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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Deutschland - Italien. UEFA Nations League Gruppe A3.

Deutschland 5

  • J Kimmich ()
  • I Gündogan ( 11m)
  • T Müller ()
  • T Werner (, )

Italien 2

  • D Gnonto ()
  • A Bastoni ()

DFB-Team: Deutschland schießt Italien ab

Historische Gala! Flick-Elf liefert Spektakel gegen Italien ab

Endlich ein Sieg - und wie! Mit einem historischen Prestigeerfolg und frischem WM-Rückenwind hat sich die Fußball-Nationalmannschaft in die Sommerpause verabschiedet.

Das Team von Bundestrainer Hansi Flick feierte durch das locker herausgespielte 5:2 (2:0) im Klassiker gegen Europameister Italien den ersten Sieg in der Nations League und zerstreute nach vier Unentschieden die leisen Zweifel an der Gewinner-Mentalität.

Joshua Kimmich (10.), Ilkay Gündogan (45.+4/Foulelfmeter), Thomas Müller (51.) und Timo Werner mit einem Doppelpack (68. und 69.) schossen die Tore zum höchsten Sieg in der Länderspielgeschichte über Italien - wie 1939. Es war zudem der erste Dreier unter Flick gegen einen Großen, der im Mönchengladbacher Borussen-Park aber nur auf dem Papier einer war. Gegen die im Umbruch befindlichen Italiener zündete die engagierte DFB-Auswahl "eine Rakete" - so wie Kapitän Manuel Neuer es im Vorfeld gefordert hatte. Für Italien reichte es nur zu Treffern von Wilfried Gnonto (78.) und Alessandro Bastoni (90.+3.).

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Flick vertraut Sane und Werner

In der Nations League kann Deutschland in den abschließenden Spielen im September gegen Ungarn und in England den Gruppensieg perfekt machen. Danach beruft Flick seinen Kader für die Wüsten-WM in Katar (21. November bis 18. Dezember).

Im Duell der viermaligen Weltmeister vertraute Flick in der Startelf auf seine zwei Sorgenkinder Leroy Sane und Werner. Zumindest der Einsatz von Sane, dem DFB-Direktor Oliver Bierhoff mehr Eigeninitiative ans Herz legte ("Muss sich auch selber helfen"), kam überraschend. "Jeder Spieler braucht eine gewisse Rückendeckung, die wollen wir ihnen heute geben", hatte Flick vor dem Anpfiff im ZDF gesagt.

Werner verstolpert früh

Werners Selbstvertrauen litt aber schon nach wenigen Sekunden, als er nach einem Traumpass von Müller den Ball verstolperte und so eine gute Chance liegen ließ. Auch Sane stand sofort im Mittelpunkt, sein Schuss aus 20 Metern verfehlte nur knapp das Tor. Auf der Gegenseite verhinderte Torhüter Neuer mit seiner rechten Pranke gegen Giacomo Raspadori, der Niklas Süle entwischt war, einen frühen Rückstand (9.).

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Bundestrainer Hansi Flick lobt seine Mannschaft nach dem 5:2-Sieg gegen Italien. Nach zuvor drei Remis lastete der Druck auf der DFB-Elf enorm, das Spiel gegen den Europameister sei ein Stresstest gewesen.

Anders als noch beim enttäuschenden Auftritt in Ungarn suchte die DFB-Elf von Beginn an den direkten Weg zum gegnerischen Tor. Als Spielgestalter gefielen Kimmich und Gündogan, die zwischen dem Ball in die Tiefe und in die Breite geschickt variierten. Zudem rückte das Flick-Team teilweise sehr weit auf, vor allem die beiden Außenverteidiger Raum und Lukas Klostermann, was die Italiener vor große Probleme stellte.

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Der Lohn war das 1:0 durch Kimmich: Der Bayern-Profi hatte sich in den Strafraum geschlichen, den Ball nach einer Flanke von David Raum mit rechts angenommen und mit links durch die Beine von Italien-Schlussmann Gianluigi Donnarumma geschoben.

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Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini spricht über das 2:5-Debakel gegen die deutsche Nationalmannschaft in der Nations League. Solche Spiele gehörten auf dem Weg der neuformierten Squadra Azzurra dazu.

Auch danach blieb Deutschland am Drücker - aber die Chancenverwertung war ein Problem. Jonas Hofmann (33.), Sane (39.) und Werner (40.) vergaben große Möglichkeiten. Besser machte es Gündogan vom Punkt, nachdem Hofmann im Strafraum leicht gerempelt worden war.

Die Italiener, die die Nations League nach der verpassten WM-Qualifikation zum personellen Neuaufbau nutzen, stellten im zweiten Durchgang auf eine Dreierkette in der Abwehr um und kamen schwungvoll aus der Kabine. Doch das Müller-Tor zum 3:0 sorgte für klare Verhältnisse. Die Gastgeber fanden immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr - das nutzte vor allem der zuletzt glücklose Werner.

SID

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