Eintracht Frankfurt - Bor. Mönchengladbach; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Eintracht Frankfurt - Bor. Mönchengladbach. Bundesliga.

Commerzbank-ArenaZuschauer59.500.

Eintracht Frankfurt 3

  • N Brown (24. minute)
  • A Amaimouni-Echghouyab (34. minute)
  • A Knauff (75. minute)

Bor. Mönchengladbach 0

    Live-Kommentar

    Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der Bundesliga geht es bei uns aber schon bald wieder weiter, wenn um 18:30 Uhr der VfB Stuttgart zum Heimspiel gegen Köln lädt. Ihnen noch ein schönes Wochenende und bis bald!

    Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche in der Bundesliga: Während Frankfurt am Samstagnachmittag beim Tabellenführer in München gastiert, ist Gladbach am Sonntagnachmittag erneut auswärts in Freiburg gefordert. 

    Somit kehren die Hessen in der Bundesliga nach sieben Spielen in die Erfolgsspur zurück und klettern mit jetzt 31 Punkten auch prompt an Freiburg vorbei auf Platz 7. Gladbach hingegen bleibt zum sechsten Mal in Folge sieglos und liegt als Tabellenzwölfter weiterhin nur zwei Zähler vor dem Relegationsplatz.

    Beim Heimspieldebüt von Albert Riera glückt der Eintracht nach zuvor neun sieglosen Pflichtspielen der Befreiungsschlag. Im ersten Durchgang machte Gladbach ein ordentliches Spiel, verteidigte jedoch zweimal schlecht und schaute blöd aus der Wäsche, als enorm effiziente Hessen mit einer 2:0-Führung in die Halbzeit gingen. Nach der Pause bekamen die Fohlen nicht mehr die nötige Intensität in ihr Spiel, Frankfurt verteidigte indes souverän und machte nach einem Aussetzer von Takai durch Joker Knauff vorzeitig den Deckel drauf. Wenngleich das Ergebnis zu hoch ausfällt, ist der Heimsieg nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdient. 

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    Es bleibt beim 3:0 - Schlusspfiff in Frankfurt! 

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    Dieser Sieg wird heute auch dem zuletzt gescholtenen Kaua Santos guttun, der nach der Pause bislang viel Sicherheit ausstrahlt und auch jetzt eine Ecke von rechts sicher runterpflückt. 

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    Doan fängt einen Fehlpass zunächst gut ab, schließt dann aber aus halbrechten 20 Metern zu schwach mit der Innenseite ab - der Ball rollt in die Arme von Nicolas.

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    Vier Minuten werden nachgespielt. 

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    Engelhardt holt im Mittelkreis Dahoud unsanft von den Beinen und sieht zu Recht Gelb. 

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    Unweit der linken Eckfahne serviert Reitz eine Freistoßflanke scharf vor den ersten Pfosten, wo Engelhardt einläuft und den Ball von der linken Fünfergrenze per Hinterkopf auf das Tordach verlängert. 

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    Nach längst ertöntem Pfiff schlägt Arrhov die Kugel weg und wird dafür verwarnt.

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    Eine weite Fohlen-Flanke aus dem rechten Halbfeld rutscht bis an das linke Fünfereck durch, wo der durchgelaufene Bolin das Leder direkt als Halbvolley nimmt und deutlich über das Tor jagt. 

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    Beim Kampf um den Ball ist Rocc Reitz gegen Skhiri zu spät dran, dabei rutscht der Gladbacher seinem Gegenspieler über den Spann und sieht Gelb. Zu allem Überfluss ist es die fünfte Verwarnung für Reitz in dieser Saison, damit fehlt er nächste Woche in Freiburg gesperrt.

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    Glanztat von Kaua Santos! Mohya bekommt bei seinem Antritt zu viel Platz, zieht dabei aus dem linken Halbfeld bis zentral vor den Sechzehner und hält aus 18 Metern stramm drauf. Im rechten Eck greift Kaua Santos stark mit einer Hand über und lenkt den Ball an das Lattenkreuz.

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    Bahoya zieht vom linken Flügel nach innen und legt für Dahoud ab, der halblinks von der Strafraumkante abschließt und das lange Eck knapp verfehlt. 

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    Aus spitzem Winkel hält Bolin rechts im Strafraum drauf und verfehlt das Tor deutlich.

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    Außerdem übernimmt Skhiri im defensiven Mittelfeld für Larsson. 

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    Bei den Hausherren schöpft Riera sein Wechselkontingent mit einem Doppeltausch aus und nimmt zunächst Torschütze Amaimouni-Echghouyab für Arrhov vom Feld. 

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    Beide Trainer wechseln nochmal, aufseiten der Fohlen kommt Youngster Mohya für Tabakovic ins Spiel.

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    Koch zieht die Beine zwar noch ein, doch ist allein das Risiko bei der Grätsche gegen Reitz in der gegnerischen Hälfte zu groß. Der Innenverteidiger sieht dafür die Gelbe Karte.

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    Fast der Doppelschlag! Auch hier sieht Takai schlecht aus und spielt vergeblich auf Abseits. So findet ein gehobener Bahoya-Pass von der Mittellinie erneut Knauff in seinem Rücken, der schon wieder alleine auf Nicolas zuläuft. Aus vollem Lauf schließt Knauff diesmal aber zu unplatziert rechts vom Elfmeterpunkt ab und scheitert am Torhüter.

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    Tooor! FRANKFURT - Gladbach 3:0. Joker Knauff macht den Deckel drauf! Aber was macht denn Takai in dieser Szene? Erst verschätzt sich der Japaner bei einem langen Abschlag von Kaua Santos und lässt den Ball kurz nach der Mittellinie nach hinten aufspringen. Dann läuft er dem Leder als letzter Mann viel zu langsam hinterher, sodass Knauff in seinem Rücken dazwischenspritzen kann. Knauff ist anschließend frei durch, umkurvt Nicolas im Strafraum und hebt den Ball vom Elfmeterpunkt ins Tor.

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    Gladbach kommt einfach nicht durch. Rechts am Fünfer macht Reitz den Ball gut fest und legt per Hacke in den Lauf des einrückenden Engelhardt ab. Koch ist aber auch hier zur Stelle und kann klären.

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    Von möglicher Verunsicherung in Reihen der Eintracht ist nach den letzten Wochen nichts zu merken. Und nur nochmal zur Erinnerung: Frankfurt verspielte in seinen sechs Bundesligaspielen 2026 bereits zwölf Punkte nach einer Führung.

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    Koch beißt auf die Zähne. Dennoch nutzt Albert Riera die Unterbrechung für einen Wechsel und bringt Knauff für Götze ins Spiel. 

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    Bei seiner Rettungstat hat sich Koch wehgetan und muss behandelt werden. 

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    Engelhardt schiebt durch das Zentrum an und steckt vor dem Sechzehner auf Tabakovic durch, der nahe dem rechten Fünfereck unter Gegnerdruck abschließt. Koch grätscht dazwischen und kann blocken, ehe Kaua Santos sicher zupackt.

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    In ähnlicher Form haben wir das bereits beim 2:0 gesehen: Amaimouni-Echghouyab dribbelt die Strafraumkante entlang und zieht von rechts nach innen. Mit etwas Glück bleibt er am Ball und schließt aus zentraler Position zu unplatziert ab - dankbar für Nicolas.

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    Zudem macht Stöger im offensiven Mittelfeld für Bolin Platz.

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    Jetzt der Doppelwechsel aufseiten der Gäste aus Mönchengladbach: Scally ersetzt Castrop rechts in der Viererkette. 

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    Sicherlich keine schlechte Idee in dieser zähen Phase: An der Seitenlinie bereitet Eugen Polanski weitere Wechsel vor - es droht das sechste sieglose Spiel in Folge. 

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    Das Spiel hängt ein wenig in der Luft, was deutlich gegen eine mögliche Aufholjagd der Fohlen spricht. Mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken agiert Frankfurt zurückgezogen und steht nach dem Wiederbeginn gut.

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    Einen Einwurf von rechts schleudert Takai lang an den ersten Pfosten, wo Kaua Santos aktiv zum Ball geht und ihn sicher vor Engelhardt abfängt. 

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    Bahoya bietet sich mit einem Lauf in die Tiefe an und legt links im Strafraum auf Amaimouni-Echghouyab ab, der sich auf engstem Raum festläuft. Ohnehin kam Bahoya aus dem Abseits, im Anschluss geht die Fahne hoch. 

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    Einen Steckpass von Doan fängt Nicolas im Strafraum vor Bahoya ab und macht das Spiel anschließend schnell. Gladbach schaltet über die rechte Seite um, am Ende springt aber nur ein geblockter Versuch von Castrop dabei heraus, der aus halbrechten 14 Metern nicht durchkommt. 

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    Den Fohlen fehlt es in diesen Minuten an der nötigen Intensität gegen den Ball. Das Anlaufverhalten ist ziemlich halbgar und sorgt dafür, dass sich die Hessen den Ball in aller Ruhe hin- und herschieben dürfen. 

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    Götze hält im Mittelfeld Ulrich von hinten fest und sieht für dieses taktische Foul die erste Gelbe Karte in diesem Spiel. 

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    Ganz so einfach lässt sich der Ausfall von Kevin Diks aufseiten der Fohlen natürlich auch nicht kompensieren. Der Innenverteidiger gehört mit einer Zweikampfquote von 66,9 Prozent ligaweit auf Platz 6 nicht nur zu den zweikampfstärksten Spielern, sondern hat er auch schon drei Tore erzielt. 

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    Jetzt auch der erste Abschluss für die Eintracht nach der Pause: Eine Ecke von links rutscht zunächst durch, vor der Grundlinie hält Larsson den Ball aber im Spiel und hebt ihn von der rechten Sechzehnergrenze an den Fünfer. Im Gewühl setzt sich dort Amenda durch, seinen Kopfball drückt er aber direkt in die Hände von Nicolas.

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    Kaua Santos darf sich auszeichnen. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß im Mittelfeld flankt Honorat aus dem rechten Halbfeld in die Mitte, wo sich Tabakovic acht Meter zentral vor dem Tor gegen Amenda durchsetzt und den Ball auf das linke Eck köpft. Jedoch nicht platziert genug, sodass Kaua Santos mit einer Flugeinlage und einer Hand zur Seite abwehren kann. 

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    Und dann können wir wieder, der zweite Durchgang läuft. 

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    Bei den Hessen ist dagegen der angeschlagene Kristensen in der Kabine geblieben, seinen Platz nimmt Collins ein. 

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    Beide Trainer haben die Halbzeitpause für einen Wechsel genutzt. Aufseiten der Gäste ersetzt Offensivspieler Machino fortan Verteidiger Sander. Polanksi dürfte damit auf einer Viererkette umstellen. 

    Im ersten Durchgang machte bislang Gladbach das Spiel, Frankfurt hingegen die Tore. Bei 4:12 Abschlüssen präsentierten sich die Hessen brutal effizient und münzten einen xG-Wert von 0,29 innerhalb von zehn Minuten in eine Zwei-Tore-Führung um. In beiden Szenen verteidigten die Fohlen nicht gut, zeigten sich davon aber unbeeindruckt und drückten auf den Anschlusstreffer. Im letzten Drittel mangelte es aber an der nötigen Präzision, die es nach der Pause zwingend zur Aufholjagd benötigt.

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    Halbzeit in Frankfurt.

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    Erst der vierte Abschluss der Eintracht: Bahoya dribbelt von links in den Strafraum und legt auf Larsson zurück, dessen Versuch aus zentralen 20 Metern harmlos in die Hände von Nicolas abgefälscht wird. 

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    Bei der fälligen Ecke ist Kaua Santos wiederholt mit einer Faust zur Stelle, lenkt den Ball damit aber noch nicht aus der Gefahrenzone. Castrop schnappt sich den zweiten Ball, wird nahe dem linken Fünfereck auf engstem Raum aber direkt geblockt. 

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    Schöne Variante: Bei einem Freistoß kurz nach der Mittellinie hebt Stöger den Ball rechts in den Strafraum und damit direkt in den Lauf des eingestarteten Sander, den niemand auf der Rechnung hatte. Sander legt direkt an den Fünfer quer, wo ein Verteidiger gerade noch den Fuß vor Tabakovic dazwischen bekommt. 

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    Fünf Minuten werden nachgespielt.

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    Gladbach arbeitet am Anschlusstreffer. Bei einer dicht vor das Tor gezogenen Ecke ist Kaua Santos mit beiden Fäusten zur Stelle, im Rückraum bleiben die Gäste aber am Ball. Eine Flanke von rechts wird im Strafraum vor die Füße von Stöger geblockt, der aus halbrechten zwölf Metern abschließt und den Ball nicht voll trifft. So muss Kaua Santos im kurzen Eck nicht eingreifen - gut zwei Meter fehlen. 

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    Der nächste Abschluss für die Fohlen, die nach einer Balleroberung von Honorat an der Mittellinie gegen Koch umschalten. Der Franzose treibt den Ball durch das Zentrum bis vor den Sechzehner und nimmt rechts im Strafraum Reitz mit, der dann aber gut zugestellt und ebenfalls geblockt wird. 

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    Da war mehr drin! Auf der rechten Seite hebt Stöger den Ball lang auf Honorat, der rechts im Strafraum mit Übersicht auf Sander zurücklegt. Sander hat viel Platz, zögert aber etwas zu lange und wird aus halbrechten elf Metern geblockt. 

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    Nach einer Ablage im Halbfeld hat Engelhardt etwas Platz vor sich, den der Sechser für einen Abschluss aus zentralen 23 Metern nutzt und in Rückenlage deutlich über das Tor schießt.

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    Drei Abschlüsse, zwei Tore - mehr Effizienz geht nicht. Gladbach macht eigentlich nach wie vor kein schlechtes Spiel, in den entscheidenden Szenen fehlte den Fohlen aber schlicht der Zugriff. 

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    Tooor! FRANKFURT - Gladbach 2:0. Die Eintracht legt nach! Diesmal verlagern die Hessen das Spiel auf die rechte Seite, den letzten Pass spielt Bahoya aus dem zentralen Halbfeld raus auf Amaimouni-Echghouyab. Der sucht das Eins gegen Eins mit Ulrich und legt sich den Ball im rechten Strafraumeck mit einer schnellen Abkappbewegung nach innen vor. Aus halbrechten 15 Metern hält Amaimouni-Echghouyab drauf und hat etwas Glück, dass Ulrich noch leicht mit dem Fuß abfälscht. So hat Nicolas keine Chance und kann nur hinterherschauen, wie der Ball im langen Eck einschlägt.

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    Vorlage Jean-Mattéo Bahoya

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    Bei einer dicht vor das Tor gezogenen Honorat-Ecke von links wird Kaua Santos zugestellt und kommt nur mit den Fingerspitzen dran. Reicht in diesem Fall aber aus, um auf Kosten der nächsten Ecke zu klären, die nichts einbringt. 

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    Guter Versuch. Honorat macht den Ball fest und legt im rechten Halbfeld für Castrop ab, der direkt flach nach innen spielt. Sander hat sich nämlich angeboten und setzt seinen Flachschuss aus halbrechten 24 Metern nur knapp am rechten Pfosten vorbei. 

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    Gladbach war bis hierhin gut im Spiel und übernimmt auch nach dem Gegentor direkt wieder die Initiative. Derweil läuft Kristensen weiterhin unrund, beißt wohl aber noch auf die Zähne.

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    Die Führung für die Eintracht hatte sich nicht angedeutet. Etwas zu naiv haben die Fohlen bei dem Gegentreffer die linke Seite verteidigt, sich zu schnell rausziehen lassen und dadurch die Tür für Bahoya geöffnet.

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    Tooor! FRANKFURT - Gladbach 1:0. Die Eintracht geht in Führung! Zunächst verlagern die Hausherren das Spiel im Halbfeld von der rechten auf die linke Seite, wo Brown sich an der Seitenauslinie fast schon festläuft. Gegen Sander bleibt Brown aber mit etwas Glück am Ball und profitiert davon, dass sich Castrop rausziehen lässt. So wird die Bahn für Bahoya frei, den Brown mit einem Pass in den Rücken von Castrop einsetzt. Unbedrängt sprintet Bahoya von links in den Strafraum und legt überlegt auf den nachrückenden Brown zurück, der links vom Elfmeterpunkt aus vollem Lauf abschließt und humorlos ins rechte Eck vollsteckt. 

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    Vorlage Jean-Mattéo Bahoya

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    Mit einem schnellen Antritt lässt Ulrich Amaimouni-Echghouyab stehen und dringt von links in den Strafraum ein. Aus spitzem Winkel schließt Ulrich zu eigensinnig selbst ab und verfehlt das kurze Eck deutlich - in der Mitte regt sich Tabakovic zu Recht auf. 

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    Getreu dem Motto: Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß. Kristensen ist nach einem Abspiel unglücklich mit dem linken Fuß im Rasen hängengeblieben und muss am Sprunggelenk behandelt werden.

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    Einen langen Fohlen-Einwurf klären die Hessen in den Rückraum, wo sich Reitz vor dem Sechzehner hochschraubt und den Ball nochmal in die Box köpft. Dort kann sich Takai in halbrechter Position aufdrehen und hält aus spitzem Winkel drauf. Im kurzen Eck wehrt Kaua Santos mit beiden Händen nach vorne ab, ehe Koch final klären kann. 

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    Jetzt kann gewechselt werden: Für den angeschlagenen Kalimuendo kommt Dahoud ins Spiel. Mal sehen, wie sich das Ganze taktisch gleich einpendelt.

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    Die Gäste verlagern das Spiel auf den rechten Flügel. Dort hat Honorat etwas Platz und flankt an den ersten Pfosten, wo Kaua Santos zur Stelle ist und sicher zupackt.

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    Gerade in der Offensive ist die Personallage in Frankfurt ja mehr als angespannt. An der Seitenlinie macht sich Dahoud für eine Einwechslung bereit, bis dahin agiert die Eintracht in Unterzahl.

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    Ist das bitter: Kalimuendo wollte zunächst auf die Zähne beißen, nur wenig später sinkt der Franzose aber wieder zu Boden und wird das Spiel mit lädierter Schulter wohl nicht fortsetzen können.

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    Im hohen Aufbau der Gäste wird Elvedi nicht angegriffen. Das nutzt der Schweizer für einen kurzen Antritt und jagt den Ball aus halbrechten 25 Metern über das Tor.

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    Dabei ist Kalimuendo offensichtlich unglücklich auf die Schulter gefallen und muss behandelt werden. Mit schmerzverzerrtem Gesicht steht der Angreifer zumindest wieder auf den Beinen.

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    Nach einem Doppelpass mit Götze steckt Brown auf engstem Raum von der Strafraumkante auf Kalimuendo durch, der halblinks am Fünfer erneut im Eins gegen Eins an Nicolas scheitert. Der Torhüter hatte den Winkel im kurzen Eck schnell verkürzt, wobei ein Tor aufgrund einer Abseitsstellung von Kalimuendo ohnehin nicht gezählt hätte.

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    Bislang erleben wir einen durchaus dynamischen Beginn in Frankfurt. Etwas überraschend lesen sich die Ballbesitzwerte, die mit fast 70 Prozent klar zugunsten der Fohlen ausschlagen. 

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    Auf der Gegenseite wird es ebenfalls gefährlich. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld wird Honorat nahe dem rechten Strafraumeck freigespielt und flankt flach in die Mitte. Vor dem Fünfer verpasst Amenda den Ball mit einer Grätsche, dahinter kommt der alleinstehende Tabakovic aber nicht mehr ran. 

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    Erste gute Chance für Frankfurt! Rechts von der Mittellinie schlägt Doan den Ball lang nach vorne, wo sich Elvedi am Sechzehner verschätzt. Dadurch taucht Kalimuendo in seinem Rücken frei vor Nicolas auf und versucht aus vollem Lauf, den aufsetzenden Ball in der Luft aus zwölf Metern an Nicolas vorbeizuspitzeln. Nicolas eilt aber schnell heraus, macht die Tür dadurch zu und kann blocken. 

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    Takai nimmt in der Vorwärtsbewegung Ulrich mit, der im linken Halbfeld viel Platz hat und unbedrängt flanken darf. Dabei rutscht ihm der Ball über den Spann und fällt erst deutlich hinter dem Tor wieder runter. 

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    Nach einer halben Minute überspielt Gladbach erstmals das Mittelfeld und damit die hochstehende Kette der Hessen. Honorat sprintet über die linke Halbspur in den Sechzehner, bleibt dort aber mit seinem versuchten Querpass hängen. 

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    Wir wären so weit, Frankfurt hat angestoßen.

    Geleitet wird die Partie von Martin Petersen, der dabei von Robert Wessel und Sven Waschitzki-Günther an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Wolfgang Haslberger, vor den Bildschirmen bilden Sascha Stegemann und Frederick Assmuth das VAR-Duo.

    Die wohl schlimmste Hälfte seiner noch jungen Trainerkarriere erlebte Polanski dagegen im Hinspiel gegen die Eintracht, als man zur Pause bereits 0:5 zurücklag. Immerhin betrieb Gladbach noch Ergebniskosmetik und trug bei der 4:6-Pleite seinen Teil zum torreichsten Bundesligaspiel seit März 2013 bei. Frankfurt entwickelt sich damit immer mehr zum Angstgegner der Borussia und ist seit zehn Pflichtspielduellen ungeschlagen (6S, 4U). Den letzten Fohlen-Sieg in der Bundesliga über die Eintracht gab es im April 2021.

    Zwar kommt auch Gladbach aus einem Tief und ist seit fünf Spielen sieglos (3U, 2N), doch konnte der Auftritt gegen Leverkusen Eugen Polanski zuversichtlich stimmen. In den ersten 45 Minuten sah Polanski die bislang "beste Hälfte" unter seiner Regie und will heute daran anknüpfen. Mit Blick auf die "relativ schlechte Phase" der Eintracht gab der Trainer dafür eine schnörkellose Devise vor: "Wenn es so eine Phase gibt, dann sollte man im besten Falle in die Box kommen und das nicht mit 24 Pässen, sondern vielleicht auch mal mit drei."

    Das Positive vorweg: In Berlin ließ die Eintracht als zweitschwächste Defensive der Liga hinten kaum etwas zu und zeigte im Ansatz auch schon die Dominanz, die Riera anstrebt. Doch auch der Spanier weiß, "natürlich gibt es viel, das wir verbessern können". Trotz 73 Prozent Ballbesitz erspielte sich Frankfurt bei nur drei Abschlüssen kaum Chancen, Riera fordert deshalb mehr Kreativität. Bis dahin geht das Warten erstmal weiter. Seit neun Pflichtspielen ist die Eintracht sieglos, in der Bundesliga sind es sieben Spiele ohne Dreier (4U, 3N).

    Vor dem Heimspieldebüt von Albert Riera hat sich die Ausgangslage für die Eintracht etwas verbessert, durch die Resultate im DFB-Pokal steigt schließlich die Chance, dass auch der 7. Platz in dieser Saison für das internationale Geschäft reichen könnte. Auch da müssen die Hessen aber erstmal hin und liegen als Achter zwei Zähler dahinter. Derweil hat sich die Lage in der unteren Tabellenhälfte und somit auch für Gladbach zugespitzt. Auf Platz 12 trügt der Schein, das Polster auf den Relegationsplatz beträgt schließlich nur drei Punkte.

    Im Heimspiel gegen Leverkusen waren die Fohlen letzte Woche mindestens ebenbürtig und verdienten sich beim 1:1-Unentschieden immerhin einen Punkt. Eugen Polanski tauscht seine Startelf heute auf einer Position und muss dabei den Ausfall von Innenverteidiger Diks kompensieren, der nach seiner fünften Gelben Karte gegen Leverkusen gesperrt fehlt. Den Platz des Indonesiers nimmt Takai in der Dreierkette ein.

    Und hier die Aufstellung der Gäste aus Mönchengladbach: Nicolas - Sander, Elvedi, Diks - Castrop, Engelhardt, Ullrich - Reitz, Stöger - Honorat, Tabakovic. 

    Beim Debüt von Albert Riera war die Eintracht vergangene Woche an der Alten Försterei zu Gast und trennte sich nach einer Partie auf sehr dürftigem Niveau mit einem 1:1 von Union. Im Vergleich dazu nimmt Riera heute gezwungenermaßen drei personelle Änderungen vor: Während Höjlund gelb-rot-gesperrt fehlt, zog sich Theate im Training eine Knieverletzung zu und fällt ebenso wie der leicht angeschlagene Chaibi aus. Neu in die Mannschaft rücken dafür Amenda, Bahoya und auch Amaimouni-Echghouyab, der sein Startelfdebüt feiert.

    Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Kaua Santos - Kristensen, Koch, Amenda, Brown - Larsson - Amaimouni-Echghouyab, Doan, Götze, Bahoya - Kalimuendo. 

    Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 22. Spieltages zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach.