Borussia Dortmund - Inter Mailand; UEFA Champions League

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Borussia Dortmund - Inter Mailand. UEFA Champions League.

Signal Iduna ParkZuschauer81.365.

Borussia Dortmund 0

    Inter Mailand 2

    • F Dimarco (80. minute)
    • A Diouf (94. minute)

    Live-Kommentar

    Das war der Liveticker zur Partie zwischen Borussia Dortmund und Inter Mailand. Herzlichen Dank fürs Mitlesen, bis zum nächsten Mal und eine gute Nacht.

    Inter trifft als Nächstes in der Serie A am Sonntag auswärts auf Cremonese, dann steht am nächsten Mittwoch das Viertelfinalspiel in der Coppa Italia gegen den FC Turin an.

    In der Bundesliga geht es für Dortmund mit dem Abendspiel am Samstag zuhause gegen den FC Heidenheim weiter, bevor es eine Woche darauf am Samstagmittag nach Wolfsburg geht.

    Die Auslosung der Champions-League-Playoffs findet übermorgen ab 12 Uhr in Nyon statt, dann erfährt der BVB, gegen welchen Gegner es gehen wird. Entweder treffen die Schwarz-Gelben auf Atalanta Bergamo oder es kommt zum deutsch-deutschen Duell gegen Bayer Leverkusen. Inter wird entweder auf Benfica oder Bodö/Glimt treffen.

    Trotz des Sieges verpasst Inter den Sprung unter die Top 8, verschafft sich mit Platz 10 in der Abschlusstabelle aber eine gute Ausgangsposition für die Playoffs, in denen man gesetzt sein und Heimvorteil haben wird. Beides gilt nur für die Teams auf den Rängen 9 bis 16. Dortmund beendet die Ligaphase auf Platz 17 und schrammt damit knapp daran vorbei.

    Beide Mannschaften erwischten heute nicht ihren besten Tag, am Ende war Inter die abgezocktere Mannschaft und entschied mit zwei späten Toren die Partie. Der BVB war auch im zweiten Durchgang bemüht im Spiel nach vorne, blieb aber durchgehend zu ideen- und harmlos und brachte nach der Pause keinen einzigen Ball auf den Kasten von Yann Sommer. Die ersatzgeschwächten Gäste konzentrierten sich die meiste Zeit auf die Defensive, schalteten in der Schlussphase einen Gang hoch und kamen durch Dimarco (80.) und den eingewechselten Diouf (90+4) zu den entscheidenden Treffern.

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    Das Spiel ist zu Ende, Borussia Dortmund unterliegt Inter Mailand mit 0:2.

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    Tooooor! Borussia Dortmund - INTER MAILAND 0:2. Der eingewechselte Andy Diouf trifft in der Nachspielzeit für Inter und macht den Deckel drauf. Nach einem Einwurf der Dortmunder in der eigenen Hälfte agiert Adeyemi im Zentrum zu lässig, will den Ball über einen Gegenspieler heben, verliert ihn aber dabei. So kommt der Ball zu Diouf, der bis an den Sechzehner kommt und nur noch Can vor sich hat, den er auswackelt. Bellingham hilft aus und stellt sich in den Weg, doch Diouf kommt aus zwölf Metern zum Abschluss, den Bellingham so abfälscht, dass Kobel auf dem falschen Fuß erwischt wird und der Ball flach ins rechte Eck rollt.

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    Einen Sturmlauf können die Hausherren in der Nachspielzeit bisher nicht entfachen. Stattdessen hält Inter den Ball jetzt weit vorne und nimmt nochmal etwas Zeit von der Uhr.

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    Inter-Verteidiger Acerbi sieht in der Nachspielzeit die Gelbe Karte, ist damit in der nächsten Partie gesperrt.

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    Es gibt fünf Minuten Nachspielzeit.

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    Dortmund rennt die Zeit davon. Die Hausherren versuchen es zwar nochmal und starten mehrere Angriffe in Folge, bleiben dabei bislang aber ohne jede echte Torannäherung.

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    Auch beim BVB gibt es noch einen Wechsel: Yan Couto ist für Mane im Spiel.

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    Und auch Lautaro Martinez kommt bei Inter neu in die Partie, Thuram geht für ihn aus dem Spiel.

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    Mkhitaryan geht aus dem Spiel und macht Platz für Diouf.

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    Wechsel bei den Gästen: Bastoni ist für Sucic im Spiel.

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    Erneut geht es bei der Borussia über Adeyemi, der wieder über die rechte Seite in die Box kommt und eine Ecke herausholt. Die dann folgende Hereingabe von der rechten Seite bringt aber keinen Abschluss ein.

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    Adeyemi sorgt mit seinem Tempo für eine neue Komponente im Dortmunder Angriff. Er kommt über die rechte Seite in den Sechzehner, schlägt einen Haken und bringt den Ball flach in die Mitte. Der wird abgewehrt, Adeyemi setzt nach und bekommt dabei das Knie von Gegenspieler Sucic an den Kopf. Der Dortmunder geht zu Boden, die Blicke gehen zum Schiedsrichter. Der hält kurz Rücksprache mit dem VAR, zeigt danach an, dass das Spiel ohne Strafstoß weitergeht.

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    Noch ein Wechsel beim BVB: Brandt kommt für Bensebaini.

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    BVB-Coach Niko Kovac reagiert mit einem Wechsel auf den Gegentreffer und bringt Chukwuemeka für Fabio Silva.

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    Tooooor! Borussia Dortmund - INTER MAILAND 0:1. Inter geht nach einem schönen Freistoß von Dimarco in Führung! Der Ball liegt halbrechts vor dem Sechzehner, etwa 18 Meter vom Tor entfernt. Mkhitaryan und Dimarco stehen bereit, Letzterer läuft an und führt aus. Mit links hebt er den Ball gefühlvoll über die Mauer und versenkt ihn halbhoch im rechten Eck. Kobel kommt noch mit den Fingerspitzen dran, ist aber geschlagen.

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    Gute Freistoßposition jetzt für die Gäste, nachdem Mkhitaryan gefährlich bis vor den Sechzehner kommt und von Can zu Fall gebracht wird. Der Dortmunder Kapitän kommt dabei ohne Verwarnung davon.

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    Gute Chance für Inter. Die Gäste kommen zunächst mit einem schnellen Angriff nach vorne, die flache Hereingabe von Thuram von rechts wird vor dem Tor abgewehrt. Der Ball bleibt bei den Nerazzurri, Frattesi kommt rechts neben dem Tor an den Ball und zieht ab. Kobel ist im kurzen Eck zur Stelle und wehrt den Schuss ab.

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    Für ein taktisches Foul an Frattesi sieht Bensebaini die Gelbe Karte.

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    Wechsel bei Inter Mailand: Frattesi ist für Zielinski im Spiel.

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    Nach einer Flanke von Sucic von rechts kommt Thuram vor dem Tor zum Kopfball, scheitert mit seinem unplatzierten Aufsetzer aber an Kobel. Gleich danach erfolgt ein Foulpfiff, weil Thuram seinen Gegenspieler Mane zuvor geschubst hatte.

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    Beinahe die erste gute Chance für den eben eingewechselten Adeyemi. Nach gutem Zuspiel von Silva kommt er zentral im Sechzehner an den Ball, nimmt den Ball etwas unsauber an, kommt beinahe trotzdem noch zum Abschluss. Sommer kommt aber rechtzeitig aus seinem Kasten und verhindert die Möglichkeit.

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    Wir warten noch auf die erste wirkliche Torchance in dieser Partie seit der Riesenmöglichkeit für Guirassy in der elften Minute. Auch nach dem Seitenwechsel tun sich beide Mannschaften in der Offensive sehr schwer. Viele Fehlpässe, kaum Vorstöße ins vordere Drittel, keine Torgefahr. Dortmund kommt im zweiten Durchgang auf einen xG-Wert von 0,16, Inter liegt sogar bei nur 0,07.

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    Erster Wechsel beim BVB: Adeyemi ist für Guirassy in der Partie und soll für frische Impulse sorgen.

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    Inter bleibt im Vorwärtsgang, Thuram kommt rechts am Sechzehner an den Ball, legt ihn innerhalb der Linie an Nmecha vorbei. Nach kurzem Kontakt geht der Stürmer zu Boden, zeigt aber sofort selbst an, dass kein Foulspiel vorliegt, und so geht es mit Abstoß für Dortmund weiter.

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    Jetzt aber aus dem Nichts beinahe die Riesenchance für Inter. Nach einem Ballverlust der Dortmunder in der eigenen Hälfte reagieren die Gäste schnell, der Ball kommt zum eingewechselten Esposito. Der nimmt die Kugel halbrechts im Sechzehner völlig frei an, will gerade abziehen, doch Bensebaini setzt nach und klärt den Ball mit einer gut getimten Grätsche noch ins Aus. Starker Einsatz.

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    Vielleicht ein schwacher Trost für alle BVB-Fans, aber: Inter macht es offensiv auch nicht besser, im Gegenteil. Die Gäste gaben seit dem Seitenwechsel noch keinen Torschuss ab und zeigen sich nur selten in der gegnerischen Hälfte.

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    Erster Wechsel bei den Gästen: Stürmer Bonny geht aus dem Spiel, Esposito ist neu dabei.

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    Akanji kommt rechts in der Inter-Hälfte im Zweikampf gegen Bensebaini einen Schritt zu spät, räumt den Gegenspieler ab und sieht die erste Gelbe Karte der Partie.

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    Dortmund ist engagiert und hält das Spiel zum Auftakt der zweiten Hälfte überwiegend in der gegnerischen Hälfte. Aber das alte Problem aus der ersten Hälfte bleibt. Viele Angriffe enden durch einfache Fehler, und zu oft müssen Flanken herhalten, die Inter nach wie vor souverän verteidigt.

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    Nach der Szene eben ging Mane im Inter-Strafraum zu Boden, nachdem er im Positionskampf mit Acerbi etwas abbekommen hatte. Dabei handelte es sich aber eher um das übliche Gezerre und Gerangel, über einen Strafstoß brauchen wir auch hier nicht zu reden.

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    Freistoß für den BVB von halblinks, Bensebaini steht bereit und flankt in die Mitte. Beim Abpraller steht Beier richtig, nimmt den Ball mit der Brust an und zieht aus zwölf Metern ab. Der Schuss ist aber eher harmlos, wird noch abgefälscht und springt dann genau in die Arme von Sommer.

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    Nach einer Flanke von Ryerson bekommt Inter den Ball nicht richtig geklärt, der dadurch über Umwege bei Fabio Silva landet. Der steht halblinks vor dem Strafraum und hält direkt drauf, setzt den Schuss aber ungefährlich links vorbei.

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    Der BVB kommt mit dem ersten Angriff gleich bis in den Sechzehner und zum Abschluss. Guirassy fängt einen Klärungsversuch ab und legt zurück auf Bellingham, dessen Schuss aus zweiter Reihe wird aber geblockt.

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    Die zweite Hälfte läuft. Auf beiden Seiten sind die Teams personell unverändert auf den Rasen zurückgekehrt.

    Nicht viel los bisher in Dortmund, in der ersten Halbzeit taten sich sowohl der BVB als auch Inter im Spiel nach vorne schwer. Die Hausherren hatten nach elf Minuten die bisher beste Chance der Partie, die Guirassy freistehend vergab. Danach blieben die Schwarz-Gelben bemüht, kamen aber zu keinen wirklich gefährlichen Aktionen mehr. Inter strahlte bei einigen Gegenstößen zwar Gefahr aus, wartet aber noch auf die erste wirkliche Torchance in dieser Partie. So ist also auf beiden Seiten noch viel Luft nach oben.

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    Halbzeit in Dortmund, torlos geht es in die Kabinen.

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    Eine Minute Nachspielzeit wird angezeigt.

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    Die Hausherren operieren viel mit Hereingaben von beiden Seiten, diesmal bringt Bensebaini den Ball hoch in den Sechzehner. Guirassy steht bereit, Acerbi steht aber besser und klärt mit dem Kopf.

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    Kopfballchance jetzt auch auf der anderen Seite. Luis Henrique schlägt eine Flanke von seiner rechten Seite. Auf Höhe des zweiten Pfostens steigt Bonny hoch und kommt zum Kopfball. Der hohe Aufsetzer ist aber kein Problem für Kobel, der ihn zunächst in der Luft abwehrt und gleich danach sicher zupackt.

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    Jetzt aber immerhin mal wieder ein Abschluss für Dortmund. Ryerson bringt eine Flanke von der rechten Seite in den Sechzehner. Fabio Silva kommt ungestört aus zehn Metern zum Kopfball, der Aufsetzer geht aber deutlich links am Tor vorbei.

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    Es bleibt dabei, dass beide Teams hier noch kein Feuerwerk abbrennen. Das Tempo ist eher niedrig, Höhepunkte noch rar gesät. Dortmund rennt zwar immer wieder an, findet aber nur selten Lösungen gegen die gut stehende Defensive der Gäste.

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    Inter-Verteidiger Acerbi geht nach einem Zweikampf mit Silva zu Boden und dabei so mit seiner Hand auf, dass sein kleiner Finger ausgerenkt wird. Der Routinier muss vom Feld und verarztet werden, kommt kurz darauf mit wieder eingerenktem Finger und frischem Verband zurück ins Spiel.

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    Luis Henrique kommt auf rechts in der Nähe der Seitenlinie an den Ball und schlägt eine weite Flanke in die Mitte. Die rutscht ihm so über den Schlappen, dass der Ball gefährlich in Richtung Kasten segelt. Kobel muss aufpassen, am Ende aber nicht eingreifen, weil das Leder knapp am zweiten Pfosten vorbeigeht.

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    Mane bekommt im Zweikampf mit Thuram einen Schlag ab und geht zu Boden. Das Spiel wird kurzzeitig unterbrochen, dann kann der BVB-Verteidiger aber ohne Behandlung aufstehen und weitermachen.

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    Beide Teams setzten in der ersten halben Stunde auf Kontrolle und Sicherheit, das Risiko wird gering gehalten. Die Gäste wirken bislang aber zielstrebiger und strahlen bei ihren Angriffen etwas mehr Gefahr aus. Dortmund hatte die bisher beste Chance des Spiels durch Guirassy, die sich aber eher zufällig ergab. Seitdem ist von der BVB-Offensive wenig zu sehen.

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    Nach einer guten Kombination der Gäste stößt erneut der aufgerückte Verteidiger Bisseck in die Spitze und kommt dabei bis an den Sechzehner. Schlotterbeck setzt aber gut nach und stoppt den Gegenspieler gerade noch, bevor sich eine gefährliche Abschlussposition ergibt.

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    BVB-Torhüter Kobel zeigt an, dass er Probleme hat, er scheint sich eine Verletzung am rechten Knie zugezogen zu haben. Im Moment steht der Keeper weiter in seinem Kasten, vorsorglich wird aber Ersatzkeeper Alexander Meyer zum Warmmachen geschickt.

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    Inter greift über die rechte Seite an, eine Flanke in den Sechzehner springt an mehreren Akteuren vorbei. So kommt Dimarco freistehend links innerhalb der Strafraumlinie zum Abschluss, erwischt den Ball aber schlecht und setzt ihn weit rechts am Kasten vorbei.

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    Schlotterbeck schaltet sich nach vorne mit ein, startet auf links einen Sololauf und holt gegen Thuram den Freistoß heraus. Den bringt Bensebaini in die Mitte, seine Hereingabe wird aber von Mkhitaryan geklärt.

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    Die Gäste setzen auf Ballbesitz und wollen dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Das gelingt auch ganz gut, bis Dortmund den Gegner weit in dessen Hälfte etwas intensiver angeht. Bisseck leistet sich dabei einen einfachen Fehlpass, sodass der Ballbesitz auf die Schwarz-Gelben übergeht.

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    Inter bleibt nach den ersten zwei gefährlichen Angriffen weiter im Vorwärtsgang und hält den Ball in der gegnerischen Hälfte. Der BVB hat zuvor die frühe Führung bei der Chance durch Guirassy verpasst, ist seitdem erst einmal in der Defensive gefordert.

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    Gute Möglichkeit für die Nerazzurri. Bonny kommt auf links an den Ball und leitet schön mit der Hacke weiter, genau in den Lauf von Bisseck. Der startet durch und kommt bis in den Sechzehner, schließt links vor dem Tor ab, wird aber geblockt. Der Angriff geht weiter, der Ball springt nochmal zum aufgerückten Verteidiger. Der hält links im Strafraum sofort drauf, diesmal geht sein Versuch knapp über die Latte.

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    Nach einem Ballverlust der Dortmunder wird jetzt auch Inter zum ersten Mal gefährlich. Thuram kommt auf halblinks in den Sechzehner, will mit einem Haken an Schlotterbeck vorbei, geht dabei zu Fall. Die minimale Berührung reicht für einen Elfer aber nicht aus. Bonny sammelt den Abpraller ein und bedient Dimarco, der aus linker Position im Sechzehner abzieht. Der Schuss ist nicht sehr platziert, Kobel hat ihn im Nachfassen sicher.

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    Riesenchance für Dortmund! Den muss Guirassy machen. Eine Ecke von rechts wird zunächst abgewehrt, Ryerson steht an der Strafraumlinie und nimmt den Abpraller direkt. Sein Schuss wird zur Vorlage für Guirassy, der vor dem Fünfmeterraum völlig freisteht und den Ball annimmt. Nach der Drehung nach vorne folgt der Abschluss, dabei agiert der Stürmer aber völlig überhastet und spitzelt den Ball ohne Druck und völlig harmlos in die Arme von Keeper Sommer. Und kann es danach selbst kaum fassen.

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    Erste Strafraumaktion der Hausherren. Nach einer Flanke von der rechten Seite legt Fabio Silva links vor dem Tor mit dem Kopf quer, will damit Guirassy bedienen. Der verliert im Positionskampf vor dem Kasten aber das Gleichgewicht, sodass ein Verteidiger ohne Mühe klären kann.

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    Ansonsten geht es in den Anfangsminuten ruhig und verhalten zu. Beide Teams suchen früh den Weg nach vorne, bislang bleibt der Ball dabei aber die meiste Zeit im Mittelfeld.

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    Bei den Gästen ist neben Akanji mit Mkhitaryan noch ein ehemaliger BVB-Profi dabei. Der dreht sich vor dem Sechzehner nach vorne, sieht die Gasse für Stürmer Bonny und will ihn mit einem Lupfer bedienen, der wird aber von der Abwehr abgefangen.

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    Bei leichtem Schneefall und hörbar guter Stimmung auf den Rängen geht es los in Dortmund. Die ganz in Weiß auflaufenden Gäste starten die ersten zwei Angriffe über die linke Seite, die sich aber früh verlaufen. Dann holt Guirassy im Mittelfeld gegen den Ex-Dortmunder Akanji den ersten Freistoß heraus.

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    Und los! Schiedsrichter Istvan Kovacs aus Rumänien pfeift die Partie an, der Ball rollt im Signal Iduna Park.

    Dadurch hat Inter in der Tabelle an Boden verloren, ist aber trotzdem sicher weiter. Mit einem Sieg und viel Schützenhilfe auf den anderen Plätzen wären sogar die Top 8 noch möglich. Doch die Nerazzurri kommen mit Verletzungssorgen nach Dortmund, mit Calhanoglu, Dumfries und Barella fallen heute drei absolute Stützen aus.

    In der Champions League legten die Schwarz-Blauen einen Traumstart hin und gewannen ihre ersten vier Spiele. Dabei bekamen sie es aber auch mit eher machbaren Gegnern zu tun. Sobald die dicken Brocken anstanden, lief es nicht mehr gut: Gegen Atletico Madrid (1:2), Liverpool (0:1) und Arsenal (1:3) zog die Mannschaft von Cristian Chivu nacheinander den Kürzeren.

    Bei Inter verhält es sich mit der Form ähnlich wie beim BVB: National läuft es, international hing man zuletzt etwas durch. In der Serie A sind die Nerazzurri seit zehn Spielen ungeschlagen, haben neun davon gewonnen. Nach dem 6:2-Sieg gegen Pisa am Wochenende führt man die Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung vor dem Erzrivalen Milan an.

    Die Heimstärke spricht für den BVB, der von den letzten 21 Heimspielen in der Königsklasse nur eines verlor. Trainer Niko Kovac, der den heutigen Gegner im Vorfeld als "Top-Mannschaft" lobte, gab sich deshalb selbstbewusst: "Wenn wir zu Hause mit unseren Fans im Rücken spielen, können wir jedes Team in der Champions League schlagen."

    In der Champions League haben die Westfalen nach gutem Start nachgelassen, in den letzten vier Partien gab es nur einen Sieg. Zuletzt ließ man gegen Bodö/Glimt (2:2) und Tottenham (0:2) Punkte liegen. Dadurch sind die Chancen auf die Top 8 verschwindend gering geworden, das Ausscheiden am heutigen Spieltag ist aber nur noch theoretisch möglich.

    Die Dortmunder präsentierten sich in der Bundesliga zuletzt in starker Form. Nach dem klaren 3:0-Sieg bei Union Berlin sind sie seit zwölf Partien ungeschlagen. Spielerisch überzeugt der Tabellenzweite nicht immer, die Ergebnisse geben Trainer Niko Kovac aber Recht. Mit ein Grund dafür ist die starke Defensive, mit nur 17 Gegentoren stellt man die zweitbeste Abwehr der Liga.

    Zur Erinnerung: Die Mannschaften auf den Plätzen 8 bis 24 nehmen an den Playoffs teil. Die Teams auf den Plätzen 9 bis 16 sind dabei gesetzt und haben Heimrecht. Sie können also gegen keine andere Mannschaft aus den Top 16 treffen und spielen zuerst auswärts. Für alle betroffenen Mannschaften kann es heute daher auf jeden Punkt und jeden Treffer ankommen. Und damit auch für den BVB und Inter.

    Während der BVB nur noch rechnerische Chancen auf die Top 8 und damit die direkte Qualifikation für das Achtelfinale hat, dürfen sich die Gäste wenigstens noch leise Hoffnungen machen. Sie müssten dafür aber mindestens fünf Teams überholen. In erster Linie geht es für beide Teams darum, den bestmöglichen Startplatz für die Playoffs zu ergattern.

    Am letzten und entscheidenden Spieltag der Ligaphase in der Champions League trifft Borussia Dortmund auf Inter Mailand. Beide Teams trennt in der Tabelle nur ein Punkt: Der BVB steht mit elf Punkten auf Platz 16, Inter mit einem Punkt mehr auf Platz 14.

    Bei Inter Mailand gibt es fünf Wechsel in der Startelf nach dem 6:2-Erfolg in der Serie A gegen Pisa. Dabei rücken Acerbi und Akanji in der Verteidigung, Dimarco auf dem linken Flügel und Thuram und Bonny im Sturm neu ins Team. Etwas überraschend sitzen die zwei Leistungsträger Bastoni und Lautaro Martinez zunächst auf der Bank, genauso wie de Vrij, Carlos Augusto und Esposito.

    In dieser Besetzung läuft Inter Mailand heute auf (3-5-2): Sommer - Bisseck, Acerbi, Akanji - Luis Henrique, Sucic, Zielinski, Mkhitaryan, Dimarco - Thuram, Bonny.

    Beim BVB gibt es zwei Änderungen in der Startelf im Vergleich zum 3:0-Sieg bei Union Berlin am Wochenende. Für Innenverteidiger Anton, der kurzfristig mit einer Erkrankung ausfällt, rückt Mane in die Dreierkette. Der rotgesperrte Svensson wird durch Bensebaini ersetzt. Verzichten müssen die Hausherren außerdem auf die angeschlagenen Sabitzer und Süle, sowie dauerhaft auf Anselmino, dessen Leihgabe durch seinen Stammverein Chelsea beendet wurde und der deshalb zurückkehrte.

    Borussia Dortmund geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (3-4-2-1): Kobel - Can, Schlotterbeck, Mane - Ryerson, Nmecha, Bellingham, Bensebaini - Beier, Fabio Silva - Guirassy.

    Herzlich willkommen in der Champions League zur Begegnung der Ligaphase zwischen Borussia Dortmund und Inter Mailand.