Zum Inhalte wechseln
SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Borussia Dortmund - Hertha BSC. Bundesliga.

Borussia Dortmund 2

  • E Haaland ( 11m)
  • Y Moukoko ()

Hertha BSC 1

  • I Belfodil ( 11m)

Live-Kommentar

comment icon

Der reguläre Betrieb der Bundesliga ist damit beendet. Vielen Dank für das Interesse und bis zum nächsten Mal! 

comment icon

Der BVB verabschiedet sich, Hertha startet jetzt den Vorbereitungsmodus für die Relegation, die am 19. und 23. Mai stattfindet. Gegen wen es geht, ist noch völlig offen und entscheidet sich morgen in der Zweitligakonferenz. Einschaltbefehl. 

comment icon

Somit findet Herthas emotionale Saison immer noch kein Ende. Durch ein Remis gegen Bielefeld und zwei Niederlagen gegen Mainz und Dortmund in den letzten drei Spielen gibt sie das rettende Ufer doch noch ab und Stuttgart rettet sich dramatisch. Gute Stimmung und zufriedene Gesichter derweil bei den Dortmundern, bei denen verabschiedet sich jetzt noch Zorc mit einer wahrscheinlich emotionalen Rede vor der Südkurve. 

comment icon

Jetzt brechen in Stuttgart alle Dämme - und bei der Hertha kullern die Tränen. Stuttgart gewinnt und Hertha verliert, die Berliner müssen in die Relegation. Für die Hertha reichte eine gute Abwehrarbeit und ein Geschenk zum 1:0 nicht aus, um den einen nötigen Punkt zu holen, weil Dortmund im zweiten Durchgang dann doch noch zeigte, dass es das Spiel gewinnen will. Ein unglücklicher Handelfmeter und ein feines Moukoko-Tor drehten das Spiel. Dass der Sieg des BVB verdient ist, steht nicht zur Debatte. 

full_time icon

Es kommt nichts mehr, das Spiel in Dortmund ist beendet, die Hertha verliert. In Stuttgart läuft das Spiel noch, die haben unser Spiel irgendwie überholt. 

comment icon

Köln mit dem langen Hafer, Hertha mit dem langen Hafer. Torchancen keine. 

comment icon

Drei von fünf Minuten Nachspielzeit stehen noch aus. 

highlight icon

Jovetic ans Außennetz! Das ist EINZIGE Torchance im gesamten Spiel für Hertha BSC und das war richtig, richtig knapp. Links im Sechzehner zieht er auf, schießt dann aus 15 Metern wuchtig und flach. Das Netz zappelt, doch der Ball bringt es von der falschen Seite zum Zappeln.  

substitution icon

Völlig skurrile Umstände gerade im Westfalenstadion. Im Hertha-Block spricht sich herum, dass Stuttgart führt und Berlin auf den 16. Rang abgerutscht ist. Und Dortmund feiert seine Spieler mit großen Emotionen, verabschiedet sich mit Standing Ovations von Haaland. Reinier kommt ins Spiel. 

comment icon

Stuttgart trifft nach einem Eckball in der 90.+2 Minute. JETZT haben wir das grande Finale. Und ab dafür. In Dortmund ist jetzt die reguläre Spielzeit beendet. 

substitution icon

Höchststrafe zudem für Björkan, der nach 20 Minuten Einsatzzeit wieder vom Feld gebeten wird. Der Prince muss es richten. 

substitution icon

Denn er bringt Jovetic, der wieder genesen ist. Ascacibar geht runter. 

comment icon

Es kommt einem nicht das Gefühl, Hertha wäre in der Lage, eine Schlussoffensive aufzuziehen. Das sieht alles nach Dortmunder Abschiedsfest aus. Aber Magath wechselt jetzt zumindest nochmal.  

comment icon

Ein Tor für Stuttgart, und Hertha muss in die Relegation. Mit Nachspielzeit bleiben dem VfB noch rund fünf Minuten. 

goal icon

Tooooooooor! BORUSSIA DORTMUND - Hertha BSC 2:1. Und Moukoko trifft! Irre, keine zwei Minuten auf dem Feld, und der Jungstar schießt sein zweites Saisontor und rennt danach direkt zu Zorc zum Jubel. Ganz toller Pass aus der weiten Tiefe des Mittelfelds von Bellingham links in die Schnittstelle am Sechzehner. Der Winkel für Moukoko ist spitz, doch der Abschluss ist klasse. Mit dem ersten Kontakt mit links an den rechten Innenpfosten. 

substitution icon

Dann erhebt sich das Stadion, denn auch Witsel verlässt das Feld und beendet damit seine Arbeit nach vier Jahren in Dortmund. Wohin der Belgier gehen wird, ist noch nicht bekannt. Anfragen und Möglichkeiten sollte es für den 33-Jährigen aber geben. Moukoko kommt. 

substitution icon

Pongracic, auch der verlässt den Verein ja wieder, kommt für Zagadou. 

comment icon

Zagadou grätscht Richter rustikal ab und verletzt sich dabei am Oberschenkel. Er kann nicht weiterspielen, das zeigt er sofort an. Das klingt zynisch, ist aber zutreffend: Dass sich Zagadou mit einer Verletzung vom BVB verabschiedet, ist leider sinnbildlich für seine schmerzgeplagte Zeit in Schwarzgelb. 

comment icon

Denn es spielt nur Dortmund. Von der Hertha kommt nichts. Bellingham links raus zu Bynoe-Gittens, der viel Frische und Geschwindigkeit ins Spiel gebracht hat. Beinahe verzettelt er sich gegen eine Hertha-Wand im Dribbling, irgendwie kommt der Ball aber zu Reus. Der will mit dem ersten Kontakt Richtung Tor ziehen, prallt dann aber am stabilen Boyata ab. 

comment icon

Hertha hat die letzten fünf Saisons in Folge am letzten Bundesligaspieltag verloren, das ist der längste Negativlauf aller aktuellen Bundesligateams. Letzter Sieg am 34. Spieltag war ein 3:1 mit König Otto im Mai 2012. Auch heute wird es zumindest kein Sieg, da legen wir uns fast schon fest. 

comment icon

Dortmund erspielt sich jetzt die Torchancen, die 60 Minuten lang gefehlt haben. Bellingham kratzt den Ball von der Grundlinie und dann gleich mit der nächsten Grätsche zu Reus. Gewohnt leidenschaftlicher Einsatz des jungen Engländers. Reus flankt dann Richtung Haaland, der bekommt seinen Kopfball aber nicht wirklich kontrolliert und verfehlt das Tor. 

comment icon

Schöne Aktion von Wolf, der rechts im Strafraum durch zwei Gegenspieler hindurchgeht und den Ball dann in den Strafraum löffelt. Dort wartet Haaland, er kommt einen Meter vor der Torlinie aber nicht zum Kopfball. Doch viel fehlte da nicht. 

comment icon

Für Haaland war es das sechste Elfmetertor in dieser Saison, mehr als jeder andere Spieler in der Bundesliga. Hertha und Stuttgart nun also beide mit dem gleichen Zwischenstand. Da geht das Kopfkino jetzt doch nochmal an. 

penalty_goal icon

Tooooooor! BORUSSIA DORTMUND - Hertha BSC 1:1. Haaland kriegt sein Abschiedstor. Er schießt den Elfmeter schlecht, aber erfolgreich. Mit Wucht in die Mitte. Lotka ist mit den Füßen dran, lenkt den Ball aber nur unter das Tordach. 

yellow_card icon

Plattenhardt sieht für das Handspiel sogar Gelb. Wirklich was dafür konnte er aber auch nicht. 

highlight icon

So, jetzt aber zur Elfer-Situation - denn Stieler gibt tatsächlich den Strafstoß! Was ist passiert? Guerreiros Freistoß sprang Ascacibar an die Schulter. Und von dort zwei oder drei Meter weiter zu Plattenhardt an dessen Hand. 

yellow_card icon

Ascacibar will mitschauen, darf er aber nicht. Privatvorschau. Stattdessen sieht er Gelb und wäre in einem Relegations-Hinspiel gesperrt. Auch eher eine Sperre der dümmeren Sorte. 

substitution icon

Mittelstädt geht für Björkan. 

comment icon

Wird es aber nicht. Guerreiros Freistoß wird geblockt. Die BVB-Spieler schreien aber auf, weil sie ein Handspiel gesehen haben wollen.

comment icon

Bynoe-Gittens spielt am Sechzehner einen Steckpass ins Nichts, daneben rennt aber Darida dem Bellingham in die Hacken. So gibt es Freistoß aus gut 17 Metern. Das könnte interessant werden. 

comment icon

Platz für Richter rechts vor dem Tor von Bürki in einer Umschaltsituation, doch Belfodils Steilpass ist nicht steil genug und nimmt Richter den Wind aus dem Segel. Gut möglich, dass er sonst Zagadou hätte überlaufen können. So aber muss Richter eindrehen, zur Mitte ziehen und den schweren Schlenzer probieren. Und das geht schief. 

highlight icon

Ach, Haaland, jetzt. Schöne Flanke von Guerreiro von der linken Seite, scharf und halbhoch. Am Elfmeterpunkt springt Haaland rein und nimmt die Direktabnahme artistisch. Doch der Schuss geht recht weiter übers Tor der Hertha. 

comment icon

Und dazu leistet der BVB seinen Beitrag. Es bleibt eine fahrige Partie. Die Reus-Chance eben macht den Eindruck noch nicht wett, da muss noch mehr kommen. Auch Haaland ist übrigens überhaupt nicht im Spiel. Bleibt noch abzuwarten, ob er per Auswechslung verabschiedet wird. 

comment icon

Beim VfB patzt Keeper Müller schwer und Modeste kann zum 1:1 einköpfen. Es bleibt ein blau-weißer Nachmittag. 

substitution icon

Magath bringt Darida rein und nimmt Serdar vom Feld, der keine auffällige Aktion hatte. Aber das gilt bis auf Belfodil und Lotka im Prinzip für alle Berliner, die bislang im Einsatz waren. Bisher reichte es trotzdem. 

comment icon

Bynoe-Gittens will einen Doppelpass mit Bellingham spielen, nachdem er den Ball abgegeben hat, rauscht er mit Pekarik zusammen und bekommt den Foulpfiff, obwohl es Pekarik ist, der sich wehtut. Dann wird die Ecke ausgeführt und die wird zwei Meter übers Tor geköpft. Offensichtlich von einem Herthaner, denn es gibt Eckball, der keinen Ertrag einbringt. 

highlight icon

Und Lotka wird auch prompt gebraucht, denn der BVB spielt seinen allerersten, ordentlichen und stark herausgespielten Angriff im Spiel. Erst der Doppelpass zwischen Guerreiro und Bynoe-Gittens, dann Guerreiros tiefer, scharfer Pass auf Brandt an die Sechzehnerkante. Der steckt mit dem ersten Kontakt ganz stark zu Reus durch. Der will Lotka umkurven, bleibt aber an dessen Fuß hängen, von Reus' Schienbein springt der Ball ins Toraus. Und Lotka lässt sich feiern. Starke Aktion von allen Beteiligten. 

comment icon

Lotkas Nase ist etwas rot. Aber sie ist heile. Und das ist doch die Hauptsache. Der Berliner Keeper kann nach seinem Pfostennasenkuss kurz vor dem Halbzeitpfiff weiterspielen. 

comment icon

Erleben wir heute etwa wirklich eine Geschichtsstunde? Es wäre schließlich das erste Mal seit 1971/72, dass Hertha beide Duelle in der Liga gegen Dortmund gewinnt. Am 17. Spieltag war es ein sehr überraschendes 3:2. Hätte schon was, wenn Hertha ausgerechnet sechs Punkte gegen den Vizemeister den Klassenerhalt verschaffen.

comment icon

Stuttgart hat mittlerweile zwei Minuten Vorsprung. Die können sie dann gleich ab ca. 17.22 Uhr bangen Blickes an ihren mobilen Endgeräten verbringen. 

match_start icon

Weiter gehts. 

substitution icon

Und beim BVB stellt Trainer Rose auf Viererkette um, bringt mit Bynoe-Gittens einen Außenverteidiger, der Can ersetzt. 

substitution icon

Zwei Wechsel im Spiel, je einer pro Seite. Richter kommt bei der Hertha für Ekkelenkamp ins Spiel. 

half_time icon

Noch ein kleiner Schocker vor dem Halbzeitpiff. Grundsätzlich kann die Pause jetzt dem Spiel aber nur guttun. 

highlight icon

Haariger Ball für Lotka, weil eine Zagadou-Flanke aus dem linken Halbraum lang und länger wird. Den muss der Keeper rauswischen, der wäre sonst genau in den Knick getropft. In der Aktion fliegt Lotka, ab sofort der Held, mit der Nase frontal an den Pfosten. Das sieht überhaupt nicht gesund aus. 

comment icon

Vier Minuten Nachspielzeit waren absehbar. Weitere vier Minuten, in denen Dortmund zu keiner Torchance kommen kann. 

comment icon

Jetzt aber mal hingeschaut. Starke Aktion von Brandt! Can verlagert auf rechts zu Wolf, der spielt direkt in den Halbraum des Sechzehners zu Brandt, der mit feiner Technik zwei Berliner stehen lässt, dabei nach innen zieht und dann mit links knapp am Tor vorbeischießt. Danach geht die Fahne hoch, Wolf war beim Pass von Can im Abseits. Wäre knapp geworden, hätte es überprüft werden müssen. 

comment icon

Nach der Ecke ruht das Spiel, weil erneut Plattenhardt bei Akanjis Offensivfoul einen Schlag in den Nacken bekommen hat. Das dauert, bis er gesundet ist. Aber Plattenhardt macht weiter. 

comment icon

Noch ein Freistoß für Dortmund, weil Plattenhardt in Wolf reinrauscht. Nehmen wir mit, Dortmunds Standards sind schließlich brandgefährlich bislang. Guerreiro mit der weiten Flanke, Lotka bleibt auf der Linie, zu viel Verkehr vor ihm. Tousart setzt sich durch und klärt zum Eckball, bei der wird Stürmerfoul gegen Akanji gepfiffen. 

highlight icon

Tousart und Ascacibar im Zweikampf mit Haaland und Witsel, da geht es im linken Halbfeld mal etwas zur Sache, dann bekommt Haaland den Freistoß zugesprochen. Und den verlängert Wolf nach Reus' Hereingabe mit dem Hinterkopf so, dass die Kugel am langen Pfosten vorbeifliegt. Das ist der erste Dortmunder Torschuss in diesem Spiel, genial. 

comment icon

99 Prozent Ballbesitz für Dortmund seit dem Gegentreffer. Gefühlt. Und doch nichts dabei, was es wert wäre, zu schildern. Fakt. Muss man auch erstmal schaffen. 

comment icon

Hätten wir nicht diese spannenden Begleitumstände und das ganze Drumherum und das fantastische Wetter, man würde von einem Langweiler sprechen. Hier ist auf dem Rasen echt nichts los. Auf den Rängen immerhin trotzdem, über 4.000 Berliner sind dabei, auch der gelbe Bereich ist bei der Dortmunder Abschiedsveranstaltung ausverkauft. 

comment icon

Jetzt erst sieht der TV-Zuschauer eine Kameraeinstellung, in der dann doch zu erkennen ist, dass Zagadou Belfodil bei der Elfmetersituation gegen das Schienbein getreten hat. Also geht das wohl alles so in Ordnung, wie es lief und die Skandalsucher können ihre Schlagzeilen wieder einrollen. 

comment icon

Weil Haaland mit dem Zopf den Ball gestreift hat, war es dessen sechste Ballaktion im Spiel, das ist noch recht dünn, wenn auch nicht zu außergewöhnlich für einen Mittelstürmer in einer Mannschaft, die sich schwertut, zu stürmen. Fast eine halbe Stunde um und wir zählen einen Torschuss. Der wurde unter Sonderbedingungen aus elf Metern abgegeben. 

comment icon

Haaland ist kurz mal zu sehen, weil er in den dritten Stock steigt und dort versucht, eine Bellingham-Flanke zu erreichen. Geht schief, stattdessen bekommt Plattenhardt, der war so im Treppenraum zwischen erster und zweiter Etage unterwegs, einen mit. Plattenhardt braucht einen Moment, um sich aufzuraffen. 

comment icon

Tolles Solo von Tousart, der gegen drei, vier Mann das ganze Mittelfeld überbrückt und sich ganz allein in den Strafraum tankt. Dort geht ihm der Tank dann aber aus, irgendwie versucht er noch, einen Elfmeter zu schinden, merkt aber schnell, dass das keine gute Idee ist, weils nicht klappt. Zum Abschluss kommt der Mittelfeldmotor also nicht, die Situation versandet. 

comment icon

Zagadou verschuldete damit den sechsten Elfmeter gegen Dortmund in dieser Saison, mehr waren es nur bei der Hertha und Bielefeld (beide 7). Und Belfodil konnte somit seinen vierten Saisontreffer erzielen. Aktuell läuft es gut für die Hertha, außer dass Stuttgart führt. Aber das spielt jetzt erstmal keine Rolle. 

penalty_goal icon

Toooooooor! Borussia Dortmund - HERTHA BSC 0:1. Gut drei Minuten liegen zwischen Foul, das vielleicht eins war, vielleicht auch nicht, und dem Elfmeter. Lang genug für Belfodil, sich zu überlegen, wohin er schießen will. Und dann schickt er den Ball sicher und unerreichbar flach ins linke Eck. 

highlight icon

Elfmeter für die Hertha? Nein, Abseits. Belfodil wird rechts in den Strafraum geschickt, dann wischt ihm Zagadou wohl mit einer ganz leichten Berührung unten das Standbein weg, als Belfodil einen Haken schlagen will. Erst kommt der Elfmeterpfiff, dann geht die Fahne hoch. 

comment icon

Es ist wirklich sehr zurückhaltend, was auf dem Rasen passiert. Hertha ganz nach dem Motto: Wenn angepfiffen wird, haben wir erstmal einen Punkt. Den erstmal nicht abgeben, lautet die Devise. Dortmund schafft es noch nicht, sich Chancen herauszuspielen. Auch nicht mit Brandts Ecke, die als Variante flach im Rückraum landet, wo Boyata aber reinrutscht. 

comment icon

Es kommt erstmals Bewegung rein - allerdings rund 450 Kilometer südlich. Dort verschießt Stuttgarts Kalajdzic gegen Kölns Schwäbe erst einen Elfmeter, um dann die folgende Ecke reinzuköpfen. Wär ja auch zu einfach. Wie schnell wohl die Leitung zur Hertha-Bank ist? Aber so lange bei der ein 0:0 steht, ist alles in trockenen Tüchern. 

comment icon

Die andere Zeit schiebt sich Dortmund gemächlich den Ball hin und her. Tempo kommt nur ins Spiel, wenn Hertha mal den Ball gewinnt und wie eben angesprochen versucht, umzuschalten. Und das ist selten. 

comment icon

Bei einem Ballverlust von Brandt hat Hertha das erste Mal die Möglichkeit, umzuschalten, und macht das auch ganz gut, über Mittelstädt kommt der Ball ins Zentrum zu Ekkelenkamp. Der spielt dann aber den im Abseits startenden Belfodil an. Das zeigt der Linienrichter an, nachdem sich Belfodil bis zu Bürki durchgebüffelt hat, dort aber abprallt. Die Ecke bleibt Hertha also richtigerweise verwehrt. 

comment icon

Warum so viel Geplapper drumherum? Weil sportlich noch nicht viel passiert. Eine Hertha-Ecke und ein langer Ball auf Reus in den Strafraum sind in den ersten Minuten das Höchste der Gefühle. Beides entwickelt aber keine Torgefahr. Dortmund motiviert, Hertha stabil verteidigend. 

comment icon

Dass Magath auf die erfahrenen Recken Boateng und Darida freiwillig verzichtet, wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich. Gerade Boateng brachte in den letzten Wochen mit seiner Körperlichkeit und Emotionalität wichtige Eigenschaften mit. Wir beobachten, ob es sich auszahlen wird.

comment icon

Der Anpfiff hat sich verzögert, weil es im Hertha-Block qualmt und knallt. So ist auch das Spiel in Stuttgart gut eineinhalb Minuten früher dran. Könnte ja noch eine Rolle spielen. 

match_start icon

Die Tränen bei BVB-Macher Michael Zorc sind noch nicht ganz getrocknet, zu beeindruckend war auch die Choreographie in der Südkurve anlässlich des Mannes, der Dortmund nach 44 Jahren verlässt. Schiedsrichter Stieler pfeift trotzdem an. 

comment icon

Der sportliche Fokus in diesem Spiel liegt also klar auf der Hertha und parallel dem Blick nach Stuttgart, aber wir kommen auch nicht umhin, BVB-Stürmer Haaland einen eigenen Eintrag zu widmen. Denn es ist ein zu außergewöhnlicher Kicker, der da die Bundesliga verlässt. 85 Tore in 88 Spielen im Fußballbabyalter zwischen 19 und 21. Man hätte dem Verein, den Fans und dem Spieler selbst mehr Spiele im vollen Stadion gewünscht wie heute bei seinem letzten Auftritt in Schwarzgelb. Nun heißt es im vollen Westfalenstadion noch einmal zurücklehnen und die Dampfwalze bestaunen. Pekarik und Co. freuen sich drauf. 

comment icon

Siege gegen Augsburg und vor allem gegen Stuttgart höchstselbst haben Hertha BSC im Saisonendspurt in die Pole Position gehievt, zwei Matchbälle wurden aber gegen Bielefeld (Last-Minute-1:1) und vor allem zuletzt zu Hause gegen Mainz (1:2) liegen gelassen. Es hätte alles entspannter sein können. Aber dass Hertha am letzten Spieltag den Klassenerhalt noch in der eigenen Hand hat und wieder halbwegs stabile Leistungen bringt, allein dafür hat sich das Engagement Magaths in der Hauptstadt gelohnt.  

comment icon

Feelgood-Farewell also auf der einen Seite, purer Abstiegskampf auf der anderen. Hertha BSC wird, oder sagen wir besser MUSS dafür sorgen, dass das Spiel kein lauer Sommerkick wird, sondern ein heißer Ritt. Will man nicht von europatrunkenen Kölnern in Stuttgart abhängig sein, braucht es mindestens einen Punkt. Denn wer will schon, dass Magath mit seinem Zauberkugel-Blick recht behält und die Hertha in der Relegation gegen den HSV ran muss? 

comment icon

Haaland, Adeyemi, Zorc, Schmelzer, Schlotterbeck, Hitz, Süle, Witsel, und, und, und: Aufregende letzte Saisonwochen gipfeln beim BVB im abschließenden Saisonspiel. Spieler kommen, Spieler und langjährige Manager gehen. Florist müsste man sein, so viele Blumen wie heute verteilt werden. Gut für Dortmund, dass es sportlich um nichts mehr geht. So können neben Zorc und Haaland auch Spieler wie Witsel, Hitz, Bürki, Zagadou, Reinier und Pongracic in sonnigem Rahmen gebührend verabschiedet werden. Bürki bekommt sogar unverhofft noch ein letztes Spiel, weil Hitz und Kobel verletzt sind. 

comment icon

Hertha verlor zuletzt zu Hause mit 1:2 gegen Mainz 05. Im Vergleich dazu tauscht Trainer Magath in der Startelf auf vier Positionen. Belfodil stürmt für Selke, der nicht zur Verfügung steht, Plattenhardt verteidigt für Dardai, der auch nicht zur Verfügung steht. Und dann sind da noch Mittelstädt und Ekkelenkamp, die für Boateng und Darida spielen, die immerhin beide auf der Bank sitzen. 

comment icon

Und so geht Hertha BSC ins Spiel: Lotka - Pekarik, Boyata, Kempf, Plattenhardt - Tousart, Ascacibar - Serdar, Ekkelenkamp, Mittelstädt - Belfodil. 

comment icon

Am letzten Spieltag der Saison verändert BVB-Coach Rose seine Startelf im Vergleich zum 3:1 gegen Greuther Fürth letzte Woche nur auf einer Position: Mit Bürki steht die Nummer 3 im Tor, da Kobel-Vertreter Hitz ebenfalls angeschlagen ausfällt. 

comment icon

Das ist die Aufstellung von Borussia Dormund: Bürki - Can, Akanji, Zagadou - Wolf, Witsel, Bellingham, Guerreiro - Brandt, Reus - Haaland.

comment icon

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 34. Spieltages zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC.