DR Kongo - Usbekistan; Fußball WM Gruppe K

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

DR Kongo - Usbekistan. Fußball WM Gruppe K.

Mercedes-Benz StadiumZuschauer68.239.

DR Kongo 3

  • Y Wissa (68. minute 11m, 91. minute)
  • F Mayele (78. minute)

Usbekistan 1

  • E Shomurodov (10. minute)

Live-Kommentar

Von dieser Stelle war es das für heute von der Weltmeisterschaft in Amerika. Wenn Sie noch fit sind, können Sie aber gleich noch unsere Berichterstattung von den letzten beiden Partien der Gruppenphase verfolgen. Um 4:00 Uhr ist Anpfiff bei den Begegnungen Jordanien vs. Argentinien und Algerien vs. Österreich. Um 21:00 Uhr unserer Zeit steigen wir dann mit dem Spiel Südafrika vs. Kanada in die K.o.-Phase des Turniers ein. Bis dahin und noch einen schönen Sonntag.

Für die DR Kongo ein historisches Resultat, ein auch in der Höhe verdientes 3:1 macht den Einzug ins Sechzehntelfinale klar. In der Tabelle der besten Gruppendritten liegt die DR Kongo nun auf Platz 7. Und es steht ja nur noch die Entscheidung in einer Gruppe aus. Die Qualifikation der DR Kongo bedeutet gleichzeitig, dass Südkorea die Heimreise antreten muss. Was natürlich auch für Usbekistan gilt. 

Aufsässige Usbeken boten der DR Kongo in der ersten Hälfte eine Partie auf Augenhöhe, beschränkten sich aber nach dem Seitenwechsel darauf, den Vorsprung aus der ersten Hälfte zu verteidigen. Das war im Endeffekt zu wenig. Nach der Pause entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, gut 20 Minuten vor Ende trafen die Kongolesen endlich vom Punkt. Und mit zwei Treffern in der Schlussviertelstunde machten sie endgültig klar: "Für die Heimreise sind wir noch nicht bereit." 

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Schlusspfiff in Atlanta! 

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Acht Minuten gabs übrigens obendrauf.

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Tooor! DR KONGO - Usbekistan 3:1. Das ist die Entscheidung. Kongo steht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der K.o.-Runde. Das dreht Usbekistan nimmermehr. Die Szene schien eigentlich schon vorbei, als Mayele aus halbrechter Position im Strafraum deutlich verzieht. So sehr verzieht, dass Elia, der nachsetzt, den Ball noch vor der Torauslinie retten kann, übernimmt, an die Strafraumgrenze spielt und dort Wissa findet. Der schießt verdeckt, nicht sonderlich hart, aber extrem platziert aus der Drehung ins lange, das rechte untere Eck. Nematov reagiert viel zu spät.

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Vorlage Meschack Elia

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Kein schlechter Versuch von Mayele, der im rechten Halbfeld etwas Platz hat und diesen für einen Distanzschuss nutzt. Ein Meter fehlte da vielleicht. Nematov flog jedenfalls schon mal sicherheitshalber.

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Dieser Absicherungsaspekt sorgt dafür, dass die Usbeken wieder etwas mehr nach vorne wagen können. 

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Die Kongolesen wirken jetzt etwas uneinig mit sich selbst. Einerseits wollen sie natürlich diesen Dreier absichern, allerdings ist man auch durchaus bereit, ein gewisses Risiko einzugehen, um die Führung auszubauen.

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Nach aktueller Lage wäre DR Kongo der Gegner Englands im Sechzehntelfinale.

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Offengestanden scheint das mir hier nur eine Frage über die Höhe des Sieges, ums ob gehts längst nicht mehr. 

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Und bei der DR Kongo spielt jetzt Joris Kayembe für Arthur Masuaku.

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Doppelwechsel bei Usbekistan. Für Jakhongir Urozov übernimmt Igor Sergeev.

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Auswechslung Akmal Mozgovoy Jamshid Iskanderov

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Und auch dieser Treffer ist verdient, in der zweiten Hälfte war Usbekistan einfach viel zu passiv. War praktisch mit Ansage. 

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Tooor! DR KONGO - Usbekistan 2:1. Die Afrikaner feiern, sie haben das Spiel gedreht. Und das kam so. Usbekistan war ein bisschen rausgerückt und die Afrikaner griffen über die linke Seite an. Per Dribbling marschiert Elia auf seiner Seite bis zum Strafraum und hebt den Ball dann ganz leicht an, als er ihn Richtung Tor befördert. Und Mayele riecht das, überläuft seinen Verteidiger und erwischt den Ball kurz vor der Torraumgrenze, spitzelt ihn an Nematov vorbei. Überragend herausgespielt. 

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Über 68.000 Zuschauer schauen sich hier eine Partie zwischen der DR Kongo und Usbekistan an. Das gibts auch nicht alle Tage. 

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Bei Usbekistan ersetzt Oston Urunov den besten Offensivakteur des Teams, Abbosbek Fayzullaev.

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Und für den quirligen Nathanael Mbuku spielt nun Meschack Elia.

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In der Unterbrechung wechselt die DR Kongo: Brian Cipenga, der vor allem in der ersten Hälfte sehr stark war, wird durch Theo Bongonda ersetzt.

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Auswechslung Samuel Moutoussamy Ngal'ayel Mukau

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Unmittelbar nach dem Wiederanstoß gibts dann die nächste Unterbrechung. Hydration Break. Fast 70 Prozent Ballbesitz für die DR Kongo nach Wiederanpfiff, 7:1 Abschlüsse, der Ausgleich ist zweifelsohne hochverdient und auch längst fällig. Jetzt gehts nur noch drum, auch die Afrikaner das Spiel auch komplett drehen können. 

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Tooor! DR KONGO - Usbekistan 1:1. Wissa tritt an, versenkt den Ball sehr präzise rechts unten im Eck, während Nematov in die andere Richtung unterwegs ist. 

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Nein, keine Doppelbestrafung. Keine zweite Gelbe, nur der Elfer. 

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Elfmeter für die DR Kongo! Khusanov, bereits gelbverwarnt, tritt Wissa im Strafraum um, der bei einer Flanke einfach einen Schritt schneller war. Sieht so aus, als könnten die Usbeken jetzt ihren einzigen Starspieler verlieren ...

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Wenn Usbekistan über die Mittellinie kommt, geht dem mittlerweile in schöner Regelmäßigkeit ein Abstoß voraus. Irgendwo ist das auch nachvollziehbar. Es ist illusorisch, vom Weiterkommen zu träumen. Und sich mit einem Sieg von der Weltmeisterschaft zu verabschieden, das können sonst eigentlich nur Weltmeister. 

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Für ein Foul im Gegenpressing gegen Fayzullayev kassiert Moutoussamy Gelb. 

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Die Einschläge rücken näher, Wissa erwischt eine Flanke von der linken Außenbahn per Kopf, er springt gefühlt einen Meter höher als alle anderen. Und verpasst den langen Pfosten nur knapp. 

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Eine halbe Stunde ist noch zu spielen. Und Usbekistan steht fast nur noch im eigenen Strafraum. 

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Und für Dostonbek Khamdamov kommt Aziz G'aniev ins Spiel.

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Cannavaro muss reagiert und tut das aus. Otabek Shukurov geht runter für Odiljon Khamrobekov.

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Im Prinzip verfolgt man die Partie und denkt die ganze Zeit, wie lange kann das noch gut gehen Mbuku zieht aus der zweiten Reihe ab, ein Schuss, den Mpasi nur prallen lassen kann. Irgendwie hilft dann aber im Anschluss ein Abseitspfiff den Usbeken aus der Bredouille.

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Alles sehr einseitig jetzt, die Flanken fliegen von allen Seiten in den usbekischen Strafraum, mal gehts über links, mal über rechts, regelmäßig kommen die Afrikaner jetzt auch hinter die Abwehrkette. Nur mit den Abschlüssen wills noch nicht so richtig klappen. 

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Jetzt dann doch ein erster Wechsel, und zwar bei der DR Kongo: Cedric Bakambu geht für Fiston Mayele.

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Die zweite Hälfte beginnt so, wie die erste aufhörte. Die Kongolesen laufen an, die Usbeken machen im Strafraum eng. Dennoch bekommt Wissa eine gute Chance, als man sich über die linke Seite durchkombiniert. Cipenga legt dann schön zurück zum Elfmeterpunkt. Wissa zieht mit dem ersten Kompakt aber und verfehlt den Kasten sehr, sehr deutlich. Das war so eine gute Position, der muss wenigstens aufs Tor kommen. 

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Sherzod Nasrullaev kassiert früh in der zweiten Hälfte eine Gelbe nach einem taktischen Foul gegen Mbuku, der zog den Gegenspieler am Trikot zu Boden.

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Beide Coaches haben in der Pause auf Wechsel verzichtet.

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Die Partie läuft wieder. 

Kurzer Blick auf die Tabellensituation, bevors gleich losgeht, Beim Parallelspiel stehts noch 0:0, damit befände sich Kolumbien auf dem Weg zum Gruppensieg, Protugal ist zweiter mit fünf Zählern. Die DR Kongo liegt auf dem letzten Platz mit einem Punkt und muss das Spiel hier drehen, um in die K.o.-Runde einzuziehen. 

Usbekistan begann wach, aggressiv, bissig. Und belohnte sich früh mit dem Führungstreffer. Im ersten Anlauf wurde die Führung noch vom VAR kassiert, der zweite Treffer war dann aber regelkonform und entsprach auch dem Spielverlauf. Erst nach der ersten Trinkpause war die DR Kongo besser sortiert. Und konnte nach und nach die Kontrolle übernehmen. Noch zahlte sich das aber nicht aus.

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Zwayer pfeift zur Pause. 

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Fayzullayev führt direkt aus und schießt den Ball deutlich über die Mauer und noch deutlicher über das Tor. Mehr so mittel.

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Mbuku kassiert eine Gelbe für einen Schubser gegen Fayzullayev zentral vor dem kongolesischen Strafraum. Die letzte Minute der Nachspielzeit bricht an und der Außenseiter bekommt hier noch einmal eine richtig gute Abschlussmöglichkeit auf dem Silbertablett serviert. 

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Freistoß für die Kongolesen. Mbuku führt den aus dem rechten Halbfeld aus. Die Hereingabe wird unsauber geklärt und fällt am langen Pfosten Mbemba vor die Füße, der sofort abschließt, aber den Ball nicht sauber erwischt. Der Ball fliegt harmlos am Tor vorbei. 

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Seit der Trinkpause spielt eigentlich nur noch die DR Kongo. DIe Usbeken kommen kaum zu Entlastungsangriffen, werden meist im eigenen Strafraum eingeschnürt. Nehmen sie aber in Kauf, echte Chancen hat sich der Gegner noch nicht erarbeiten können. 

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Sieben Minuten gibts obendrauf.

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Mit einer heftigen Grätsche räumt Khusanov Wissa links am Strafraum kurz vor der Grundlinie ab. Eine Gelbe Karte mit Ansage. Damit ist Khusanov im nächsten Spiel gesperrt. Angesichts der Tabellensituation der Usbeken wird das aber nicht diese WM betreffen. Danach werden die Karten eh gestrichen. War also eher eine Karte für die Statistik. Und für das völlig überflüssige Foul.

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In der letzten Viertelstunde hatten die Kongolesen fast 70 Prozent Ballbesitz. Aber wie das so ist gegen einen tiefen Block, ein vertrautes Bild bei dieser WM, das ist einfach nicht leicht zu knacken. 

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Ein kongolesischer Aufbaupass wird im Mittelfeld abgefangen und die Usbeken können umschalten. Aus dem linken Halbfeld will Khamdamov flanken, die Hereingabe wird aber von einem Verteidiger Richtung Tor abgefälscht und fliegt tückisch auf den Kasten zu. Im letzten Moment bekommt Mpasi die Beine sortiert und kann den Ball aus der Gefahrenzone schlagen. Das wäre sonst eine ganz üble Gurke gewesen.

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Indes ist der Spielbetrieb wieder aufgenommen worden. 

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Die Partie ist gerade länger unterbrochen, weil sich wohl Fayzullayev verletzt hat. Es bedarf jedenfalls einer kurzen Behandlung. Er war schwer aufs Handgelenk gestürzt und wird außerhalb des Spielfeldes jetzt bandagiert. 

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Allerdings hat die Begegnung dadurch auch an Tempo verloren, Usbekistan baut sich mit zwei kompakten Vierketten, wahlweise spielt die letzte Kette auch zu fünft, am Strafraum auf und lässt wenig Lücken. 

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Nach einer halben Stunde schauts nun so aus, als könne die DR Kongo die Kontrolle übernehmen. Die Aufenthalte in der gegnerischen Hälfte dauern länger, das Gegenpressing zahlt sich häufiger aus. Usbekistan hat nun deutlich größere Probleme beim Spielaufbau.

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Nach einem Standard kommt der Ball zur Strafraumgrenze, wo Bakambu dann in den Strafraum dribbelt und den Ball halbhoch ins Zentrum bringt. Wissa riskiert viel mit seiner Volleyabnahme, wird jedoch nicht belohnt, weil er nicht über den Ball kommt. 

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Wenn bei den Kongolesen was geht, dann ist meist die linke Seite involviert, wo vor allem Cipenga immer wieder gesucht wird. Mittlerweile wird der Außenbahnspieler meist gedoppelt.

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Fayzullayev führt auch diesen Eckstoß aus, offensichtlich ist er der Mann für die Standards. ER findet erneut keine Mitspieler. Aber wenigstens gabs diesmal kein Offensivfoul. 

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Mit dem ersten Vorstoß nach dem Break holt Usbekistan eine weitere Ecke heraus. War wohl von Tuanzebe als Rückgabe auf den Keeper gemeint. Mehr oder weniger ein Geschenk. 

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Nun sind wir beim ersten Hydration Break angekommen. Das erste Viertel gehörte ganz den Usbeken. Denkt man nicht sofort beim Blick auf den Ballbesitz, der fast ausgeglichen ist. Doch die Asiaten wirken hier frischer, haben natürlich auch mehr Platz. Gegen den Ball gibts einen schwer zu bespielenden Block. Den Rest muss das Umschaltspiel erledigen. Passquoten von 80 Prozent bei beiden Teams lassen noch Luft nach oben. 

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Noah Sadiki wird wegen eines hohen Beins im Mittelfeld bei einem Zweikampf verwarnt. Mancherorts wird sowas noch geahndet. Sogar mit Gelb. 

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Und dann kommt die Erklärung. Ganz früh in der Torentstehung, bei Mbukus Dribbling durchs Mittelfeld, hatte er seinen Gegenspieler mit der Hand im Gesicht erwischt, der konnte nicht weiterlaufen. Der Treffer wird zurückgenommen. 

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Die Kongolesen mussten was tun, und das machen sie auch. Mbuku beginnt ein Dribbling in Bedrängnis an der Mittellinie an der Seitenlinie. Der treibt den Ball über das halbe Feld, spielt dann raus auf linke Seite, ein einem weiteren Pass übernimmt Cipenga, legt zurück in den Strafraum, wo Mbuku dann sich aus dem Gegenspieler dreht und das Ding unhaltbar aus halblinker Position neben den linken Pfosten setzt. Ein wunderbarer Treffer - aber der VAR meldet sich zu Wort. 

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Wieder versucht es die DR Kongo über die linke Seite mit Cipenga, ein Schussversuch wird zunächst geblockt, er bleibt aber in der Situation und flankt letztlich von der Grundlinie. Ist aber im Zentrum keiner da, um abzunehmen. Mehr als ein Lebenszeichen war es also nicht. 

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Fayzullayev führt aus, flankt zum langen Torraumeck ... und der Standard wird wegen eines Offensivfouls im Strafraum abgepfiffen. 

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Und die Usbeken machen weiter Druck. Alljonov holt auf der rechten Seite eine Ecke heraus. 

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Und sagen wirs, wies ist: Diese Führung ist auch verdient. Die Kongolesen sind hier noch überhaupt nicht im Spiel. 

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Vorlage Akmal Mozgovoy

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Tooor! DR Kongo - USBEKISTAN 0:1. Wenn Sie den Ticker bisher verfolgt haben, kann Sie das nicht überraschen. Mit einem Lupfer wird Fayzullaev zentral steil geschickt, verlängert irgendwie mit der Hacke auf die linke Strafraumseite. Und aus dem Winkel schließt eigentlich kein vernünftiger Mensch ab. Nur Shomurodov, der hebt den Ball perfekt und wunderschön in hohem Bogen über den Torsteher ins lange Eck. Ein ganz ERSTAUNLICHER Treffer. 

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Erste Offensivaktion der Kongolesen, aber nur im Ansatz, nach vorsichtigem Vorstoß über die linke Seite geht  Cipenga ins Dribbling zum Strafraum, spielt dann aber einen zu scharfen Steckpass. Den Ball kann Nematov locker aufnehmen. 

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DR Kongo ist bemüht, die Partie etwas zu beruhigen. So richtig gelingt das nicht. Usbekistan presst hoch, hat schon einige Ballgewinne so verzeichnen können. Ganz ehrlich, dieser Start in die Partie überrascht. Sieht eher so aus, als sei Usbekistan hier der Favorit. 

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So ganz wach wirken die Afrikaner aber noch nicht. Verlieren den Ball an der Mittellinie, Usbekistan kann umschalten, macht das über links mit Fayzullayev, der scharf zum Tor querpasst, wo Shomurodov nur knapp verpasst. 

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Das wäre natürlich ein Paukenschlag gewesen, DR Kong war noch nicht sortiert und schon geschlagen. Aber die Abseitsposition war schon ziemlich deutlich. Sollte DR Kongo jedenfalls als Warnsignal dienen.

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23 Sekunden gespielt und Usbekistan geht in Führung. Denkt jedenfalls Shomurodow. Aus kürzester Distanz war Khamdamov aus acht Metern an Mpasi gescheitert, doch Shomurodov konnte abstauben. Allerdings stand Shomurodov beim Schuss von seinem Teamkollegen in vorderster Front. Aus passivem wurde aktives Abseits. 

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Los geht die Partie in Atlanta. Das hört sich wärmer an, als es ist. Tatsächlich gehört das Stadion zu den klimatisierten Spielstätten. 

Geleitet wird das Spiel von Felix Zwayer, wenn Sie die Bundesliga regelmäßg verfolgen, ahnen Sie jetzt auch schon, aus welchem Land der Spielleiter kommt. 

Marokko ist jetzt keine große Überraschung, doch die Elfenbeinküste, der Senegal konnten und mussten gewinnen, Kap Verde reichte gar ein Remis für Platz 2. Und heute etwas früher in der Nacht sich endgültig auch Ghana qaualifiziert.  

So könnte das Remis der DR Kongo zum Auftakt der Gruppenphase gegen Portugal, immerhin einen der Mitfavoriten, noch Gold wert sein. Das Team könnte so zur nächsten afrikanischen Mannschaft werden, das den Aufenthalt in Amerika verlängern kann. Und die Zeichen stehen gut. Bisher trumpfen die Afrikaner an diesem 3. Spieltag ganz schön auf. 

Für das Team aus Afrika sieht es dagegen anders aus. Die Rechnung ist ganz einfach. Mit einem Sieg verlängert sich der Aufenthalt des Teams von DR Kongo, bei jedem anderen Resultat ist auch für die Elf von Sebastien Desabre das Abenteuer Weltmeisterschaft ein fertig erzähltes. 

Maximal kann das Team von Fabio Cannavaro noch auf drei Zähler und ein ausgeglichenes Torverhältnis kommen, und das wäre nötig zum Erreichen der Runde der letzten 32. Aber dafür müsste das Team, das bisher erst einen Treffer erzielt hat, den höchsten Sieg im Verlauf des bisherigen Turniers einfahren. Plausibel hört sich das nicht an. Also wird es nach der Partie heißen, "war schön, dabei gewesen zu sein, viel gelernt, jetzt werden die Koffer gepackt". 

Für die einen ist es das End-, für die anderen das Abschiedsspiel. Die Lage in Gruppe K ist ziemlich übersichtlich. Für den WM-Neuling Usbekistan geht das Abenteuer zu Ende. Sicher, rein rechnerisch sind die Asiaten noch nicht ausgeschieden. Aber ein Szenario, in dem Usbekistan noch in die K.o.-Runde einzieht, wirkt extrem unwahrscheinlich. 

Fabio Cannavaro verändert seine Startelf nach dem 0:5 gegen Portugal auf vier Positionen. Khojiakbar Alijonov, Jakhongir Urozov, Akmal Mozgovoy und Dostonbek Khamdamov beginnen für Bekhruz Karimov, Abdulla Abdullaev, Odiljon Khamrobekov und Aziz G'aniev. Urozov kommt neu für die Verteidigung im Zentrum. Zudem baut er in der Offensive die gesamte rechte Seite um.

Und das ist die Startelf der Usbeken: Nematov - Khusanov, Urozov, Ashumatov - Alijonov, Mozgovoy, Shukurov, Nasrullaev - Khamdamov, Shomurodov, Fayzullayev. 

Sebastien Desabre hat drei Veränderung an der Elf vorgenommen, die gegen Kolumbien 0:1 unterlag. Nathanael Mbuku, Noah Sadiki und Brian Cipenga starten für Ngal'ayel Mukau, Edo Kayembe und Steve Kapuadi. Das sind ausschließlich Veränderungen im Mittelfeld.

So läuft die DR Kongo auf: Mpasi - Masuaku, Taunzebe, Mbemba, Wan-Bissaka - Cipenga, Dadiki, Moutoussamy, Mbuku - Bekambu, Wissa. 

Die Nacht der letzten Entscheidung. Im Laufe der nächsten Stunden werden die letzten Spiele der Gruppenphase ausgetragen. Wir suchen noch zwei Gruppensieger. Und außerdem wird endgültig über die Zusammenstellung der Sechzehntelfinale entschieden. Für Tabellendritte, die noch zittern, kommt endlich die Erlösung. Der Blick auf die Formationen.

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen der DR Kongo und Usbekistan.