FC Bayern München Frauen - Manchester United Frauen; UEFA Women's Champions League Viertelfinale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

FC Bayern München Frauen - Manchester United Frauen. UEFA Women's Champions League Viertelfinale.

Allianz ArenaZuschauer25.000.

FC Bayern München Frauen 2

  • G Viggosdottir (80. minute)
  • L Dallmann (84. minute)

Manchester United Frauen 1

  • M Malard (11. minute)

5-3

Live-Kommentar

Das wars von dieser Stelle aus der Champions League. Vielen Dank für Ihr Interesse und noch einen schönen Abend.  

Um den Gegner der Münchnerinnen im Halbfinale (25.4./2.5.) endgültig zu erfahren, müssen wir noch ein wenig warten. Der wird nämlich erst morgen bei der Partie Barcelona vs. Real Madrid ermittelt. Wobei das 6:2 von Barcelona im Hinspiel eigentlich nicht viele Optionen offenlässt. 

Die Münchnerinnen dagegen müssen vor der Länderspielpause noch im DFB-Pokal-Halbfinale kommenden Montag gegen die SGS Essen ran. Nach der Länderspielpause gehts dann mit einem Gastspiel bei Union Berlin in der Bundesliga weiter. 

So gehts für beide Teams weiter. Nächster Gegner in der WSL für ManUnited ist Tabellennachbar Tottenham. Bis dahin ist es aber noch eine Weile, das Spiel findet erst nach der Länderspielpause statt. 

Für Man United ist also im Viertelfinale Schluss, während die Münchnerinnen sich jetzt aufs Halbfinale freuen können. 

In der ersten Hälfte sah es noch so aus, als könnte diese Geschichte in einen bitteren Abend für die Bayern münden. Die Münchnerinnen lagen 0:1 zurück und waren vor der Pause völlig unsichtbar geblieben. Dieses Bild änderte sich nach dem Seitenwechsel gewaltig. Die gesamte zweite Hälfte war ein Spiel auf ein Tor, die Treffer fielen zwangsläufig, am Ende beschleicht einen gar das Gefühl, dass der Sieg letztlich sogar zu niedrig ausgefallen ist. In der zweiten Halbzeit war Manchester United völlig überfordert. 

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Schlusspfiff.

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Aber diesen Freistoß spielen die Bayern aus, ein drittes Tor tut nicht mehr wirklich not. 

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Le Tissier hält gegen Dallmann den Fuß drauf und kassiert Gelb. Nächster Freistoß für die Bayern in guter Position, diesmal von rechtsaußen.

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Tanikawa führt diesen Freistoß direkt aus, der Ball kommt auf dem Tornetz wieder runter, einen Meter zu spät.  

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Gute Freistoßposition für die Bayern, zentral vor dem Strafraum, 27 Meter.

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Vier Minuten Nachspielzeit werden jetzt angezeigt. 

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Feierabend für Giulia Gwinn, Stine Ballisager kommt rein.

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Das hätte das 3:1 sein MÜSSEN. Aus dem linken Halbfeld spielen die Bayern eine blendende Kombination. Über Dallmann im Zentrum auf rechts zu Gwinn, die Platz an der Strafraumgrenze hat, eigentlich den Abschluss suchen könnte, aber nochmal querlegt für Harder, die dann nur noch hätte einschieben müssen. Und so kommt dann doch nur ein Abwehrbein dazwischen.

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Und Millie Turner wird durch Gabby George ersetzt.

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Und die Gäste wechseln doppelt. Hanna Lundkvist geht für Lea Schüller.

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Bei den Bayern kommt jetzt Arianna Caruso für Carolin Simon.

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Das fühlt sich stark wie die Entscheidung an, fünf Minuten vor dem Ende müsste ManUnited jetzt noch zweimal treffen, um wenigstens die Verlängerung zu erreichen. Wo soll das herkommen?

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Tooor! BAYERN - Manchester United 2:1. Und wieder treffen die Münchnerinnen nach einer Ecke. Simon schlägt den Ball diesmal von links, vom Tor weg. Viggosdottirs Kopfball wird von Malard noch auf der Linie geklärt, aber den Nachschuss jagt Dallmann per Volley unter die Latte. Da gabs nix zu halten. 

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Nach Zusammenspiel im Strafraum mit Amoni kommt Kett halblinks im Strafraum zum nächsten Abschluss, geblockt, Ecke. 

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Müssen wir überhaupt nicht drüber diskutieren, der Ausgleich ist hochverdient und lag seit Wiederanpfiff in der Luft. Nun ist ManUnited natürlich gefordert. Bei diesem Spielstand wären die Red Devils raus. Aber ob die Gäste jetzt den Schalter noch einmal umlegen können, scheint doch sehr fraglich. 

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Tooor! BAYERN - Manchester United 1:1. Und diese Ecke führt zum Ausgleich. Simon schlägt den Ball von der rechten Seite rein. Amani springt hoch, verpasst, dahinter steht aber Viggosdottir, die den Ball mittig auf den Kasten bringt, eine Rettungsaktion auf der Linie schlägt fehl, der Ball schlägt unter der Latte ein. 

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Vorlage Carolin Simon

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Wieder läuft der Ball gut am Strafraum, kommt auf die rechte Strafraumseite, Dallmann flankt, Takinawa wird am kurzen Pfosten bei der Direktabnahme geblockt, Ecke.

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Takinawa holt gegen Le Tissier im linken Halbfeld einen Freistoß heraus. Der Freistoß bleibt harmlos, der Ball landet direkt in den Armen von Tullis-Joyce. 

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RIESENCHANCE für die Bayern. Dallmann läuft durchs Zentrum den Strafraum an und spielt dann einen feinen Steckpass auf Gwinn in der rechten Halbspur im Strafraum, Gewinn schlägt einen Haken, hat kurz freie Schussbahn, visiert das lange Eck an ... und der Schuss wird geblockt. Schließlich kann Tullis-Joyce aufnehmen. Bei der Szene standen schon ein paar Zuschauer. 

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Barcala dagegen könnte sich seine Wechsel für die drohende Verlängerung aufsparen. Regulär sind es auch nur noch 15 Minuten. 

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Aber dann geht das Spiel eigentlich wieder von vorne los, die Bayern nisten sich wieder am gegnerischen Strafraum ein. Für die Gäste ist die zweite Hälfte extrem aufreibend, stellt sich die Frage, ob die schmale Bank noch Konsequenzen hat. 

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Erstmals seit Wiederbeginn eine Ballbesitzphase für die Gäste. Und die nehmen damit mal Druck vom Kessel, Passstafetten in der eigenen Hälfte. Das ist nicht unclever. 

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Demnächst wirds sicherlich die erste Karte geben. Und die hat dann vermutlich mit Spielverzögerung zu tun. Tullis-Joyce ist eine heiße Kandidatin.

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Wer die Bayern jetzt sieht, wird sich schon fragen, warum das nicht von Anfang an so ging. Die erste Hälfte wurde letztlich verschenkt. 

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25 Minuten bleiben den Bayern noch, einer Verlängerung aus dem Weg zu gehen. Nach dem Motto "steter Tropfen höhlt den Stein" spricht jetzt vieles dafür, dass das auch gelingt. Abschlüsse seit dem Seitenwechsel: 6. Bei einem xG-Wert von 1,18. 

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Kett bricht über die linke Seite zur Grundlinie durch, wird bei der Flanke geblockt von Park. Elfte Ecke für die Gastgeberinnen. 

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Erster Wechsel des Abends, bei ManUnited kommt Lisa Naalsund, im Hinspiel noch Starterin, für Simi Awujo.

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Fehlalarm. Diesmal entsteht keine Gefahr, kurz darauf kommt ManUnited sogar mal wieder über die Mittellinie.

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Seit der Pause zwar ManUnited zweimal über der Mittellinie, die Bayern schon 25 Mal im Angriffsdrittel. Diese Zahlen sagen alles. Das ist jetzt ein reiner Belagerungszustand. Die letzte Ecke löste schon Chaos aus, jetzt kommt die nächste. 

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Das sind jetzt eigentlich die Bayern, die zu erwarten waren. Das wird noch eine lange halbe Stunde für die Gäste. Die in der zweiten Hälfte immer noch bei zehn Prozent Ballbesitz liegen. Der Ballbesitz vor der Pause: 50:50. Das Spiel ist nicht wiederzuerkennen. 

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Nächster Anlauf. Erstklassige Kombination im Strafraum, Dallmann läuft quer, steckt für Tanikawa durch, die per Hacke von der Grundlinie zurücklegt, Harder kommt für den Rückpass einen Millimeter zu spät. 

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Nächster Versuch, diesmal von Stanway, die aus 20 Metern mit einem harten Flachschuss einen guten Meter links am Tor vorbeischießt. ManUnited muss sich etwas einfallen lassen, bei der Schlagzahl fällt sonst irgendwann einer von selbst rein. 

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Von United kommt jetzt gar nichts mehr. Bei Ballgewinn wird einfach nach vorne gedroschen. Mit Entlastung hat das nichts mehr zu tun. 

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Riesenchance für die Bayern. Die setzen sich lange fest, Amani mit dem unfreiwilligen Steckpass für Harder, die sich mit einer Drehung acht Meter vor dem Tor der Gegenspielerin entledigt und sofort abdrückt. Eigentlich hatte Amani schießen wollen, aber der Schuss wurde abgefälscht. Tullis-Joyce wirft sich mit Erfolg in den Abschluss von Harder. Das 1:1 liegt in der Luft. 

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Sieben Minuten gespielt. Und außer beim Anstoß war die Mittellinie eigentlich noch nicht wirklich im Bild, so eindeutig ist das gerade. 

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92 Prozent Ballbesitz in der zweiten Hälfte für die Bayern, die jetzt offensichtlich Ernst machen. ManUnited wirkt auch ein kleines bisschen verunsichert. Nächste Ecke ...

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Und so gibts bereits die dritte Ecke nach dem Seitenwechsel, Simon führt aus, Gilles wird zu Boden gerissen von Rolfö, der VAR schaut drauf, dann gehts mit Ecke weiter. War wohl nicht genug. 

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Das sieht im Ansatz nicht schlecht aus, wie der Ball läuft, aber in den Strafraum gehts vorerst nicht, da steht ManUnited weiter sehr gut gestaffelt, allerdings ist auch offensichtlich, dass die Bayern jetzt eine Schippe draufgelegt haben.

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Diesmal fällt die Hereingabe länger aus, Tullis-Joyce faustet energisch dazwischen, doch die Münchnerinnen bleiben jetzt dran.

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Simon mit der ersten Hereingabe, Le Tissier klärt am kurzen Pfosten, die nächste Ecke ...

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Die Bayern beginnen mit Druck, Stanway geht über die rechte Außenbahn steil und holt eine erste Ecke heraus. 

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Mal schauen, was Barcala verändert hat. Nach dieser ersten Hälfte kann es eigentlich nur aufwärts gehen. 

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Weiter gehts. 

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Beide Coaches verzichten aus Pausenwechsel.

United hatte im ersten Spielabschnitt sechs Abschlüsse, vier kamen aufs Tor, drei konnte Mahmutovic parieren. Von den drei Münchner Abschlüssen kam keiner aufs Tor. 

Zur Pause im Viertelfinalrückspiel zwischen Bayern München und Manchester United ist der Vorsprung der Münchnerinnen aus dem Hinspiel schon aufgezehrt. Die Gäste begannen forsch und ging früh verdient in Führung, die sie im weiteren Spielverlauf noch hätten ausbauen können, wenn nicht müssen. Die Bayern brauchte über 30 Minuten bis zum ersten Abschluss. Bisher war das von den Bayern ein enttäuschender Auftritt. Barcala bekommt in der Pause einiges zu tun. Bei Skinner reicht es, wenn er sagt: "Weiter so".

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Nach keiner Minute Nachspielzeit gehts jetzt in die Pause. 

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Wenn ManUnited sich formieren kann, gibts kaum ein Durchkommen. Einzig Malard, die für Umschaltsituationen etwa 30 Meter vor dem eigenen Strafraum lauert, ist nicht hinter dem Ball. 

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Kurz vor der Pause legen die Bayern noch einmal eine Druckphase auf. Aber ähnlich haben wir das in dieser Partie schon ein paar Mal gesehen, Torgefahr entsteht dabei nicht. Letztlich landet ein Pass im Toraus. Und ManUnited kann wieder etwas Druck rausnehmen. 

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Auf der Gegenseite kommt Rolfö nach einer Flanke von Miyazawa aus sieben Metern völlig frei zum Kopfball, das hätte das 2:0 sein können. Rolfö köpft aber direkt in die Arme von Mahmutovic.

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Muss man so hart sagen, da die erste Hälfte langsam aufs Ende zugeht, Gilles bisher die gefährlichste Münchnerin. 

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Nach einer gelungenen Kombination durchs Zentrum kommt Simon links in Flankenposition, wird jedoch zur Ecke geblockt. Die anschließende Ecke von Simon erwischt wieder Gilles per Kopf, der Ball wäre wohl knapp rechts am Tor vorbeigerollt, doch Malard kann die Situation schon vorher bereinigen. 

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Erste Ecke für die Bayern. Simon von der linken Seite, am langen Pfosten kommt Gilles zum wuchtigen Kopfball, trifft aber nur das Außennetz. Und schon haben die Münchnerinnen die Abschlüsse verdoppelt. 

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Kett geht am Strafraum in den Zweikampf mit Le Tessier zu Fall. Die Münchnerinnen will einen Elfmeter, Le Tissier wirkt erstaunt. Sicherlich gabs da einen leichten Kontakt, aber wenn überhaupt, war der auch schlecht verkauft. Dafür kannst du keinen Elfer geben. 

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Erster Abschluss: Stanway steckt rechts am Strafraum auf Amani durch, die sofort ins Zentrum flankt, wo Harder den Ball mit dem Kopf am langen Pfosten vorbei verlängert. Da musste Tullis-Joyce überhaupt nicht reagieren. Das war schon ziemlich harmlos. Aber vielleicht ein Schritt nach vorne. 

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Starkes Solo von Rolfö, die sich jetzt durchs Zentrum und bis zur Strafraumgrenze tankt, lässt Gilles zunächst aussteigen, aber die bleibt im Zweikampf, als Rolfö zum Schuss ausholt und kann diesem Abschluss den entscheidenden Schwung nehmen. Der Ball kullert danach harmlos auf Mahmutovic zu. Erstklassige Rettungstat von Gilles!

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Halbe Stunde gespielt. Und die Bayern sind immer noch ohne Torabschluss. Das ist höchst erstaunlich. 

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Vielleicht war da auch Mahmutovic noch ganz leicht mit den Fingerspitzen dran, das Eis für die Bayern wird definitiv dünner. 

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Wie so ein langer Ball von Le Tissier, das wirkt immer gefährlich, diesmal kann die Bayern-Abwehr zunächst klären, ManUnited bleibt jedoch in Ballbesitz, die Kugel kommt raus auf die rechte Seite, von wo Park sofort flankt, hat da auch alle Zeit der Welt. Die Hereingabe rutscht leicht ab und wäre fast in den langen Winkel gefallen. Die Latte rettet für die Münchnerinnen!

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Erstmals nun können sich die Bayern vor dem gegnerischen Strafraum festsetzen. Aber das wirkt alles ein wenig kompliziert, viele Ballkontakte, aber in Abschlusspositionen kommen die Münchnerinnen nicht. ManUnited macht die Räume eng und wartet auf Fehler. 

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Sehr effizienter, sehr überlegter Auftritt bisher durch Manchester United, das bei jedem Vorstoß gefährlich wirkt, auch wenn der letzte gute Abschluss jetzt schon etwas zurückliegt. 

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Tanikawa macht jetzt Meter über die rechte Halbspur, sieht vielversprechend aus, am Strafraum legt sie den Ball dann quer, genau zwischen zwei Mitspielerinnen durch ... Da wäre mehr drin gewesen. Bleibt dabei, in der Spitze läufts bei den Münchnerinnen noch nicht. 

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Rolfö startet tief im Mittelfeld, tankt sich fast bis zum Strafraum durch, der letzte Pass wird dann geblockt. So müssen sich die Gäste diesmal mit einer Ecke zufriedengeben. Die Standards waren bisher noch nicht gefährlich. Und auch Versuch verpufft harmlos. Den Eckstoß von Le Tissier kann Lundkvist nicht kontrolliert aufs Tor bringen. 

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Mit der Anfangsphase seine Teams kann Barcala bisher überhaupt nicht zufrieden sein. Gerade in der Offensive läuft noch nicht viel zusammen. Und defensiv war das bisher ganz schön wacklig. 

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Eine Fastchance für die Bayern, die aktiver werden. Jedenfalls im Ansatz, Harder geht auf rechts zur Grundlinie und spitzelt den Ball an den Torraum, aber Turner geht dazwischen und verhindert einen möglichen Abschluss. Die Münchnerinnen sind immer noch ohne Torabschluss!

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Nächste gute Chance für die Gäste. Malard diesmal mit einer feinen Einzelleistung. Knapp hinter der Mittellinie bekommt sie einen Steckpass und macht sich dann auf den Weg. Ausnahmsweise greifen die Engländerinnen jetzt mal über die linke Seite an. Auf Strafraumhöhe zieht Malard nach innen, visiert das lange Eck an. Und mit einer Glanzparade kann Mahmutovic diesmal parieren. 

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Wird also Zeit, dass die Bayern etwas aktiver werden. Ist vielleicht noch ein bisschen früh, jetzt bereits das Wörtchen "Verlängerung" in den Mund zu nehmen. 

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Es lässt sich jetzt nicht behaupten, dass dieser Treffer aus dem Nichts kam. ManUnited hatte sich klare Feldvorteile erarbeitet, immer wieder wurden die Angriffe über die rechte Außenbahn lanciert. Und im vierten Versuch wars dann auch von Erfolg gekrönt. 

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Tooor! Bayern - MANCHESTER UNITED 0:1. Und dann ist es passiert. Die Gäste arbeiten sich über die rechte Seite nach vorne. Riviere schlägt einen Diagonalball in die Spitze, Mahmutovic kommt aus dem Kasten, will klären, trifft dabei Gilles, von deren Schienbein der Ball wieder in den Lauf von Malard prallt. Und die schiebt dann aus 14 Metern ein. 

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Die Bayern in dieser Phase mit deutlichen Problemen im Aufbau, konstruktiv wirds noch nicht. Das Pressing von United macht den Münchnerinnen gehörig zu schaffen. Zunehmend wird mit langen Bällen operiert.

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Erste Ecke für die Red Devils. Die Hereingabe von der rechten Seite kann Gilles aus der Gefahrenzone köpfen. Danach bleibt United jedoch in Ballbesitz. Und lässt wieder den Ball laufen. Rein optisch die Engländerinnen mit klaren Vorteilen inzwischen. 

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Auf der Gegenseite registrieren wie den ersten Abschluss der Münchnerinnen, als Dallmann mit einem langen Ball halblinks geschickt wird, den Flachschuss von der Strafraumgrenze kann Tullis-Joyce gerade noch erreichen und im langen Eck abwehren. Aber dann geht eh die Fahne hoch.

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Erneut stoßen die Gäste über die rechte Seite nach vorne, und da haben die Bayern etwas Glück, während Malard zur Grundlinie marschiert, geht die Abseitsfahne hoch.

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Jetzt aber auch ManUnited mit der ersten längeren Ballbesitzphase, Riviere schickt mit einem feinen Pass Miyazawa rechts in die Tiefe, diese Seite ist bei den Bayern völlig offen. Auf Strafraumhöhe kommt dann der flache Querpass in den Sechzehner, Malard gelingt aus 14 Metern eine gute Direktabnahme, erstmals ist Mahmutovic ernsthaft gefordert. Den Abpraller schlägt Stanway aus der Gefahrenzone.

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Die Partie beginnt relativ gemächlich, die Bayern mit viel Ballbesitz, lassen die Kugel laufen, ohne aber bisher irgendwie bedrohlich die Mittellinie überschritten zu haben. ManUnited versucht, den Spielaufbau früh zu stören, indem die Räume verengt werden. 

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ManUnited steht vor einer historischen Aufgabe. Bei den Münchnerinnen hat noch nie ein Team aus England gewonnen. Kleiner zusätzlicher Vorteil für die Gastgeberinnen: Die Bank bei den Gästen, die mit Verletzungsproblemen geschlagen sind, ist heute extrem schmal besetzt - lediglich vier zuätzliche Feldspielerinnen stehen Scinner zur Verfügung. 

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Wie schon in der Ligaphase gegen Arsenal wird auch heute wieder in der Allianz Arena gespielt. Spielleiterin Tess Olofsson gibt die Partie soeben frei. 

Im Endeffekt landen wir trotzdem bei einer ähnlichen Ausgangssituation wie bei den Bayern: Das Team kann sich voll und ganz auf die CL konzentrieren. Mit einem Unterschied, die Münchnerinnen schwimmen auf einer Erfolgswelle. United dagegen strauchelt dem Saisonende entgegen, hat von den letzten sechs Pflichtspielen nur eines gewinnen können. 

Mit dem Titelrennen hat United nichts mehr zu tun, Tabellenführer City ist elf Zähler weg, mit drei noch ausstehenden Partien ist diese Kluft nicht mehr zu überbrücken. In Pokal und League Cup ist ManUnited bereits rausgeflogen.  

Die ersten zwei Plätze in England garantieren einen Startplatz, Platz 3 berechtigt zur Teilnahme an der Qualifikation. Den Rang nimmt im Moment Arsenal ein, punktglich mit United, aber mit zwei Nachholspielen in der Hinterhand. 

Ein bisschen anders sieht die Lage bei ManUnited aus. Das Team von Marc Skinner steht in der der Women's Super League zurzeit nur auf dem 4. Platz, durchaus fraglich, ob das Team in der nächsten Saison überhaupt in der CL starten kann. 

Die letzten zwölf Pflichtspiel wettbewerbsübergreifend hat der FCB gewonnen, in der Bundesliga sind die Münchnerinnen noch ungeschlagen, ließen nur ein einziges Mal Punkte liegen - ausgerechnet gegen Schlusslicht Jena! Im Rückblick fast unbegreiflich. 

Sportlich am anspruchsvollsten ist natürlich die Champions League. In der Königinnenklasse kassierten die Bayern schließlich auch die bisher einzige Saisonniederlage. Beim  2:7 in der Ligaphase der CL gegen Barcelona.

Im DFB-Pokal steht das Team bereits im Halbfinale, kommenden Montag gehts gegen die SGS Essen, die im Ligabetrieb 4:1 und 5:0 geschlagen werden konnte. Nicht auszuschließen also, dass die Münchnerinnen im Pokal das Finale erreichen und dort ebenso wie in der Liga den Titel verteidigen können.

Auf drei Hochzeiten tanzen die Bayern noch, aber in der Liga wird bereits das letzte Lied gespielt. Denn die Titelverteidigung ist schon so gut wie gesichert. Das Team von Jose Barcala führt die Tabelle mit 13 Zählern an, da noch fünf Partien auszutragen sind - reine Formsache.

Mit zwei Umstellungen im Vergleich zum Hinspiel weiß Scinner aufzuwarten: Neu in der Startelf sind Riviere, und Awujo. Dafür müssen Schüller und Naalsund zunächst auf der Bank Platz nehmen.  

Und so lässt Marc Scinner heute auflaufen: Tullis-Joyce - Riviere, Le Tissier, Turner, Lundkvist - Zigiotti, Miyazawa, Awujo - Park, Malard, Rolfö.

Im Vergleich zum Hinspiel hat Barcala eine Veränderungen vorgenommen. Caruso nimmt zunächst auf der Bank Platz. Dafür startet Tanikawa im Mittelfeld. 

So stellt Jose Barcala heute auf: Mahmutovic - Gwinn, Viggosdottir, Gilles, Simon - Amani, Stanway - Dallmann, Janikawa, Kett - Harder.

Nach dem 3:2 in Manchester gehen die Münchnerinnen als Favoritinnen ins Rückspiel gegen United. Gelingt ein ähnlicher Auftritt wie vor einer Woche im Theatre of Dreams, dürfte einem Wiedersehen im Halbfinale mit Barcelona eigentlich nichts mehr im Wege stehen.

Herzlich willkommen in der Champions League der Frauen zum Viertelfinal-Rückspiel zwischen Bayern München und Manchester United.