Ecuador - Deutschland; Fußball WM Gruppe E

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Ecuador - Deutschland. Fußball WM Gruppe E.

MetLife Stadium.

Ecuador 1

  • N Angulo (9. minute)

Deutschland 1

  • L Sané (2. minute)

Live-Kommentar

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Elfmeter für Deutschland! Felix Nmecha spielt den Ball flach in den Sechzehner, findet Kai Havertz. Joel Ordonez geht plump zu Werke, setzt da von hinten fast eine Beinschwere an. Havertz geht mit etwas Verspätung zu Boden. Tori Penso zögert kurz, pfeift dann den Elfmeter.

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Ohne personelle Veränderungen schickt Sebastian Beccacece seine Mannschaft in den zweiten Spielabschnitt.

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Jetzt rollt der Ball wieder in East Rutherford.

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Julian Nagelsmann wechselt zur Pause. Der mit Gelb belastete Aleksandar Pavlovic bleibt in der Kabine. Dafür spielt fortan Angelo Stiller.

Nach 45 Minuten steht es zwischen Ecuador und der deutschen Fußball-Nationalmannschaft 1:1. Die DFB-Elf fand gleich gut ins Spiel und wurde nach kurzer Zeit mit einem Geschenk bedacht. In der Entstehung des Treffers von Leroy Sane hatte Aleksandar Pavlovic den Fuß sehr hoch, traf sogar Gegenspieler Pedro Vite. Hier hätte von VAR-Seite eingegriffen werden müssen, doch das geschah nicht. Völlig überraschend fand das Tor Anerkennung. Dennoch bekamen die Südamerikaner schnell eine Antwort zustande. In der Folge hatte die Tricolor gute Phasen, mitunter wirkte die Partie sehr offen. Insgesamt aber hatten die Deutschen die größeren Spielanteile, unternahmen mehr in Richtung Tor und widerstanden der ecuadorianischen Körperlichkeit mit positiven Zweikampfwerten.

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Dann bittet Schiedsrichterin Tori Penso die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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Auf der linken Seite erkennt David Raum die Situation, flankt zügig in den Sechzehner. Dort nimmt Florian Wirtz die Kugel gut an, wird dann aber gleich gedoppelt und letztlich vom Ball getrennt.

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Soeben ist die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs abgelaufen. Vier Minuten soll es noch obendrauf geben.

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Kurz darauf gibt es die erste Gelbe Karte für Deutschland in diesem Turnier. Die fängt sich Aleksandar Pavlovic nach einem Foul an Enner Valencia ein.

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Erstmals greift Tori Penso zum gelben Karton. Den bekommt Piero Hincapie nach einem Halten gegen Leroy Sane zu sehen.

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Dann kommt Schwung rein, weil Jamal Musiala auf links Platz hat. Seitlich am Sechzehner spielt der 23-Jährige den Außenristpass zu Florian Wirtz. Dieser wird von Moises Caicedo abgeschirmt.

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Im Ballbesitz nehmen sich die Deutschen eine Pause, streben kaum Raumgewinn an, gehen langsam zu Werke, spielen hintenrum. Es ist Zeit, um mal durchzuschnaufen. Die Ecuadorianer sind wohl auch dieser Auffassung, funken nicht dazwischen.

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Derzeit bemüht sich das DFB-Team ums Spielgeschehen, zeigt sich in der gegnerischen Hälfte. Dann entwickelt Felix Nmecha Zug zum Sechzehner, wird aber ebenfalls im Moment des Torschusses effizient gestört.

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Nach einem Zuspiel von Aleksandar Pavlovic nimmt Florian Wirtz Fahrt auf, steckt den Ball in den Lauf von Jamal Musiala durch. Halblinks in der Box wird dieser beim Schussversuch abgeblockt. Die daraus folgende erste deutsche Ecke bringt im Anschluss nichts ein.

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Der ecuadorianischen Körperlichkeit setzen die Deutschen gut entgegen, haben eine positive Zweikampfbilanz. Dennoch gibt es hin und wieder leichte Ballverluste.

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Nun wird der Spielbetrieb wieder aufgenommen. Ecuador hat einen Einwurf, spielt dann hinten rum.

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Dank eines Geschenks der Unparteiischen ist die DFB-Elf früh durch Leroy Sane in Führung gegangen. Zwar waren die Ecuadorianer aufgebracht, steckten diesen Rückschlag aber schnell weg und fanden alsbald eine Antwort. In der Summe ist das inzwischen eine völlig offene Angelegenheit.

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Dann übernimmt Ecuador wieder das Kommando. So gleichen sich die Ballbesitzwerte immer weiter an. Dann wird erst einmal zur Trinkpause gebeten.

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Deutschland ist in der Lage, wieder die Initiative zu ergreifen. Dann flankt David Raum von links. Im Zentrum schraubt sich Kai Havertz in die Höhe, kommt gegen Willian Pacho zum Kopfball. Diesen fängt Hernan Galindez sicher.

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Inzwischen hat sich das Team von Sebastian Beccacece richtig festgesetzt, belagert allmählich die Sechzehner. Dann stürmt Piero Hincapie links in die Box. Leroy Sane arbeitet mit nach hinten und trennt den Ex-Leverkusener sauber vom Ball.

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Nun erarbeiten sich die Südamerikaner die allererste Ecke in dieser Partie. Nilson Angulo schreitet auf der linken Seite zur Tat. Die hohe Hereingabe befördert Manuel Neuer aus der Gefahrenzone.

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Dass im Parallelspiel die Elfenbeinküste gegen Curacao mit 1:0 führt, sollte den Ecuadorianern egal sein. Sie müssen so oder so gewinnen. Auch deshalb ergreift die Tricolor gerade die Initiative.

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In dieser Phase erlangen die Südamerikaner wieder Spielanteile, nisten sich in der gegnerischen Hälfte ein. Allerdings offenbart sich dabei keinerlei Interesse an Tempo. Entsprechend verkommt das Ganze zu einem Ballgeschiebe.

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An Ballbesitz mangelt es den Deutschen nicht. Das sind aktuell 75 Prozent. Dennoch wirkt das nicht so, als hätte die DFB-Elf die Sache im Griff. Es fehlt an Souveränität.

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Aus der zweiten Reihe feuert Felix Nmecha. Der Rechtsschuss fliegt aufs Tor zu, stellt Hernan Galindez allerdings nicht ernsthaft auf die Probe.

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Nach dem Ausgleich versuchen die Deutschen, die Angelegenheit wieder unter Kontrolle zu bekommen. Dabei unterlaufen den Nagelsmännern aber viele Ballverluste. Jetzt aber können diese Patzer stets schnell wieder ausgebügelt werden.

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Tooooor! ECUADOR - Deutschland 1:1. Felix Nmecha verliert die Kugel im Mittelfeld. Sofort nehmen die Ecuadorianer Fahrt auf. Über den Balleroberer Pedro Vite gelangt die Kugel zu Nilson Angulo. Dieser sucht in halblinker Position nach einer Schussgelegenheit, zieht dann aus etwa 20 Metern mit dem rechten Fuß ab, erwischt den herbeieilenden Aleksandar Pavlovic zwischen den Hosenträgern und trifft ins rechte Eck. Der 23-Jährige erzielt sein drittes Tor im Nationaltrikot.

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Vorlage Pedro Vite

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So ein wenig lassen die Deutschen den Gegner jetzt mitspielen. Die Südamerikaner erlangen Ballbesitz, zeigen sich in der gegnerischen Hälfte.

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Natürlich wird der Treffer im Anschluss geprüft, die Ecuadorianer haben sich nicht ohne Grund beschwert. Alle erwarten, dass der Treffer zurückgenommen wird. Doch zu unserer Überraschung findet das Tor Anerkennung. Glück für Deutschland!

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Toooooor! Ecuador - DEUTSCHLAND 0:1. Einen Einwurf von der linken Seite nimmt Aleksandar Pavlovic mit der Brust an, spielt die Kugel dann auf Kopfhöhe mit dem Fuß, trifft Pedro Vite wohl auch leicht. Über Florian Wirtz gelangt das Spielgerät im Zentrum zu Leroy Sane. Dieser schießt aus etwa 15 Metern sofort mit dem linken Fuß und trifft überlegt unten ins linke Eck.

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Vorlage Florian Wirtz

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Ein langer Ball von Jonathan Tah findet zu Florian Wirtz, der sich zunächst gegen Alan Franco durchsetzt. Der Ecuadorianer bekommt aber Hilfe. So wird die Szene geklärt.

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Soeben ertönt im MetLife Stadium in East Rutherford der Anpfiff. Die Arena wird während dieses Turniers New York New Jersey Stadium genannt. Deutschland stößt an.

Kurz vor Spielbeginn schauen wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Tori Penso. Die US-Amerikanerin hat ihre Landsfrauen Brooke Mayo und Kathryn Nesbitt an ihrer Seite. Als Vierter Offizieller fungiert der Neuseeländer Campbell-Kirk Kawana-Waugh. Vor den VAR-Monitoren haben Joe Dickerson aus den USA, Fu Ming aus China und Khamis Al Marri aus Katar das Geschehen im Blick.

Zum dritten Mal treffen diese beiden A-Nationalmannschaften aufeinander. Das erste Duell bestritt man bei der WM 2006. Deutschland gewann das Gruppenspiel im Berliner Olympiastadion mit 3:0. Sieben Jahre später kam es in Boca Raton, Florida zu einem Freundschaftsspiel. Dabei behielt die DFB-Auswahl mit 4:2 die Oberhand.

Nachdem Deutschland 2018 erstmals überhaupt in der Vorrunde gescheitert war und das vier Jahre darauf auch noch wiederholte, hat das DFB-Team den Weg in die K.o.-Phase nun wiedergefunden, was über all die Jahre ja auch der Standard war. Der viermalige Weltmeister spielt zum 21. Mal bei einer WM-Endrunde. Und die Nagelsmänner haben trotz des feststehenden Weiterkommens eine Serie zu verteidigen. Seit dem 0:2 zum Auftakt der WM-Qualifikation im September 2025 in der Slowakei wurden nur noch Siege eingefahren - elf an der Zahl. Warum damit aufhören?

Im Jahr 2002 spielte Ecuador erstmals bei einer WM mit, kommt inzwischen auf fünf Teilnahmen. Einzig 2006 in Deutschland überstand man die Gruppenphase, scheiterte dann in der ersten K.o.-Runde, die damals noch das Achtelfinale war. Bei den letzten beiden Südamerikameisterschaften war man Viertelfinalist. Auf kontinentaler Ebene stehen zwei vierte Plätze als bestes Abschneiden in der Bilanz (1959, 1993).

Eine bessere Ausgangsposition hat La Tricolor insbesondere bei der Nullnummer gegen WM-Neuling Curacao verspielt. Zuvor verlor man gegen die Elfenbeinküste mit 0:1. Vor dieser Pleite war Ecuador 21 Monate ungeschlagen. Nach einer 0:1-Niederlage Anfang September 2024 im Rahmen der WM-Qualifikation in Brasilien folgten 19 Partien ohne Niederlage, von denen allerdings nur acht gewonnen wurden. In all diesen Spielen kassierte man lediglich sechs Gegentreffer. Sieben der Unentschieden gingen torlos über die Bühne. Die Defensivstärke wurde auch in den Eliminatorias Sudamericanas deutlich, als Zweiter hinter den Brasilianern kassierte man in 18 Begegnungen nur fünf Gegentore.

Beim DFB also weiß man, dass es im Sechzehntelfinale am kommenden Montag im Boston Stadium gegen einen Gruppendritten geht. Alles andere muss in der Gruppe E noch geklärt werden. Zwar können die Ecuadorianer aus eigener Kraft nicht mehr Zweiter werden, weil die parallel spielende Elfenbeinküste zwei Punkte voraus ist, dennoch würde ein Sieg heute das Punktekonto auf vier Zähler anwachsen lassen. Das wäre ausreichend, um das Weiterkommen als einer der acht besten Gruppendritten zu realisieren. Ein Unentschieden ist zu wenig und käme wie eine Niederlage dem Ausscheiden gleich.

Auf deutscher Seite ist Julian Nagelsmann zu zwei Veränderungen gezwungen. Nico Schlotterbeck kann aufgrund eines Innenbandrisses im linken Sprunggelenk bei dieser WM gar nicht mehr spielen. Und Nathaniel Brown, dessen Wechsel zum FC Bayern München für 55 Millionen Euro offenbar perfekt ist und nur noch offiziell verkündet werden muss, pausiert mit Adduktorenproblemen. Dafür rutschen Antonio Rüdiger und David Raum in die Anfangsformation. Darüber hinaus verzichtet der Bundestrainer trotz des feststehenden Gruppensieges auf Experimente und setzt darauf, dass sich seine Stammelf weiter einspielen kann.

Für Deutschland stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Neuer - Kimmich, Tah, Rüdiger, Raum - Nmecha, Pavlovic - Sane, Musiala, Wirtz - Havertz.

Im Vergleich zum 0:0 am Sonntag gegen Curacao nimmt Sebastian Beccacece zwei Wechsel vor. Anstelle von Pervis Estupinan und Jordy Alcivar rücken Joel Ordonez und Nilson Angulo in die Startelf der Südamerikaner.

Gleich zu Beginn der Berichterstattung widmen wir uns den personellen Angelegenheiten und dabei zuvorderst der ecuadorianischen Mannschaftsaufstellung: Galindez - Franco, Ordonez, Pacho, Hincapie - Yeboah, M. Caicedo, Vite, Angulo - Plata, E. Valencia.

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Ecuador und Deutschland.