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Eintracht Frankfurt - Standard Liege

UEFA Europa League Gruppe F

Eintracht Frankfurt 2

  • D Abraham 28'
  • M Hinteregger 73'

Standard Liege 1

  • S Amallah 82'

Europa League: Eintracht Frankfurt bezwingt Standard Lüttich

Abwehrhünen treffen! Eintracht feiert wichtigen Dreier

Sport-Informations-Dienst (SID)

12.11.2019 | 12:02 Uhr

Abraham und Hinteregger treffen für die SGE.
Image: Abraham und Hinteregger treffen für die SGE. © Imago

Eintracht Frankfurt hat sich auf dem Weg in die Europa-League-Zwischenrunde durch einen Sieg im "Schlüsselspiel" eine glänzende Ausgangsposition verschafft.

Die Hessen besiegten am Donnerstag trotz einer durchwachsenen Leistung ihren Konkurrenten Standard Lüttich mit 2:1 (1:0) und belegen nach drei Spielen mit sechs Punkten den zweiten Platz in Gruppe F.

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Eintracht auf Kurs für K.o.-Runde

Die Eintracht konnte sich dabei auf ihre treffsicheren Abwehrspieler verlassen: Kapitän David Abraham (28.) köpfte den Halbfinalisten der Vorsaison in Führung, Martin Hinteregger (73.) erhöhte ebenfalls per Kopf. Selim Amallah (83.) verkürzte für die Gäste.

  1. SGR
    Image: Die Fans von Eintracht Frankfurt sind für ihre außergewöhnlichen Choreos bekannt. Auch gegen Standard Lüttich ließen sich die SGE-Fans etwas Besonderes einfallen.  © Imago
  2. SGE
    Image: Die Nordwestkurve ist ganz in Schwarz und Weiß gehüllt, dazu gibt es ein großes Motiv eines ziemlich lässigen Adlers mit "Geripptem" (Bed.: Apfelweinglas) in der Hand! © Imago
  3. Choreo zum EL-Spiel gegen Tallinn.
    Image: Komplett in weiß wird Eintracht Frankfurt zum Rückspiel der 2. Qualifikationsrunde der Europa League gegen FC Flora Tallinn empfangen. Ein Banner mit der Aufschrift 'Mein Verein' zieht sich über den SGE-Fanblock. © Imago
  4. (Bildquelle: Twitter @eintracht)
    Image: Mit weißen Fahnen und weißen Schnipsel wird der Anpfiff des Spiels durch die Fans gefeiert. Die Anhänger läuten die neue Europa-League-Saison genauso gebührend ein, wie sie sich aus der vergangenen verabschiedet haben (Bild: Twitter @eintracht).
  5. In der Saison 2013/14 musste die Eintracht in der Qualifikationsrunde der Europa League gegen Qarabag Agdam bestehen. Die Fans pushten ihr Team mit einer riesen Choreo zum 2:1 Sieg.
    Image: Auch in den vergangenen Saisons präsentierten die Fans tolle Choreos: In der Saison 2013/14 musste die Eintracht in der Qualifikationsrunde der EL gegen Qarabag Agdam bestehen. Die Fans pushten ihr Team mit einer riesigen Choreo zum 2:1-Sieg.  © DPA pa
  6. In der anschließenden Gruppenphase empfing die SGE Girondins Bordeaux. Am Ende siegte Frankfurt mit 3:0.
    Image: In der anschließenden Gruppenphase empfing die SGE Girondins Bordeaux. Am Ende siegte Frankfurt mit 3:0. © DPA pa
  7. Weiterer Gruppengegner war Maccabi Tel Aviv. Mit einem gigantischen SGE-Schriftzug empfingen die Eintracht-Fans die Mannschaften. Frankfurt siegte mit 2:0.
    Image: Weiterer Gruppengegner war Maccabi Tel Aviv. Mit einem gigantischen SGE-Schriftzug empfingen die Eintracht-Fans die Mannschaften. Frankfurt siegte mit 2:0. © DPA pa
  8. Im letzten Gruppenspiel empfing Frankfurt APOEL Nikosia. Diesmal prangte das Logo der Eintracht in der Fankurve. Die SGE gewann mit 2:0 und sicherte sich das Weiterkommen in die nächste Runde.
    Image: Im letzten Gruppenspiel empfing Frankfurt APOEL Nikosia. Diesmal prangte das Logo der Eintracht in der Fankurve. Die SGE gewann mit 2:0 und sicherte sich das Weiterkommen für die nächste Runde. © DPA pa
  9. Nach der Gruppenphase wartete der FC Porto in der zweiten Runde der Europa League. Nach einem 2:2 im Hinspiel sollte diesmal ein gigantischer Adler die Spieler motivieren. Am Ende gab es ein 3:3. Die SGE schied somit aus der Europa League aus.
    Image: Nach der Gruppenphase wartete der FC Porto in der Zwischenrunde. Nach einem 2:2 im Hinspiel sollte diesmal ein gigantischer Adler die Spieler motivieren. Am Ende gab es ein 3:3. Die SGE schied somit aus. © DPA pa
  10. In dieser Saison kehrte Eintracht Frankfurt wieder auf die internationale Bühne zurück. Im Gruppenspiel gegen Lazio Rom machten die Fans da weiter, wo sie 2014 aufgehört hatten. Das ganze Stadion wurde mit einer Choreo eingekleidet. Die SGE gewann das Spiel mit 4:1.
    Image: In dieser Saison kehrte Eintracht Frankfurt wieder auf die internationale Bühne zurück. Gegen Lazio Rom machten die Fans da weiter, wo sie 2014 aufgehört hatten. Das ganze Stadion wurde mit einer Choreo eingekleidet. Die SGE gewann mit 4:1. © Getty
  11. Apollon Limassol hieß der nächste Gruppengegner Zuhause. Die Fans tauchten das Stadion in rot, schwarze und silberne Farben. Die SGE siegte mit 2:0.
    Image: Apollon Limassol hieß der nächste Gruppengegner in der heimischen Arena. Die Fans tauchten das Stadion in rot, schwarze und silberne Farben. Die SGE siegte mit 2:0. © Getty
  12. Im letzten Gruppenspiel Zuhause empfing die SGE Olympique Marseille. Die Fans feierten das erneut mit einer riesen Choreo. Frankfurt fertigte Marseille mit 4:0 ab und zog in die Zwischenrunde ein. Dort wartet Shakhtar Donetsk.
    Image: Im letzten Gruppenspiel empfing die SGE zuhause Olympique Marseille. Die Fans feierten das erneut mit einer riesigen Choreo. Frankfurt fertigte Marseille mit 4:0 ab und zog in die Zwischenrunde ein. © Getty
  13. Die Fans von Eintracht Frankfurt verzichten gegen Donezk auf eine Choreographie.
    Image: Die Fans von Eintracht Frankfurt verzichten in der Zwischenrunde gegen Donezk auf eine Choreographie. © Getty
  14. Im Achtelfinal-Hinspiel gegen Inter Mailand zaubern die Eintracht-Fans eine Choreografie über alle vier Tribünen.
    Image: Im Achtelfinal-Hinspiel gegen Inter Mailand zaubern die Eintracht-Fans eine Choreografie über alle vier Tribünen. © Imago
  15. Auch im Viertelfinal-Rückspiel gegen Benfica Lissabon bereiten die Fans der Eintracht eine eindrucksvolle Choreo vor. Bereits weit vor dem Anpfiff werden die Utensilien für die Choreo, die im gesamten Stadionrund stattfinden soll, bereitgelegt.
    Image: Auch im Viertelfinal-Rückspiel gegen Benfica Lissabon bereiten die Fans der Eintracht eine eindrucksvolle Choreo vor. Bereits weit vor dem Anpfiff werden die Utensilien für die Choreo, die im gesamten Stadionrund stattfinden soll, bereitgelegt. © Getty
  16. Kurz vor dem Anpfiff ist es dann soweit. Die Choreographie beginnt und ist wieder einmal überwältigend. Über eine komplette Tribünenseite erhebt sich der Schriftzug 'Eintracht vom Main' ...
    Image: Kurz vor dem Anpfiff ist es dann soweit. Die Choreographie beginnt und ist wieder einmal überwältigend. Über eine komplette Tribünenseite erhebt sich der Schriftzug 'Eintracht vom Main' ... © Getty
  17. ... auf einer Hintertor-Tribüne ist auf einem Wappen die Europa-League-Trophäe zu sehen. Zudem wird der vorherige Schriftzug mit den Worten 'Im Herzen von Europa' ergänzt.
    Image: ... auf einer Hintertor-Tribüne ist auf einem Wappen die Europa-League-Trophäe zu sehen. Zudem wird der vorherige Schriftzug mit den Worten 'Im Herzen von Europa' ergänzt. © Getty
  18. Die Spieler von Eintracht Frankfurt werden im Rückspiel des EL-Viertelfinals gegen Benfica mit einer beeindruckenden Choreographie empfangen.
    Image: Die Spieler von Eintracht Frankfurt werden im Rückspiel des EL-Viertelfinals gegen Benfica mit einer beeindruckenden Choreographie empfangen.  © Getty
  19. Die Choreo-Tradition setzt sich auch im Halbfinale fort. Kurz vor dem Heimspiel gegen den FC Chelsea rollen die Fans ein großes Banner mit der Aufschrift 'Fürs Finale alles geben' aus. Doch das sollte nur ein kleiner Vorgeschmack sein ...
    Image: Die Choreo-Tradition setzt sich auch im Halbfinale fort. Vor dem Anpfiff des Heimspiels gegen den FC Chelsea rollen die Fans ein großes Banner mit der Aufschrift 'Fürs Finale alles geben' aus. Doch das sollte nur ein kleiner Vorgeschmack sein ... © Getty
  20. ... denn als die Teams auf den Platz kommen, tauchen die Fans das Stadion in die Eintracht-Farben Schwarz und Weiß! Hinter dem Tor entrollt sich ein überdimensionales Banner der Ultras von Eintracht Frankfurt.
    Image: ... denn als die Teams auf den Platz kommen, tauchen die Fans das Stadion in die Eintracht-Farben Schwarz und Weiß! Hinter dem Tor entrollt sich ein überdimensionales Banner der Ultras von Eintracht Frankfurt. © Getty
  21. XX
    Image: Und so sieht dieses in voller Pracht aus! Eintracht Frankfurt = Gänsehaut! © Imago
  22. Hier noch einmal das gesamte Kunstwerk auf einen Blick!
    Image: Hier noch einmal das gesamte Kunstwerk auf einen Blick! © Getty

Bereits in zwei Wochen kommt es beim zehnmaligen belgischen Meister zum zweiten "Schlüsselspiel", wie Eintracht-Trainer Adi Hütter die Partien gegen Lüttich bezeichnet hatte. Unter Umständen könnte dann eine (Vor-)Entscheidung über den Einzug in die K.o.-Runde fallen, die Frankfurt als klares Ziel ausgegeben hatte.

Die Gastgeber waren vor 47.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena zwar sichtlich bemüht, den Schwung aus der Bundesliga nach vier Spielen ohne Niederlage mitzunehmen. In der Spitze machte sich das Fehlen von Andre Silva (Achillessehne) und Bas Dost (muskuläre Probleme) aber bemerkbar, Top-Torjäger Goncalo Paciencia stand als einzige Anspielstation häufig auf verlorenem Posten.

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Das lag auch daran, dass die Pässe aus dem zentralen Mittelfeld gar nicht erst bei Paciencia landeten und der zuletzt überragende Filip Kostic mit seinen energischen Flügelläufen noch keine Gefahr heraufbeschwor. Dafür klärte der Serbe im eigenen Strafraum eine erste brenzlige Situation (22.) geschickt.

Abraham rückt für Toure in Startelf

Abraham, der nur dank der Verletzung von Almamy Toure in die Startelf gerückt war, nutzte kurz danach einen langen Freistoß auf den zweiten Pfosten. Das Tor hätte der Eintracht eigentlich Sicherheit geben müssen, stattdessen aber erhielt Amallah (41.) noch vor der Pause die große Chance zum Ausgleich.

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Image: Frankfurt feiert Heimsieg gegen Lüttich.

"Der zweite Stürmer fehlt schon extrem", analysierte Sportdirektor Bruno Hübner nach dem ersten Durchgang bei Nitro: "Wir müssen mehr über die Außen kommen." Als dies geschah, wurde es prompt gefährlich: Paciencia (49.) zwang nach einer Flanke von Kostic mit seinem Volleyschuss Lüttichs Torhüter Vanja Milinkovic-Savic zu einer sehenswerten Parade.

Nach rund einer Stunde wurden die Zweikämpfe giftiger, zahlreiche Fouls auf beiden Seiten behinderten den Spielfluss. Zudem musste die Eintracht höllisch aufpassen, keinen Konter zu fangen - ihr Offensivdrang bat hierfür durchaus Potenzial. Der zweite Treffer durch Publikumsliebling Hinteregger kam zum idealen Zeitpunkt.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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