Eintracht Frankfurt - 1. FC Heidenheim; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Eintracht Frankfurt - 1. FC Heidenheim. Bundesliga.

Commerzbank-ArenaZuschauer58.700.

Eintracht Frankfurt 1

  • A Muinga (53. minute)
  • R Koch (s/o 73. minute)

1. FC Heidenheim 0

    Live-Kommentar

    Das war es von dieser Partie, abschließend möchte ich Ihr Augenmerk noch auf 18:30 Uhr lenken, denn da gibt es mit HSV gegen Köln ein Duell der großen Namen, endlich auch wieder im Oberhaus. Viel Spaß auch damit.

    Die SGE festigt also Rang 6, kann nun morgen entspannt bei uns im Ticker mitlesen, was Freiburg gegen Union Berlin aufführt. Heidenheim bleibt Letzter, eh klar. Und wie geht es weiter? Für die Hessen mit der spannenden Auswärtsaufgabe in Mainz am kommenden Sonntag, Heidenheim empfängt schon tags zuvor das große Bayer Leverkusen.

    Eintracht Frankfurt holt den Pflichtdreier gegen den Tabellenletzten, dies letztlich auch verdient, sagen zumindest die xGoals von 0,92 zu 0,15. Kein Spiel freilich, das lange in Erinnerung bleiben wird, für Heidenheim lief es wie so oft in dieser Saison, eh passabel mitgehalten, aber für Zählbares reichte es letztendlich wieder nicht. Pech war natürlich auch dabei, die Abseitsentscheidung gegen Conteh, da kann man nur den Kopf schütteln. So bleibt letztlich nur der allerdings durchaus sehenswerte Treffer von Kalimuendo auf der Habenseite, Frankfurt 1, Heidenheim 0, der Platzverweis von Koch tat der Eintracht letztlich nicht groß weh.

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    Schimmer rechts im Strafraum. Ist es ein Schuss, ist es eine Flanke? Es ist in jedem Fall sichere Beute für Zetterer. Und dann ist Schluss!

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    Da dann doch besser, Ramaj packt gleich das lange Holz aus. So kommt Gimber im Strafraum sogar noch zu einem Abschluss. Drüber, aber ohnehin Handspiel im Vorfeld. 

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    Letzter Wechsel für heute, der lautet Höjlund für Bahoya.

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    Die Passqualität von Heidenheim ist einfach nicht ausreichend für die Bundesliga, da hilft nicht mal eine Überzahl. 

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    Gut getippt, auf der Tafel ist eine Sechs zu sehen. 

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    Ohne Nachspielzeit wird es diesmal nicht gehen, das sollten doch mindestens fünf Minuten werden. 

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    Bei der Eintracht hat Doan Feierabend, Arrhov darf noch ein paar Minuten mitmachen. 

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    Kein schlechter Weitschuss von Traore. Aber doch einen Meter am linken Pfosten vorbei. Zetterer war wohl sogar noch dran, denn es gibt Ecke. Eine folgenlose Ecke. 

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    Schmidt hat noch einen Wechsel offen, den zieht er jetzt für Traore für Busch.

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    Gelbe Karte für Michael Zetterer, richtig geraten, Zeitspiel.

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    Sowie Skhiri für Kalimuendo.

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    Und Baum für Chaibi.

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    Jetzt ist Frankfurt dran. Mit Burkardt für Ayoube.

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    Außerdem stürmt Schimmer anstelle von Zivzivadze.

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    Wechselorgie. Bei Heidenheim fangen wir mit Honsak für Kerber an.

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    Jetzt kontert mal Frankfurt und Ayoube taucht rechts im Strafraum auf. Macht eigentlich alles richtig, visiert das lange Eck ab. Aber Ramaj fischt den mit einer Glanztat raus. Die Szene ist noch nicht vorbei, ein Weitschuss von Chaibi streicht nur knapp am rechten Pfosten vorbei.

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    So, was macht Heidenheim in der Schlussviertelstunde aus der Überzahl? Wir dürfen gespannt sein, im Vergleich zur ersten ist diese zweite Halbzeit ja ein Feuerwerk der launigen Fußballunterhaltung. 

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    Währenddessen trudelt die Ampelkarte für Robin Koch rein - Wahnsinn! Frankfurts Abwehrchef hatte vor der Dinkci-Chance Kaufmann umgetreten, doch zunächst lief noch der Vorteil weiter. Und jetzt, völlig folgerichtig und unumstößlich, folgt nachträglich die berechtigte zweite Gelbe. Die Eintracht muss die Schlussphase in Unterzahl überstehen!

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    Nun zur Abseitsenscheidung, ein paar Zentimeter hinter der Mittellinie soll Conteh die Schulter marginal vor der Ferse eines Frankfurters gehabt haben. Für das menschliche Auge ist das kaum wahrnehmbar, es wieder eine dieser unglaublich knappen und ärgerlichen Abseitsentscheidungen in der Bundesliga. Aber Abseits ist eben eine faktische Entscheidung, da gibt es kein Grau, nur Schwarz oder Weiß, Tor oder Abseits.

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    Und dann hat Dinkci eine richtig gute Chance, schießt aber drüber. Jetzt aber zur Abseitsentscheidung. 

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    Aber erst einmal Gelb für Dinkci für ein Einsteigen rechts vorm Strafraum gegen Collins. 

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    Das Tor wird aberkannt, soll tatsächlich Abseits gewesen sein. Warten wir mal auf die Beweisbilder. 

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    Ausgleich! Nach einem Ballgewinn von Behrens in der eigenen Hälfte kann dieser endlich mal einen Konter einleiten. Conteh wird auf die Reise geschickt und nicht mehr einholt. Vor Zetterer angekommen lupft er sicher ins Netz. Aber der VAR prüft auf Abseits. 

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    Hoppla, Amenda schießt den Kollegen Koch im eigenen Strafraum an, der Ball streicht nur knapp links am Tor von Zetterer vorbei. Die nachfolgende Ecke ist dann aber nicht der Rede wert. 

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    Außerdem übergibt Dorsch seinen Platz im linken Mittelfeld an Kaufmann.

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    Ibrahimovic scheint sich verletzt zu haben, er wird jetzt durch Conteh ersetzt. 

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    Prompt wieder eine Chance für die Eintracht, aber Chaibi stand beim Kopfball sowieso im Abseits. Schade um die schöne Flanke von Doan und die Parade von Ramaj.

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    Frustfoul von Dorsch gegen Collins, das gibt erst Vorteil, nun aber nachträglich auch eine erste Gelbe für einen Heidenheimer. 

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    Aus Sicht des neutralen Beobachters ist der Treffer aus dem Nichts natürlich auf der falschen Seite gefallen. Aber vielleicht drehen die Minimalisten vom Main ja jetzt plötzlich beflügelt vom Führungstreffer auf. 

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    Toooor! FRANKFURT - Heidenheim 1:0. Alles richtig gemacht, Eintracht, geduldig auf die Chance gewartet. Aus dem linken Halbfeld hebt Chaibi eine hohe Hereingabe an den zweiten Pfosten, wo erst Krätzig an die Kugel kommt und diese mit dem Kopf zentral vors eigene Tor gibt, dort bemüht sich dann Frankfurts Koch um den Kopfball. Der gelingt ihm zwar nicht, aber daraus wird mit etwas Glück die perfekte Vorlage für Kalimuendo. Und der zaubert seine akrobatische Direktabnahme aus zentralen sechs Metern unhaltbar für Ramaj ins rechte Eck.

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    Vorlage Robin Koch

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    Doan rutscht weg, schießt daher von der Strafraumgrenze weit drüber. Aber ohne zu viel versprechen zu wollen, bei der Eintracht geht man jetzt doch etwas engagierter zu Werke. 

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    Das Durchzählen hat indes ergeben, dass genau die 22 Mann wieder auf dem Platz stehen, die das auch schon zu Beginn der Partie taten. Hätten wir das auch geklärt. 

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    Weiter gehts! Ich zähle mal schnell durch. Die Pause hat übrigens deutlich länger als 15 Minuten gedauert, weil es Heidenheim nicht besonders eilig hatte. 

    An diese Halbzeit erinnert sich schon morgen früh kein Mensch mehr. Null Torchancen, kaum Strafraumszenen, ein extrem müder Sommerkick bei 7 Grad im Frankfurter Stadtwald. Gelegentliche Ecken halfen gegen den Sekundenschlaf, aber von echter Torgefahr war auch hier keine Rede. Das ist natürlich aus Heidenheimer Sicht alles nicht zu bekritteln, man ließ nichts zu, im Ansatz gab es den einen oder anderen Nadelstich, mehr kann man von einem abgeschlagenen Tabellenletzten bei einem CL-Teilnehmer nicht erwarten. Die Eintracht hingegen machte klar, warum man kommende Saison bestenfalls Europa League spielen wird, aber selbst da bräuchte man sich mit solch einer Leistung nicht blicken lassen. 

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    Ohne Nachspielzeit geht es in die Kabinen. Es gab auch nie weniger einen Grund für eine Nachspielzeit als in dieser Halbzeit.

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    Ein Abschluss kommt nicht zustande. Aber die xGoals der Frankfurter explodieren um 50 Prozent von 0,02 auf 0,03. 

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    Tut es aber offensichtlich. Dann schauen wir eben auf eine Frankfurter Ecke. 

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    Na, was ist denn los? Das war eine Flanke in den Strafraum und ein Kopfball zumindest in Richtung Tor. So etwas darf doch noch nicht unter den Tisch fallen.

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    Noch liegt kein Zahlenmaterial vor, ich bitte um noch ein wenig Geduld. 

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    Die Freistoßflanke von Ibrahimovic wird zu lang, aber da Gimber kurz vor der Torauslinie noch mit der Rübe rankommt, wird das jetzt auch xGoals für den FCH geben. Auch 0,02? Ich bin so gespannt, Sie natürlich genauso. 

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    Kopfballstafette der Heidenheimer. Und dann lässt Robin Koch das Bein gegen Ibrahimovic stehen. Unglaublich, dass sich der Frankfurter da über diese glasklare Gelbe wundert. 

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    Wir forschen nach. Ein Schussversuch von Larsson in Minute 13 war angeblich diese 0,02 wert. Soll so sein, hatte ich mich vielleicht grad zum Schuhebinden gebückt. 

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    Der Computer spuckt 0,02 zu 0,00 xGoals aus. Die 0,02 kann ich mir nur mit einem Eingabefehler erklären.

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    Von beiden Fankurven kommen keinerlei Unmutsäußerungen. Bei Heidenheim wäre das auch vermessen, wenn man so problemlos mit einem Team aus der oberen Tabellenhälfte mithält. Aber die Eintracht ist wirklich bisher eine Enttäuschung auf der gesamten Linie. Und jetzt ist schon eine halbe Stunde durch, der Anfangsabtastbonus ist längst verbraucht. 

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    Vielleicht ein langer Einwurf? Vielleicht auch nicht.

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    Und jetzt sogar eine Frankfurter Ecke. Doan hebt beide Hände und zieht dann das Leder an den ersten Pfosten. Ich behaupte mal frech, dass das so nicht geplant war. 

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    Da segelt mal eine Flanke in den Heidenheimer Strafraum. Aber am Elfmeterpunkt steht nur ein Heidenheimer und köpft die Kugel mühelos raus. Sagen wir mal so, die Eintracht tastet sich ran. 

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    Zweiter Eckball Heidenheim, Ibrahimovic wieder von links. Diesmal zu kurz an den ersten Pfosten, da steht Frankfurts Brown goldrichtig. Das sind alles so Sachen, die ich in einem ereignisreicheren Spiel einfach unter den Tisch fallen lassen würde. 

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    Jetzt führen auch die Dortmunder gegen Augsburg. Und hier bei uns spart Frankfurt weiter Kräfte für das nichtvorhandene Europapokalspiel unter der Woche. 

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    Und jetzt holt Behrens sogar die erste Ecke der Partie für die Heidenheimer heraus. Ibrahimovic von der linken Seite, Zetterer mit kleiner Unsicherheit, aber ein Arm reicht letztlich, um einen möglichen Kopfball von Mainka zu verhindern. 

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    Ballaktionen im gegnerischen Strafraum? Frankfurt 0, Heidenheim 1. So haben wir uns das nicht vorgestellt, nein, in keinster Weise. 

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    Mittelfeldgeplänkel, da erwischt man sich, wie man auf die Stände der anderen Spiele spickt. Aha, Leverkusen führt gegen die Bayern schon mit 1:0. Aber das ist natürlich nur ein Spiel für die Nachmittagskonferenz, nachher um 18:30 Uhr sind die großen Namen dran. 

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    Bestellt, aber noch nicht geliefert. Weil Heidenheim das ganz gut macht bisher, nichts anbietet, die xGoals noch auf 0,00 zu 0,00 hält. 

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    Das erwartete Bild. Heidenheim steht tief, lauert auf die eine oder andere Konterchance. Und die Gastgeber legen munter los, das wird nicht lange dauern, bis ich Ihnen vom ersten Abschluss berichten kann.

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    Anstoß! Frankfurts einstudierter Blitz stellt die Heidenheimer nicht vor Probleme. 

    Blicken wir noch schnell auf die Spielleitung. Und hier sehen wir brandaktuell Hauptschiedsrichter Harm Osmers die beiden Teams auf das Feld führen. Ihm assistieren die Herren Dominik Schaal und Markus Schüller, der VAR-Hauptverantwortliche heißt Robert Schröder.

    Gab übrigens auch mal ein Pokalspiel der beiden Teams, das ist allerdings schon wieder neun Jahre her. Der FCH hatte sich da schon in der 2. Bundesliga etabliert. Und schied erst nach großem Kampf mit 1:2 nach Verlängerung aus. Trainer damals wie heute Frank Schmidt, der nächstes Jahr seinen Zwanziger an der Brenz feiern wird. Hoffentlich! 

    Eines gelang dem FCH in den drei Jahren Bundesliga nicht, ein Sieg gegen das 200 km nordwestlich gelegene Frankfurt. In Frankfurt war man immer chancenlos, aber im Hinspiel im November trotzte man dem Favoriten ein 1:1 ab. Zivzivadze und Kristensen waren die Torschützen, das Ergebnis entsprach den Leistungen, das beweisen die xGoals von 0,85 zu 0,96. Rasmus Kristensen kann den Heidenheimern übrigens heute keinen Kummer bereiten, er muss weiter seine Sprunggelenksverletzung auskurieren. 

    Heidenheim fehlen mittlerweile zehn Punkte auf den Relegationsrang, es geht nur mehr darum, sich anständig aus der Liga zu  verabschieden. Und parallel dazu eine schlagkräftige Truppe für die kommende Zweitligasaison zusammenzustellen. Man will ja nicht so enden wie zuvor Bielefeld und Paderborn. 

    Der Siebte trifft auf den Letzten, aber die Laune ist auch bei der Eintracht schlecht. Hoffenheim ist in der Rückrunde nicht eingebrochen, ist nicht mehr einholbar. Und somit bleibt Rang 7 für die restliche Saison schon das Höchste der Gefühle, ob das dann für Europa League oder Conference League reichen wird, das weiß noch keiner. Aber mit Freiburg gibt es einen lästigen Konkurrenten, der spielt morgen gegen Union, dem gilt es vorzulegen.

    Frank Schmidt hat zwar bis auf den Langzeitverletzten Pacarada alle Stammspieler an Bord, aber nach dem 2:4 gegen Hoffenheim sind die Lichter wohl vorzeitig ausgegangen. Heute setzt er auf Busch, Dinkci und Ibrahimovic, dafür nehmen Traore und Honsak auf der Bank Platz, Pieringer ist heute nicht im Kader.

    Heidenheim beginnt mit dieser Formation: Ramaj - Busch, Mainka, Gimber, Behrens - Schöppner, Kerber, Dinkci, Dorsch, Ibrahimovic - Zivzivadze.

    Nach dem müden 0:0 gegen St. Pauli tauscht Eintracht-Coach Albert Riera zweimal. Doan und Ayoube dürfen für Höjlund und Burkardt ran. Uzun, Batshuayi und Ebnoutalib trainieren übrigens wieder mit, in den heutigen Kader hat es aber noch keiner der drei geschafft. 

    Wir legen los. Traditionell mit der Aufstellung des Gastgebers, so sieht die aus: Zetterer - Brown, Amenda, Koch, Collins - Larsson, Ayoube, Doan, Chaibi, Bahoya - Kalimuendo.

    Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 26. Spieltages zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Heidenheim.