytekin auch Paul Verhaegh notieren, weil der Wolfsburger Kapitän gegen eine Einwurfentscheidung des Referees stänkert.

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Das Foul von Steffen löst eine Rangelei aus, bei der sich vor allem Maximilian Arnold hervortut. Auch er sieht Gelb.

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Heftige Attacke von Renato Steffen, der Kainz ohne Aussicht auf den Ball mit dem Fuß unter dem Knie (!) erwischt.

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Dämliche Gelbe Karte gegen Jeffrey Bruma, der Kruse im Mittelfeld am Trikot zieht.

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Schiedsrichter Deniz Aytekin sieht Bedarf für vier weitere Minuten.

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Sonderapplaus für Zlatko Junuzovic, der die beiden ersten Bremer Tore vorbereitet hat. Für den Kapitän der Grün-Weißen kommt Robert Bauer.

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Und so verstreichen die letzten Minuten. Wolfsburg ist geschlagen, Werder wird gleich nochmal wechseln.

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Nächster Konter, wieder hat Kruse auf der linken Seite Platz. Das Tor ist etwas weiter weg und Kruse wählt diesmal die Passoption in Richtung von Gondorf. Allerdings passt Casteels im Kasten der Gäste auf und fängt den Ball an der Strafraumgrenze ab.

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Kruse vergibt das 4:1! Der Bremer Angreifer hat auf der linken Seite freie Bahn, wird erst im Strafraum von Knoche gestellt. Rechts im Strafraum wartet Gondorf auf den Querpass, doch Kruse will sein Tor, legt sich den Ball auf den rechten Fuß und wird beim Abschluss geblockt.

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An der Seitenlinie macht sich Ersatzmann Drobny schon mal bereit, doch nach kurzer Behandlung will Pavlenka doch weitermachen.

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Werder-Keeper Pavlenka geht nach einem Abstoß zu Boden, scheint sich da etwas getan zu haben.

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Martin Schmidt zieht seinen letzten Joker, bringt Nany Dimata für Admir Mehmedi.

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Auf Einladung der Hausherren geht aber natürlich noch was: Gondorf vertändelt den Ball vor dem eigenen Strafraum und Malli visiert aus zentraler Position das rechte Eck an. Kein Problem für den aufmerksamen Pavlenka.

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War das jetzt schon der viel zitierte Deckel auf die Partie? Es scheint so, denn Wolfsburg lässt keine echte Reaktion erkennen.

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Nur zwei Minuten später machen es die Bremer besser! Eggestein mit dem Ballgewinn, schnelles Umschaltspiel über Kruse, der im Gegensatz zu Junuzovic eben die Übersicht behält und Kainz links mitnimmt. Der Österreicher geht noch ein paar Schritte in den Strafraum und trifft dann flach durch die Beine von Casteels zum 3:1!

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Toooooooor! WERDER BREMEN - VfL Wolfsburg 3:1 - Torschütze: Florian Kainz

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Vorlage Max Kruse

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Schlecht ausgespielter Konter der Bremer, die zu dritt auf drei VfL-Verteidiger zulaufen. Links steht Kainz frei, doch Junuzovic probiert es aus halbrechter Position von der Strafraumgrenze selbst und setzt den Ball flach links am Tor vorbei.

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Die defensive Absicherung fehlt damit im Mittelfeld der Gäste, im 4-4-2 besetzen die eher offensiv denkenden Arnold und Malli das Zentrum.

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Außerdem bringt Schmidt einen weiteren Stürmer: Divock Origi kommt für Joshua Guilavogui.

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Nun die beiden Wechsel: Für den rechten Flügel kommt Renato Steffen, Josip Brekalo verlässt den Rasen.

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Starker Safe von Delaney, der nach einem schnell ausgeführten Freistoß der Wölfe am schnellsten reagiert und den Abschluss von Malli links im Strafraum spektakulär blockt.

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VfL-Coach Martin Schmidt wird gleich nachziehen und doppelt wechseln, um den Druck aufs Bremer Tor wieder zu erhöhen. Die gute Phase nach dem Seitenwechsel ist jedenfalls schon wieder vorbei.

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Noch mehr Stabilität also für das Werder-Mittelfeld, auch wenn Gondorf nominell die Position von Johannsson auf dem Flügel übernimmt.

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Zweiter Wechsel bei Werder: Jerome Gondorf ersetzt Aron Johannsson.

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Mal Entlastung für die Hausherren, weil Kruse das Leder in der Hälfte der Wolfsburger behauptet. Am Ende springt ein Freistoß dabei heraus, eine Chance aber nicht, weil die weite Hereingabe aus dem linken Halbfeld ins Toraus segelt.

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Eine Stunde ist rum. Eher unverhofft ist Wolfsburg nach dem Anschlusstreffer von Verhaegh wieder zurück im Spiel, entsprechend offen ist der Ausgang. Werder hat am Gegentor noch immer zu knabbern und findet nach dem Seitenwechsel offensiv noch nicht statt.

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Zudem erhofft sich Kohlfeld vom bissigen Dänen wohl wieder mehr Präsenz im Mittelfeld.

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Gerade erst von einer langfristigen Verletzung zurückgekehrt, reicht die Luft bei Philipp Bargfrede noch nicht für 90 Minuten. Deshalb muss er jetzt für Thomas Delaney weichen.

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SVW-Trainer Kohlfeld will unbedingt vermeiden, dass das Spiel seiner Mannschaft aus den Händen gleitet und bereitet seinen ersten Wechsel vor.

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Und plötzlich kommt der VfL. Nach einer Ecke von links schraubt sich Osimhen in die Luft, setzt seinen Kopfball aus sechs Metern aber knapp über die Querlatte.

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Der Wolfsburger Kapitän übernimmt beim Elfmeter die Verantwortung, scheitert aber an Pavlenka, der nach unten links abtaucht und mit beiden Händen nach vorne abwehrt. Den Nachschuss aber drückt Verhaegh dann über die Linie und verkürzt aus Sicht der Gäste auf 1:2!

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Elfmeter gehalten Jirí Pavlenka

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Tooooooor! Werder Bremen - VfL Wolfsburg 2:1 - Torschütze: Paul Verhaegh

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Moisander greift Knoche im Werder-Strafraum kurz an die Schulter und der Wolfsburger geht sofort zu Boden. Schiri Aytekin braucht einen Moment und realisiert dann: Strafstoß!

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Das MUSS der Anschlusstreffer sein! Moisander verschätzt sich bei einer Flanke von links und in seinem Rücken nimmt Osimhen den Ball mit der Brust an. Der Abschluss aus acht Metern kommt dann aber genau auf Pavlenka - schwach.

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Beide Trainer verzichten auf Wechsel in der Halbzeit. Das überrascht vor allem bei den Gästen, denen eindeutig ein ordnendes Element im Spielaufbau fehlt.

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Mit ein wenig Verzögerung rollt der Ball wieder - weiter geht's!

Richtig starker Auftritt der Gastgeber bis hierhin, auch wenn Bremen nach dem frühen Führungstor die Zügel ein wenig schleifen ließ. Weil Wolfsburg offensiv aber wenig bis gar nichts einfiel, übernahm Bremen ab der 30. Minute wieder und hätte nach Chancen durch Eggestein, Kruse und Moisander schon früher erhöhen können. Für das bisherige Highlight sorgte fünf Minuten vor der Pause dann Florian Kainz, der das Leder mit perfekter Schusstechnik aus halblinker Position im langen Eck unterbrachte und seiner Mannschaft damit zur komfortablen Halbzeitführung verhalf.

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Dann ist Pause - Werder führt zur Halbzeit 2:0 gegen Wolfsburg!

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Die letzte Minute vor der Halbzeit läuft und Werder steht jetzt ganz hoch, setzt die verunsicherten Wölfe extrem früh unter Druck. Bislang geht der Matchplan von Florian Kohlfeld perfekt auf.

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Augustinsson geht mit der offenen Sohle in den Zweikampf mit Brekalo und holt sich dafür Gelb ab.

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Wunderbarer Treffer von Florian Kainz! Der Österreicher sucht, von links kommend, den Doppelpass mit Junuzovic und bekommt das Leder mit ein bisschen Glück in halblinker Position 18 Meter vor dem Tor wieder vor die Füße. Kainz zieht sofort ab, trifft den Ball mit Innenseite und Spann und legt ihn perfekt halbhoch ins lange Eck.

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Toooooooor! WERDER BREMEN - VfL Wolfsburg 2:0 - Torschütze: Florian Kainz

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Vorlage Zlatko Junuzović

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Wenn was bei Wolfsburg geht, dann über die linke Seite. Der aufgerückte William legt sich da den Ball auf den stärkeren rechten Fuß und sucht Osimhen mit der Hereingabe. Doch Moisander hat perfektes Timing und klärt per Kopf zur Ecke.

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Das muss doch nicht sein: Johannsson fährt den Arm gegen Osimhen aus und der Nigerianer revanchiert sich mit einem halbherzig angedeuteten Nachtreten. Schiri Aytekin zitiert die beiden kurz zu sich, zieht aber keine Konsequenzen.

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Kritische Phase jetzt für den VfL, der nur noch hinterherläuft. Werder drängt derweil aufs 2:0, nachdem die Phase vor der Eggestein-Chance eigentlich den Gästen gehörte.

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Unstimmigkeit zwischen Schiri Aytekin und Joshua Guilavogui, der für seine Tirade den gelben Karton sieht.

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Und gleich nochmal Dusel für die Gäste! Nach der Chance von Kruse bleibt der Ball im Spiel und kommt rechts im Strafraum zu Moisander, der völlig blank steht und die Kugel aus 14 Metern mit links per Volley an den Querbalken setzt.

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Wie beim 1:0 zieht Junuzovic eine Ecke von links auf den ersten Pfosten, wo diesmal Kruse eingelaufen ist und den Ball per Kopf aufs kurze Eck setzt. Casteels ist da, doch William klärt auf der Linie mit angelegtem Oberarm. Keine Proteste der Bremer.

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Klasse Aktion von Johannsson, der William mit zwei Schlenkern rechts am Strafraum einen Knoten in die Beine spielt und das Leder butterweich an den Fünfer hebt. Eggestein rauscht heran und köpft aus fünf Metern Casteels an - es gibt "nur" Ecke für Werder!

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Und so kann Wolfsburg weiter Druck aufbauen, versucht es dabei aber noch zu häufig durch das dicht besetzte Zentrum. 

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Dann aber der gute Ballgewinn von Kainz, der einen Werder-Konter über links einleitet und sich gleich wieder auf die Reise macht. Über Kruse kommt das Leder zurück zu Kainz, der wiederum Augustinsson mitnimmt. Die Hereingabe von der Grundlinie wird schließlich von Brekalo zur Ecke geblockt - da war mehr drin für die Gastgeber.

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Tatsächlich lassen sich die Bremer für meinen Geschmack jetzt ein bisschen zu tief in die eigene Hälfte drängen, so kann Wolfsburg seine Angriffe ganz in Ruhe aufziehen.

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Und gleich nochmal der VfL, der jetzt besser in der Partie ist. Im Anschluss an eine Ecke bleibt Bruma mit vorne und verpasst die Flanke von Arnold nur um Zentimeter.

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Fast im Gegenzug ist Pavlenka das erste Mal gefragt! William und Mehmedi kombinieren sich über die linke Seite bis an den Strafraum, dann bekommt Malli das Leder flach in die Gasse gespielt. Aus spitzem Winkel probiert es der ehemalige Mainzer direkt und scheitert am aufmerksamen Bremer Keeper.

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Fast das 2:0! Kruse schaufelt den Ball aus dem linken Halbfeld in den Strafraum und Casteels verlässt etwas übermütig seinen Kasten. Eggestein ist vor ihm dran und gibt der Kugel einen leichten Touch, sodass das Leder in Richtung leeres Tor hoppelt. Zwei Meter vor der Linie gibt William den Retter und klärt per Befreiungsschlag.

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In der Defensive stimmt noch nicht alles beim VfL. Nicht zum ersten Mal hat Johannsson ziemlich viel Platz auf der rechten Seite, macht daraus aber zu wenig. Der Querpass in Richtung Kruse bleibt an Knoche hängen.

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Jetzt aber mal wieder Fußball: Ein langer Ball aus der Wolfsburger Abwehr fällt rechts im Strafraum Osimhen vor die Füße. Der Nigerianer zieht voll durch, trifft aber vor allem die Wade von Augustinsson, der im letzten Moment die Fußspitze dazwischen gebracht hatte.

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Muss ein Flitzer eigentlich nackt sein, um als Flitzer durchzugehen? Der einsame Platzstürmer, der gerade auf dem Weg in Richtung Max Kruse ist, hat jedenfalls noch alle Klamotten an. Außerdem hat er sein Handy dabei, um ein Selfie mit dem Bremer Angreifer zu machen. Darauf hat Kruse nicht so Lust und dann sind auch schon die Ordner da und machen ihren Job.

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Meinungsverschiedenheit zwischen Junuzovic und Bruma, der den Ball sauber abläuft und dann vom Bremer einen Check verpasst bekommt. Nicht die feine Art von Junuzovic, was der Wolfsburger ihn auch wissen lässt. Schiri Aytekin hat gut zu tun, die Sache aufzulösen.

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Dann wird es aber das erste Mal gefährlich vor dem Tor von Pavlenka. Klasse Flügellauf von William, der das Leder von links vor den Kasten bringt. Am zweiten Pfosten lauert Brekalo, doch Augustinsson passt gut auf und ist vor dem Wolfsburger am Ball.

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Die Wölfe müssen sich erstmal finden, bester Beweis: Mallis Flügelwechsel ins Nirgendwo.

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Junuzovic tritt eine Ecke von links mit Zug zum Tor. Mehmedi kann Augustinsson nicht halten und so drückt der Schwede den Ball am ersten Pfosten aus fünf Metern zu seinem Premierentreffer in der Bundesliga per Kopf in die Maschen.

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Toooooooor! WERDER BREMEN - VfL Wolfsburg 1:0 - Torschütze: Ludwig Augustinsson

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Vorlage Zlatko Junuzović

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Erste sehenswerte Ballstafette der Gäste. Nach dem Seitenwechsel ist das Leder auf der rechten Seite bei Verhaegh, der einen klasse Pass hinter die letzte Abwehrreihe spielt. Rechts im Strafraum lässt sich Osimhen ein wenig abdrängen und spielt den Ball dann auf Verdacht in den Rückraum, doch da fehlt ein Abnehmer im weißen Dress.

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Auf geht's!

Aber genug der Vorrede, in wenigen Minuten kann das "richtungsweisende" (Maximilan Eggestein) Spiel im Weserstadion über die Bühne gehen. Schiedsrichter Deniz Aytekin jedenfalls ist bereit und führt die Mannschaften auf den Rasen.

Auf der anderen Seite gab es unter der Woche Ärger mit Neuzugang Ishak Belfodil. Der Algerier nutzt den trainingsfreien Tag nach dem Pokalaus für einen Abstecher zu seiner Familie nach Paris, schaffte es dann aber nicht rechtzeitig zum Abschlusstraining zurück nach Bremen. Zwar hatte er eine gute Ausrede (Schneechaos in Paris) und vorher um Erlaubnis für den Trip gefragt, trotzdem strich Kohlfeld ihn aus dem Kader.

In Sachen Aufstellung wurde der VfL-Coach vor ein kleines Rätsel gestellt: Mit Yannick Gerhardt und Marcel Tisserand fällt die komplette linke Seite verletzungsbedingt aus, weshalb William heute auf ungewohnter Position links in der Viererkette aufläuft. Vor ihm feiert Winter-Neuzugang Admir Mehmedi sein Liga-Startelfdebüt für die Wölfe.

Ganz persönlich hat der Schweizer Übungsleiter eine gute Bilanz im Weserstadion: Mit Mainz blieb er in drei Gastspielen ohne Niederlage.

Dafür spielte der VfL schon zwölf Mal unentschieden - so oft wie kein anderes Team. Heute wäre Martin Schmidt aber wohl relativ zufrieden mit einem Remis, schließlich würde der Abstand zum ominösen Strich nicht kleiner werden.

Andersherum könnten sich die Gäste mit dem zweiten Auswärtssieg in Folge erstmal absetzen und wären vorerst aus dem Schneider. So einfach scheint das mit dem Gewinnen aber in dieser Saison nicht zu sein für die Wölfe, die den Platz in den bisherigen 21 Spielen erst vier Mal als Sieger verlassen haben.

Ganz nebenbei würde die Kohlfeld-Truppe auch den VfL Wolfsburg endgültig in den Abstiegskampf verwickeln, auch wenn die Wölfe immer noch vier Zähler über dem Strich stünden.

Bis zur Partie in Stuttgart hat die Konkurrenz im Abstiegskampf an diesem Wochenende für die Bremer gespielt: Alle drei Teams in der Tabelle hinter Werder kassierten Niederlagen, weshalb das heutige Heimspiel eine hervorragende Gelegenheit bietet, die rote Zone ein bisschen auf Distanz zu bringen.

Auch Werder schied unter der Woche aus dem DFB-Pokal trotz früher 2:0-Führung aus, nach 120 kraftraubenden Minuten in Leverkusen nimmt Trainer Florian Kohlfeld dennoch nur eine Veränderung vor: Für Thomas Delaney beginnt Philipp Bargfrede.

Im Vergleich zum Aus in Pokal auf Schalke stellt Wölfe-Coach Martin Schmidt vier Mal um, beordert Verhaegh, William, Brekalo und Osimhen für Jung (Bank), Tisserand, Gerhardt (beide angeschlagen) und Origi (ebenfalls Bank) in die Startelf.

Der VfL hält im 4-2-3-1 mit folgendem Personal dagegen: Casteels - Verhaegh, Bruma, Knoche, William - Guilavogui, Arnold - Brekalo, Malli, Mehmedi - Osimhen.

Die Aufstellungen sind da und wollen verkündet werden. Die Gastgeber starten im 4-1-2-2-1 mit: Pavlenka - Gebre Selassie, Veljkovic, Moisander, Augustinsson - Bargfrede - Eggestein, Junuzovic - Johannsson, Kainz - Kruse.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 22. Spieltages zwischen Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg.