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FC Bayern München - Borussia Dortmund

Bundesliga

FC Bayern München 4

  • R Lewandowski 17', 76'
  • S Gnabry 47'
  • M Hummels 80' (ET)

Borussia Dortmund 0

    Live-Kommentar

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    Für heute soll es das aus der Fußball-Bundesliga gewesen sein. Wir danken für die Aufmerksamkeit und wünschen noch einen schönen Abend. Bis morgen, wenn im deutschen Fußball-Oberhaus der Ball wieder rollt!

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    Dank dieses Dreiers schließt der FC Bayern München als Tabellendritter zur Spitze auf. Nur noch ein Punkt fehlt zur Borussia aus Mönchengladbach, die aber morgen noch nachlegen kann. Nach der Länderspielpause wird der Rekordmeister beweisen müssen, ob man die heutige Einstellung auch bei Fortuna Düsseldorf auf den Rasen bringt. Borussia Dortmund, jetzt mit zwei Zählern hinter den Münchenern Fünfter, wird es daheim mit dem SC Paderborn zu tun bekommen.

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    Eindrucksvoll meldet sich der FC Bayern München in der Bundesliga zu Wort. Nach kriselnden Wochen, der bösen 1:5-Pleite in Frankfurt und der Entlassung von Niko Kovac überrollt der Rekordmeister vor 75.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena Borussia Dortmund mit 4:0. Die Gäste agierten lediglich in der Anfangsphase mal für ein paar Minuten auf Augenhöhe, brachen nach dem ersten Gegentreffer (17.) aber völlig zusammen. Was der BVB danach zeigte, war verheerend schwach. Vor allem in den Zweikämpfen hatte das mit dem von Michael Zorc geforderten Männerfußball nicht einmal im Ansatz etwas zu tun. Darüber hinaus brachten die desolat auftretenden Westfalen gerade zwei statistisch erfasste Torschüsse zustande. Bei einem davon handelte es sich um die einzige nennenswerte Torszene von Paco Alcacer. Mehr bekamen die Männer von Lucien Favre nicht auf die Reihe. Ganz anders die Gastgeber: Bissig und handlungsschnell arbeitete sich das Team von Hansi Flick in die Partie. Und erst dann gesellte sich auch die spielerische Komponente hinzu. Mal wieder bewies der Meister, dass gerade die Topspiele als das bevorzugte Terrain der Stars gelten. Da blühen die Spieler erst richtig auf.

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    Dann ist Feierabend in der Allianz Arena!

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    Joshua Kimmich holt sich mit einem Foul an Raphael Guerreiro seine vierte Gelbe Karte der Saison ab.

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    Ivan Perisic hat noch Lust, möchte sich empfehen. Links in der Box beschäftigt der Kroate drei, vier Gegenspieler, bleibt aber letztlich hängen.

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    Unterdessen betreibt der BVB nur noch Schadensbegreznung. Bloß nicht noch ein Fünftes kassieren. Zwei Nachspielminuten müssen die Gäste noch überstehen.

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    Nach einem langen Ball nimmt Ivan Perisic halblinks an der Strafraumgrenze direkt Maß, setzt seinen Rechtsschuss nur knapp am langen Eck vorbei.

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    Das bayrische Innenverteidigerduo mit Javi Martinez und David Alaba wurde heute beinahe gar nicht gefordert. Dafür wäre Dortmunder Männerfußball vonnöten gewesen.

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    Längst hat der FC Bayern den einen oder anderen Gang zurückgeschaltet und spielt das jetzt locker zu Ende.

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    Natürlich ist der Drops spätestens jetzt gelutscht. Ein weiteres Mal geht Dortmund in München gewaltig baden. Für die Zukunft stellt sich die Frage, inwieweit Reisen in die bayrische Landeshauptstadt für die Borussia überhaupt noch Sinn machen. Sicherlich nicht, wenn man so auftritt wie heute.

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    Tooooor! FC BAYERN MÜCNHEN - Borussia Dortmund 4:0. Jetzt wird es doch wieder richtig bitter für den BVB. Coutinho brilliert, spielt dann links raus zu Ivan Perisic. Bei dessen scharfer Hereingabe lauert Thiago bereits. In höchster Not möchte Mats Hummels retten - und befördert den Ball aus dem Torraum in den eigenen Kasten. Ausgerechnet der Ex-Münchener!

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    Tooooor! FC BAYERN MÜNCHEN - Borussia Dortmund 3:0. Ausgehend von Manuel Neuer tragen die Hausherren einen zielstrebigen Angriff vor. Nach einer Kopfballverlängerung behauptet Robert Lewandowski den Ball. Es folgt ein Doppelpass mit Thomas Müller. Im Schzehner ist der Pole wieder zur Stelle, nimmt die Kugel mit dem Oberschenkel sauber an und schließt mit dem rechten Fuß aus sechs Metern ab. Lewandowski trifft und trifft und trifft ... Saisontor Nummer 16 - allein in der Bundesliga!

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    Auf Seiten der Hausherren macht Kingsley Coman Platz für Ivan Perisic. Damit sind wir mir den Spielerwechseln für heute durch.

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    Vorlage Thomas Müller

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    Nur Sekunden später legt Coman für Thomas Müller auf. Das Zuspiel nimmt der Weltmeister von 2014 direkt mit dem rechten Fuß und verzieht aus beinahe zentraler Position deutlich.

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    Von der linken Seite zieht Kingsley Coman zur Mitte und feuert von der Strafraumkante. Der Rechtsschuss ist etwas zu hoch angesetzt.

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    Dann darf auch Leon Goretzka vorzeitig in den Feierabend gehen. Für ihn übernimmt Thiago.

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    Erstmals greift Hansi Flick aktiv ein, holt Serge Gnabry vom Feld, um Philippe Coutinho zu bringen.

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    Aus dem Nichts wird die Borussia gefährlich. Achraf Hakimi macht auf der rechten Seite Tempo. Im Zentrum möchte Javi Martinez klären, bekommt das nicht abschließend hin. Auf Höhe des linken Pfostens ist der Ball für Paco Alcacer schwer zu verarbeiten. Der Angreifer verfehlt das Gehäuse von Manuel Neuer.

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    Auf Münchener Seite ist man mit einer Freistoßentscheidung des Unparteiischen nicht einverstanden, denn das ist kein Foul von Leon Goretzka. Kingsley Coman sieht Gelb wegen Ballwegschlagens. Es ist seine erste Verwarnung der Saison.

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    Ein wenig Zeit müssen wir Paco Alcacer natürlich noch geben, um vielleicht den ersten richtigen Torschuss des BVB am heutigen Tage zu fabrizieren.

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    Darüber hinaus jedoch tut sich beim BVB nicht wirklich etwas. Die Schwarz-Gelben wirken ängstlich, trauen sich nichts zu. Und wenn die Borussen denn mal den Ball haben, geben sie ihn schnell wieder her.

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    Marco Reus möchte ein Zeichen setzen, geht auf Joshua Kimmich drauf, als der Ball bereits weg ist. Sofort ist Felix Zwayer mit der Gelben Karte zur Stelle. Für Reus ist das die erste Verwarnung der laufenden Spielzeit.

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    Und auch Julian Weigl räumt das Feld. Jetzt soll Paco Alcacer den Dortmunder Sturm beleben. Damit schöpft Dortmunds Trainer sein Wechselkontingent bereits restlos aus.

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    Lucien Favre sieht sich zum Handeln gezwungen, wechselt gleich doppelt. Für Mario Götze kommt Marco Reus.

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    Mit einem Haken lässt Robert Lewandowski in zentraler Position Mats Hummels ins Leere laufen. Der anschließende Rechtsschuss aus etwa 15 Metern streicht um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei.

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    Am dominanten Auftreten des Rekordmeisters ändert sich nichts. Dauerhaft halten sich die Hausherren in der Hälfte des Gegners auf und lauern nur, wo sich die nächste Lücke auftut. Sollte das nicht passieren, geht es eben hinten rum. Die Roten haben alle Zeit der Welt.

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    Dieser weitere Rückschlag kurz nach Wiederbeginn trifft den BVB natürlich ins Mark. Alles, was sich die Jungs von Lucien Favre in der Pause vorgenommen haben, ist Makulatur. So lassen die Gäste nach wie vor jegliche Überzeugung vermissen.

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    Offenbar denkt der Rekordmeister gar nicht daran, den Fuß vom Gas zu nehmen. Serge Gnabry taucht schon wieder rechts am Torraum auf, wird diemsal aber erfolgreich gestört.

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    Tooooor! FC BAYERN MÜNCHEN - Borussia Dortmund 2:0. Aus der eigenen Hälfte spielt Joshua Kimmich den Ball auf die linke Seite. Dort startet Thomas Müller aus der eigenen Hälfte, marschiert bis zum Strafraum. Nach dem Querpass in die Mitte wird Robert Lewandowski noch erfolgreich gestört. Dahinter aber lauert noch Serge Gnabry und der hat keine Mühe, aus etwa fünf Metern mit dem linken Fuß einzuschießen.

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    Vorlage Thomas Müller

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    Ohne weitere personellen Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt. Lucien Favre hatte ja bereits in der ersten Hälfte Jadon Sancho durch Raphael Guerrero ersetzt - übrigens nicht wegen einer Verletzung.

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    Das Runde rollt wieder über das Grüne.

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    Dann beendet Felix Zwayer fürs Erste das Treiben auf dem Platz.

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    Eben läuft die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs ab. Es soll noch eine Minute obendrauf geben.

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    Nach längerer Zeit lassen sich die Dortmunder mal wieder vorn sehen. Einen Freistoß von der linken Seite nutzen die Männer von Lucien Favre für ihren ersten Torschuss überhaupt. Die Hereingabe von Raphael Guerreiro mit dem linken Fuß hat schon Zug zum Tor. Für Axel Witsel gestaltet sich der Winkel dort links sehr spitz. Der Ball ist schwer zu verarbeiten und verfehlt letztlich den Kasten von Manuel Neuer.

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    Über die linke Seite dringt Kingsley Coman zur Grundlinie vor, passt flach in die Mitte. Alphonso Davies lässt den Ball passieren, muss auf Höhe des ersten Pfostens eigentlich selbst schießen, denn hinter ihm fehlt der erwartete Teamkollege.

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    Weiterhin sind die Gastgeber giftiger in den Zweikämpfen und einfach auch gedanklich schneller. Erneut tritt Robert Lewandowski als Vorbereiter in Erscheinung. Der Ball in die Spitze kommt um ein Haar bis zu Serge Gnabry durch. Ein schwarz-gelber Verteidiger geht im letzten Moment dazwischen.

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    Dann zappelt der Ball wieder im Tor. Doch als Robert Lewandowski den Ball im Sechzehner zu Serge Gnabry durchsteckt, steht dieser klar im Abseits. Zur Sicherheit wird das videotechnisch überprüft. Es folgt die Bestätigung. Kein Tor!

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    Vor allem über die Zweikämpfe geben die Hausherren den Ton an. Die Duelle Mann gegen Mann gehen überwiegend an den FC Bayern.

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    Jetzt gibt es den frühen Wechsel. Jadon Sancho hatte zuletzt muskuläre Probleme. Auf den ersten Blick aber ist keine Verletzung zu erkennen. Raphael  Guerreiro betritt den Rasen.

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    Lethargisch lässt sich Axel Witsel vom viel aggressiveren Joshua Kimmich den Ball abknöpfen und weiß sich dann nur mit einem Foul zu helfen. So ein wenig steht das sinnbildlich für das aktuelle Auftreten der Gäste.

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    So dominiert der Rekordmeister das Geschehen auf dem Rasen nach Belieben. Die Borussen bekommen nicht wirklich Zugriff. Und auf Dortmunds Bank gibt es Bewegung. Da deutet sich ein Wechsel an.

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    Was ist mit dem BVB los? Offensiv kommt da gar nichts mehr. Und hinten wirkt das auch nicht gerade souverän.

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    Nun wird es wieder gefährlich für die Gäste. Der FC Bayern ist im Sechzehner unterwegs. Die ganz klaren Abschlüsse bleiben aus, doch es lodert da eine ganze Zeit. Dann feuert Serge Gnabry aus halbrechter Position. Bürki liegt waagrecht in der Luft und pariert.

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    Über Alphonso Davies gelangen die Gastgeber über links in die Box. Thomas Müller ist da noch mit unterwegs. Die beiden müssen aber abdrehen. Dann schießt Kinglsey Coman aus Nähe des linken Strafraumecks, setzt den Versuch aber zu hoch an.

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    Daher begnügen sich die Männer von Hansi Flick, das Spiel zu kontrollieren. Das fällt momentan nicht sonderlich schwer, denn dem BVB fällt derzeit nichts ein. Da kommt gar keine Reaktion.

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    Weitere Abschusshandlungen bleiben vorerst aus. Es fehlt den Münchenern an Konsequenz, umgehend nachzulegen. So spielen die Hausherren ihre Angriffe aktuell nicht zu Ende.

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    Sichtlich tut das Tor dem Rekordmeister gut, der am Drücker bleibt und die Partie jetzt wieder bestimmt. Der BVB muss sich erst einmal berappeln.

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    Auch gegen den BVB erzielt Lewandowski bereits sein 15. Tor - im elften Spiel. Bisher traf der Pole alle 63 Minuten. An diesem Wert schraubt der Angreifer, der einst selbst für Dortmund spielte, also erfolgreich.

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    Tooooor! FC BAYERN MÜNCHEN - Borussia Dortmund 1:0. Dann entwickeln die Gastgeber mal mehr Nachdruck. Das ist die zielstrebigste Phase des Spiels. Die Dortmunder bekommen den Ball nicht weg. Von der rechten Seite macht Benjamin Pavard das Ding noch einmal scharf, nimmt die Kugel aus der Luft und bringt sie mit dem rechten Fuß in die Mitte. Dort hat keiner ein Auge für Robert Lewandowski. Wie kann das sein? Unbedrängt köpft der Starstürmer aus vier Metern ein und markiert seinen 15. Saisontreffer.

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    Vorlage Benjamin Pavard

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    Inzwischen gestaltet sich die Partie völlig offen und ausgeglichen. Die Borussen wirken zuletzt sogar eine Spur aktiver. Die Männer von Lucien Favre verstecken sich nicht.

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    Jetzt fährt Mats Hummels gegen Serge Gnabry das Bein aus. Erneut gibt der Unparteiische dem Übeltäter ein paar Worte mit. Aber auch das ist keine böse Sache. Es geht gesittet zu auf dem Rasen.

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    Danach kommt David Alaba am Mittelkreis zu spät gegen Mario Götze. Man kennt sich, der Österreicher ist gleich beschwichtigend zur Stelle. Felix Zwayer belässt es bei einer Ermahnung.

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    So erarbeiten sich die Schwarz-Gelben den ersten Eckstoß dieser Begegnung. Dieser jedoch verpufft völlig.

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    Unübershebar ist der BVB gewillt, die Partie aktiv mit zu bestreiten. Die Westfalen entwickeln ihre Offensive, kommen insgesamt immer besser zur Geltung.

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    Jetzt führen die Gäste erstmals über einen etwas längeren Zeitraum den Ball, erlangen so mehr Sicherheit und nähern sich dem gegnerischen Strafraum so langsam an.

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    Dortmund zeigt sich inzwischen bemüht, einen Beitrag zum Spiel zu leisten. Das funktioniert nur bedingt. Ein paar mehr Spielanteile kommen dadurch aber zusammen.

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    Viel läuft fürs Erste nicht zusammen. Beide Seiten suchen noch nach dem Rhythmus. Die Partie wirkt zerfahren, man reibt sich in Zweikämpfen auf.

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    In den Anfangsminuten bemüht sich vornehmlich der FC Bayern ums Spiel. Die Gäste warten erst einmal ein wenig ab und schauen sich das Ganze an.

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    Früher Fehler des BVB! Der Ball prallt von Thomas Müller in die Spitze. Robert Lewandowski geht frei durch. Doch Roman Bürki passt auf, verlässt seinen Strafraum und ist rechtzeitig vor dem Stürmer am Ball.

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    Empfindlich kühl ist es in München, die Temperaturen sind auf sparsame vier Grad gesunken. Es klart auf, mit Niederschlägen also wird heute nicht gerechnet. Der Rasen präsentiert sich in guter Verfassung. Und auf den Rängen der restlos ausverkauften Allianz Arena fiebern 75.000 Zuschauer diesem Topspiel entgegen.

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    Jetzt ertönt der Anpfiff, der Ball setzt sich in Bewegung.

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    Inzwischen versammeln sich unsere Hauptdarsteller auf dem Rasen. Die beiden Spielführer Manuel Neuer und Mats Hummels treten sich zur Platzwahl gegenüber. Die Münze fällt zugunsten des Ersteren, der den Ball haben möchte. Damit werden die Hausherren anstoßen. Zuvor jedoch gibt es noch eine Gedenkminute zu Ehren des vor zehn Jahren verstorbenen Nationaltorhüters Robert Enke - auch um die Menschen für die Krankheit Depression zu sensibilisieren.

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    Kurz vor Spielbeginn stellen wir das Unparteiischengespann vor. Mit der Spielleitung wurde Felix Zwayer betraut. Der 38-jährige FIFA-Referee leitet sein 158. Bundesligaspiel. Unterstützung bieten dabei die Assistenten Thorsten Schiffner und Sascha Thielert an.

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    In der aktuell laufenden Saison bekamen es beide Vereine bereits miteinander zu tun. Einst im August stand man sich im Supercup in Dortmund gegenüber - mit dem besseren Ende für den BVB (2:0).

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    Hansi Flick sieht die Sache folgendermaßen: "Dortmund spielt offensiv einen gepflegten Ball und hat enorm viel Speed. Wir müssen dagegenhalten und das annehmen. Es ist ein anderes Kaliber als Piräus. Wir müssen nochmal eine Schippe drauflegen. Auf uns wartet ein Spiel mit hoher Intensität, auf das sich ganz Deutschland freut. Wir spielen zu Hause und wollen gewinnen. Uns hat es gutgetan, den Fokus auf die Defensive zu legen. Wir wissen aber auch, dass wir offensiv noch Luft nach oben haben. Die Mannschaft ist richtig heiß, wir werden alles raus hauen und wissen um die Bedeutung dieses Spiels."

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    Lucien Favre spricht von einer "sehr speziellen Begegnung und einem sehr wichtigen Spiel. In den letzten fünf Jahren war es auswärts sehr schwer. Wir haben nichts zu verlieren. Wir respektieren Bayern sehr, sie sind eine Top-Mannschaft, aber wir haben keine Angst."

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    In den letzten fünf Ligaspielen beim FC Bayern München hatten die Borussen stets das Nachsehen, sind zum Teil böse vermöbelt worden. 2:1, 5:1, 4:1, 6:0 und 5:0 - so die Ergebnisse. Der letzte BVB-Sieg stammt vom April 2014 (3:0). Zumindest im DFB-Pokal feierten die Schwarz-Gelben in der Zwischenzeit mal ein Erfolgserlebnis in der bayrischen Landeshauptstadt - ein 3:2-Halbfinalerfolg 2017.

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    Dennoch wies der FC Bayern vor dem aktuellen Spieltag die zusammen mit RB Leipzig beste Offensive der Liga auf (25 Saisontore). Dem steht Borussia Dortmund mit zwei Treffern weniger kaum nach, fing sich dafür hinten fünf Dinger weniger ein. Der BVB ist in der Bundesliga seit sieben Spielen ungeschlagen. Diese Serie beinhaltet aber auch vier Unentschieden. Die einzige Saisonniederlage erlitten die Westfalen Ende August bei Union Berlin (1:3). Auswärts steht auch nur der eine Dreier im August in Köln zu Buche (3:1). Zuletzt wurden die Punkte in Frankfurt, Freiburg und auf Schalke geteilt. Daran schlossen sich die Pflichtspielsiege in Gladbach (2:1 im Pokal), gegen Wolfsburg (3:0) und gegen Inter Mailand (3:2) an.

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    Immerhin löste Flick die erste Pflichtaufgabe, machte mit dem 2:0 gegen Olympiakos Piräus den vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale der Champions League perfekt. International gab es bisher auch nichts zu meckern für die Bayern-Bosse. Vier Spiele, vier Siege - unter anderem das famose 7:2 bei Tottenham Hotspur. In der Bundesliga jedoch erlaubten sich die Münchener bereits einige Aussetzer - so auch zu Hause gegen Hoffenheim (1:2). Dazu gesellten sich Punktverluste gegen Hertha (2:2), in Leipzig (1:1) und in Augsburg (2:2). Und das letzte Meisterschaftsspiel in der Allianz Arena wurde gegen Aufsteiger Union Berlin auch nur mit Mühe 2:1 gewonnen. Schwer tat sich der Rekordmeister ebenfalls jüngst im DFB-Pokal, erreichte aber mit einem 2:1 in Bochum das Achtelfinale.

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    Genau die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit wurde Niko Kovac zum Verhängnis. Nur Erfolg hält die eventuellen Unzulänglichkeiten, die dem 48-Jährigen vorgeworfen werden, unter der Decke. Hätten die Resultate besser gepasst, wäre der Kroate noch immer Trainer. Doch ausgerechnet die 1:5-Blamage bei seinem Ex-Klub Eintracht Frankfurt brachte das Fass zum Überlaufen. Nun hält der bisherige Co-Trainer Hansi Flick die Stellung. Und da sich die Suche nach einem geeigneten Nachfolger schwierig gestaltet, passende Kandidaten dafür sind schließlich rar, könnte die Interimslösung bis zur Winterpause oder gar bis zum Saisonende Bestand haben.

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    Tabellarisch laufen beide Klubs der Musik ein wenig hinterher. Dortmund musste vor dem aktuellen Spieltag als Zweiter einer anderen Borussia den Vortritt lassen, liegt drei Punkte hinter Mönchengladbach. Der FC Bayern ist vom eigenen Selbstverständnis, selbst auf den Platz an der Sonne zu gehören, als Vierter vier Zähler entfernt. Beide Teams haben nach den bisherigen Partien den 11. Spieltages jeweils zwei Positionen verloren.

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    Auch Lucien Favre sieht nach der Partie am Dienstag in der Königsklasse keinen Grund, auch nur irgendetwas zu verändern. Beim BVB fehlt Marcel Schmelzer (Aufbautraining). Die angeschlagenen Marco Reus (Sprunggelenk) und Marwin Hitz (Rückenbeschwerden) nehmen zumindest auf der Bank Platz. Der zuletzt ebenfalls fragliche Jadon Sancho (Zerrung) kann spielen.

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    Im Vergleich zum Champions-League-Spiel am Mittwoch schickt Hansi Flick seine Mannschaft vollkommen unverändert auf den Rasen. Das kann Münchens Interimstrainer unter anderem auch deshalb tun, weil Jerome Boateng wegen einer Rotsperre fehlt und Niklas Süle (Kreuzbandriss), Lucas Hernandez (Sprunggelenksverletzung) sowie Fiete Arp (Aufbautraining nach Kahnbeinbruch) verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen.

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    Dem stellt sich Borussia Dortmund in folgender Besetzung entgegen: Bürki - Hakimi, Akanji, Hummels, Schulz - Witsel, Weigl - Sancho, Brandt, Hazard - Götze.

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    Ohne Umschweife richten wir unser Augenmerk sogleich auf die personellen Fragen des Abends und widmen uns der Mannschaftsaufstellung des FC Bayern München: Neuer - Pavard, Martinez, Alaba, Davies - Kimmich - Gnabry, Goretzka, Müller, Coman - Lewandowski.

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    Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 11. Spieltages zwischen Bayern München und Borussia Dortmund.