Curacao - Elfenbeinküste; Fußball WM Gruppe E

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Curacao - Elfenbeinküste. Fußball WM Gruppe E.

Philadelphia StadiumZuschauer68.324.

Curacao 0

    Elfenbeinküste 2

    • N Pepe (7. minute, 64. minute)

    Live-Kommentar

    Hinter diese Partie und zugleich Gruppe E können wir an dieser Stelle jedenfalls einen Haken machen. Mit der WM geht es bei uns aber schon gleich wieder weiter, wenn ab 01:00 Uhr auch in Gruppe F die letzten Entscheidungen fallen. Ob Tunesien gegen die Niederlande oder Japan gegen Schweden - Sie haben die Qual der Wahl. Viel Spaß damit!

    Für die Elfenbeinküste geht die Reise bei dieser WM demnach weiter, und zwar mit dem nächsten Halt am Dienstagabend in Dallas. Dort treffen die Afrikaner im Sechzehntelfinale ab 19:00 Uhr MESZ auf den Gruppenzweiten von Gruppe I. Der genaue Gegner muss noch im direkten Duell zwischen Frankreich und Norwegen ermittelt werden.

    Das Parallelspiel in East Rutherford hat Ecuador gegen Deutschland etwas überraschend 2:1 gewonnen. Somit ergibt sich folgendes Endbild in Gruppe E: Mit 6 Punkten wurde die DFB-Auswahl ihrer Favoritenrolle trotz des Ausrutschers gerecht und wird als Gruppensieger von der punktgleichen Elfenbeinküste in die K.o.-Runde begleitet. Mit vier Punkten hat dahinter auch Ecuador den Sprung noch geschafft, folgt als einer der besten acht Gruppendritten ebenfalls ins Sechzehntelfinale. Somit muss einzig WM-Debütant Curacao vorzeitig die Segel streichen und bleibt mit einem Punkt Tabellenletzter. Dennoch kann der Inselstaat auf dieser Weltmeisterschaft aufbauen.

    Die Elfenbeinküste wurde ihrer Favoritenrolle gerecht, schlägt Curacao verdient 2:0 und bejubelt damit den Einzug in die K.o.-Runde. Wenngleich Curacao beim frühen 1:0 durch Pepe kräftig mithalf, hatte die Elfenbeinküste auch ohne Chancenfeuerwerk zu jedem Zeitpunkt die Kontrolle über das Spiel und ließ mit Ausnahme etwas wilderer Schlussminuten nicht mehr als seltene Nadelstiche der Insulaner zu. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel aber längst entschieden, nachdem Pepe in der 64. Minute den Doppelpack schnürte. Insgesamt war es ein abgeklärter Auftritt der Ivorer, Curacao fehlte dagegen im Spiel nach vorne die nötige Qualität.

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    Und so bleibt es beim 2:0 für die Elfenbeinküste - Abpfiff! 

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    Immerhin liegt Curacao bei der Anzahl an Abschlüssen vorne: 11:7. Wirklich zwingend wurde es bei einem xG-Wert von 0,47 aber nur selten. 

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    Die Schlussminuten gestalten sich relativ wild. Immerhin kann man den Karibikkickern die Bemühungen nicht absprechen, diese Entschlossenheit hätte es etwas früher gebraucht.

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    Sechs Minuten werden nachgespielt. 

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    Ganz frech! 40 Meter vor dem Tor sieht Noslin, dass Fofana etwas weit vor dem Tor steht, versucht es mit einem langen Heber direkt auf das Tor. Der hätte auch tatsächlich gepasst, Fofana eilt aber rechtzeitig zurück und tippt den Ball über die Latte.

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    Zudem wird Locadia im Angriff durch Kuwas ersetzt. 

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    Mit einem Doppelwechsel schöpft jetzt auch Dick Advocaat sein Wechselkontingent aus: Sambo kommt für Brenet. 

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    Jetzt muss Room so richtig ran, gefühlt zum ersten Mal heute: Sangare hat Platz und steckt aus dem zentralen Halbfeld stark in den Lauf von Wahi durch. Rechts im Strafraum ist die Position nicht einfach, zumal Room den Winkel auch noch schnell verkürzt und im kurzen Eck mit den Beinen pariert. 

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    Starker Antritt von Diakite, der rechts im Strafraum aber noch von Floranus abgelaufen wird. Floranus macht es dabei fast noch spannend, seinen scharfen Rückpass kann Room mit Mühe klären.

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    Um ein Haar das Eigentor: Toure nimmt auf der linken Seite Tempo auf und flankt halbhoch in den Sechzehner, wo Wahi lauert. Zuvor grätscht aber Obispo in die Hereingabe und lenkt den Ball nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei.

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    Curacao gibt sich noch nicht geschlagen, läuft nochmal an und will zumindest das Anschlusstreffer erzwingen. Allzu zwingend wird es aber nach wie vor nicht. 

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    Gelbe Karte im Nachklapp eines Fouls von Inao an Noslin. Allerdings für Curacaos Kastaneer, der bei dieser Szene überhaupt nicht beteiligt war.  

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    Parallel führt Ecuador im Übrigen 2:1 gegen Deutschland. Scheint so, als würde Gruppe E drei Vertreter in die K.o.-Runde entsenden. 

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    Eckball für Curacao. Nach der Hereingabe von rechts springt der Ball als kleine Bogenlampe nochmal hoch in die Luft. Aus fünf Metern schraubt sich Juninho Bacuna zwar am höchsten, doch kriegt er seinen anspruchsvollen Kopfball nicht nach unten gedrückt.

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    Rüber auf die Gegenseite, wo Seri für Kessie übernimmt. 

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    Zudem räumt Fonville für Noslin Platz. 

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    Nach Anbruch der Schlussviertelstunde wird nochmal durchgewechselt, zunächst doppelt aufseiten der Curacaoer: Kastaneer kommt zunächst für Gaari ins Spiel. 

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    Kurz nach der Mittellinie dreht sich Inao Oulai gegen Juninho Bacuna auf, der dem Ivorer dann von hinten das Bein in den Lauf stellt und Gelb sieht. 

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    Einen Ball in die Tiefe lässt Locadia auf Chong klatschen, der von rechts gegen Operi nach innen zieht und halbrechts von der Strafraumkante draufhält. Sein halbhoher Versuch kommt aber zu zentral und wird durch Fofana im Nachfassen sicher entschärft.

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    Das Spiel läuft wieder.

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    Insgesamt erweist sich die Elfenbeinküste aus Sicht von Curacao letztlich doch als eine Nummer zu groß. Nach der Trinkpause bleiben noch mindestens 20 Minuten auf der Uhr, um uns eines Besseren zu belehren. 

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    Auch im zweiten Durchgang darf die Trinkpause natürlich nicht fehlen.

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    Zu guter Letzt ist auch Toure neu dabei, an seiner Stelle hat Yan Diomande das Feld verlassen. 

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    Weiter gehts mit Diakite, der den Platz von Bonny einnimmt. 

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    Dreifachwechsel aufseiten der Ivorer: Pepe darf nach seinem Doppelpack prompt in den Feierabend und wird durch Wahi ersetzt.

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    Aruna Dindane war sein Vorgänger, 2006 gegen Serbien. Nicolas Pepe ist erst der zweite ivorische Spieler, der bei einer WM einen Doppelpack erzielt hat.

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    Tooor! Curacao - ELFENBEINKÜSTE 0:2. War das bereits die Vorentscheidung? Nicolas Pepe schnürt den Doppelpack! Geduldig spielen sich die Ivorer den Ball im rechten Halbfeld hin und her, dann sieht Sangare den eingestarteten Pepe und steckt mit der nötigen Schärfe mustergültig vertikal in dessen Lauf durch. Pepe kontrolliert den Ball an der Strafraumkante stark, hat anschließend freie Schussbahn und vollstreckt aus halbrechten zehn Metern eiskalt mit einem satten Schlenzer ins lange Eck. 

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    Vorlage Ibrahim Sangaré

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    Von der Mittellinie hebt Gaari den Ball lang in den Rücken der ivorischen Abwehr. Joker Antonisse kann das Zuspiel aber nicht erlaufen, stattdessen packt Fofana sicher zu im Strafraum.

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    Dick Advocaat reagiert und zieht seinen ersten Joker: Comenencia wird durch Antonisse ersetzt. 

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    Leipzigs Yan Diomande - als Vorlagengeber zum 1:0 auch heute Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel der Ivorer. Dieses Mal im Tempodribbling von links, schlägt im Sechzehner einen schnellen Haken und will zur Mitte spielen. Ein Abwehrspieler bekommt aber den Fuß dazwischen und blockt das Zuspiel.

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    Es sieht so aus, als könnte das Spiel in diesen Minuten an Fahrt aufnehmen. Sollten sich mit zunehmender Spieldauer Räume ergeben, wird sich die Elfenbeinküste sicherlich nicht auf der knappen Führung ausruhen. 

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    Guter Versuch! Vom rechten Flügel verlagern die Curacaoer das Spiel zentral vor den Strafraum, wo sich Juninho Bacuna mit etwas Glück behauptet und für Floranus ablegt. Aus 18 Metern fackelt Floranus nicht lange, hält wuchtig drauf und jagt den Ball im linken Eck nur knapp über das Tor. 

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    Da fehlt nicht viel! Zentral am Sechzehner zögert Kessie nach Zuspiel von Yan Diomande eigentlich zu lange, droht die Schusschance zu verpassen. Aus 15 Metern kommt der stramme Schuss doch noch, wird leicht abgefälscht und rauscht nur haarscharf am rechten Pfosten vorbei.

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    Auch zu Wiederbeginn bleibt die Elfenbeinküste dominant, lässt Ball und Gegner laufen. 

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    Im ersten Durchgang haben die Ivorer im Übrigen einen Rekord aufgestellt: 306 gespielte Pässe sind die meisten, die die Elfenbeinküste jemals in einer Halbzeit eines WM-Spiels verzeichnet hat. 

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    Fakt ist natürlich auch: So diszipliniert Curacao bislang auch verteidigt, früher oder später wird man das Risiko erhöhen müssen. 

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    Curacao bleibt derweil zu Wiederbeginn personell unverändert, der zweite Durchgang läuft. 

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    Aufseiten der Westafrikaner hat Trainer Emerse Fae die Halbzeitpause für den ersten Wechsel der Partie genutzt: Inao Oulai wirkt fortan anstelle von Amad Diallo mit. Leistungsgründe hat dieser Wechsel eher weniger, womöglich hat bei Amad etwas gezwickt. 

    In einem chancenarmen ersten Durchgang erwischte Curacao einen Horrorstart und half in der 7. Minute beim Führungstor der Ivorer durch Pepe kräftig mit. Zwar war die Elfenbeinküste erwartungsgemäß spielbestimmend (70 Prozent Ballbesitz), doch verteidigte Underdog Curacao mit Ausnahme des Gegentreffers sehr diszipliniert und ließ insgesamt auch nur vier Abschlüsse zu. Selbst verzeichneten die Insulaner ebenfalls vier Abschlüsse und setzten vereinzelte Nadelstiche. Bei xG-Werten von 0,09 zu 0,8 müsste Curacao nach der Pause offensiv aber schon zwei Schippen zulegen, will man das Comeback noch schaffen.

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    Halbzeit in Philadelphia.

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    In der Luft sind die Westafrikaner nur schwer zu knacken, entsprechend versuchen es die Curacaoer bei diesem Eckball mit einer flachen Hereingabe. Doch auch damit kommt man nicht durch.

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    Aus dem rechten Halbfeld flankt Chong weit hinter den zweiten Pfosten, wo Juninho Bacuna immerhin noch eine Ecke herausholt. Bei der fälligen Hereingabe von links ist Bonny mit dem Kopf zur Stelle und klärt prompt zur nächsten Ecke. 

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    Vier Minuten werden nachgespielt. 

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    Stark gemacht von Leandro Bacuna! Vom linken Flügel zieht der Kapitän im Tempodribbling gegen zwei Gegenspieler nach innen, tunnelt dabei Amad und dringt in den Strafraum ein. Aus halblinken elf Metern muss er unter Gegnerdruck aber mit dem schwachen Fuß abziehen und setzt den Ball links vorbei.

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    Aber so ehrlich müssen wir an dieser Stelle schon sein, ein fußballerischer Leckerbissen ist das bis hierhin nicht. Jetzt aber droht eine Ecke der Ivorer von links durchzurutschen, ehe ein Abwehrspieler doch noch den Fuß dazwischenkriegt. Im Anschluss könnte Curacao sogar kontern, Chong ist aber auf sich allein gestellt und muss abdrehen. 

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    Immerhin mal wieder ein Abschluss der Karibikkicker: Links im Strafraum ist Locadia zum Abdrehen gezwungen, spielt in den Rückraum auf Chong. Chong hält aus halblinken 20 Metern stramm per Halbvolley drauf und jagt den Ball gut einen Meter am linken Kreuzeck vorbei. 

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    Über die linken Außenbahn kommen die Ivorer jetzt mal mit Tempo, auch die halbhohe Flanke von Yan Diomance ist nicht verkehrt. Amad Diallo läuft im Zentrum ein, kommt aber einen halben Schritt zu spät und verpasst den Ball knapp. 

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    Mit Ausnahme des Führungstreffers wurde es aufseiten der Westafrikaner aber nur selten wirklich zwingend. Defensiv macht Curacao seine Sache bislang ordentlich. 

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    Pepe steigt Chong im Mittelfeld von hinten auf den Fuß und sieht dafür die erste Gelbe Karte in diesem Spiel. 

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    Insgesamt kommt Curacao bislang nicht über vereinzelte Sequenzen hinaus, in denen man sich zumindest für einen kurzen Zeitraum in der gegnerischen Hälfte festsetzen kann. Dahingehend findet die Elfenbeinküste eine reife Abmischung. 

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    Kurz darauf wird geschleudert. Floranus auf der linken Seite mit dem ganz langen Einwurf in den Sechzehner, bei der der Klärungsversuch der Ivorer zu einer Bogenlampe mutiert. Torwart Fofana ist aber zur Stelle und pflückt die Kugel am Fünfer sicher runter. 

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    Nach längerer Zeit wird auch Curacao mal wieder offensiv vorstellig. Nach einer geblockten Flanke vor der linken Grundlinie springt dabei zumindest eine Ecke heraus, die Leandro Bacuna hoch an den ersten Pfosten serviert. Die Ivorer behalten aber die Lufthoheit und können sicher klären.  

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    Eckball für die Elfenbeinküste. Der wird auf der linken Seite zunächst kurz ausgeführt, ehe Yan Diomande etwas zu flach in die Box flankt und mit seiner Hereingabe nicht durchkommt. 

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    Weiter gehts - auch Gaari steht nach der Trinkpause wieder auf den Beinen.

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    In den letzten Minuten kontrolliert die Elfenbeinküste das Geschehen wieder zunehmend. Zwischenzeitlich hatte Curacao den Gegentreffer gut verdaut und muckte vereinzelt auf, insgesamt sind die favorisierten Westafrikaner aber erwartungsgemäß überlegen.

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    Gaari muss behandelt werden, was Glenn Nyberg zugleich nutzt und die Mannschaften zur obligatorischen Trinkpause bittet.

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    Ein öffnender Pass in den Reihen der Ivorer erreicht Amad Diallo, der vom rechten Flügel nach innen zieht und sich nach seinem Schlenker zentral vor dem Sechzehner in Abschlussposition bringt. Gaari hält dabei den Kopf hin und blockt den Ball schmerzhaft mit dem Gesicht. 

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    Wobei zurückgezogen auch etwas übertrieben ist. Schließlich bleibt die Elfenbeinküste mit 73 Prozent Ballbesitz weiterhin klar spielbestimmend, lässt den Gegner laufen. 

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    Jetzt aber: Über links hebt Operi den Ball tief in den Lauf von Yan Diomande, der am Sechzehner vor der Grundlinie flach nach innen legt. Am Elfmeterpunkt behindern sich aber zwei Ivorer gegenseitig, sodass der Schuss von Amad Diallo unter Bedrängnis des eigenen Mitspielers harmlos ist. 

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    Die Ivorer haben sich seit dem Führungstreffer überraschend etwas zurückgezogen und investieren gerade nur das Mindeste. 

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    Und da fehlt nicht viel! Gaari ist mit aufgerückt, bekommt nach einer Seitenverlagerung etwas Platz und nutzt diesen für einen strammen Versuch aus halbrechten 19 Metern. Sein flacher Schuss rauscht nur knapp am langen Pfosten vorbei.

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    Curacao wird in dieser Phase besser und scheint den frühen Gegentreffer weggesteckt zu haben. Bei den Westafrikanern schleichen sich derweil einfache Ballverluste ein. 

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    Das war jetzt mal nicht ungefährlich: Chong zeigt sich bislang bemüht, setzt Brenet rechts am Sechzehner der Elfenbeinküste in Szene. Bernet zögert nicht lange, spielt direkt flach in die Mitte. Fofana taucht aber ab und lenkt den Ball nach vorne.

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    Erstmal verzeichnen die Westafrikaner die nächste gute Chance. Amad Diallo hat zu viel Platz, darf sich bei der Ballannahme halbrechts vor der Strafraumkante seelenruhig zum Tor drehen. Es versucht es mit einem Schlenzer, der knapp am langen Pfosten vorbeizieht. 

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    Ein früher Rückstand - das absolute Worst-Case-Szenario also aus Sicht von Curacao. Wie fällt die Reaktion aus?

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    Tooor! Curacao - ELFENBEINKÜSTE 0:1. Mit der ersten Chance geht der Favorit in Führung, und zwar unter gütiger Mithilfe von Curacao. Links am eigenen Sechzehner haben die Insulaner die Szene gegen Yan Diomande doch eigentlich bereits geklärt, ehe sich zwei Blaue gegenseitig abschießen. So prallt der Ball von Brenet erneut zu Diomande, der im Strafraum schnell nach innen zieht und links vom Fünfer vor der Grundlinie scharf zurücklegt. Auf Höhe des ersten Pfostens hält Pepe den Fuß hin und vollstreckt aus fünf Metern sicher.

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    Vorlage Yan Diomande

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    Ansonsten beginnt die Elfenbeinküste spielbestimmend und verzeichnet bislang 75 Prozent Ballbesitz. Damit war aber ohnehin zu rechnen. 

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    Nach einem Steckpass auf Pepe bleibt die Fahne unten. Halbrechts im Strafraum ist der erste Kontakt von Pepe aber nicht gut, ansonsten hätte der 31-Jährige frei vor Room abschließen können.

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    Der erste Abschluss gehört tatsächlich den Karibikkickern! Chong tankt sich im Zentrum dem Sechzehner entgegen und hält aus zentralen 20 Metern drauf. Fofana lässt den zentralen Versuch nach vorne klatschen und hat Glück, dass kein Abnehmer für einen Abstauber bereitsteht.

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    Wir sind so weit, die Elfenbeinküste hat angestoßen.

    Spielort ist das Philadelphia-Stadion, das Platz für rund 69.000 Zuschauer bietet. Geleitet wird die Partie vom Schweden Glenn Nyberg, der von Mahbod Beigi und Andreas Söderkvist an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Sandro Schärer, vor den Bildschirmen agiert das VAR-Gespann um Carlos del Cerro Grande.

    Wobei die schnellen Außen um Leipzigs Diomande vor allem im Umschaltspiel zur Entfaltung kommen. Heute sind aber andere Qualitäten gefragt, zumindest am Anfang dürfte Curacao kompakt stehen und nur wenig Tiefe anbieten. Beide Nationen treffen heute zum ersten Mal aufeinander, für die Ivorer ist es auch das erste Duell bei einer WM gegen einen Vertreter aus Nord- oder Mittelamerika. Mit Südafrika und Marokko haben im Übrigen bereits zwei afrikanische Vertreter die K.o-Runde bei dieser WM erreicht. 

    Doch auch die Ivorer können Historisches schaffen und bei ihrer vierten WM-Teilnahme erstmals die Vorrunde überstehen. Gegen Ecuador ins Turnier gestartet, bewiesen die Westafrikaner den längeren Atem und erzielten in der 90. Minute das verdiente 1:0-Siegtor. Ein Sieg war auch beim unglücklichen 1:2 gegen Deutschland in Reichweite, als man zwischenzeitlich auf das 2:0 drängte. Die Richtung stimmt jedenfalls. Die körperliche Defensive ist schwer zu knacken, vorne können die schnellen Außen ihren Speed ausspielen.

    Nach Curacaos 1:7-Auftaktklatsche gegen Deutschland ahnte manch einer auch im Vorfeld des zweiten Gruppenspiels bereits Böses, gefühlt wurde nur die Frage nach der Höhe der nächsten Niederlage gestellt. Doch Pustekuchen. Angeführt von Teufelskerl Eloy Room (15 Paraden), überraschte der Underdog und erkämpfte sich mit dem 0:0 gegen Ecuador den ersten Punkt der WM-Historie. Verteidiger Brenet und Co. wollen auch heute "als Mannschaft geschlossen verteidigen" und träumen jetzt vom ganz großen Wurf.

    Vor dem Gruppenfinale in Gruppe E kämpfen noch drei Nationen um zwei direkte Tickets für die K.o.-Runde. Einzig Deutschland kann im Parallelspiel gegen Ecuador befreit aufspielen und steht mit sechs Punkten bereits als Gruppensieger fest. Dahinter folgen die Elfenbeinküste mit drei sowie Ecuador und Underdog Curacao mit je einem Punkt. Hier in Philadelphia ist die Ausgangslage somit klar: Der klar favorisierten Elfenbeinküste reicht bereits ein Punkt, um Platz 2 zu behaupten. Curacao ist dagegen zum Siegen verdammt.

    Die Elfenbeinküste bekam es am Samstagabend mit der DFB-Auswahl zu tun und musste sich in einem ausgeglichenen Spiel erst durch ein spätes Gegentor in der Nachspielzeit 1:2 geschlagen haben. Im Vergleich dazu nimmt Trainer Emerse Fae heute vier Wechsel vor und muss zunächst auf den Ausfall von Singo reagieren, der sich gegen Deutschland am Oberschenkel verletzte und rechts in der Viererkette durch Doue ersetzt wird. Außerdem erhalten Ousmane Diomande, Operi und Pepe den Vorzug gegenüber Agbadou, Konan sowie Inao Oulai (alle auf der Bank).

    Und hier die Aufstellung der Elfenbeinküste: Fofana - Doue, Kossounou, Ousmane Diomande, Operi - Amad, Kessie, Sangare, Yan Diomande - Bonny, Pepe. 

    In der Nacht zum vergangenen Sonntag traf Curacao im 2. Gruppenspiel auf Ecuador und trotzte den Südamerikanern mit etwas Glück und ganz viel Leidenschaft ein beachtliches 0:0 ab. Dick Advocaat sieht auch keinen Grund für etwaige personelle Änderungen und vertraut heute auf die exakt gleiche Startelf.

    Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung von Curacao: Room - Brenet, Gaari, Obispo, Floranus, Fonville - Comenencia, Leandro Bacuna, Juninho Bacuna - Chong - Locadia.

    Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Curacao und der Elfenbeinküste.