FC Bayern München Frauen - TSG Hoffenheim Frauen; Frauen-Bundesliga
FC Bayern München Frauen - TSG Hoffenheim Frauen. Frauen-Bundesliga.
FC Bayern Campus.
FC Bayern München Frauen 1
- M Eriksson (89. minute)
TSG Hoffenheim Frauen 1
- S Cerci (41. minute)
Hier gibt's die Highlights im Video
Bayern-Frauen bleiben ungeschlagen: Eriksson rettet spät Punkt gegen Hoffenheim
Der FC Bayern bleibt unbesiegt, muss sich gegen 1899 Hoffenheim aber mit einem 1:1 begnügen. Cerci schockt den Meister lange, ehe Eriksson nach Münchner Dauerdruck spät den Ausgleich erzielt.
06.05.2026 | 20:51 Uhr
Der FC Bayern München bleibt auch am 24. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga ungeschlagen, verpasst im Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim aber einen weiteren Sieg. Beim 1:1 (0:1) egalisierte Magdalena Eriksson kurz vor Schluss die Hoffenheimer Führung durch Selina Cerci. Die Kraichgauerinnen lieferten dem Meister einen leidenschaftlichen und taktisch disziplinierten Auftritt, hatten den historischen Coup lange vor Augen - mussten sich am Ende jedoch mit einem Punkt begnügen.
Hoffenheim mutig, Bayern mit Geduld
Hoffenheim begann überraschend forsch und setzte die rotierende Bayern-Elf früh unter Druck. Mit hohem Pressing und klaren Abläufen störte die TSG den Münchner Spielaufbau und erspielte sich zu Beginn mehrere Umschaltsituationen. Bayern übernahm mit zunehmender Spieldauer zwar die Kontrolle, kam aber zunächst nur zu Halbchancen. Abschlüsse von Naschenweng, Kett und Tanikawa verfehlten das Ziel teils knapp - auch weil Hoffenheim im Zentrum kompakt verteidigte.
Cerci nutzt Bayerns Unachtsamkeit
Kurz vor der Pause belohnte sich der Außenseiter für seinen mutigen Ansatz. Valesca Ampoorter erkannte den Laufweg von Selina Cerci und bediente die Topscorerin mit einem präzisen Diagonalball. Cerci setzte sich im Laufduell durch, umkurvte Mahmutovic und schob souverän zur 1:0-Führung ein. Ein Treffer, der das Selbstvertrauen der Gäste weiter stärkte. Hoffenheim blieb auch danach präsent und hätte vor dem Seitenwechsel beinahe nachgelegt.
Dauerfeuer nach der Pause
Nach der Halbzeit erhöhte Bayern spürbar das Tempo. Trainer Jose Barcala brachte mit Harder, Bühl und später Dallmann zusätzliche Offensivpower. Der Meister schnürte Hoffenheim phasenweise im eigenen Strafraum ein, ließ aber zunächst die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen. Caruso vergab aus kurzer Distanz, Bühl traf nach starkem Dribbling nur das Außennetz. Hoffenheim verteidigte konzentriert, warf sich in Schüsse und rettete mehrfach auf der Linie.
Eriksson entscheidet nach Standards
Mit schwindenden Kräften geriet die TSG in der Schlussphase immer tiefer unter Druck. Nach mehreren abgeblockten Abschlüssen und vergebenen Großchancen der Bayern war es schließlich Magdalena Eriksson, die den Bann brach. Die Innenverteidigerin nickte eine halbhohe Bühl-Flanke aus kürzester Distanz zum 1:1 ein. Ein Treffer, der sich nach dem Münchner Dauerdruck angedeutet hatte, für Hoffenheim jedoch maximal bitter war.
Punkt mit unterschiedlichem Wert
Bayern wahrt durch den späten Ausgleich die weiße Weste in der Liga und bleibt auch im 24. Spiel ungeschlagen. Hoffenheim verpasst trotz starker Defensive und großer Disziplin den erhofften Prestigeerfolg, unterstreicht aber mit diesem Auftritt die eigene Wettbewerbsfähigkeit. Der Punkt in München ist ein Ausrufezeichen - auch wenn er sich am Ende eher wie eine verpasste Sensation anfühlt.
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