Elfenbeinküste - Ecuador; Fußball WM Gruppe E

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Elfenbeinküste - Ecuador. Fußball WM Gruppe E.

Philadelphia StadiumZuschauer68.274.

Elfenbeinküste 1

  • A Diallo (90. minute)

Ecuador 0

    Live-Kommentar

    Damit ist dieser lange Fußballtag noch nicht beendet. Schon in 45 Minuten, um 4:00 Uhr steht Schweden gegen Tunesien in Gruppe F an. Viel Spaß auch damit und bis bald.

    Das Tor zum Sechzehntelfinale ist somit für die Elefanten ganz weit offen, da reicht jetzt schon der Pflichtsieg gegen Curacao. Aber davor geht es gegen Deutschland, das ist dann am Samstag wohl auch das Duell um den Gruppensieg. Ecuador ist natürlich auch noch im Rennen, gegen Curacao heißt die Devise, so hoch gewinnen wie möglich. Die DFB-Elf hat es ja vorgemacht. 

    Große Freude bei den Ivorern, denn die wissen natürlich, wie wichtig dieser Dreier in Hinblick auf das Ziel, erstmals die Gruppenphase zu überstehen ist. Mit einem Remis hätten sicherlich beide gut leben können, Ecuador war vor der Pause besser, die Elfenbeinküste danach. Doch als die Partie am Austrudeln war, stürmte Innenverteidiger Singo noch einmal über die rechte Seite nach vorne, bediente Joker Amad Diallo und der ließ sich das nicht nehmen und verwertete technisch blitzsauber. 

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    Wieder nichts. Und das wars. 

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    Jedenfalls gibt es noch eine Ecke für Ecuador. Jetzt oder nie. 

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    Die sieben Minuten sind rum, zeigt Letexier an, wie viele er noch draufpacken will?

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    Das klappt aber vorerst nicht, stattdessen kontert die Elfenbeinküste. Aber jetzt ist auch ein Yan Diomande mittlerweile nicht mehr so schnell, wie er sein müsste. 

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    Kleine Eckenserie für Ecuador. Irgendwann muss jetzt das japanische Prinzip greifen, einmal einen Kopfball gewinnen und so doch noch einen Punkt klauen. 

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    Singo, das ist doch der mit dem Fallrückzieher in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Nicht schlecht für einen Innenverteidiger! 

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    Sieben Minuten Nachspielzeit übrigens, aber dabei wird es nicht bleiben. 

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    Tooooor! ELFENBEINKÜSTE - Ecuador 1:0. Nicht das erste 0:0 dieser WM, obwohl ich das eigentlich gedanklich schon unterschrieben hatte. Aber Singo marschiert über die rechte Seite, ist nicht zu stoppen. Der Querpass auf Diallo passt, der schiebt dann das Leder gekonnt aus 15 Metern mit der Innenseite des linken Fußes ins linke Eck. 

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    Vorlage Wilfried Singo

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    Letzter Wechsel von Fae, Doue hat Feierabend, ein paar Minuten sind für den immer noch nicht ganz fitten Kossounou drin.

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    Angulo holt auf links einen Freistoß gegen Doue raus. Der hat schon Gelb, aber eine zweite bekommt er nicht. Und der Freistoß? Den klärt Singo zur Ecke. Und auch diese sorgt nicht für Gefahr. 

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    Wieder ein feines Solo von Yan Diomande, aber den Leipziger kennen die Ecuadorianer mittlerweile schon und doppeln erfolgreich. 

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    Wir gehen in die letzten zehn Minuten plus x. Ein Tor liegt nicht in der Luft. Aber lag es das für Japan vorhin gegen die Niederlande? Eben!

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    Und bei La Tri ist Enner Valencia wirklich genug gelaufen, jetzt darf Kevin Rodriguez noch ein, zwei Kilometer abspulen. 

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    Dann darf auch noch Sangare für Fofana ran. 

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    Wieder ein Schwung Wechsel, komplett neuer Sturm jetzt bei den Elefanten, Oulaï ersetzt Pepe.

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    Die Trinkpause hat das Spiel ein wenig gekippt, jetzt hat plötzlich wieder Ecuador Oberwasser. 

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    Stattdessen eine Gelbe für Jackson Porozo nach einem taktischen Foulspiel. 

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    Der bleibt harmlos. Offensivkopfbälle sind in diesem Duell bisher überhaupt kein Faktor. 

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    Geht endlich weiter. Mit dem ausständigen Eckball für Ecuador. 

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    Jetzt allerdings erst einmal wieder eine Trinkpause. 

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    Aber dann taucht Ecuador plötzlich wieder vorne auf. Vollspannschuss von Plata von außerhalb des Strafraums. Fofana klatscht das Leder zur Seite weg, stark gemacht von beiden. So ein offener Schlagabtausch in der Schlussphase, das wär doch was. 

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    Diallo wirbelt auf rechts, seine Hereingabe kann nicht verwertet werden. 

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    Droht das erste 0:0 dieser WM? Ecuador ist nach der Pause doch etwas abgefallen, aber eine Prognose wage ich nicht. 

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    Und Porozo übernimmt auf der rechten Seite für Franco.

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    Neues Personal wieder bei Ecuador. Preciado für Yeboah.

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    Gefährlicher Weitschuss von Fofana! Vor allem, weil der jederzeit noch ein wenig abgefälscht werden hätte können. Aber der Ball geht direkt durch auf Galindez und der packt sicher zu. 

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    Yan Diomande wühlt sich im Strafraum tatsächlich gegen drei Mann durch, feuert dann aber deutlich zu hoch. Das war jugendliche Ungestümheit, den muss er einfach locker ins lange Eck schieben und nicht draufballern. 

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    Und Amad Diallo darf für Traore ran. 

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    Doppelwechsel bei den Ivorern, Bonny stürmt ab sofort für Wahi.

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    Beide Trainer wechseln, bei Ecuador wird Minda durch Angulo ersetzt.

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    Dann ist wieder Ecuador dran, Vite zielt knapp am rechten Pfosten vorbei. Das lässt sich jetzt alles viel besser an als vor der Pause. 

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    Ich nehm alles zurück! Wahi antizipiert eine Flanke von Yan Diomande überragend, setzt seine Direktabnahme wuchtig an der Querlatte. Die Elfenbeinküste holt bei den Aluminiumtreffern auf. 

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    Wahi und Pepe sind bisher kein Sturm, der auch nur annähernd Angst und Schrecken verbreitet. Pepe wird am Sechzehner gut freigespielt, schießt unbedrängt meilenweit daneben. 

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    Das ohne neues Personal. Aber gleich mit einem Schuss von Enner Valencia aus ganz, ganz spitzem Winkel an den linken Außenpfosten. 

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    Das waren nicht 15 Minuten Pause, sondern 20. Aber es geht weiter, das ist die Hauptsache. 

    Zweimal traf Ecuador Aluminium, was insgesamt die aktivere Mannschaft in einer allerdings nicht allzu niveauvollen Partie. Die beste Gelegenheit der Ivorer vergab Wahi kläglich, produzierte nur eine Rückgabe auf Galindez. Beide Teams müssen die WM-Form erst noch finden, auch wenn die Südamerikaner beizeiten richtig druckvolle Phasen hatten, das allerdings nur in der ersten halben Stunde. Als die Partie immer mehr verflachte, waren es dann die Elefanten, die noch einmal laut wurden, bleibt nur zu hoffen, dass dieser Schwung in der Pause nicht gleich wieder verlorengeht. 

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    Pause! 

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    Die Nachspielzeit gehört jetzt den Ivorern, Singo setzt einen spektakulären Fallrückzieher knapp drüber, Pepe schießt den eigenen Mann an. 

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    Noch mal ein Energieanfall von Yan Diomande auf seiner rechten Seite, das bringt eine Ecke. Eine folgenlose Ecke allerdings. 

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    Vier Minuten werden nachgespielt. 

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    Wir gehen in die letzten Minuten vor der Halbzeit. Ecuador weiter auf der Suche nach dem Führungstreffer, die Elfenbeinküste, von mir vor dem Spiel fälschlicherweise leicht favorisiert, will genau das verhindern. 

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    Dann steigt Doue Enner Valencia auf den Fuß, vermutlich unabsichtlich, aber auch das ist Gelb. 

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    Auch Franck Kessie ist jetzt wütend. Sollte er aber auf sich sein, denn sein Einsteigen gegen Hincapie ist klar Gelb. 

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    Ich bleibe dabei, Ecuador wirkt wacher, ist meist einen Schritt schneller und bringt einfach mehr Energie auf den Rasen. Die Elefanten hingegen agieren eher ihrem Spitznamen entsprechend. Gut, das sagt man auch nur, wenn noch nie ein wütender Elefantenbulle auf einen zugelaufen ist. 

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    Dann aber doch eine Chance für Pepe. Endlich mal flüssig kombiniert von den Ivorern. Aber letztlich gibt es keine Lücke, der Schuss wird geblockt. 

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    Fofana mit einem Weitschuss in die dritte Etage, das lassen wir nicht als Entlastung durchgehen. Vor allem, weil Ecuador schon wieder den Strafraum des Gegners belagert. 

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    Super gespielt! Die Ivorer verteidigen aber auch pomadig, dennoch ein exzellenter Pass in die Schnittstelle von Pedro Vite für Minda. Der schießt mitten im Sechzehner an die Latte, jetzt wäre die Führung Ecuadors langsam überfällig. 

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    Da gibts jetzt nichts zu diskutieren. Fofana fällt Moises Caicedo im Mittelfeld und sieht dafür die erste Gelbe in diesem Duell. 

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    Geht wieder weiter. Enner Valencia und Co. diskutierten bis eben noch intensiv mit dem Schiedsrichter, warum, da wüsste ich jetzt spontan keine Antwort. 

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    Und jetzt die obligatorische Trinkpause. 

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    Latte! Yeboah holt aus der zweiten Reihe mit dem Linken den Hammer raus, das Gebälk bebt immer noch. Da wurden die Ivorer eiskalt erwischt, hatten sie es sich doch gerade so gemütlich in der gegnerischen Hälfte gemacht. Erstmals, nach der doch eher verschlafenen Anfangsphase. 

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    Positiv auffällig bei den Ivorern ist allerdings mittlerweile der Leipziger Yan Diomande. Für den soll ja reichlich Interessenten geben, ausschließlich Topclubs natürlich.

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    Ex-Frankfurter stimmt nicht ganz, Nizza hat ihn ja nur ausgeliehen. Wie es für ihn nach dem 30.6. weitergehen wird, das dürfte auch von Wahis Performance bei dieser Weltmeisterschaft abhängen. 

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    Dann wird Wahi rechts im Sechzehner freigespielt, trifft den Ball nicht richtig, so kann Galindez das Leder locker aufnehmen und der Ex-Frankfurter rauft sich die Haare. 

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    Galindez hatte sogar noch die Fingerspitzen dran, das entging dem Schiedsrichtergespann allerdings, keine Ecke für die Ivorer. 

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    So, nach einer Viertelstunde bequemen sich auch die Westafrikaner mal an und in den gegnerischen Strafraum. Fofanas Versuch wird geblockt, kurz danach schießt Toure aus spitzem Winkel am langen Eck vorbei. 

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    Ecuador bleibt dran, Yeboah setzt einen Weitschuss drüber. 

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    Erster Aufreger, weil Enner Valencia einen riesen Chance vergibt. Aber der muss sich nicht grämen, hätte nicht gezählt, vor Hincapies Flanke war der Ball im Seitenaus. Sah auch ohne diverse Zeitlupen schon danach aus und die Fahne des Linienrichters ging dann auch noch hoch.

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    Natürlich ist das heute ein Heimspiel für das Team von Sebastian Beccacece. Und die Schüssel ist ordentlich gefüllt, das könnten sogar die vollen 69.000 sein. 

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    Ecuadors Langzeitmittelstürmer, Enner Valencia, macht mit seinen 36 Jahren noch ordentlich Meter. Bei der WM 2014 traf er dreimal, letztens in Karar auch wieder dreimal, natürlich will er auch dieses Mal erneut anschreiben und seinen Legendenstatus bekräftigen. 

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    Ein erster Torschuss! Von Ecuadors Moises Caicedo, etwas überhastet und deutlich links vorbei. Aber den Südamerikanern dürfen wir einen forschen Beginn attestieren. 

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    Und ab die Post! 

    Zwischen der Elfenbeinküste und Ecuador gab es übrigens noch nie ein Wettspiel, auch kein freundschaftliches. Blicken wir also direkt auf die heutige Spielleitung. Und hier sehen wir brandaktuell den aus Champions League und Co. bestens bekannten Hauptschiedsrichter Francois Letexier die beiden Teams in das Stadion von Philadelphia führen. Natürlich sind auch seine Linienrichter Franzosen, der VAR-Hauptverantwortliche Jarred Gillett hingegen kommt aus England.

    Dieses Spiel heute ist auch deshalb von so großer Bedeutung, weil Gruppe E natürlich auch für das Weiterkommen eines Gruppendritten prädestiniert ist. Mit Curacao hat man vermutlich das schwächste Team als Gegner, daher könnte jetzt gleich beide auch mit einem Remis leben. Aber für ein langes Turnier sollte man tunlichst Erster oder Zweiter werden, und nicht gleich im Sechzehntelfinale einen großbrockigen Gruppensieger vorgesetzt bekommen. 

    Ecuador überstand bisher immerhin einmal die Vorrunde, das war 2006 in Deutschland, man gewann zum Auftakt 2:0 gegen Polen, konnte sich dann eine abschließende 0:3-Niederlage gegen den Gastgeber erlauben. Im Achtelfinale war dann aber Schluss, die Leistung beim 0:1 gegen England war gefällig, aber nicht mehr. Aber in Quito und Guayaquil ist man sich sicher, jetzt hat man eine Goldene Generation, die Großes zu leisten imstande ist. 

    Ecuador startete mit drei Strafpunkten in die CONMEBOL-Quali, schloss diese trotzdem als Zweiter hinter Argentinien ab, das ist ein gewaltiger Leistungsnachweis. Auch die Ivorer können auf eine fast tadellose Kampagne verweisen, acht Siege, zwei Remis, keine Niederlage. Und noch beeindruckender sind die 25:0 Tore der Erben Drogbas. Bekommt die Elfenbeinküste nach drei Vorrundenpleiten 2006, 2010 und 2014 diesmal endlich die PS auf die Straße?

    Deutschland hat mit dem 7:1 gegen den Außenseiter Curacao vorgelegt, aber wer wird Herausforderer Nummer 1 der DFB-Elf in Gruppe E? Die Elfenbeinküste ist insgesamt vielleicht einen Tick besser besetzt als Ecuador und leicht zu favorisieren, aber die Südamerikaner sind alles andere als zu unterschätzen. 

    Hier ist der Vergleich mit dem letzten Testspiel vor der WM nicht zielführend, beim 3:0 gegen Guatemala war Coach Beccacece noch im Ausprobiermodus unterwegs. Aber heute setzt er natürlich auf seine Superstars Moises Caicedo (Chelsea), Willian Pacho (PSG) und Piero Hincapie (Arsenal). 

    Ecuadors Startformation sieht so aus: Galindez - Ordonez, Pacho, Hincapie - Minda, Franco, Moises Caicedo, Vite - Plata, Yeboah - Enner Valencia.

    Ndicka und Kossounou sind noch nicht fit, ansonsten wurde ja das letzte Testspiel gegen Frankreich gewonnen, diese Spieler haben natürlich einen Stein im Brett bei Trainer Fae. Nur eine Änderung im Mittelfeld gibt es, Toure von der TSG Hoffenheim verdrängt Sangare auf die Bank.

    Nachtschicht! Und die Startelf der Elfenbeinküste ist schon da: Fofana - Doue, Singo, Agbadou, Konan - Yan Diomande, Kessie, Fofana, Toure - Pepe, Wahi.

    Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen der Elfenbeinküste und Ecuador.