Crystal Palace - Rayo Vallecano; UEFA Conference League Finale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Crystal Palace - Rayo Vallecano. UEFA Conference League Finale.

Leipzig StadiumZuschauer39.176.

Crystal Palace 1

  • J Mateta (51. minute)

Rayo Vallecano 0

    Live-Kommentar

    Während die Palace-Spieler weiterhin mit ihren Fans feiern, und sich die Rayo-Mannschaft vom Anhang verabschiedet, machen wir an dieser Stelle Schluss. Das war der Liveticker zum Endspiel der Conference League. Herzlichen Dank fürs Mitlesen und eine gute Nacht.

    Damit steht nun nur noch eine große Entscheidung im europäischen Fußball aus: Am kommenden Samstag treffen Paris Saint-Germain und der FC Arsenal im Champions-League-Finale in Budapest aufeinander. Behält Arsenal dabei die Oberhand, würden damit - nach Aston Villa in der Europa League und dem heutigen Sieg für Palace - alle drei wichtigen europäischen Wettbewerbe an englische Teams gehen.

    Dann ist es so weit, Palace bekommt den Pokal. Torwart und Kapitän Henderson nimmt die Trophäe entgegen und reckt sie unter dem Jubel seiner Mitspieler in den Leipziger Nachthimmel. Kurz darauf geht es in die Fankurve, um den mitgereisten Anhängern den Pokal zu präsentieren. Glückwunsch an die Eagles.

    Kleine Showeinlage von Oliver Glasner: Der Erfolgscoach der Eagles wird von seinen Spielern angefeuert und rutscht dann mit Anlauf auf dem Bauch über den Rasen. Dann führt er seine Mannschaft auf das Podium.

    Nun ist Zeit für die Siegerehrung. Den Pokal bringt dabei Rene Adler auf das Podium. Die Palace-Profis stehen fairerweise Spalier und spenden Applaus, als die Spanier zum Podium gehen, um sich die Medaillen für den zweiten Platz abzuholen.

    Bei Rayo Vallecano ist die Enttäuschung natürlich groß, man war nah dran am ersten Titelgewinn in 101 Jahren Vereinsgeschichte. Trotzdem kann der Klub aus Vallecas auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Die Liga schloss man auf dem 8. Platz ab und verpasste die erneute Qualifikation für den Europapokal nur um einen Punkt. Und machte es heute dem favorisierten Gegner bis zum Schlusspfiff sehr schwer.

    Schon verrückt, wenn man daran zurückdenkt, dass sich Palace eigentlich bei einem Rechtsstreit gegen die Teilnahme an der Conference League gewehrt hatte. Eigentlich wäre man schon in diesem Jahr für die Europa League qualifiziert gewesen, wurde aber von der UEFA aufgrund der Regelungen zur Multi-Club-Ownership heruntergestuft. Und sichert sich nun im zunächst ungewollten Wettbewerb den Titel.

    Für Oliver Glasner ist es das perfekte Abschiedsgeschenk. Nach dem FA-Cup und Community Shield im vergangenen Jahr sichert er sich mit den Eagles den dritten Titel. Und sorgt dafür, dass Palace in der nächsten Saison an der Europa League teilnehmen wird.

    Bei Palace geht gleich nach dem Abpfiff vor der Fankurve die Party los, die sicher noch einige Tage anhalten wird. Der Londoner Traditionsverein feiert den ersten internationalen Titel in der 121-jährigen Vereinsgeschichte. Damit wird Palace zum fünften Sieger der Conference League, nach der AS Rom, West Ham United, Olympiakos Piräus und dem FC Chelsea.

    Riesenjubel auf der einen, Tränen und Enttäuschung auf der anderen Seite. Crystal Palace und Rayo Vallecano lieferten sich ein umkämpftes Duell auf Augenhöhe, am Ende machte eine Szene den Unterschied: Rayo-Keeper Batalla konnte einen Weitschuss nicht entscheidend klären, Mateta (51.) staubte ab und entschied damit das Spiel. Nach der Führung drehte Palace auf und kam zu einigen Großchancen, verpasste aber den zweiten Treffer. Das nie aufsteckende Rayo blieb bis zum Schluss druckvoll, konnte sich am Ende aber keine Großchance mehr erspielen. Und muss sich somit knapp geschlagen geben.

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    Dann ist Schluss! Crystal Palace gewinnt gegen Rayo Vallecano mit 1:0 und sichert sich damit den Titel in der Conference League.

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    Nochmal eine gute Möglichkeit für Rayo: Alemao kontrolliert einen hohen Ball vor dem Sechzehner mit der Brust, kommt dann zum Abschluss. Dabei fehlt es aber an der Genauigkeit, der Ball rollt an die fünf Meter am linken Pfosten vorbei.

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    Diaz kontrolliert einen hohen Ball und versucht es für Rayo aus großer Distanz, der Schuss geht aber ungefährlich links am Kasten vorbei.

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    Palace schafft es in den Schlussminuten also gut, den Gegner zu beschäftigen und vom eigenen Tor fernzuhalten. Damit spricht nun alles für die Eagles, die nur noch wenige Minuten vom Triumph entfernt sind. Rayo braucht den späten Geistesblitz, kann sich dem Kasten im Moment aber nicht nähern.

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    Palace spielt die Ecke von links kurz aus. Espino leistet sich dann auf dem Flügel ein Foulspiel und sieht die nächste Gelbe Karte.

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    Starke Energieleistung von Mitchell, der den Ball auf links erkämpft und dann bis in den Sechzehner bringt. Dort braucht er etwas zu lange für seinen Abschluss, holt damit aber immerhin eine Ecke von links ein.

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    Es gibt fünf Minuten Nachspielzeit.

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    Palace startet nochmal einen längeren Ausflug in die gegnerische Hälfte. Der Angriff über die rechte Seite zieht sich in die Länge und bleibt ohne Abschluss, bringt aber wertvolle Zeit.

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    Ein Freistoß von der rechten Rayo-Seite fliegt hoch in den Sechzehner, wo Lejeune am höchsten steigt und zum Kopfball kommt. Der geht aber hoch und weit am Ziel vorbei ins Aus.

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    Gibt es nochmal eine Großchance für Rayo, oder entscheidet Matetas Abstauber dieses Finale? Die Spanier versuchen nochmal alles und werden vom eigenen Anhang dabei lautstark angefeuert. Aber Palace macht defensiv weiterhin einen guten Job.

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    Palace geht es in der Schlussphase pragmatisch an, macht hinten die Räume eng und nach vorne nur noch das Nötigste. Strand Larsen erkämpft die Kugel und sorgt für ein wenig Entlastung, indem er gegen Mendy das Foul zieht. Der wird dafür verwarnt.

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    Der fällige Freistoß segelt weit in den Sechzehner. Den Abpraller sichert sich Camello und schließt aus 16 Metern ab, zielt aber recht deutlich über den Kasten.

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    Rayo bleibt offensiv und hält das Spiel in der gegnerischen Hälfte, Palace zieht sich immer weiter zurück. Riad muss seinen Gegenspieler in der eigenen Hälfte mit einem taktischen Foul stoppen und wird verwarnt.

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    Nächster Wechsel bei den Eagles: Guessand ist für Pino im Spiel. Dessen Freistoß, bei dem der Ball an beide Pfosten sprang, könnte je nach Ausgang der Partie noch zum echten Knackpunkt werden.

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    Nach dem Führungstreffer gab Palace klar den Ton an, verpasste es aber, schnell nachzulegen. Jetzt ist es Rayo, das den Ball immer wieder bis ins vordere Drittel trägt und Druck aufbaut. Es bleibt also spannend.

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    Bei Rayo gibt es nun den bereits fünften Wechsel: Akhomach ist für Palazon in der Partie.

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    Erster Wechsel jetzt auch bei Palace: Torschütze Mateta wird vom Anhang mit viel Applaus verabschiedet, Strand Larsen ist neu für ihn dabei.

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    Beim fälligen Freistoß versucht es Palazon direkt, bringt den Ball aus halbrechter Position über die Mauer. Er verfehlt das Tor dabei aber deutlich und zielt rechts vorbei.

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    Rayo kommt nochmal mit Tempo nach vorne, Pino muss Palazon vor dem Sechzehner mit einem Foul stoppen. Das gibt Gelb für den Angreifer und Freistoß für den Gegner.

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    Das Finale hat im zweiten Durchgang an Tempo und Qualität gewonnen. Das liegt vor allem am verbesserten Auftritt der Eagles, aber auch an Rayo, das sich nach wie vor als schwerer Gegner erweist. Der Außenseiter hat die Druckphase des Gegners für den Moment überstanden, wird nun selbst offensiv wieder aktiver.

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    Espino findet sich gleich gut ein, bricht auf links durch und bringt eine Flanke in die Mitte. Die bringt keinen Abschluss ein, Rayo bleibt aber am Ball. Nach einer erneuten Hereingabe versucht es Espino selbst, leistet sich beim Kopfballversuch aber ein Stürmerfoul.

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    Der auffällige Garcia hat bei Rayo ebenfalls Feierabend, er macht Platz für Espino.

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    Noch ein Doppelwechsel bei Rayo Vallecano. Zunächst kommt dabei Camello für de Frutos ins Spiel.

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    Jetzt aber der erste gefährliche Rayo-Angriff in der zweiten Hälfte. Garcia wird auf links geschickt und kommt frei in den Sechzehner, weil Canvot ihn im Rücken laufen lässt. In der Box nimmt Garcia die Kugel etwas unsauber mit, gibt gerade noch in die Mitte. Am ersten Pfosten kommt de Frutos an den Abpraller und schließt ab, trifft aber nur das Außennetz.

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    Rayo wirkt ziemlich beeindruckt und agiert nicht mehr so mutig wie noch vor der Pause. Die Spanier haben in der Defensive genug zu tun und tauchen seltener vorne auf. Eine Ballaktion im gegnerischen Sechzehner gab es im zweiten Durchgang noch nicht.

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    Palace tritt ganz anders auf als im ersten Durchgang, da ist eine ganz andere Intensität in den Angriffen. Mitchell behauptet sich links vor dem Sechzehner, steckt dann durch in die Gasse zu Sarr. Der versucht es aus spitzem Winkel direkt, setzt den Schuss aber ans Außennetz.

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    Noch ein Wechsel bei Rayo: Nobel Mendy kommt für Oscar Valentin.

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    Erster Wechsel bei Rayo Vallecano: Pedro Diaz ist für Unai Lopez im Spiel.

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    Garcia sieht nach einem Foulspiel gegen Kamada die Gelbe Karte.

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    Ansonsten gibt aber Palace jetzt klar den Ton an. Die Eagles wollen den zweiten Treffer nachlegen und halten den Druck hoch. Pino flankt gefährlich von links an den zweiten Pfosten, wo der einlaufende Munoz den Ball knapp verpasst.

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    Rayo schafft ein wenig Entlastung, kommt durch Alemao zum Abschluss. Rechts vor dem Sechzehner hat der Stürmer etwas Platz, sein Abschluss ist aber unplatziert und kein Problem für Henderson.

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    Palace dreht auf und kommt gleich zur nächsten Großchance. Nach einem Ballverlust ist Rayo unsortiert, der Ball kommt auf halblinks schnell nach vorne, dann flach in die Mitte. Mateta kommt aus zehn Metern frei zum Abschluss, scheitert aber an Batalla, der diesmal stark reagiert.

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    Unfassbare Szene! Es gibt Freistoß für Palace, etwa 28 Meter vom Tor entfernt. Pino läuft an, hebt den Ball gefühlvoll über die Mauer, hat dann aber doppelt Pech: Der Ball klatscht erst an den linken, dann an den rechten Innenpfosten. Als sei das nicht verrückt genug, bringt Riad den Abpraller aus wenigen Metern nicht im verlassenen Tor unter. Mateta will es besser machen, leistet sich beim Nachsetzen aber ein Stürmerfoul.

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    Während die Palace-Fans für viel Lärm sorgen, muss das Spiel für eine Behandlung unterbrochen werden. Sarr bekommt im Mittelfeld das lange Bein des Gegenspielers ab und bleibt liegen. Der Angreifer kann danach aber aufstehen und wird weitermachen.

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    Toooor! CRYSTAL PALACE - Rayo Vallecano 1:0. Crystal Palace geht in Führung und versetzt die mitgereisten Fans in Ekstase. Wharton hat den Ball auf halblinks und spaziert bis vor den Sechzehner, ohne dass ihn jemand richtig angreifen würde. Also zieht der Linksfuß ab und zwingt Batalla zu einer Parade. Die ist nicht optimal, denn der Keeper lässt den Ball genau zum lauernden Mateta prallen. Der Stürmer lässt sich diese Gelegenheit nicht nehmen, hält reflexartig die Innenseite hin und hebt den Ball dadurch ins leere Tor.

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    Unai Lopez kommt mit einer Grätsche gegen Kamada zu spät, trifft den Ex-Frankfurter klar und sieht dafür die Gelbe Karte.

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    Palace legt mit einem gefährlichen Vorstoß über die linke Seite los. Mitchell hat etwas Platz und gibt den Ball flach und scharf vor den ersten Pfosten. Mateta läuft ein und will abschließen, wird aber von zwei Verteidiger daran gehindert.

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    Die zweite Hälfte läuft. Auf beiden Seiten sind die Teams personell unverändert auf den Rasen zurückgekehrt.

    Crystal Palace ging als klarer Favorit in dieses Finale, tat sich zunächst aber gegen das mutig beginnende Rayo Vallecano schwer. Die Spanier hatten quasi durchgehend mehr Ballbesitz als der Gegner und durch Alemao (25.) und Lopez (39.) die ersten guten Möglichkeiten der Partie. Palace wurde erst zum Ende der Hälfte hin etwas drückender und kam dann zur ersten Großchance, bei der Mitchell freistehend danebenköpfte (45+1). Es ist ein umkämpftes Endspiel, bislang völlig auf Augenhöhe. In Sachen Torgefahr ist auf beiden Seiten noch Luft nach oben.

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    Dann ist Halbzeit in Leipzig. Torlos geht es im Conference-League-Endspiel zwischen Crystal Palace und Rayo Vallecano in die Kabinen.

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    Die Eagles bleiben nach der Großchance weiter im Vorwärtsgang und bauen kurz vor dem Pausenpfiff nochmal Druck auf. Es ist die vielleicht beste Phase der Engländer in dieser ersten Hälfte. Rayo zieht sich weit zurück, um ohne Gegentreffer in die Pause zu kommen.

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    Zum Ende der Hälfte gibt es die Riesenchance für Crystal Palace. Wharton hat auf halbrechts Platz und bringt eine gute Flanke vors Tor. Mitchell läuft ein, bleibt ungedeckt und kommt fünf Meter vor dem Kasten völlig frei zum Kopfball. Dabei erwischt er das Leder aber nicht gut und setzt ihn dadurch ganz knapp am rechten Pfosten vorbei.

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    Es gibt vier Minuten Nachspielzeit.

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    Palace tut sich noch immer ziemlich schwer. Jetzt gibt es mal einen guten Doppelpass auf rechts zwischen Wharton und Munoz, der den Ball im Sechzehner gerade noch erläuft und grätschend in die Mitte bringen will. Er wird dabei aber geblockt und bekommt das Leder dabei an die Hand.

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    Bei einem Zweikampf im Mittelfeld kommt Wharton gegen Palazon klar zu spät und trifft den Gegenspieler am Fuß. Der Schiedsrichter hat gute Sicht auf das Geschehen und zückt zu Recht den gelben Karton.

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    Da ist die nächste gute Möglichkeit für Rayo Vallecano. Die Spanier spielen es gut, bringen den Ball flach von rechts in den Sechzehner, dann wird der Ball kurz in den Rückraum gelegt. So kommt Unai Lopez aus 18 Metern zum Abschluss, schiebt den Ball aber flach und knapp rechts am Tor vorbei.

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    Nach mehrminütiger Unterbrechung geht das Spiel nun weiter. Auf einer Anzeigetafel im Stadion ist zu lesen, dass es einen medizinischen Notfall auf der Tribüne gegeben hat. Hoffen wir, dass die Situation glimpflich ausgeht.

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    Jetzt ruht das Spiel, ohne dass bislang klar werden würde, warum. Rayo-Torwart Batalla gibt dem Schiedsrichter einen Hinweis und zeigt dabei auf die Ränge. Es folgen einige Diskussionen mit mehreren Beteiligten beider Seiten. Der Auslöser bleibt zunächst unklar.

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    Nach flottem Beginn hängt die Partie jetzt Mitte der Hälfte etwas durch, echter Spielfluss kommt kaum auf. Beide Mannschaften tun sich noch schwer damit, gefährlich in Tornähe aufzutauchen, zudem schleichen sich noch zu häufig Fehlpässe ein.

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    Vallecano hält den Ball immer wieder lange in den eigenen Reihen, findet momentan aber keine Lücken. Palace lauert jetzt eher auf Umschaltmöglichkeiten. Eine solche ergibt sich durch Mitte, als Mateta kurz auf Pino ablegt, dessen Zuspiel in die Spitze kommt aber nicht an.

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    Das als Außenseiter ins Finale gegangene Rayo kann mit dem bisherigen Auftritt zufrieden sein. Die Spanier lassen die Kugel gut laufen und kommen noch immer auf über 60 Prozent Ballbesitz, durch Alemao gab es nun die erste gute Möglichkeit der Partie. Palace tut sich dagegen im Spiel nach vorne noch immer schwer, wartet noch auf den ersten richtigen Abschluss.

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    Rayo mit der ersten guten Chance der Partie. Nach einer Flanke von der linken Seite verpasst Verteidiger Lacroix den Ball knapp. So kommt der hinter ihm lauernde Alemao zum Abschluss und hält dabei direkt die Innenseite hin. Der Ball springt knapp am rechten Pfosten vorbei ins Aus.

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    Eine Ecke der Spanier von der rechten Seite bleibt ohne Abschluss, Palace kommt an die Kugel und will schnell umschalten. Das unterbindet Palazon mit einem schnellen taktischen Foul, wofür er ebenfalls verwarnt wird.

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    Erste brenzlige Szene in der Rayo-Defensive. Nach einem langen Ball des Gegners geht Ciss als letzter Mann zur Kugel, verpasst sie aber und stößt dann Gegenspieler Pino um, der ansonsten wohl durch gewesen wäre. Das gibt die erste Gelbe Karte der Partie. Die Palace-Spieler protestieren und hätten gerne einen Platzverweis gesehen. Weil ein weiterer Verteidiger aber noch in der Nähe war, geht die Entscheidung in Ordnung.

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    Es geht bislang völlig ausgeglichen zu in diesem Finale. Das favorisierte Palace ist gewillt, die Kontrolle zu übernehmen, bricht aber selten bis ins Angriffsdrittel durch. Rayo ist ebenfalls aktiv und kommt mit 62 Prozent auf mehr Ballbesitz. Auf die erste echte Torchance warten aber beide Mannschaften noch.

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    Bei Rayo bleibt Linksaußen Garcia der Auffälligste in der Anfangsphase. Zuerst setzt er auf links energisch nach, bekommt dabei die Hand des Gegenspielers ins Gesicht, geht etwas zu theatralisch zu Boden. Wenig später taucht er links im Sechzehner auf und will den Ball flach nach innen geben, wird aber geblockt.

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    Wieder gibt es einen Einwurf für Palace von der rechten Seite, den Munoz bis in den Sechzehner wirft. Rayo hat gut gescoutet und weiß, dass der lange Lacroix meist bei solchen Einwürfen gesucht wird. Also wird der Verteidiger von gleich drei Mann gedeckt und kommt nicht an den Ball.

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    Alvaro Garcia setzt auf links erneut zum Tempolauf an und kommt zur Flanke. Die ist schon gefährlicher als die erste, zieht aber quer am Tor vorbei und bleibt ohne Abnehmer.

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    Auf der anderen Seite beinahe der erste gefährliche Abschluss. Einen hohen Ball nimmt Sarr rechts im Sechzehner gut an und mit, setzt dann zum schnellen Linksschuss an, der aber geblockt wird.

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    Die erste zarte Torannäherung von Rayo. Garcia setzt sich auf links durch und schlägt eine Flanke, die fällt aber ungefährlich aus und landet direkt in den Armen von Keeper Henderson.

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    Beide Seiten leisten sich noch einige einfache Fehler, dadurch entsteht eine ziemlich hektische Anfangsphase. Bei beiden Teams bewegen sich die Passquoten noch deutlich unter 80 Prozent. Das dürfte sich aber ändern, sobald sich die Nerven etwas beruhigt haben. 

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    Auf der anderen Seite profitiert Palace-Stürmer Mateta davon, dass sein Gegenspieler ausrutscht, sichert sich den Ball und kommt vor den Sechzehner. Er will zum mitlaufenden Mitspieler durchstecken, Lejeune hat den Braten gerochen und geht dazwischen.

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    Es geht gleich intensiv zur Sache im Endspiel, beide Mannschaften schenken sich nichts und suchen ohne Umwege den Weg nach vorne. Rayo versucht es mit einem ersten langen Ball vor den Sechzehner, den kann die Palace-Abwehr aber problemlos klären.

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    Gleich in der ersten Minute gibt es einen Einwurf von der rechten Seite für Crystal Palace. Den bringt Munoz weit in den Sechzehner und findet Lacroix. Der will mit dem Kopf verlängern, befördert den Ball dabei aber ins Toraus.

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    Und los! Schiedsrichter Maurizio Mariani pfeift das Finale an, der Ball rollt in der Red Bull Arena in Leipzig.

    Bevor es gleich losgeht, werfen wir noch einen Blick auf die Unparteiischen. Schiedsrichter der Partie ist Maurizio Mariani aus Italien, der an den Seitenlinien von Daniele Bindoni und Alberto Tegoni unterstützt wird. Als Vierter Offizieller ist Glenn Nyberg aus Schweden eingeteilt, und als Video-Assistent meldet sich bei strittigen Situationen Marco Di Bello zu Wort.

    Das Team mit dem traditionellen Blitzstrahl auf den Trikots geht mit einer starken Form ins Endspiel. In La Liga schloss man die Saison auf Platz 8 ab, verpasste das internationale Geschäft dabei nur um einen Punkt. In den letzten neun Pflichtspielen blieb das Team von Inigo Perez ohne Niederlage. Kein Wunder, dass der Erfolgstrainer inzwischen das Interesse der Konkurrenz auf sich gezogen hat. Champions-League-Teilnehmer Villarreal soll ihn als Nachfolger für den scheidenden Trainer Marcelino ins Auge gefasst haben.

    Dafür sorgte vor allem Stürmer Alemao, der im Halbfinale gegen Racing Strasbourg zwei Mal traf und damit für zwei 1:0-Siege sorgte. Zuvor hatte man die Ligaphase auf Platz 5 beendet und sich damit direkt für die K.o.-Runde qualifiziert.

    Für Rayo Vallecano ist schon der Finaleinzug ein riesiger Erfolg. Davor hat der Verein aus aus dem Madrider Stadtviertel Vallecas erst ein Mal international gespielt, im Jahr 2000/01 war man Teilnehmer des UEFA-Cups. Beim zweiten internationalen Wettbewerb der Vereinsgeschichte marschierte man gleich bis ins Endspiel durch.

    Die Engländer gehen als klarer Favorit in die Partie. Das zeigt schon ein Blick auf die Kader auf beiden Seiten. Der von Palace wird mit ca. 541 Millionen Euro über fünf Mal so wertvoll eingestuft wie jener von Rayo (rund 107 Millionen). In der Bundesliga wäre Palace damit hinter den Bayern (958 Millionen) und noch vor RB Leipzig (505) auf Platz 2. Ein Beleg für die immense Kaufkraft der Premier League.

    In der Conference League schloss Palace die Ligaphase auf Platz 10 ab, musste damit den Umweg über die Playoffs nehmen. Im Halbfinale behielt man gegen Schachtar Donezk souverän die Oberhand, gewann das Hinspiel auswärts mit 3:1, das Rückspiel zuhause mit 2:1.

    Die Eagles schlossen die Premier League auf dem eher enttäuschenden 15. Platz ab. Das lag sicherlich auch an den Abgängen namhafter Leistungsträger wie Eberechi Eze (Arsenal) oder Marc Guehi (Manchester City). Gerade gegen Saisonende ging Palace die Puste aus, in den letzten sieben Partien blieb man ohne Sieg.

    Für Oliver Glasner ist es heute das letzte Spiel als Palace-Trainer. Auch wenn es während der Saison immer wieder mal Querelen mit der Vereinsführung gab, kann Glasner schon jetzt auf eine erfolgreiche Zeit beim Traditionsverein zurückblicken. Letztes Jahr gab es den umjubelten Triumph im FA-Cup, dem man den Sieg im Community Shield folgen ließ. Zum Abschied soll nun die Krönung folgen. Für Glasner wäre es der zweite internationale Titel, nachdem er 2022 mit Eintracht Frankfurt die Europa League gewann.

    Für beide Mannschaften ist es ein Finale mit historischem Ausmaß. Denn sowohl Palace als auch Rayo bietet sich heute die einmalige Chance, den ersten internationalen Titel in der langen Vereinsgeschichte einzufahren. Ein weiterer wichtiger Ansporn: Der Sieger des Endspiels ist in der nächsten Saison für die Europa League qualifiziert.

    In Leipzig kommt es heute Abend zum Finale der UEFA Conference League zwischen Crystal Palace und Rayo Vallecano. Einer der Kontrahenten wird sich als fünftes Team den Titel im dritthöchsten europäischen Klubwettbewerb sichern, der zur Saison 2021/22 eingeführt wurde.

    Noch kräftiger wird vor dem Finale bei Rayo Vallecano durchrotiert. Die Mannschaft von Inigo Perez beendete La Liga mit einem 2:1-Sieg bei Alaves. Aus der Startelf vom Wochenende verbleiben mit Kapitän Oscar Valentin auf der Doppelsechs und Alvaro Garcia auf dem linken Flügel gerade einmal zwei Spieler. Im Vergleich zum Halbfinal-Rückspiel gegen Strasbourg ist dagegen Garcia der einzige Neue in der Startelf.

    In dieser Besetzung läuft Rayo Vallecano heute auf (4-2-3-1): Batalla - Ratiu, Ciss, Lejeune, Chavarria - Lopez, Valentin - de Frutos, Palazon, Alvaro Garcia - Alemao.

    Im letzten Premier-League-Spiel gegen den FC Arsenal (1:2) wurden bei Crystal Palace zahlreiche Stammspieler geschont. Daher gibt es vor dem heutigen Endspiel einige Wechsel in der ersten Elf. Dabei rücken unter anderem Mittelstürmer Mateta, der auf 15 Saisontore kommt, sowie der bis zuletzt noch fragliche Wharton im Mittelfeldzentrum ins Team.

    Crystal Palace geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (3-4-2-1): Henderson - Riad, Lacroix, Canvot - Munoz, Wharton, Kamada, Mitchell - Sarr, Pino - Mateta.

    Herzlich willkommen zum Finale der UEFA Conference League 2025/26 zwischen Crystal Palace und Rayo Vallecano.